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    #16

    Zitat von cyberpunK
    Also muss erst der Dalai Lama zum heiligen Krieg aufrufen, damit du einsehen kannst, dass man nie Menschen in eine Schublade stecken sollte?

    edit:
    was Ollie sagt.

    ne, muss er nicht, reicht wenn man sich die nicht allzukurze geschichte aller relegionen vor augen führt
    diese information - die zz einzigst vorhandene - nimmt man vorerst als die wahrheit hin und erarbeitet um sie herum thesen um die geschitliche tatsache zu verstehen

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      #17
      Zitat von IloveUuuw
      .....

      Atheistische Religionen, deren Fundamente keine höchste Autorität kennen, wie zum Beispiel der Buddhismus oder Jainismus, führen selbst bei den fundamentalistischsten Anhängern nie zu Gewalt und Hass.
      .....
      troll? oder unwissend? google mal nach den greueltaten der buddistischen regierung in burma und dann komm nochmal wieder. selten so n rotz gelesen, religion ist nie gut oder schlecht, geht immer darum wie sie institutionalisiert wird.

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        #18
        Zitat von z1dane
        religion ist nie gut oder schlecht, geht immer darum wie sie institutionalisiert wird.
        Exodus 35:2
        "Sechs Tage soll man Arbeit tun, aber am siebten Tage soll euch ein heiliger Tag sein, ein Sabbath der Ruhe dem Jehova; wer irgend an ihm eine Arbeit tut, soll getötet werden. "

        Lev. 25:44
        "Die Sklaven und Sklavinnen, die euch gehören sollen, kauft von den Völkern, die rings um euch wohnen; von ihnen könnt ihr Sklaven und Sklavinnen erwerben."


        sounds pretty bad to me br0

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          #19
          Zitat von supri
          Der Glaube, insbesondere an das Übernatürliche, ist intellektuell unredlich, weil er nicht ehrlich ist, und ich meine deshalb moralisch verwerflich.
          aber ehrlichkeit ist doch keine objektiv feststellbare größe. an der intellektuellen unredlichkeit nehme ich keinen anstoß, aber warum sollte sie einen einfluss auf ehrlichkeit und moral haben? wie bin ich mir gegenüber intellektuell unehrlich, wenn ich mir die herrschaft eines übernatürlichen wesens vorstelle?

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            #20
            @jan: zum einen: warum nimmst du ein buch als grundlage fuer religion? und solche diss-passagen findest du in jeder religion.

            immer ursache und wirkung hinterfragen: gab es erst die normen und rituale, die dann im nachinein ueber die religion versucht wurden zu legitimisieren? oder war es religion, die gesellschaftliche normen geschaffen hat?

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              #21
              Zitat von z1dane
              und solche diss-passagen findest du in jeder religion.
              genau das ist mein punkt, jetzt musst dus nur noch realisieren ;)
              Du hast behauptet religionen seien nie gut oder schlecht. Doch sind sie.

              Da muss man nicht lange suchen, denk allein an beten. Beten ist mmn moralisch verwerflich.
              Man kann zb an Arme spenden oder für sie beten. Was glaubst du wohl was objektiv und moralisch besser ist.

              http://i.imgur.com/s7MRe.jpg

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                #22
                wenn diese leute wirklich gläugib wären, dann würden die niemandem schaden... vorallem nciht kindern!

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                  #23
                  Zitat von Kiri
                  wenn diese leute wirklich gläugib wären, dann würden die niemandem schaden... vorallem nciht kindern!
                  Du bist so ein richtiges Mädchen... putzig! :)
                  Spoiler: 

                  Zitat von Supri
                  Zitat von IloveUuuw
                  Im Vergleich zu fundamentalistischen Christen und Moslems kamen mir die hardcore Juden höchst seltsamerweise immer sehr rational und zivilisiert vor.
                  Aus welchem Grund?
                  Das hat verschiedene Gründe, einmal weil diese typischen Juden in ihrem Anzug (weiß grad den Begriff nicht), wie sie in Filmen und Serien dargestellt werden, nie die Konfrontation suchen, sondern immer gleich flüchten gehen.
                  Außerdem haben besonders viele Juden einen Nobelpreis erhalten. Sind viele Kleinigkeiten, die zu diesem Image beigetragen haben.
                  Zitat von supri
                  Zitat von IloveUuuw
                  Atheistische Religionen, deren Fundamente keine höchste Autorität kennen, wie zum Beispiel der Buddhismus oder Jainismus, führen selbst bei den fundamentalistischsten Anhängern nie zu Gewalt und Hass.
                  Das ist ein Irrtum.
                  Warum?

                  Zitat von supri
                  Zitat von z1dane
                  religion ist nie gut oder schlecht, geht immer darum wie sie institutionalisiert wird.
                  Kommt darauf an, was man unter Religion versteht und was man für moralische Maßstäbe anlegt. Der Glaube, insbesondere an das Übernatürliche, ist intellektuell unredlich, weil er nicht ehrlich ist, und ich meine deshalb moralisch verwerflich. In welcher Ideologie sich der Glaube manifestiert, spielt dabei meines Erachtens keine Rolle.
                  In manchen "Ideologien" (ist ein eher unpassender Begriff) ist der Glaube an das Übernatürliche aber ein MUSS, in anderen, wie in bestimmten Strömungen des Buddhismus oder generell im Left-hand path, wird Rationalität und Skeptizismus vorausgesetzt um die Religion überhaupt verstehen zu können. Es gibt Ausnahmen, wenn zum Beispiel temporär bewusst ein anderer Realitätstunnel gewählt wird um bestimmte Ziele zu erreichen... aber das führt schon zu weit.

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                    #24
                    z1dane postete
                    @jan: zum einen: warum nimmst du ein buch als grundlage fuer religion? und solche diss-passagen findest du in jeder religion.
                    Religionen verweisen meist selbst auf absolut verbindliche Schriften als Grundlage. Das Problem ist nicht, dass man solche "Diss-Passagen in jeder Religion" findet, sondern dass man sie IMMER NOCH bei den meisten Religionen findet und deren Anhänger nie in Konsequenz eine kritische Haltungen zu diesen Passagen entwickeln und das einzig Anständige tun, nämlich sie zu streichen. Wenn man sie benennt, kommt immer nur Empörung, die zeigt, dass gar kein Bewusstsein dafür herrscht, wie verwerflich diese Stellen sind. Die Folgerung kann nur sein, dass große Probleme bei den moralischen Vorstellungen dieser Gruppen bestehen oder zumindest im Aufeinandertreffen von Menschenrechten und eigenen Vorstellungen die eigenen grotesken Ausnahmen vorgezogen werden.

                    z1dane postete
                    immer ursache und wirkung hinterfragen: gab es erst die normen und rituale, die dann im nachinein ueber die religion versucht wurden zu legitimisieren? oder war es religion, die gesellschaftliche normen geschaffen hat?
                    Ich glaube nicht, dass diese Überlegungen, was zuerst warum da war, weiterführen. Grundlegend ist die Frage nach dem Warum von Verhaltensweisen nur evolutionär zu beantworten, egal welcher Bereich des Verhaltens von Lebewesen betroffen ist. Die Religion ist nur eine Form des Phänotyps eines Verhaltens, oder einer Ideologie (analog zu Dawkins Meme), die wir sehen. Die Frage, ob wir moralisch dieses Verhalten wollen können, wird davon jedoch nicht beantwortet, sondern nur durch unsere Ethik (dass wir diese haben = kooperativ sind, ist aber auch zu einem großen Teil durch unsere Evolution geprägt). Dies ist nur über Moralbegründungen zu erreichen, für die Religion, wenn sie nur von einem "Ist so, weil Gottes Wille" ausgeht, keine guten Argumente hat. Die Abwägung von Kosten und Nutzen ist für alle Menschen objektiv nachvollziehbar, die Befehle eines Gottes äußerst beschränkt.

                    Ein weiteres Problem der meisten religiösen Moralbegründungen ist, dass in ihnen ein absoluter Gehorsamswille mitschwingt, der in den Kohlbergschen Moralstufen die geringste Stufe darstellt, nämlich eine Autoritätenhörigkeit, die aus Furcht vor Strafe buckelt. Wer eine feste Meinung hat, wie die Dinge seien, den muss die Realität auch nicht mehr interessieren. (Ich weiß, dass Kohlberg das so nicht sagt, sondern die Religion höher hineinfabuliert hat, aber jeder vernünftige Umgang mit dem Stufenmodell lässt nur diesen Schluss zu. Ansonsten hat das Modell einige Mißverständnis, wie die Nonregression und unhaltbare Trennung von Utilitarismus und Pflicht)

                    IloveUuuw postete
                    Das hat verschiedene Gründe, einmal weil diese typischen Juden in ihrem Anzug (weiß grad den Begriff nicht), wie sie in Filmen und Serien dargestellt werden, nie die Konfrontation suchen, sondern immer gleich flüchten gehen.
                    Außerdem haben besonders viele Juden einen Nobelpreis erhalten. Sind viele Kleinigkeiten, die zu diesem Image beigetragen haben.
                    Ich glaube, hier verrennst du dich in irgendwas, aus dem man nichts lernen kann. Als Nobelpreisträger fiel mir nun spontan nur Yizak Rabin ein, den ich nie in religiöser Kleidung gesehen habe. Bei den anderen Nobelpreisträgern wäre mir nicht mal bewusst, welcher Religion sie angehören. Du fällst hier auf Äußerlichkeiten herein, die selten gute Ratgeber sind, und das ist eigentlich etwas, das du vermeiden möchtest.

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                      #25
                      Ich halte das Image nicht für kongruent mit der Realität, trotzdem gibt es diese Stereotypen nicht ganz ohne Grund.
                      http://www.youtube.com/watch?v=cifMDVBokCc&t=55
                      Das ist ein ganz gutes Beispiel für die Rezeption in den Medien und der Verarbeitung in Filmen etc.
                      Zusätzlich ist es noch real

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                        #26
                        Ich glaube nicht, dass Angehörige der jüdischen Religion in Wien mit den Angehörigen der jüdischen Religion in Israel vergleichbar sind. Die Unterschiede durch verschiedene Sozialisation, Gruppengrößen und Vermischung sind zu groß. Shlomo Sand hat dazu mal ein interessantes Buch geschrieben, was ihm einige Kritik einbrachte, weil man nach ihm mit der ständigen Verquickung von Ethnie und Religion nicht mehr arbeiten kann.

                        Aber davon ab, diese Stereotype existieren natürlich, bringen doch allerdings in unserem Fall, dem geposteten Video, (und davon ab im Alltag) recht wenig. Da bewegen wir uns gerade auf einem Feld, das wenig Ertrag bringen wird.

                        In der Sache selbst stimmen wir ja überein, also schaue ich mal eine alte ST-Folge. In 'Patterns of Force' stecken mit Shatner und Nimoy ja auch zwei Juden in SS-Uniformen.

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                          #27
                          Es geht nicht um die Juden im Israel, sondern um alle Juden mit Bart, Hut und diesem Anzug und dem was man damit assoziiert!

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                            #28
                            Zitat von IloveUuuw

                            Atheistische Religionen, deren Fundamente keine höchste Autorität kennen, wie zum Beispiel der Buddhismus oder Jainismus, führen selbst bei den fundamentalistischsten Anhängern nie zu Gewalt und Hass.
                            Nein, siehe Zen at War.

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                              #29
                              wen man fundamentalistisch ist, dan kann man doch alles als grund für gewalt nehmen!

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