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    #46
    Zitat von vikt0r
    Wer sollte in diesem Wohlfahrtsstaat denn demonstrieren gegen die Macht der Banken, gegen den "Raubtierkapitalismus" und den Neoliberalismus?

    Die vollversorgte alleinerziehende Mutter mit Hartz IV?
    Der Bafög beziehende von Studiengebühren befreite Student?
    Der Arbeitslose, den man bei Vollbeschäftigung schon suchen muss?
    Der Aufstocker der den Niedriglohn vom Staat aufgebessert bekommt?
    Der Rentner der seine Ersparnisse in Lehmann-Papiere steckte und von der Frankfurter Sparkasse entschädigt wurde?
    Die Millionen Beamten, gut versorgt überwiegend Immobilieneigentum besitzend und etwas auf der hohen Kante habend?
    Die Rentnergeneration den es so gut geht wie seit Jahrzehnten nicht mehr?
    Die Bewohner der Seniorenresidenzen?
    Die immer noch mit hervorragenden Tarifverträgen ausgestatteten Arbeitnehmer, sozial voll abgesichert und beschäftigt in der Exportindustrie?

    Wenn ich natürlich nur in Foren unterwegs bin und das Neue Deutschland lese, dass über die Verelendung der Massen berichtet, dann könnte ich gegen die angeblich "verbrecherische" Bankenclique demonstrieren.

    Aber so besucht der brave deutsche Michel lieber am Montag seinen seriösen braven Sparkassen oder Volksbankmitarbeiter in der Filiale (bei vielen gibt es in der Monatsmitte das Monatsgehalt auf das Konto) und bucht vom Gehaltskonto auf sein Sparbuch oder sein Tagesgeldkonto ein gewisses Sümmchen um.

    Es lebe die öffentliche Meinung und die veröffentlichte Meinung ( über 350 000 Banker in Deutschland haben mit dem „Investmentbanking“ so wenig zu tun, wie Milchtrinker mit Kühen).
    Kann ich nur unterschreiben. Diese Berufsdemonstranten, die gegen alles und jeden sind, kann man sowieso nicht ernst nehmen. Heute musste ich so lachen als RTL (:trollface:) in den Nachrichten die eine Frau interviewt hatte, die meinte sie demonstriert für eine "Gemeinwohlökonomie". Es ist zum weinen, was aus unserer politischen Meinungsbildung geworden ist. Des Weiteren gehen die meisten "Demonstranten" doch nur hin, weil diese Bewegung aus Amerika kommt und so beliebt ist.

    Denny Crane

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      #47
      Spoiler: 
      Zitat von vikt0r
      Wer sollte in diesem Wohlfahrtsstaat denn demonstrieren gegen die Macht der Banken, gegen den "Raubtierkapitalismus" und den Neoliberalismus?

      Die vollversorgte alleinerziehende Mutter mit Hartz IV?
      Der Bafög beziehende von Studiengebühren befreite Student?
      Der Arbeitslose, den man bei Vollbeschäftigung schon suchen muss?
      Der Aufstocker der den Niedriglohn vom Staat aufgebessert bekommt?
      Der Rentner der seine Ersparnisse in Lehmann-Papiere steckte und von der Frankfurter Sparkasse entschädigt wurde?
      Die Millionen Beamten, gut versorgt überwiegend Immobilieneigentum besitzend und etwas auf der hohen Kante habend?
      Die Rentnergeneration den es so gut geht wie seit Jahrzehnten nicht mehr?
      Die Bewohner der Seniorenresidenzen?
      Die immer noch mit hervorragenden Tarifverträgen ausgestatteten Arbeitnehmer, sozial voll abgesichert und beschäftigt in der Exportindustrie?

      Wenn ich natürlich nur in Foren unterwegs bin und das Neue Deutschland lese, dass über die Verelendung der Massen berichtet, dann könnte ich gegen die angeblich "verbrecherische" Bankenclique demonstrieren.

      Aber so besucht der brave deutsche Michel lieber am Montag seinen seriösen braven Sparkassen oder Volksbankmitarbeiter in der Filiale (bei vielen gibt es in der Monatsmitte das Monatsgehalt auf das Konto) und bucht vom Gehaltskonto auf sein Sparbuch oder sein Tagesgeldkonto ein gewisses Sümmchen um.

      Es lebe die öffentliche Meinung und die veröffentlichte Meinung ( über 350 000 Banker in Deutschland haben mit dem „Investmentbanking“ so wenig zu tun, wie Milchtrinker mit Kühen).

      try harder sysop, ich glaub an dich


      Zitat von daarkside
      Spoiler: 
      Zitat von jaN
      Zitat von BlairBitch
      Das alles bringt halt Null. Die Banken interessieren sich halt nicht weil sie genau wissen das sie keine Kunden verlieren und der Staat ist machtlos.
      Große gesellschaftliche Veränderungen wurden immer durch "die Straße" erzwungen. es gibt keinen anderen Weg. Ob der "tipping point" mittlerweile erreicht ist, wird sich zeigen.



      Siehst du da echt eine chance? in dem land in dem 44mio menschen von lebensmittel marken leben und gleichzeitg kaum ne million auf die straße gehen um was dagegen zutun sehe ich persönlich kein großes potential für eine revolution. Sobald die die auf der straße sind ETWAS konkreter werden, wird den anderen 99% die nicht auf der straße sind klar das die straße für eine sozialere gesellschaft demonstriert, weil die amerkinaer aber nur sozialismus und kein sozial kennen, wird mit einem keulen schwung die ganze schoße dort vorbei sein.
      Zur Zeit versuchen die Demokraten ja die Protestler zu entzweien, in dem so tun als ob sie mit Ihnen sympathisieren, weil sie genau wissen, dass das einem Großteil der Demonstranten gar nicht gefällt, wenn sich plötzlich zb Al Gore für OWS ausspricht.

      Ob sie eine Chance haben wird sich zeigen, das weis keiner. Du hast zwar recht bei 44mio lebensmittelkartenempfängern könnte man meinen es sollten ein paar mehr auf der Straße sein, aber zu glauben 1-2mio würde nicht reichen ist falsch mmn. Die allermeisten Menschen sind schon immer zu Hause geblieben. Bei der berühmten "I have a dream" Rede von MLK waren es auch nur rund 250k Demonstranten so weit ich weiß, und es war letztendlich trotzdem erfolgreich.
      Ich glaube in den USA/Spanien könnten die Demonstranten wirklich etwas erzwingen, aber es wird wie immer nur ein fauler Kompromiss sein. Wenn sich die Leute DANN mit nem Minimaleingeständnis nicht zufrieden geben, dann könnte es was werden.

      In Spanien gings gestern ziemlich ab.

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        #48
        http://www.kredit-beamten.de/buerger-ueberschuldung/

        Also du kannst mir ja mal Statistisch Darlegen, wie gut es dem Deutschen so geht. Und wie das mit deinen Behauptungen in Übereinstimmung liegt.

        Und es ist lustig, das einige Glauben der Kapitalismus an sich könnte uns allen Wohlstand bringen. Der Kapitalismus sorgt nur dafür das sich Geld bei einigen wenigen, bei dem der es schon hat, häuft.

        Kommentar


          #49
          Zitat von BigZ das CillaS
          http://www.kredit-beamten.de/buerger-ueberschuldung/

          Also du kannst mir ja mal Statistisch Darlegen, wie gut es dem Deutschen so geht. Und wie das mit deinen Behauptungen in Übereinstimmung liegt.

          Und es ist lustig, das einige Glauben der Kapitalismus an sich könnte uns allen Wohlstand bringen. Der Kapitalismus sorgt nur dafür das sich Geld bei einigen wenigen, bei dem der es schon hat, häuft.
          Erzähl mir mal in welchem Land der Kapitalismus praktiziert wird. Bin mal gespannt.

          Denny Crane

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            #50
            Zitat von Denny Crane
            Zitat von BigZ das CillaS
            http://www.kredit-beamten.de/buerger-ueberschuldung/

            Also du kannst mir ja mal Statistisch Darlegen, wie gut es dem Deutschen so geht. Und wie das mit deinen Behauptungen in Übereinstimmung liegt.

            Und es ist lustig, das einige Glauben der Kapitalismus an sich könnte uns allen Wohlstand bringen. Der Kapitalismus sorgt nur dafür das sich Geld bei einigen wenigen, bei dem der es schon hat, häuft.
            Erzähl mir mal in welchem Land der Kapitalismus praktiziert wird. Bin mal gespannt.

            Denny Crane
            in jedem auf dieser erde (bis auf einige ausnahmen vllt.).

            Spoiler: 
            bevor du mir widersprichst darft du mir noch mal sagen was es bedeutet "kapitalistisch zu handeln"

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              #51
              Zitat von vikt0r
              Wer sollte in diesem Wohlfahrtsstaat denn demonstrieren gegen die Macht der Banken, gegen den "Raubtierkapitalismus" und den Neoliberalismus?

              Die vollversorgte alleinerziehende Mutter mit Hartz IV?
              Der Bafög beziehende von Studiengebühren befreite Student?
              Der Arbeitslose, den man bei Vollbeschäftigung schon suchen muss?
              Der Aufstocker der den Niedriglohn vom Staat aufgebessert bekommt?
              Der Rentner der seine Ersparnisse in Lehmann-Papiere steckte und von der Frankfurter Sparkasse entschädigt wurde?
              Die Millionen Beamten, gut versorgt überwiegend Immobilieneigentum besitzend und etwas auf der hohen Kante habend?
              Die Rentnergeneration den es so gut geht wie seit Jahrzehnten nicht mehr?
              Die Bewohner der Seniorenresidenzen?
              Die immer noch mit hervorragenden Tarifverträgen ausgestatteten Arbeitnehmer, sozial voll abgesichert und beschäftigt in der Exportindustrie?

              Wenn ich natürlich nur in Foren unterwegs bin und das Neue Deutschland lese, dass über die Verelendung der Massen berichtet, dann könnte ich gegen die angeblich "verbrecherische" Bankenclique demonstrieren.

              Aber so besucht der brave deutsche Michel lieber am Montag seinen seriösen braven Sparkassen oder Volksbankmitarbeiter in der Filiale (bei vielen gibt es in der Monatsmitte das Monatsgehalt auf das Konto) und bucht vom Gehaltskonto auf sein Sparbuch oder sein Tagesgeldkonto ein gewisses Sümmchen um.

              Es lebe die öffentliche Meinung und die veröffentlichte Meinung ( über 350 000 Banker in Deutschland haben mit dem „Investmentbanking“ so wenig zu tun, wie Milchtrinker mit Kühen).

              alles aufgezählt verdienen die menschen, aber sie verdienen noch mehr, deutlich mehr, weil sie es sind die es erarbeitet haben

              in einer welt in der ein teil für sein geld hart arbeiten muss, in der sich ein großer und immer größer werdende teil fürs geld körperlich und geistig kaputt arbeitet, wärend auf der anderen seite das geld herbei gezaubert und zu perversen zinsen verliehen wird, ist der maximalst mögliche grad an schwachsinn erreicht
              in einer welt in der die zauberer von den arbeitern aber auch noch hilfe erwarten UND bekommen, fangen wir an schwachsinns pyramiden aufeinander zu stapeln

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                #52
                Zitat von jaN
                Zitat von daarkside
                Spoiler: 
                Zitat von jaN
                Zitat von BlairBitch
                Das alles bringt halt Null. Die Banken interessieren sich halt nicht weil sie genau wissen das sie keine Kunden verlieren und der Staat ist machtlos.
                Große gesellschaftliche Veränderungen wurden immer durch "die Straße" erzwungen. es gibt keinen anderen Weg. Ob der "tipping point" mittlerweile erreicht ist, wird sich zeigen.

                Siehst du da echt eine chance? in dem land in dem 44mio menschen von lebensmittel marken leben und gleichzeitg kaum ne million auf die straße gehen um was dagegen zutun sehe ich persönlich kein großes potential für eine revolution. Sobald die die auf der straße sind ETWAS konkreter werden, wird den anderen 99% die nicht auf der straße sind klar das die straße für eine sozialere gesellschaft demonstriert, weil die amerkinaer aber nur sozialismus und kein sozial kennen, wird mit einem keulen schwung die ganze schoße dort vorbei sein.

                Zur Zeit versuchen die Demokraten ja die Protestler zu entzweien, in dem so tun als ob sie mit Ihnen sympathisieren, weil sie genau wissen, dass das einem Großteil der Demonstranten gar nicht gefällt, wenn sich plötzlich zb Al Gore für OWS ausspricht.

                Ob sie eine Chance haben wird sich zeigen, das weis keiner. Du hast zwar recht bei 44mio lebensmittelkartenempfängern könnte man meinen es sollten ein paar mehr auf der Straße sein, aber zu glauben 1-2mio würde nicht reichen ist falsch mmn. Die allermeisten Menschen sind schon immer zu Hause geblieben. Bei der berühmten "I have a dream" Rede von MLK waren es auch nur rund 250k Demonstranten so weit ich weiß, und es war letztendlich trotzdem erfolgreich.
                Ich glaube in den USA/Spanien könnten die Demonstranten wirklich etwas erzwingen, aber es wird wie immer nur ein fauler Kompromiss sein. Wenn sich die Leute DANN mit nem Minimaleingeständnis nicht zufrieden geben, dann könnte es was werden.

                Spoiler: 
                In Spanien gings gestern ziemlich ab.

                dein letzter absatz ist imo der kernpunkt und "deckt sich" mit meinem ersten
                eine enorm große masse ist deswegen wichtig weil die erreichten veränderungen eben nicht klein, sondern systemisch werden müssen
                dh die straße muss groß genug sein um den rest zum genauen nachdenken zu bewegen, denn auch der rest muss glauben dass das was dort zusammendemonstriert wird in seinem interesse ist

                Kommentar


                  #53
                  Zitat von BigZ das CillaS
                  http://www.kredit-beamten.de/buerger-ueberschuldung/

                  Also du kannst mir ja mal Statistisch Darlegen, wie gut es dem Deutschen so geht. Und wie das mit deinen Behauptungen in Übereinstimmung liegt.

                  Und es ist lustig, das einige Glauben der Kapitalismus an sich könnte uns allen Wohlstand bringen. Der Kapitalismus sorgt nur dafür das sich Geld bei einigen wenigen, bei dem der es schon hat, häuft.
                  Und der Kommunismus würde uns enorm weiterbringen. Vor allem in der Forschung, Bildung etc? Es gibt doch genug Beispiele, dass der Kommunismus nicht funktioniert.


                  Das sind mir die richtigen Aktivisten: die Kuh gibt nicht genug Milch ... die muessen wir jetzt schlachten. Wo haben die bloss ihr Gehirn?

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                    #54
                    Ist die Antwort Kommunismus? Eine auf Wettbewerb ausgerichtete Gesellschaft scheint mir in der Tat das bessere Vorgehen zu sein. Jedoch darf nicht persönlicher (relativer) Profit das Ziel des Wettbewerbs sein, sondern gesellschaftlicher (absoluter) Profit.

                    Kommentar


                      #55
                      War den "Pressesprecher" der deutschen Hampelmänner da gerade gut am flamen vorm Fernseher heute, dann den fix bei Facebook gestalkt und erstmal so wtf?! Tatsächlich gemeinsame Freunde mit ihm..

                      --> Waren beide mal bei fragster :X

                      Kommentar


                        #56
                        Zitat von Chackzzylicious
                        War den "Pressesprecher" der deutschen Hampelmänner da gerade gut am flamen vorm Fernseher heute, dann den fix bei Facebook gestalkt und erstmal so wtf?! Tatsächlich gemeinsame Freunde mit ihm..

                        --> Waren beide mal bei fragster :X

                        was soll dieses DUMME persönliche deformieren?

                        Kommentar


                          #57
                          was ihr für nen quatsch redet, über das thema wird auf spon schon die ganze zeit berichtet


                          soviel dazu, das medien das thema totschweigen

                          Kommentar


                            #58
                            Interessant finde ich immer, dass keiner ein Problem darin sieht sich in komplexe wirtschaftliche Diskussionen einzumischen, obwohl nicht annähernd genug Grundlagenwissen vorhanden ist. Allerdings würde sich auch keiner von euch in eine Diskussion zwischen zwei Teilchenphysikern einmischen, weil jedem klar ist, dass man nur dumm darstehen würde.

                            Es gibt viele Ansätze aus dem CSR sich diesem Problem zu stellen, das vielversprechendste ist mMn die Eigennutzenmaximierung mit der Maximierung des Gesamtnutzens in einklang zu bringen, was auch Teilweise gemacht wird. Denn schon jetzt tragen 20% der Bevölkerung 80% der Steuerzahlungen.

                            Kommentar


                              #59
                              Auja klammern wir uns an eine neue Ideologie. Dieses mal muss es einfach klappen.

                              Kommentar


                                #60
                                Zitat von seba
                                Interessant finde ich immer, dass keiner ein Problem darin sieht sich in komplexe wirtschaftliche Diskussionen einzumischen, obwohl nicht annähernd genug Grundlagenwissen vorhanden ist. Allerdings würde sich auch keiner von euch in eine Diskussion zwischen zwei Teilchenphysikern einmischen, weil jedem klar ist, dass man nur dumm darstehen würde.

                                gebe es keine probleme in der finazwelt, hätten auch mehr menschen ein problem sich dort ein zu mischen
                                die gibt es aber nunmal massivst, der respekt vor ihrer gloreichen fachkompetenz ist in der bevölkerung im grunde nicht existent und so gut wie sie es nicht können kann es die bevölkerung auch nicht

                                grundlagen wissen ist aber dennoch vorhanden, der studierte und berufliche hirnfick fehlt allerdings, und so sind wir ahnungslosen dann auch am besten in der lage die fehler zu sehen und vor allem nicht befangen und darauf erpicht die dummheit an die wir ein lebenlang geglaubt haben zu verteidigen

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