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Occupy Wall Street

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    #31
    15. Oktober ist globaler Aktionstag. Heute ist Occupy in 900 Städten weltweit. In Hamburg so 1200 Leute auf dem Rathausmarkt mit einer Menge Laufpublikum.
    http://map.15october.net/

    Dass sowas eine selbsternannte Elite nicht mitbekommt, ist schon befremdlich :O

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      #32
      [image]http://cdn.theatlantic.com/static/infocus/occupy100711/s_o09_28275152.jpg[/image]

      warum muss ich so lachen? :D

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        #33
        Zitat von Narsilion
        15. Oktober ist globaler Aktionstag. Heute ist Occupy in 900 Städten weltweit. In Hamburg so 1200 Leute auf dem Rathausmarkt mit einer Menge Laufpublikum.
        http://map.15october.net/

        Dass sowas eine selbsternannte Elite nicht mitbekommt, ist schon befremdlich :O
        hab das schon mitbekommen, aber buli > das.

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          #34
          Zitat von sick_
          Zitat von Narsilion
          15. Oktober ist globaler Aktionstag. Heute ist Occupy in 900 Städten weltweit. In Hamburg so 1200 Leute auf dem Rathausmarkt mit einer Menge Laufpublikum.
          http://map.15october.net/

          Dass sowas eine selbsternannte Elite nicht mitbekommt, ist schon befremdlich :O
          hab das schon mitbekommen, aber buli > das.
          genau deshalb passiert nichts...

          ich brauch aber nicht reden, bin selbst nicht gegangen in wien :/


          // EDIT - ein paar fakten und zahlen zum heutigen occupyday --> http://de.nachrichten.yahoo.com/50-festnahmen-new-york-weltweitem-aktionstag-072316880.html

          10k berlin
          8k in frankfurt
          5k hamburg

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            #35
            Das alles bringt halt Null. Die Banken interessieren sich halt nicht weil sie genau wissen das sie keine Kunden verlieren und der Staat ist machtlos.

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              #36
              Mittlerweile muss einem Kumpel zustimmen, der meint, dass Fussball staatlich subventionierte Menschenverdummung sei. Brot und Spiele. :D
              Wieso? Politik und Gesellschaft können Werte vorgeben, an welche sich auch die Wirtschaft zu richten hat. Wer das nicht macht, ist raus aus dem Markt. Recht einfach o.O

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                #37
                Ich will ja die Studentenbewegung in den sechziger Jahren nicht mit der "Occupy Wallstreet" Bewegung vergleichen, aber wenn das so weiter geht, dass Staaten sich im Schwitzkasten von Banken befinden werden sicherlich sich wieder ein paar Verrückte finden und dann fängts wieder an mit Entführungen usw. siehe RAF damals.

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                  #38
                  Zitat von hoppla
                  Ich will ja die Studentenbewegung in den sechziger Jahren nicht mit der "Occupy Wallstreet" Bewegung vergleichen, aber wenn das so weiter geht, dass Staaten sich im Schwitzkasten von Banken befinden werden sicherlich sich wieder ein paar Verrückte finden und dann fängts wieder an mit Entführungen usw. siehe RAF damals.
                  sie befinden sich nicht im schwitzkasten sondern vor der seife, seife die sie freiwillig fallen gelassen haben und nach der sie sich immer wieder bücken

                  und nein, nicht verrückt sondern konsequent, immer dann wenn die mächtigen die allgemeinheit wie den letzten dreck behandeln gibts es gewallt, seit tausenden von jahren
                  eine simple kausalkette die zu unserer lebenszeit noch verstanden wird

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                    #39
                    Zitat von BlairBitch
                    Das alles bringt halt Null. Die Banken interessieren sich halt nicht weil sie genau wissen das sie keine Kunden verlieren und der Staat ist machtlos.
                    Große gesellschaftliche Veränderungen wurden immer durch "die Straße" erzwungen. es gibt keinen anderen Weg. Ob der "tipping point" mittlerweile erreicht ist, wird sich zeigen.

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                      #40
                      Zitat von jaN
                      Zitat von BlairBitch
                      Das alles bringt halt Null. Die Banken interessieren sich halt nicht weil sie genau wissen das sie keine Kunden verlieren und der Staat ist machtlos.
                      Große gesellschaftliche Veränderungen wurden immer durch "die Straße" erzwungen. es gibt keinen anderen Weg. Ob der "tipping point" mittlerweile erreicht ist, wird sich zeigen.

                      Siehst du da echt eine chance? in dem land in dem 44mio menschen von lebensmittel marken leben und gleichzeitg kaum ne million auf die straße gehen um was dagegen zutun sehe ich persönlich kein großes potential für eine revolution. Sobald die die auf der straße sind ETWAS konkreter werden, wird den anderen 99% die nicht auf der straße sind klar das die straße für eine sozialere gesellschaft demonstriert, weil die amerkinaer aber nur sozialismus und kein sozial kennen, wird mit einem keulen schwung die ganze schoße dort vorbei sein.

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                        #41
                        in einer zeit in der 2% der Menschheit ueber 50% des geldes auf der ganzen welt besitzen, brauchen wir nicht ueber banken zu diskutieren.

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                          #42
                          Aber das wirklich Verräterische ist mal wieder der Umgang der Medien mit dem Phänomen. In Deutschland gab es keine einzige Demonstration von Occupy und schon wird der Initiator am Donnerstag bei Maybrit Illner eingeladen und kann dort Werbung für die erst in der Zukunft stattfindende Demo machen. Die Partei der Vernunft organisiert seit Monaten Anti-Euro-Demos und niemand der Verantwortlichen wurde von der Redaktion eingeladen. Wie kann das sein?

                          Diese Demos werden genauso ignoriert wie die Ron-Paul-Bewegung in Amerika. Warum? Weil es dort um das eigentliche Problem geht: das Zentralbanksystem, das Kartell der Großbanken.
                          Die Bankster haben soviel Angst vor der Abschaffung des Kartells, dass sie sich ihre eigene Opposition gezüchtet haben. Eine Ebene darüber reiben sich jene schon die Hände, deren Motto »Ordnung aus dem Chaos« ist. Sie hoffen, dass es möglichst viele, außerparlamentarische Proteste gibt, um den Staat weiter auszubauen, eine europäische Superregierung zu installieren und die letzten Freiheitsrechte abzuschaffen. Kurioserweise fordern die Teilnehmer an den Occupy-Demonstrationen mehr von dem, was das Problem verursacht hat: planwirtschaftliches, staatliches Handeln unter Anwendung von Zwang

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                            #43
                            Zitat von Adelante
                            Aber das wirklich Verräterische ist mal wieder der Umgang der Medien mit dem Phänomen. In Deutschland gab es keine einzige Demonstration von Occupy und schon wird der Initiator am Donnerstag bei Maybrit Illner eingeladen und kann dort Werbung für die erst in der Zukunft stattfindende Demo machen. Die Partei der Vernunft organisiert seit Monaten Anti-Euro-Demos und niemand der Verantwortlichen wurde von der Redaktion eingeladen. Wie kann das sein?

                            Diese Demos werden genauso ignoriert wie die Ron-Paul-Bewegung in Amerika. Warum? Weil es dort um das eigentliche Problem geht: das Zentralbanksystem, das Kartell der Großbanken.
                            Die Bankster haben soviel Angst vor der Abschaffung des Kartells, dass sie sich ihre eigene Opposition gezüchtet haben. Eine Ebene darüber reiben sich jene schon die Hände, deren Motto »Ordnung aus dem Chaos« ist. Sie hoffen, dass es möglichst viele, außerparlamentarische Proteste gibt, um den Staat weiter auszubauen, eine europäische Superregierung zu installieren und die letzten Freiheitsrechte abzuschaffen. Kurioserweise fordern die Teilnehmer an den Occupy-Demonstrationen mehr von dem, was das Problem verursacht hat: planwirtschaftliches, staatliches Handeln unter Anwendung von Zwang

                            nein nein, so einfach ist es es nicht, es wird weltweit im gleichen zug auch mehr demokratie gefordert, einmal erreicht soll die demokratie dann auch absolut konsequenter weise über sich selbst bestimmen dürfen, also auch banken und wirtschaft in den dienst der menschen stellen

                            der spanische teil im sommer und die anfänge in den usa wurden auch lange genug von dem medien ignoriert
                            die occupy frankfurt demos mit ihrer mainstream pre-demo-promo sind eine ausnahme

                            die logik dass der absolute vertrauensverlust gegenüber der politik und die abkehr vom europa gedanken - weil die bürger aller länder das gefühl haben in europa zu verlieren - wird sicher vieles, aber garantiert nicht den wunsch nach einer zentral europäischen regierung entfachen

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                              #44
                              Traurig diese Demonstrationen und ihre Motive :D

                              Denny Crane

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                                #45
                                Wer sollte in diesem Wohlfahrtsstaat denn demonstrieren gegen die Macht der Banken, gegen den "Raubtierkapitalismus" und den Neoliberalismus?

                                Die vollversorgte alleinerziehende Mutter mit Hartz IV?
                                Der Bafög beziehende von Studiengebühren befreite Student?
                                Der Arbeitslose, den man bei Vollbeschäftigung schon suchen muss?
                                Der Aufstocker der den Niedriglohn vom Staat aufgebessert bekommt?
                                Der Rentner der seine Ersparnisse in Lehmann-Papiere steckte und von der Frankfurter Sparkasse entschädigt wurde?
                                Die Millionen Beamten, gut versorgt überwiegend Immobilieneigentum besitzend und etwas auf der hohen Kante habend?
                                Die Rentnergeneration den es so gut geht wie seit Jahrzehnten nicht mehr?
                                Die Bewohner der Seniorenresidenzen?
                                Die immer noch mit hervorragenden Tarifverträgen ausgestatteten Arbeitnehmer, sozial voll abgesichert und beschäftigt in der Exportindustrie?

                                Wenn ich natürlich nur in Foren unterwegs bin und das Neue Deutschland lese, dass über die Verelendung der Massen berichtet, dann könnte ich gegen die angeblich "verbrecherische" Bankenclique demonstrieren.

                                Aber so besucht der brave deutsche Michel lieber am Montag seinen seriösen braven Sparkassen oder Volksbankmitarbeiter in der Filiale (bei vielen gibt es in der Monatsmitte das Monatsgehalt auf das Konto) und bucht vom Gehaltskonto auf sein Sparbuch oder sein Tagesgeldkonto ein gewisses Sümmchen um.

                                Es lebe die öffentliche Meinung und die veröffentlichte Meinung ( über 350 000 Banker in Deutschland haben mit dem „Investmentbanking“ so wenig zu tun, wie Milchtrinker mit Kühen).

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