Ich seh's ähnlich wie bei den Anfängen der Grünen. Solange die bei dem Thema bleiben, bei dem sie (bis jetzt) Ahnung haben und sich nicht bei jedem Thema einmischen, find ich sie noch in Ordnung.
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Das ist das Problem, wenn wir als Wähler nur Maximalforderungen stellen.Zitat von Evelyn HarperOb man nun die eine Partei wählt, die nichts hält oder die andere Partei wählt, die nichts hälts. Das nimmt sich nix.
Das ist eine riesige Debatte. Richard Thoma zum Beispiel hat die Sorge, dass eine thematisch verengte Partei ihre Position in allen anderen Themengebiete zum Verkauf stellt.Zitat von daarksidewarum wollen alle immer ein komplett programm? gibt oder gab es jemals ein wahlprogramm dem ihr zu 100% hättet zustimmen können?
Und indirekte Demokratie ist nicht per se schlimm. Darüber gab's doch erst letztens eine Debatte...
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Zitat von gerdikurtDemokratie hört halt nicht nach der Wahl auf.Demokratie ist Kompromiss-Findung.Da ist es ganz normal, dass nicht alle, oft auch die Hauptpunkte, umgesetzt werden können.Zitat von Evelyn HarperOb man nun die eine Partei wählt, die nichts hält oder die andere Partei wählt, die nichts hälts. Das nimmt sich nix.
Stimm ich dir zu.
Ich sehe die Probleme nach wie vor darin, dass Politiker ""aus unserer Mitte"" kommen müssen.Die Abstimmung über den Rettungsschirm hat doch wieder mal offen gelegt:
Die Leute, die über unser Wohl abstimmen haben nunmal oft keine Ahnung.(ARD oder ZDF war doch mit einem Team vor Ort und alle befragten Parlamentarier wussten weder genau, wie der Rettungsschirm heißt noch um wieviel Geld es sich überhaupt dreht.)
Ganz hilfreich ist hier Roesters Link. Medien führen nunmal häufig in die Irre und erstatten nicht immer Bericht. Das sollte wir "Gamer" eigentlich am Besten wissen (man erinnere sich an den damalige Panorama Bericht)
Ähnliche Probleme haben wir beim Datenschutz, bei Energiewende, Integration uvm, Tendenz steigend, die Welt wird ja nicht einfacherer.
Okay, man kann natürlich noch weitere 35 Parteien Gründen, die ein Spezialgebiet abdecken und vom Rest keine Ahnung haben.Dann brauchen wir eine Legislaturperiode zur Koalitionsbildung.
[Ja du hast Recht. Parteien sollten ihre Plätze mit qualifizierten Leuten auffüllen, auch wenn diese parteipolitische keine ewige Historie haben. Jedoch fängt dort schon das Problem an, was ich im Kommenden gleich beschreibe.
Wir sind gleichzeitig Anteilseigner und Aufsichtsrat unseres Staates.
Ich würde die Parteien abschaffen und die Minister.Die Resorts würde ich in Expertengruppen(mit möglichst vielen Aspekten) auflösen, die durch einen (vllt wählbaren) Sprecher, keinen Machtwort-Minister, nach außen vertreten werden.Bei vielen Entscheidungen gibts nämlich kein "gefällt mir" oder "gefällt mir nicht", sondern ein schlichtes "richtig/falsch".Zur Wahl steht dann ein Gesamtvorsitzender, eine Art Kassenwart, welcher vor der Wahl seine Marschrichtung anhand von geprüften Verteilungs und Ausgabenplänen offen legt.Kontrolliert wird das ganze dann von einem Ethik Rat, der Variable Plätze für die Resort-Sprecher hat.Z.b.
Dazu auch keine Millionen-Wahlkämpfe, sondern sachliche, öffentliche Präsentationen.
Und genau hier ist der Punkt wo ich dir widersprechen muss. Was du forderst ist eine sogenannten "Expertokratie". Jedoch haben sogenannte "Experten" mehr Ambitionen, auf Grund vom großen Geld, in die freie Wirtschaft zu gehen. Die Politik hält aktuell einfach nicht die richtigen Mittel bereit um solche Leute anzuziehen. Der nächste Punkt ist: Wie willst du überhaupt entscheiden wer ein Experte ist? Viele Experten haben zum selben Problem komplett unterschiedliche Meinungen. Wie soll der Laie wissen, welcher Experte nun recht hat? Ist es der Pro, oder der Contra-Experte den ich in diesen Rat berufen soll? Nach der Mehrheitsmeinung kannst du in diesem Fall auch nicht gehen. Hat man ja gesehen wieviele Experten unser Finanzsystem vor 2008 für gut hielten.
Auf lange Sicht muss man sich halt irgendwas überlegen, um zu komplexe Entscheidungen der einfachen Masse zu entziehen und trotzdem gleichzeitig den Einfluss des Bürgers zu stärken.Am meisten Einfluss hätte man über den groben Haushaltsplan.
Stimm ich dir weitgehend zu. Jedoch halte ich eine abgeschwächte Form deiner Vorschläge für die richtige Lösung. Experten anlocken durch lukrativere Stellen mit späterer Absicherung : Ja.
Eine komplette Expertokratie: Nein
Die Macht muss immer vom Volk ausgehen. Genügend Möglichkeiten dazu gibt es: Wahlen,Volksentscheide,aktive Parteiarbeit,Demonstrationen, Bürgerinitiativen, Studentenbewegungen etc etc. . Jedoch ist dieser Weg zu wenig lukrativ, so dass ihn nur Wenige gehen.
Unser Problem ist es, dass der Großteil der Bevölkerung einfach zu dumm ist. Das soll kein Vorwurf sein, aber bei unserer politischen Bildung und auch unserer allgemeinen Bildung, darf man nichts Anderes erwarten. Das Problem muss an der Wurzel angepackt werden und nicht bei den Symptomen. Eine großteils intelligente Bevölkerung, stimmt auch großteils intelligent ab und ist weniger manipulierbar. Jedoch wird das wohl ein Traum bleiben. Dazu müssten soviele Instanzen verändert werden, was schlicht und einfach unmöglich ist. Angefangen beim allgemeinen Denken, über H4-TV, über mediale Ansichten und und und. Aber ich schweife ab ;)
@ unter mir: Nein, es ist einfach unglaublich, dass wir solche Fragen keinen Experten überlassen, weil der Demokratie Nimbus dann direkt gefährdet scheint.Weißt du, wie oft über was abgestimmt wird? Glaubst du wirklich, dass bei jeder Abstimmung deutlich mehr als die Hälfte detailliert über das bescheid weiß, über was sie stimmen bzw. die Parteispitze ihnen vorgibt, zu stimmen??
Sorry, da sitzen 20 Leute die wissen, von was sie reden.Davon machen 10 das Maul auf.Der Rest stimmt so, wie die Regierung bzw. die Opposition es will.
Siehe oben.
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Mal eine andere Sache, die Piraten haben den Innenminsiter von bayern angezeigt wegen dem Bundestrojaner :D Sieht man auch nicht so häufig von einer Partei das sie so etwas wagt. Andere haben ja nur Angst etwas zu verlieren wenn sie sich so etwas trauen.
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Das Problem sind doch nicht die Experten. Politiker sollen Vertreter des Volkes sein und keine Fachidioten.Zitat von gerdikurtDie Leute, die über unser Wohl abstimmen haben nunmal oft keine Ahnung.(ARD oder ZDF war doch mit einem Team vor Ort und alle befragten Parlamentarier wussten weder genau, wie der Rettungsschirm heißt noch um wieviel Geld es sich überhaupt dreht.)
Ähnliche Probleme haben wir beim Datenschutz, bei Energiewende, Integration uvm, Tendenz steigend, die Welt wird ja nicht einfacherer.
Um die Meinungen von Experten zu jedem Thema einzuholen, wird von den Ministerien genug Geld ausgegeben.
Problematisch ist es, wenn die Politk ein von ihrem "Sachverständigenrat für Umweltfragen" vorgelegtes Konzept zur Energiewende komplett ignoriert und sich in ihrer Argumentation lieber auf dubiose von der Energiewirtschaft finanzierte Studien beruft.
Problematisch ist es, wenn die sich die Politik Gesetzesentwürfe von der Wirtschaft schreiben lässt, während die Mitarbeiter des Ministeriums damit beschäftigt sind, Doktorarbeiten für die Politiker zu schreiben.
Dass man jetzt nach einer Erfolgreichen Wahl nicht zwanghaft zu jeder politischen Frage eine Position bezieht, beeindruckt mich ehrlich gesagt mehr, als dass es mich beunruhigt. Es ist richtig, das Konzept weiterhin von der Parteibasis bestimmen zu lassen. Laut Grundgesetz ist jeder Abgeordnete sowieso keinem Parteiprogramm verpflichtet, sondern nur seinem Gewissen.Zitat von NichtuntersetztRichard Thoma zum Beispiel hat die Sorge, dass eine thematisch verengte Partei ihre Position in allen anderen Themengebiete zum Verkauf stellt.
Und indirekte Demokratie ist nicht per se schlimm. Darüber gab's doch erst letztens eine Debatte...
Bei anderen, größeren Parteien werden Positionen so öffentlich verkauft, dass man dafür eigentlich ein Auktionshaus einrichten könnte. Gesetze für den Höchstbietenden.
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gut so. Um diese Bundestrojaner geschichte wird viel zu wenig Wirbel gemacht, das ist so ein unglaublicher und einschneidender Eingriff in die Privatsphäre das eigtl erstmal jemand sein Amt hätte räumen müssen - ka, iwas muss das aufjedenfall passierenZitat von FishkillerMal eine andere Sache, die Piraten haben den Innenminsiter von bayern angezeigt wegen dem Bundestrojaner :D Sieht man auch nicht so häufig von einer Partei das sie so etwas wagt. Andere haben ja nur Angst etwas zu verlieren wenn sie sich so etwas trauen.
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ja weil die linkspartei auch so begrüßenswert ist.Zitat von Kaeralso endlich eine zweite partei, die oppositionsarbeit zur einheitsrichtung der 4 großen parteien leistet? sehe ich zwar nicht ganz so, wäre aber durchweg begrüßenswert.Zitat von Pierce Brosnan"Linkspartei mit Internetanschluss"
Christian Lindner
von denen kommt nur müll außer die einzelnen stimmen für bedinungsloses grundeinkommen und entkriminalisierung/legalisierung von drogen.
alles andere ist klassenkampf und sozialneid
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er spricht über grundsätze(notwendigkeit und mangel an opposition) du über einzelne inhaltsfragen, ihr sprecht an einander vorbei, du an ihm, um genau zu seincyrfer postete
ja weil die linkspartei auch so begrüßenswert ist.Zitat von Kaeralso endlich eine zweite partei, die oppositionsarbeit zur einheitsrichtung der 4 großen parteien leistet? sehe ich zwar nicht ganz so, wäre aber durchweg begrüßenswert.Zitat von Pierce Brosnan"Linkspartei mit Internetanschluss"
Christian Lindner
von denen kommt nur müll außer die einzelnen stimmen für bedinungsloses grundeinkommen und entkriminalisierung/legalisierung von drogen.
alles andere ist klassenkampf und sozialneid
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