Zitat von sol
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nicht (unmittelbar) finanziell, aber eines der hauptargumente um die leute in den PNV zu bekommen ist doch, dass damit das verkehrsaufkommen in den städten verrringert wird. mit all den angenehmen nebeneffekten für die umwelt - lärm, co2-ausstoß, feinstaub, verkehrsicherheit, usw.Zitat von MadSpoiler:Zitat von ramseszum punkt kostenloser PNV: ich meine mich an einen tv-beitrag im rahmen der wahlkampfvorberichterstattung zur berlinwahl zu erinnern, bei dem davon die rede war, dass heute 65 (oder waren's sogar 75?) prozent der kosten für den PNV ohnehin schon von der stadt bezahlt werden und nur 35 (oder 25) durch die ticketpreise reinkommt.
angesichts dessen find ich den kostenfreien PNV 'ne gute und durchausrealisierbare idee. wäre er umsonst, würde die nutzung sicherlich stark an steigen. wirklich günstig sind die tickets ja nicht - zumindst dort, wo ich ab und zu drüber nachdenk PNV zu nehmen und am ende wegen doch lieber 's fahrrad nehm'.
Sofern das stimmt (die einzigen Zahlen, die ich schnell gefunden habe von sprechen von ca. der Hälfte http://www.g-ilgmann.de/pdf/Wettbewerb%20im%20%D6PNV,%20Intern.%20Verkehrswese n.pdf (10 Jahre alt) ), ist ein Drittel trotzdem nicht einfach so zu schultern. Die Subventionierung des ÖPNV ist sowieso schon an der Grenze.
Also machts das nicht wirklich leichter realisierbar, was bringt denn die vermehrte Nutzung, wenn dafür nicht mehr gezahlt wird ?
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Dann könnte man fundiert auf deine oben getätigte Aussage antworten.Zitat von MadUnd dann ?Zitat von solAn dieser Stelle wäre ein Vergleich sinnvoll, wie viel ein gefahrener Auto-Kilometer im Vergleich zu einem gefahrenen Zug-Kilometer subventioniert wird.
"Die Subventionierung des ÖPNV ist sowieso schon an der Grenze."
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Damit wir uns nicht falsch verstehen: Kostenloser ÖPNV lehnt wohl kaum einer ab. Es geht aber darum, dass es in der Praxis einfach schwer bis unmöglich zu realisieren ist.
Wir vergleichen hier aber nicht Auto mit ÖPNV.Zitat von solDann könnte man fundiert auf deine oben getätigte Aussage antworten.Zitat von MadUnd dann ?Zitat von solAn dieser Stelle wäre ein Vergleich sinnvoll, wie viel ein gefahrener Auto-Kilometer im Vergleich zu einem gefahrenen Zug-Kilometer subventioniert wird.
"Die Subventionierung des ÖPNV ist sowieso schon an der Grenze."
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Was ist daran schwer zu realisieren?
Wir bezahlen gerade 400Mrd. Euro, um selbigen zu retten. Wie viele Jahrzehnte könnte man von diesem Geld wohl kostenlosen Nahverkehr finanzieren?
Es ist alles nur eine Frage des politischen Willens.
Natürlich sind auch verschiedene Modelle denkbar, z.B. dass der Personalausweis als Fahrkarte dient und Touristen weiterhin selber einen Beitrag bezahlen müssen.
Ich wollte nur klarstellen, dass es hinsichtlich der ökologischen und gesellschaftlichen Vorteile, die ein kostenfreier Nahverkehr mit sich bringt, etwas zu kurz gedacht ist, diesen mit dem Standard-Anti-Argument "Zu Teuer" seine Daseinsberechtigung abzusprechen.
Das sind die wahren "Dagegen-Menschen" in unserem Land. Und nicht solche, die gegen S21 protestieren.
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Ich zweifle nicht an deiner Ehrlichkeit, aber Zahlen muss man einfach belegen um auch eine Chance zu bieten, darauf zu antworten. Und diese Zahl finde ich in 3 Minuten Google nicht.Zitat von solWas ist daran schwer zu realisieren?
Wir bezahlen gerade 400Mrd. Euro, um selbigen zu retten. Wie viele Jahrzehnte könnte man von diesem Geld wohl kostenlosen Nahverkehr finanzieren?
Es ist alles nur eine Frage des politischen Willens.
Natürlich sind auch verschiedene Modelle denkbar, z.B. dass der Personalausweis als Fahrkarte dient und Touristen weiterhin selber einen Beitrag bezahlen müssen.
Ich wollte nur klarstellen, dass es hinsichtlich der ökologischen und gesellschaftlichen Vorteile, die ein kostenfreier Nahverkehr mit sich bringt, etwas zu kurz gedacht ist, diesen mit dem Standard-Anti-Argument "Zu Teuer" seine Daseinsberechtigung abzusprechen.
Das sind die wahren "Dagegen-Menschen" in unserem Land. Und nicht solche, die gegen S21 protestieren.
Die Finanzierung des kostenlosen ÖPNV zu Lasten der Autoindustrie bringt aber wieder ganz andere Probleme.
Zumal die Stadtbetriebe auch in Händen der Kommunen ist, die Subvention der Automobilindustrie aber Bundessache ist. Und die Streitigkeiten zwischen Kommunen und Bund wegen jedem Cent kennt man ja.
Das mit dem Perso ist auch nicht ganz so leicht. Da gibts es dann wieder die Gleichbehandlung anderer EU-Bürger.
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du darfst die drogenpolitik und ihre direktdemokratische richtung nicht vergessen mein jungeZitat von p4rc van BommelSchon schade, dass es Leute gibt, die meinen, dass die Themen "Internetsicherheit" und "anonymes Surfen" wichtiger seien, als die zukünftige gesamtpolitische Richtung in einem wirtschaftsstarken Land zu bestimmen.
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Weil wir nur die Partei wählen, die uns all das verspricht, was sie am Ende doch nicht halten kann. Erst fordern wir ein, betrogen zu werden, und danach regen wir uns über den Betrug auf.Zitat von cyberpunKAusserdem kommt die Politikverdrossenheit auch nicht von irgendwoher. Was bringts wenn eine Partei einen ach so tollen Plan hat und so viel verspricht, aber sich am Ende doch nicht dran hält?
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Ob man nun die eine Partei wählt, die nichts hält oder die andere Partei wählt, die nichts hälts. Das nimmt sich nix.Zitat von NichtuntersetztWeil wir nur die Partei wählen, die uns all das verspricht, was sie am Ende doch nicht halten kann. Erst fordern wir ein, betrogen zu werden, und danach regen wir uns über den Betrug auf.Zitat von cyberpunKAusserdem kommt die Politikverdrossenheit auch nicht von irgendwoher. Was bringts wenn eine Partei einen ach so tollen Plan hat und so viel verspricht, aber sich am Ende doch nicht dran hält?
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