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Diktatur des Finanzmarktes, Gysis Rede von 7.09.20

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    Zitat von gerdikurt
    Genau.
    "Super, Mitarbeiter Nr. 784 hat einen Sohn.Dann können wir die Bewerbungen und Headhunters ja zurückziehen und die Spitzenposition inklusive 95000 Euro/a einfach dem geben.Qualifikation?Egal, es ist Nr. 784 Sohn!"

    Sorry bro, das gibts nur beim Dorfschlosser
    Das Stichwort war: Beziehungen.

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      Zitat von Nichtuntersetzt
      Zitat von gerdikurt
      Genau.
      "Super, Mitarbeiter Nr. 784 hat einen Sohn.Dann können wir die Bewerbungen und Headhunters ja zurückziehen und die Spitzenposition inklusive 95000 Euro/a einfach dem geben.Qualifikation?Egal, es ist Nr. 784 Sohn!"

      Sorry bro, das gibts nur beim Dorfschlosser
      Das Stichwort war: Beziehungen.
      der sohn sollte ja auch nicht unbedingt n sonderschüler sein ohne abschulss...

      //außerdem fängt das mit den beziehungen und dem geld viel früher an. das zeichnet sich ja schon dadurch ab dass reiche allgemein ihren kindern eine viel bessere bildung bieten können durch privatschulen, nachhilfelehrer und und und.

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        Zitat von gerdikurt


        Es kursieren aber Gerüchte, dass in den Ministerien neben Minister, Sekretärin und Gärtner noch Experten beschäftigt sind (lustigerweise auch viel extern bearbeitet lassen wird).Vermute aber auch, dass es die tatsächlich nicht gibt- denn wie gesagt, für jemanden, der was drauf hat, ist das viel zu unattraktiv.
        Und dann stellt man diesen Leuten jemanden an die Spitze der keinen Plan hat. Unsere Demokratie ist einfach zu gut geworden.

        Kommentar


          Zitat von T33K3SS3LCH3N
          Zitat von gerdikurt


          Es kursieren aber Gerüchte, dass in den Ministerien neben Minister, Sekretärin und Gärtner noch Experten beschäftigt sind (lustigerweise auch viel extern bearbeitet lassen wird).Vermute aber auch, dass es die tatsächlich nicht gibt- denn wie gesagt, für jemanden, der was drauf hat, ist das viel zu unattraktiv.
          Und dann stellt man diesen Leuten jemanden an die Spitze der keinen Plan hat. Unsere Demokratie ist einfach zu gut geworden.
          Was ist daran verkehrt? An die Spitze kommt eine gewählte politische Richtung, an die Forderungen gestellt werden. Darunter kommen die Leute mit Ahnung.

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            Zitat von Nichtuntersetzt
            Zitat von T33K3SS3LCH3N
            Zitat von gerdikurt


            Es kursieren aber Gerüchte, dass in den Ministerien neben Minister, Sekretärin und Gärtner noch Experten beschäftigt sind (lustigerweise auch viel extern bearbeitet lassen wird).Vermute aber auch, dass es die tatsächlich nicht gibt- denn wie gesagt, für jemanden, der was drauf hat, ist das viel zu unattraktiv.
            Und dann stellt man diesen Leuten jemanden an die Spitze der keinen Plan hat. Unsere Demokratie ist einfach zu gut geworden.
            Was ist daran verkehrt? An die Spitze kommt eine gewählte politische Richtung, an die Forderungen gestellt werden. Darunter kommen die Leute mit Ahnung.
            Problem ist nur das die Politik sich nicht mehr weiterentwickelt. Jeder spricht vom Wirtschaftswachstum wo bleibt das Wachstum bei der Politik. Es ist alles so festgefahren und jeder der etwas ändern möchte wird dumm angemacht. Die Politik ist einfach tot. Schade das die Väter des GG in der Wahl der Demokratie einfach dumm waren. Staatsphilosophen waren mal wichtig. Wenn heute jemand gute Vorschläge hat werden diese ignoriert oder ins lächerliche gezogen. Wenn es nach mir geht würde ich in so einer Welt nicht leben wollen, leider gibt es nur eine Welt.

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              Fishkiller , was willst du anstelle von Demokratie denn haben?

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                Zitat von Fishkiller
                Problem ist nur das die Politik sich nicht mehr weiterentwickelt. Jeder spricht vom Wirtschaftswachstum wo bleibt das Wachstum bei der Politik.
                Was wäre Wachstum in der Politik?
                Es ist alles so festgefahren und jeder der etwas ändern möchte wird dumm angemacht. Die Politik ist einfach tot.
                Dafür, dass alles festgefahren ist, geht's uns aber ziemlich gut mit Blick auf die restliche Welt.
                Schade das die Väter des GG in der Wahl der Demokratie einfach dumm waren. Staatsphilosophen waren mal wichtig.
                JIm Parlamentarischen Rat wurden viele Staatsphilosophen beteiligt. Und wie kommst Du darauf, dass das GG "dumm" ist? 60 Jahre demokratische Stabilität, und dass nach einem Jahrhundert des Chaos.
                Wenn heute jemand gute Vorschläge hat werden diese ignoriert oder ins lächerliche gezogen. Wenn es nach mir geht würde ich in so einer Welt nicht leben wollen, leider gibt es nur eine Welt.
                Dann hau mal Deine guten Vorschläge raus. Aber bitte nicht sowas wie "Irgendwie is alles scheiße, das muss wieder besser werden!".

                Kommentar


                  Dafür, dass alles festgefahren ist, geht's uns aber ziemlich gut mit Blick auf die restliche Welt.
                  Was findest du gut? Hartz 4? Das niemand betteln muss? Es geht um die Politik und das man als Bürger unmündig gehalten wird.

                  JIm Parlamentarischen Rat wurden viele Staatsphilosophen beteiligt. Und wie kommst Du darauf, dass das GG "dumm" ist? 60 Jahre demokratische Stabilität, und dass nach einem Jahrhundert des Chaos.
                  Wo sage ich das das GG dumm ist? Ich bezog mich eindeutig auf die Wahl der Demokratie von den Vätern des GG. (Ich sollte ergänzen das ich speziell die Art der Demokratie meine, nicht das jemand denkt ich wäre Kommunist)

                  Dann hau mal Deine guten Vorschläge raus. Aber bitte nicht sowas wie "Irgendwie is alles scheiße, das muss wieder besser werden!".
                  Mach ich gerne nur für eine Doktor Arbeit bin ich gerade etwas zu müde.

                  Fishkiller , was willst du anstelle von Demokratie denn haben?
                  Wie wäre es mit einer echten Demokratie? Minderheiten werden zu Mehrheiten gemacht. Hier wählst du Parteien und irgendwie was du auch wählst am Ende sind es die selben Leute die Entscheidungen treffen. Du hast gar keine Möglichkeit Leute zu ersetzen wenn sie einfach schlecht sind. Eine aktivere Politik? wie wäre es damit einmal alle 4 Jahren ist nur auf dem Papier eine Demokratie. S21 ist ein Beispiel von vielen wo man merkt das man einfach nichts verändern kann, so wie das System im Moment funktioniert.
                  Ich bin auch Befürworter von Volksabstimmungen. Aber das ist auch ein Streitthema seit es die Volksabstimmung überhaupt gibt.

                  Lobbyismus hätte in einer aktiven Politik kaum eine Chance.
                  Man könnte sich auch mal über das Abstimmungsverhalten der Politiker unterhalten. Diese sprechen sich meist mit der Partei ab.
                  Wo ich mich Frage ist es Demokratie für etwas zu entscheiden weil es andere verlangen oder weil ich selber davon überzeugt bin?

                  Ich habe mir über das Thema schon sehr lange Gedanken gemacht, nur was bringt es? Niemand der von dem jetzigen System profitiert würde überhaupt versuchen etwas zum positiven zu verändern. Gerade das sind die Leute die wirklich was verändern könnten.

                  Kommentar


                    Zitat von Fishkiller
                    Dafür, dass alles festgefahren ist, geht's uns aber ziemlich gut mit Blick auf die restliche Welt.
                    Was findest du gut? Hartz 4? Das niemand betteln muss?
                    Ja.
                    Es geht um die Politik und das man als Bürger unmündig gehalten wird.
                    "Wird" man das? Man fordert es sich als Bürger sogar ein (in der absoluten Mehrheit).
                    Wo sage ich das das GG dumm ist? Ich bezog mich eindeutig auf die Wahl der Demokratie von den Vätern des GG.
                    D.h. die Väter des GG sind dumm, das GG als Ergebnis nicht?
                    Wie auch immer, nur, weil Du heute diffus politikverdrossen bist, finde ich es extrem ignorant, die Schöpfer des GG als "dumm" zu geißeln. Aus historischer Sicht war das GG eine Meisterleistung, an der viele sehr kluge Köpfe mitgewirkt habne.
                    Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass von mir aus Teile des GG veraltet seien können oder wie auch immer.
                    Dann hau mal Deine guten Vorschläge raus. Aber bitte nicht sowas wie "Irgendwie is alles scheiße, das muss wieder besser werden!".
                    Mach ich gerne nur für eine Doktor Arbeit bin ich gerade etwas zu müde.
                    Wenn Du diesen Aufwand scheust, solltest Du nicht in einem Thread nicht zur Systemkritik ausholen.
                    Mich würde aber vor allem - auch mal ganz einfach - interessieren, wie Du Dir das "Wachstum" der Politik vorstellst.
                    Lobbyismus hätte in einer aktiven Politik kaum eine Chance.
                    Oder erst recht. Lobbyisten sind meist auch die Experten, auf deren Wissen man angewiesen ist. Und ob mehr Wahlkämpfe zu weniger Populismus oder Lobbyarbeit führen würden, halte ich für einen Wunschtraum.
                    Wo ich mich Frage ist es Demokratie für etwas zu entscheiden weil es andere verlangen oder weil ich selber davon überzeugt bin?
                    Demokratie heißt immer Kompromisse zu machen. Wenn Du Dich nirgends mehr wiederfindest, mach Deine eigene Partei auf, mach Deine eigenen Petitionen, oder kapere eine schon vorhandene Partei bzw. geh auf Parteistammtische. Natürlich ist das alles ein mühsamer Weg. Aber so ist das halt, wenn man Entscheidungen beeinflussen will, die 80 Millionen Leute und Meinungen betreffen.
                    Ich habe mir über das Thema schon sehr lange Gedanken gemacht, nur was bringt es? Niemand der von dem jetzigen System profitiert würde überhaupt versuchen etwas zum positiven zu verändern.
                    Ganz ehrlich? Geh in die Parteiarbeit. Effektivität darfst Du nicht erwarten, solange die Folgen Deiner Entscheidungen nicht nur Dich betreffen würden.

                    Edit: Um da nochmal was dran zu setzen: Es ist richtig und auch wichtig, Verbesserungen vorzuschlagen, einzufordern, umzusetzen.Oder auch auf konkrete Missstände (am besten konstruktiv) aufmerksam zu machen, solange das zu mehr führt als nur zu "Das ist wieder der Beweis, das alles scheiße ist!".
                    Keiner hier behauptet, das deutsche System sei perfekt. Aber dieser vorhergehende Rundumschlag, der immer in eine Totalkritik gipfelt, ist ärgerlich und überflüssig, ja eigentlich sogar schon kontraproduktiv.

                    Kommentar


                      @Killerfish
                      Ziemlich wirr dein Post. Was meinst du denn mit aktiverer Politik? Dir geht es besser als 95% der Menschheit möchte ich wetten. Findest du, dass niemand betteln muss nicht einen der größten Verdienste unseres Systems überhaupt? Aber du kannst ja noch nichtmal sagen, was du genau verändern möchtest.
                      Klar hat die deutsche Demokratie Schwächen, aber zu sagen, dass es irgendwem in Deutschland schlecht ginge, ist verglichen mit dem Rest der Welt einfach falsch. Frag mal die Italiener, die werden dir erzählen, was Lobbyismus ist.

                      Kommentar


                        D.h. die Väter des GG sind dumm, das GG als Ergebnis nicht?
                        Soll ich dir das nochmal sagen?
                        Die Entscheidung für diese Art der Demokratie war nicht gerade die schlauste. Eine dumme Entscheidung machen 10 andere gute auch nicht besser.

                        Oder erst recht. Lobbyisten sind meist auch die Experten, auf deren Wissen man angewiesen ist. Und ob mehr Wahlkämpfe zu weniger Populismus oder Lobbyarbeit führen würden, halte ich für einen Wunschtraum.
                        Mit dem "oder erst Recht" darüber kann man sich gerne unterhalten, aber das Lobbyisten Experten sind, halte ich für ein schlechtes Gerücht. Sie nutzen ihr wissen für ihre eigenen Zwecke, ein "beratender Experte" sollte mit solchen Absichten nicht gesegnet sein.

                        Demokratie heißt immer Kompromisse zu machen. Wenn Du Dich nirgends mehr wiederfindest, mach Deine eigene Partei auf, mach Deine eigenen Petitionen, oder kapere eine schon vorhandene Partei bzw. geh auf Parteistammtische. Natürlich ist das alles ein mühsamer Weg. Aber so ist das halt, wenn man Entscheidungen beeinflussen will, die 80 Millionen Leute und Meinungen betreffen.
                        Demokratie heißt auch das die Meinung der Mehrheit angenommen werden sollte, nur ist das nicht der Fall. Für 80 Millionen Menschen existiert nur die Mehrheit von Parteien vielleicht mit 10-25 Millionen Mitgliedern, und auch dort ist die Mehrheit fraglich, weil es wichtig ist welche Position man innerhalb der Partei hat.

                        "Wird" man das? Man fordert es sich als Bürger sogar ein (in der absoluten Mehrheit).
                        Man fordert alle 4 Jahre ein Kreuz zu machen.

                        Ganz ehrlich? Geh in die Parteiarbeit. Effektivität darfst Du nicht erwarten, solange die Folgen Deiner Entscheidungen nicht nur Dich betreffen würden.
                        Wenn du so willst bin ich schon ein Berater aber nur in einer kleinen Partei von einer kleinen Gemeinde. Ich weiß wie Politik im Alltag aussieht, deswegen sage ich ja das dieses System einfach für Veränderungen nicht gemacht ist.
                        Und ja ich habe mich auch schon für politische Ziele eingesetzt in dem ich alles getan habe was man als Bürger tun kann. Es hat nicht mal an der Tür des Bürgermeisters oder gar des Bundestages gekratzt. Im Gegenteil es wurde so gut es geht ignoriert. Deswegen ist es nicht gelogen wenn ich sage das man als Bürger unmündig ist. Das einzige von Bedeutung ist ein Kreuz. Mehr Demokratie existiert in der Wirklichkeit nicht. Der Rest ist einfach nur zum Schein.


                        Ziemlich wirr dein Post. Was meinst du denn mit aktiverer Politik? Dir geht es besser als 95% der Menschheit möchte ich wetten. Findest du, dass niemand betteln muss nicht einen der größten Verdienste unseres Systems überhaupt? Aber du kannst ja noch nichtmal sagen, was du genau verändern möchtest.
                        Nochmal was hat das vorhandende politische System mit Hartz 4 und co zu tun? Das sind politische Entscheidungen haben mit dem System an sich aber gar nichts zu tun.

                        Ich weiß schon was ich verändern würde, vielleicht nicht 100% im Detail aber ich habe schon eine Vorstellung davon. Man kann noch einiges von andern Ländern lernen. Wenn ich die hier posten würde gäbe es 10 seiten nur geflame. Man kann sich hier über alles unterhalten nur wenn es dann ums eingemachte geht ist eine sachliche diskussion nie möglich.

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                          Fischkiller, solange Du Dir nur Kommentar-"Rosinen" rauspickst und den Rest meines Einwands ignorierst, wird die Diskussion anekdotisch-sinnlos. Darum hier noch zwei Anmerkungen, die mir besonders wichtig scheinen. Ansonsten musst Du Dich leider meinen kompletten Posts stellen, oder Du kannst Dir die Antworten gleich sparen.
                          aber das Lobbyisten Experten sind, halte ich für ein schlechtes Gerücht. Sie nutzen ihr wissen für ihre eigenen Zwecke, ein "beratender Experte" sollte mit solchen Absichten nicht gesegnet sein.
                          Sry, das ist so. Ob Gesundheitsexperte, Wirtschaftsweiser oder Verkehrsprofi - was denkst Du woher die ihr Expertenwissen haben?
                          Demokratie heißt auch das die Meinung der Mehrheit angenommen werden sollte, nur ist das nicht der Fall.
                          Nur, wenn das für die Minderheit auch tragbar ist. Sonst hast Du eine Diktatur der Mehrheit, dann ggf. beschließen könnte, Juden zu vergasen. Meinung und Mehrheit ist nicht alles, auch Sicherheit und Stabilität sind von hoher Bedeutung (was die Väter des GGs vorzüglich in ihre Überlegungen haben einfließen lassen).

                          Ansonsten verweise ich nochmal auf mein Edit im letzten Post.

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                            Zitat von Fishkiller

                            Wenn du so willst bin ich schon ein Berater aber nur in einer kleinen Partei von einer kleinen Gemeinde. Ich weiß wie Politik im Alltag aussieht, deswegen sage ich ja das dieses System einfach für Veränderungen nicht gemacht ist.
                            Und ja ich habe mich auch schon für politische Ziele eingesetzt in dem ich alles getan habe was man als Bürger tun kann. Es hat nicht mal an der Tür des Bürgermeisters oder gar des Bundestages gekratzt. Im Gegenteil es wurde so gut es geht ignoriert. Deswegen ist es nicht gelogen wenn ich sage das man als Bürger unmündig ist. Das einzige von Bedeutung ist ein Kreuz. Mehr Demokratie existiert in der Wirklichkeit nicht. Der Rest ist einfach nur zum Schein.
                            Ich kann da nun ja nur mutmaßen, aber wenn deine damals geäußerte Kritik so total, oberflächlich und destruktiv war, wie sie es hier ist, wundert es mich nicht besonders, dass du auf taube Ohren gestoßen bist. Solche Diskussionen führt man als Vertreter einer großen Volkspartei doch ohnehin jeden Tag, wofür zum Beispiel ein Gysi hier doch auch gesorgt hat. Ich habe mal ähnlich gedacht wie du, aber mir fällt in letzter Zeit immer mehr auf, dass ich jedes mal wenn ich irgendwo mal intensiver mit konkreten politischen Inhalten konfrontiert werde, diese in Deutschland sehr umfassend diskutiert werden und häufig (gerade wenn man den Vergleich zu anderen Ländern sieht) gute Entscheidungen getroffen werden.
                            Es ist halt leicht sich als Opposition ein Thema rauszupicken und darauf rumzuhacken. Allerdings ist es tatsächlich so, dass eine Entscheidung in einem Bereich (wie Wirtschaft) immer auch auf alle anderen Bereiche Auswirkungen hat und deswegen ist es doch eigentlich billig pauschal zu behaupten, dass alles schlecht ist, ohne dass man überhaupt konkrete Folgen analysiert.

                            Kommentar


                              Sry, das ist so. Ob Gesundheitsexperte, Wirtschaftsweiser oder Verkehrsprofi - was denkst Du woher die ihr Expertenwissen haben?
                              Habe gehört viele davon werden an Unis ausgebildet und einige arbeiten auch dort. Der Gesundheitsexperte muss nicht unbedingt für die Bayer AG arbeiten um ein "Experte" zu sein.


                              Nur, wenn das für die Minderheit auch tragbar ist. Sonst hast Du eine Diktatur der Mehrheit, dann ggf. beschließen könnte, Juden zu vergasen. Meinung und Mehrheit ist nicht alles, auch Sicherheit und Stabilität sind von hoher Bedeutung (was die Väter des GGs vorzüglich in ihre Überlegungen haben einfließen lassen).
                              Also muss die Mehrheit auch tragbar sein. Wenn dem so ist verwenden wir hier die ganze Zeit mit "Demokratie" den falschen Fachbegriff. Ich dachte es geht um Volksherrschaft.
                              Im GG gibt es Teile die dürfen nicht verändert werden, auch die Politiker dürfen die Gesetze an diesen stellen nicht ändern.

                              Es gibt die Leute die Sagen das "Volk" ist dumm und muss geleitet werden und es gibt Leute die sagen das "Volk" muss aktiv in der Politik mitarbeiten können.

                              Generell zu sagen das Volk ist dumm ist einfach falsch. Generell zu sagen jeder versteht was von Politik ist auch falsch. Wie du sagtest müsste man einen Kompromiss finden. Im Moment ist der Kompromiss "Das Volk ist dumm".
                              Wann hat eine Demonstration das letzte mal etwas verändert? Ich weiß noch als Hartz 4 kommen sollte, waren über 3 Millionen auf den Straßen ( So eine Zahl gab es zu meinen Lebzeiten noch nie) und es hat 0 gebracht. Ich kann mich nicht erinnern das jemals die Stimme des Volkes gehört wurde. Das kann sich zwar in den Wahlen niederschlagen, aber es verändert sich nichts. Die Bälle werden alle 4 Jahre neu verteilt und es wird genauso weitergemacht wie die 4 Jahre zuvor. Als hätte es eine Wahl nie gegeben.

                              Aber gut wenn ich wieder fit bin, werden ich auch einige meiner Vorschläge posten.

                              Ich kann da nun ja nur mutmaßen, aber wenn deine damals geäußerte Kritik so total, oberflächlich und destruktiv war, wie sie es hier ist, wundert es mich nicht besonders, dass du auf taube Ohren gestoßen bist. Solche Diskussionen führt man als Vertreter einer großen Volkspartei doch ohnehin jeden Tag, wofür zum Beispiel ein Gysi hier doch auch gesorgt hat. Ich habe mal ähnlich gedacht wie du, aber mir fällt in letzter Zeit immer mehr auf, dass ich jedes mal wenn ich irgendwo mal intensiver mit konkreten politischen Inhalten konfrontiert werde, diese in Deutschland sehr umfassend diskutiert werden und häufig (gerade wenn man den Vergleich zu anderen Ländern sieht) gute Entscheidungen getroffen werden.
                              Keine sorge sie war konstruktiv. Es geht nicht nur um die Entscheidungen sondern das man auch mal den Menschen im Land zuhört. Keiner interessiert sich für Bernd der 20 Jahre arbeitslos ist.

                              Es gibt soviele Entscheidungen die einfach realitätsfremd sind und warum? weil es Menschen entscheiden die einfach nicht wissen wie das Leben in wirklichkeit aussieht. Man könnte ja schon mal bei den Schulreformen anfangen. Das würde kein ende nehmen.

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                                Zitat von Fishkiller
                                Also muss die Mehrheit auch tragbar sein. Wenn dem so ist verwenden wir hier die ganze Zeit mit "Demokratie" den falschen Fachbegriff. Ich dachte es geht um Volksherrschaft.
                                Demokratie und Volksherrschaft sind Begriffe, deren Inhalt sich in den letzten Jahrtausenden fundamental gewandelt hat. Ursprünglich diente "Demokratie" übrigens als Schimpfwort. Es ist müßig, über Etymologie zu streiten, insbesondere, wenn es eigentlich die Sache, nicht um einen Namen dafür geht.
                                Von mir aus können wir das Ganze auch "Zipfelmütze" nennen, es ist egal. Der Begriff, den das Grundgesetz dafür gewählt hast, ist zum Beispiel "freiheitliche demokratische Grundordnung". Diese Freiheit gilt auch für die Minderheit, ebenso wie die Menschenwürde. Wenn's Dir nicht passt, schau Dir die tollen Patronage-Demokratien in Afrika an: Abstimmung wird zum reinen Priviligienkampf, the winner (d.h. der Stamm mit den meisten Stimmen) takes it all.
                                I.d.S.: Ja, die Mehrheit muss auch tragbar sein.

                                Und Zustimmung an Niels, es ist erstaunlich, dass es die ganzen echten Experten nie über den Stammtisch hinaus geschafft haben.

                                Edit: Oh, und dass die Lobbyisten-Experten keine akademische Laufbahn hinter sich hätten, habe ich nie behauptet. Aber dazu kommt ihr Arkanwissen um innere Vorgänge, und das haben sie nicht aus Büchern.

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