Hallöle,
Die sich selbst gerne - trotz Zwangsgebührenerhebung - als free-tv bezeichnende ARD erreicht mit ihren vier Talkshows zu wenige Zuschauer, berichtet der Stern.
Kein Wunder.
Seit Sabine Christiansen mit ihrer Talkshow begann, und das Format vielen noch frisch und unverbraucht vorkam, haben die Zuseher doch das Prinzip aller dieser Sendungen erkannt.
Einige Exemplare aus dem harten Kern von kaum mehr als hundert diskussionserfahrenen Prominenten mit dem richtigen - schwarzen oder gelben - Parteibuch bilden die Grundausstattung jeder Diskussionsrunde und sind, mindestens gemeinsam mit dem Moderator grundsätzlich in der Überzahl. Dazu kommen ein oder zwei Exoten, (Reinhold Messmer oder Roberto Blanco, z.B.), die mit ihren Meinungen zwar Farbe, aber hauptsächlich Verwirrung in die Sendung bringen, und dazu kommt dann zum jeweiligen Thema das passende Schlachtopfer: Ein Mitglied der Linken, oder ein Gewerkschaftler, auch mal jemand aus der SPD mit speziellen Ansichten, die es gerade niederzumachen gilt.
Das Opfer wird erst vom Moderator provoziert, darf anschließend solange antworten, bis es nahe an den Kern seiner Aussage herankommt und wird dann von den Platzhirschen der Runde unterbrochen, ob sachlich oder unsachlich, ob süffisant oder scheinbar wohlmeinend, das ist egal. Und wenn das nicht rechtzeitig geschieht, dann unterbricht Moderator(in) den Redefluss und behauptet, das sei nicht die Frage gewesen oder das gehöre jetzt nicht hierher, und so weiter und so fort.
Am Ende ist die abweichende Meinung des Opfers in einer so entstellten Form herübergekommen, hat sich das Opfer gegen die Übermacht so wenig durchsetzen können, dass der Zuschauer den Eindruck hat, bei den anderen besser aufgehoben zu sein. Und das ist der ganze Zweck der Übung.
Wer eine Talkshow ansieht, weil er Oskar Lafontaine oder Gesine Lötsch hören will, wer sich von Heiner Flassbeck oder Prof. Hankel verspricht, dass sie Licht und Erleuchtung in einen Talkrunde bringen, wird immer enttäuscht wieder abschalten.
Und alle anderen, die rein interessehalber mal reinschauen, schalten auch gleich wieder weg. Die Sprüche, die in den Talkshows vermittelt werden, kann man kürzer und präziser auch in den Nachrichten sehen und hören. Da kann man seine Spätabendstunden besser nutzen.
Daran wird auch Günter Jauch als neuer Talk-Hoffnungsträger der ARD nichts ändern, außer er macht eine flache, lustige, sexige, apolitische Show, da werden ihm seine Fans und Anhänger folgen - und dann sind die schon wieder mal versorgt und machen sich keine Gedanken über Wirtschaft und Politik.
Auf das Thema bezieht sich der Text:
http://www.stern.de/kultur/tv/maessige-quoten-fuer-die-ard-talkshow-flut-laesst-zuschauer-kalt-1724762.html
Warum ich über dieses Thema ein Thread erstelle? Weil es aus meiner Sicht ein profanes Mittel zur Beeinflussung ist.
Schaut ihr euch das an? Und dann warum?
Die sich selbst gerne - trotz Zwangsgebührenerhebung - als free-tv bezeichnende ARD erreicht mit ihren vier Talkshows zu wenige Zuschauer, berichtet der Stern.
Kein Wunder.
Seit Sabine Christiansen mit ihrer Talkshow begann, und das Format vielen noch frisch und unverbraucht vorkam, haben die Zuseher doch das Prinzip aller dieser Sendungen erkannt.
Einige Exemplare aus dem harten Kern von kaum mehr als hundert diskussionserfahrenen Prominenten mit dem richtigen - schwarzen oder gelben - Parteibuch bilden die Grundausstattung jeder Diskussionsrunde und sind, mindestens gemeinsam mit dem Moderator grundsätzlich in der Überzahl. Dazu kommen ein oder zwei Exoten, (Reinhold Messmer oder Roberto Blanco, z.B.), die mit ihren Meinungen zwar Farbe, aber hauptsächlich Verwirrung in die Sendung bringen, und dazu kommt dann zum jeweiligen Thema das passende Schlachtopfer: Ein Mitglied der Linken, oder ein Gewerkschaftler, auch mal jemand aus der SPD mit speziellen Ansichten, die es gerade niederzumachen gilt.
Das Opfer wird erst vom Moderator provoziert, darf anschließend solange antworten, bis es nahe an den Kern seiner Aussage herankommt und wird dann von den Platzhirschen der Runde unterbrochen, ob sachlich oder unsachlich, ob süffisant oder scheinbar wohlmeinend, das ist egal. Und wenn das nicht rechtzeitig geschieht, dann unterbricht Moderator(in) den Redefluss und behauptet, das sei nicht die Frage gewesen oder das gehöre jetzt nicht hierher, und so weiter und so fort.
Am Ende ist die abweichende Meinung des Opfers in einer so entstellten Form herübergekommen, hat sich das Opfer gegen die Übermacht so wenig durchsetzen können, dass der Zuschauer den Eindruck hat, bei den anderen besser aufgehoben zu sein. Und das ist der ganze Zweck der Übung.
Wer eine Talkshow ansieht, weil er Oskar Lafontaine oder Gesine Lötsch hören will, wer sich von Heiner Flassbeck oder Prof. Hankel verspricht, dass sie Licht und Erleuchtung in einen Talkrunde bringen, wird immer enttäuscht wieder abschalten.
Und alle anderen, die rein interessehalber mal reinschauen, schalten auch gleich wieder weg. Die Sprüche, die in den Talkshows vermittelt werden, kann man kürzer und präziser auch in den Nachrichten sehen und hören. Da kann man seine Spätabendstunden besser nutzen.
Daran wird auch Günter Jauch als neuer Talk-Hoffnungsträger der ARD nichts ändern, außer er macht eine flache, lustige, sexige, apolitische Show, da werden ihm seine Fans und Anhänger folgen - und dann sind die schon wieder mal versorgt und machen sich keine Gedanken über Wirtschaft und Politik.
Auf das Thema bezieht sich der Text:
http://www.stern.de/kultur/tv/maessige-quoten-fuer-die-ard-talkshow-flut-laesst-zuschauer-kalt-1724762.html
Warum ich über dieses Thema ein Thread erstelle? Weil es aus meiner Sicht ein profanes Mittel zur Beeinflussung ist.
Schaut ihr euch das an? Und dann warum?
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