Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

SCHWERE EXPLOSION IN OSLO [update]

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von Nichtübersetzt
    Zitat von daarkside
    ich trenne zwischen religiosität und dem glauben, der glaube sind private momente(schicksalsschläge, großartige erfolge) in denen man reflexartig an etwas höheres glaubt(hier ticken wir eben anders, wir glauben mehr als wir laut der gesellschaft sollten und verneinen es deshalb öffentlich), die religiosität hingegen ist die institutionalisierte abart des glaubens die natürlicherweise zum kampfbegriff einer aufgeklärten gesellschaft werden muss
    Vom Glauben an "private Momente" habe ich gar nicht gesprochen, sondern vom Glauben als Privatangelegenheit - Glauben wird nicht mehr öffentlich praktiziert. Sieh Dir mal den Link an, der beschreibt, wieviel Christentum noch in uns steckt. Oder ich habe Dienen Punkt nicht verstanden.
    Warum muss Säkularisierung "selbstverständlich" zum Kampfbegriff einer aufgeklärten werden? Für mich ist Aufgeklärtheit, beide Seiten betrachtet und nachvollzogen zu haben, und eben nicht pauschal: "Das Religiöse in uns leugnen" oder "Das christliche in unserer westlichen Kultur leugnen".
    mein punkt war das man zwischen glauben und religion trennen sollte

    säkularisierung muss selbstverständlich zum kampfbegriff werden weil religionen nicht unbedingt dafür bekannt sind kritisches denken und hinterfragen zu fördern

    wiviel christentum nach über 2000 jahren in unserer gesellschaft selbstverständlicherweise noch steckt ist für jede grundsatzdiskussion über moral übrigens absolut irrelevant, weil eben selbstverständlich, prägung, nichts weiter. Zumindest aus der heutigen perspektive, in 2000 jahren wenn die reste verschwunden sind kann man über grundsätze reden, zum glück vergisst das internet nicht ;D

    Kommentar


      Die Doku grade auf ARD ist jedenfalls das beste Beispiel, wie Religion eigentlich rechtschaffene Menschen dazu verleitet, Unschuldige zu töten und der Überzeugung zu sein, das Richtige getan zu haben.

      Kommentar


        finde es erschreckend, wie der bruder argumentiert, dass sie in einem islamischen land sowieso die todesstrafe erwarten müsste. und der mord somit vollkommen gerechtfertigt ist, da er nach dem islam gehandelt hat. einfach unglaublich

        Kommentar


          Zitat von Philosoph
          finde es erschreckend, wie der bruder argumentiert, dass sie in einem islamischen land sowieso die todesstrafe erwarten müsste. und der mord somit vollkommen gerechtfertigt ist, da er nach dem islam gehandelt hat. einfach unglaublich
          Generell die Rolle der Frau als Arbeitssklavin und Gebährmaschine, die ermordet werden kann, wenn sie sich befreien will :/

          Kommentar


            Schon jemand von der Verschwörungstheorie gehört? :D

            Kommentar


              Wars wieder die USA?

              Kommentar


                Ich zitiere mal:

                "Norwegen ist eine exakte Kopie des Oklahomabombings von 1998 in den USA... Die Medien verdrehen wieder die Tatsachen-und das bewusst... Gibt zahlreiche AUgenzeugenberichte, dass da ZWEI Kerle um sich geschossen haben...Riecht jedenfalls nach ner billigen false-flag..^^"

                "Norwegen war dem Osten gegenüber sehr offen, haben bei dieser Antiterrorkacke kaum mitgemacht und wollten ab demnächst die Truppen zurückziehen... Das norwegische Volk wollte davon auch nichts wissen....Jetzt sollen die Leute natürlich Angst kriegen, dass der "Terror" auch bei ihnen ist und sollen sich wieder aktiver an der Scheisse beteiligen"

                Kommentar


                  Zitat von Krishnamurti
                  Ich zitiere mal:

                  "Norwegen ist eine exakte Kopie des Oklahomabombings von 1998 in den USA... Die Medien verdrehen wieder die Tatsachen-und das bewusst... Gibt zahlreiche AUgenzeugenberichte, dass da ZWEI Kerle um sich geschossen haben...Riecht jedenfalls nach ner billigen false-flag..^^"

                  "Norwegen war dem Osten gegenüber sehr offen, haben bei dieser Antiterrorkacke kaum mitgemacht und wollten ab demnächst die Truppen zurückziehen... Das norwegische Volk wollte davon auch nichts wissen....Jetzt sollen die Leute natürlich Angst kriegen, dass der "Terror" auch bei ihnen ist und sollen sich wieder aktiver an der Scheisse beteiligen"

                  dafür hätte es natürlich ein moslem sein müssen und NICHT von eben genau dieser terrorkacke angestachelter weißer
                  der, verständlicher weise, um so mehr ragen musste um so tolleranter und freier die gesellschaft um ihn herum ist, weil nur er die gefahr erkennt und alle anderen quasie mittäter sind

                  Kommentar


                    http://m.welt.de/article.do?id=debatte/kommentare/article13511232/Hungertod-der-Kinder-kommt-einer-Ermordung-gleich

                    Moslems in Somalia verweigern westliche/christliche Hilfsorganisationen den Eintritt ins Land.

                    Kommentar


                      Zitat von KarloderKater
                      http://m.welt.de/article.do?id=debatte/kommentare/article13511232/Hungertod-der-Kinder-kommt-einer-Ermordung-gleich

                      Moslems in Somalia verweigern westliche/christliche Hilfsorganisationen den Eintritt ins Land.
                      was hat das jetzt mit norwegen zu tun? oder ist der thread hier wieder abgedriftet?

                      Kommentar


                        Zitat von dentist
                        Das ist doch der Witz. Du sagst "das ist wirksam". Aber der Gegenstand ist doch völlig ausser acht gelassen und verkommt zu einem Terminus, welcher der Sache nicht gerecht wird.
                        So ist auch das "Unerfüllte einfordert" nur dann logisch, wenn man vorher die Aufklärung über den Gegenstand weglässt. Jeder, der verstanden hat, was der Gegenstand ist, der wird sich doch keine höheren Wunschvorstellungen mehr dahrerreimen, um irgendeinen Gefallen daran einzufordern, sondern sagen; so ist es und das find ich gut oder lehne ich ab. Und dafür muss man den Gegenstand nur am eigenen Interesse und nirgends sonst messen.
                        Mit "wirksam" meine ich: Entweder man versucht der Norm zu genügen und sie zumindest teilweise erfüllen. Oder man versucht das nicht und wird dafür sanktioniert. Norm ist das, was meine Umwelt von mir erwartet, während ich davon ausgehe, dass sie ihre Erwartung an mich berechtigt ist (auch, wenn ich die Norm vlt. bewusst breche). Normen institutionalisieren Verhalten, machen es in bstimmter Weise vorhersehbar oder zumindest erwartbar und reduzieren die Kontingenz von Handlungsoptionen und -erwartungen. Sollte eine Norm permanent prekär sein, permanent mit gebrochen oder inhaltlich unscharf, so wird es automatisch zur Auseinandersetzung damit oder zu Korrekturen kommen. Normen sind sozusagen in die Gesellschaft getragene Moral- und Wertvorstellungen. Blieben wir bei singulär-authistischen Wertkonzepten ("das finde ich gut, das finde ich schlecht") verhaftet, würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren.
                        Anders ist das natürlich, wenn bestimmte Normen bewusst instrumentalisiert und missbraucht werden. Aber das widerspricht doch der Funktionalität von Normen im Allgemeinen nicht.

                        Zitat von daarkside
                        mein punkt war das man zwischen glauben und religion trennen sollte

                        säkularisierung muss selbstverständlich zum kampfbegriff werden weil religionen nicht unbedingt dafür bekannt sind kritisches denken und hinterfragen zu fördern

                        wiviel christentum nach über 2000 jahren in unserer gesellschaft selbstverständlicherweise noch steckt ist für jede grundsatzdiskussion über moral übrigens absolut irrelevant, weil eben selbstverständlich, prägung, nichts weiter. Zumindest aus der heutigen perspektive, in 2000 jahren wenn die reste verschwunden sind kann man über grundsätze reden, zum glück vergisst das internet nicht ;D
                        Mein Punkt ist: Die Trennung von Religion als vielleicht früher wirksames, mittlerweile veraltetes Konstrukt, das wir der Aufklärung sei dank überwunden haben und überwinden mussten, ist Selbsttäuschung. Unser Selbstverständnis als individalistische, aufgeklärte Mitteleuropäer ist kontingent - es hätte, würde uns eine andere Religion durchdringen, völllig anders aussehen. Ich will damit nicht die "Leistung" der Religion betonen, sondern klar machen, dass wir immernoch zu großen Teilen Religion SIND in unserem Denken und Handeln. Dogmatismus wäre zu glauben, wir hätten das abgelegt und einen "reineren", "ursprünglicheren", "natürlicheren" Zustand erreicht.

                        Kommentar


                          Aber so lange klar ist, wer daraus einen Nutzen zieht, ist doch erst einmal dieser zu
                          kritisieren, als derer, die unter ihm leiden. Deine Gesellschaftskritik ist eine reine Tautologie und schon hast du deinen eigenen Mythos. Oder verstehe ich dich falsch? Folgendem stimme ich ja zu.
                          Anders ist das natürlich, wenn bestimmte Normen bewusst instrumentalisiert und missbraucht werden. Aber das widerspricht doch der Funktionalität von Normen im Allgemeinen nicht.
                          Ja wenn's egal ist, ob diese Normen aus der Bibel oder der Verfassung stammen, dann sollte man sich vielleicht mal über diese Normen unterhalten, anstatt zu sagen: ja besser als wenn wir uns permanent bestehlen und ermorden würde.

                          Kommentar




                            übel ^^

                            Kommentar


                              Zitat von dentist
                              Aber so lange klar ist, wer daraus einen Nutzen zieht, ist doch erst einmal dieser zu
                              kritisieren, als derer, die unter ihm leiden. Deine Gesellschaftskritik ist eine reine Tautologie und schon hast du deinen eigenen Mythos. Oder verstehe ich dich falsch?
                              Welche Gesellschaftskritik von mir meinst Du? Vielleicht reden wir wirklich aneinander vorbei. Ich verteidige Sinn, Nutzen und Wirksamkeit von Normen im Allgemeinen - keiner konkreten. Wer seinen "Nutzen" aus einer Norm zieht, ist glaube ich gar nicht so einfach zu sagen, wenn Du "Norm" als mehr als nur ein geschriebenes Gesetz auffasst. Und jeder "instrumentalisiert" Normen in gewisser Weise: Immer dann, wenn man versucht sein Handeln permanent retrospektiv über Normen zu legitimieren.
                              Ja wenn's egal ist, ob diese Normen aus der Bibel oder der Verfassung stammen, dann sollte man sich vielleicht mal über diese Normen unterhalten, anstatt zu sagen: ja besser als wenn wir uns permanent bestehlen und ermorden würde.
                              Ich habe den Decker-Text als Totalkritik an Normen (bzw. den Glauben an und das Einfordern von Normen) verstanden. Ich wollte keinesfalls prinzipiell die diskursive Auseinandersetzung über konkrete Normen ablehnen. Allerdings sollte man auch dann nicht versuchen, pauschal alle Normen versuchen über Bord zu werfen, weil sie sich angeblich durch ihre Dysfunktionalität vollständig deligitimiert hätten. Stattdessen sollte man eine bestimmte Einzelnorm kritisieren.
                              Zu den Verfassungsnormen: Das Grundgesetz ist relativ karg, was die inhaltliche Ausführung von Normen angeht. Normen können auch niemals nur diktiiert werden. Sie werden immer diskutiert, aktzeptiert und modifiziert, um soziale Wirksamkeit zu verlangen. Tatsächlich sind alle unsere Normen, auch die in der Verfassung niedergeschriebenen, ja nicht plötzlich "erschienen", sondern teilweise auch Ausdruck unserer sozialen, moralischen, historischen und regligiösen Prägung, die dann in Gesetzestext gegossen wurde. Solche Faktoren haben weiterhin auch einen Einfluss darauf, wie wir Gesetzesnormen nun interpretieren und zu eigen machen - mit Blick nur auf die Verfassung könntest Du niemals Auskunft über die vorliegende Verfassungswirklichkeit geben.
                              Spoiler: 
                              Davon unabhängig reißt Du einen richtigen Punkt an: Es gibt durchaus schon seit Ende der '60er Stimmen, die vor einer sakralen Aufladung des GGs und einer Überhöhung des Bundesverfassungsgerichts zum Chefexegeten warnen. Aber auch das widerlegt ja nicht die (gerechtfertigte) Bedeutung von Normen generell. Und schon beim Begriff "Überhöhung" wird sichtbar: Für die Anerkennung von bestimmten Normen braucht es immer zwei Seiten. Das Verfassungsgericht postuliert die ja nicht in den leeren Raum, sondern auf dankbarem, normhungigen Boden. Dafür müssen die Sprüche des Gerichts in irgendeiner Weise aber auch anschlussfähig an vorhandene verinnerlichte Normen in der Gesellschaft sein.


                              Zitat von Alfred
                              Zitat von KarloderKater
                              http://m.welt.de/article.do?id=debatte/kommentare/article13511232/Hungertod-der-Kinder-kommt-einer-Ermordung-gleich

                              Moslems in Somalia verweigern westliche/christliche Hilfsorganisationen den Eintritt ins Land.
                              was hat das jetzt mit norwegen zu tun? oder ist der thread hier wieder abgedriftet?
                              Jo. Nun geht's darum, dass Religionen im Allgemeinen schlecht und gefährlich sind - wahlweise mit der Ausnahme des Christentums.

                              Kommentar


                                Polizei bringt Teufels-Killer an der Leine nach Utöya Video

                                Tatortbegehung mit Breivik im Video

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X