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Henryk M. Broder gibt Journalistenpreis zurück

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    Henryk M. Broder gibt Journalistenpreis zurück

    vor etwas mehr als einem Monat hat der Kulturrat, dessen Geschäftsführer Sie sind, Journalistenpreise verliehen, darunter auch einen Preis an das Team der "Deutschland-Safari/Entweder Broder".

    In der Begründung hieß es: "Mit der fünfteiligen Serie…werden ironisch Vorurteile über Muslime, Juden und Christen pointiert präsentiert. Die Jury hebt insbesondere hervor, dass neben den satirischen Überhöhungen der beiden Protagonisten Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad auch gesellschaftspolitische Fragen wie Integration, Religionszugehörigkeit und kulturelle Vielfalt in Deutschland thematisiert werden.

    Seine Begründung:
    Nun habe ich in der "Berliner Morgenpost" gelesen, was Sie zu dem Besuch von Thilo Sarrazin in Kreuzberg gesagt haben: "Es ist wirklich mehr als peinlich, wenn 'Aspekte', ein renommiertes Kulturmagazin, es offensichtlich nötig hat, einen solch vorhersehbaren Eklat zu inszenieren. Wer Thilo Sarrazin unter sichtbarer filmischer Beobachtung durch Berlin-Kreuzberg und Neukölln schickt, kalkuliert mit wütenden Reaktionen."

    Peinlich in diesem Zusammenhang ist nicht der Besuch Sarrazins in Kreuzberg und der Versuch des ZDF, das Ereignis zu dokumentieren, peinlich ist nur Ihre unsägliche Stellungnahme, mit der Sie sich auf die Seite des Pöbels stellen, der in Teilen von Kreuzberg mittlerweile das Sagen hat.

    Selbst wenn Sarrazin und das ZDF vorgehabt hätten, einen Eklat zu inszenieren, so ist das in einer funktionierenden Demokratie, die nicht von Kulturräten verwaltet wird, ein legitimes Mittel, auf Umstände, Missstände und Zustände aufmerksam zu machen, deren Existenz gerne geleugnet wird.

    Und es ist genau das, was Hamed Abdel-Samad und ich in unserer TV-Serie gemacht haben, als wir eine NPD-Versammlung, eine Runde ehemaliger Stasi-Funktionäre und eine Moschee in Duisburg besuchten. Dafür haben Sie uns einen Preis verliehen.

    Im Lichte Ihrer Äußerungen zu Sarrazin finde ich nun, dass wir den Preis nicht verdient haben beziehungsweise dass Sie der falsche Preisgeber sind. Ihre Haltung ist antiaufklärerisch, paternalistisch und reaktionär, sie fördert die Einrichtung von No-go-Areas, die es in einer offenen Gesellschaft nicht geben darf.

    Deswegen gebe ich den Preis, den Sie mir verliehen haben, mit sofortiger Wirkung zurück. Von weiteren Zumutungen Ihrerseits bitte ich abzusehen.

    Find ich schade das er ihn zurückgegeben hat weil er ihn in wirklichkeit verdient hat. Seine Begründung ist nachvollziehbar und seine Show war nicht nur unterhaltsam sondern auch interessant und er hat ein idealbeispiel gezeigt wie toleranz und akzeptanz funtkionieren kann mit seiner safari.

    #2
    kapiere nicht so ganz was er eigentlich will / was ihn stört?

    hab aber sarranzin-attentionwhore-move da und das drumherum aber auch nicht so wirklich verfolgt. kann mich mal einer aufklären, was jetzt broders problem ist. ty

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      #3

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        #4
        Genau richtig von Broder.

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          #5
          guter mann

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            #6
            finde Broder sehr gut, starke aktion!

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              #7
              Hut ab! respekt!

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                #8
                Der Typ hat den Preis eh nicht verdient. Seine dümmliche Pseudoeloquenz lässt zuviel journalistische oder intellektuelle Substanz vermissen.

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                  #9
                  Als Jude darf sich Broder auch so einiges erlauben... Stellt euch mal vor Sarrazin wäre wie Broder es gemacht hat als Stein verkleidet zum Holocaustdenkmal -.-'

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                    #10
                    Zitat von IloveUuuw
                    Als Jude darf sich Broder auch so einiges erlauben... Stellt euch mal vor Sarrazin wäre wie Broder es gemacht hat als Stein verkleidet zum Holocaustdenkmal -.-'
                    war eine klasse aktion von broder. er stellt sehr pointiert die engstirnigkeit vierlei ideologien bloß. die sendung von ihm und Samad wäre wohl für viele zu provokativ, wenn sie nicht von einem judne und einem moslem stammen würde. das ist allerdings eher sehr traurig.

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                      #11
                      Zitat von bla
                      Zitat von IloveUuuw
                      Als Jude darf sich Broder auch so einiges erlauben... Stellt euch mal vor Sarrazin wäre wie Broder es gemacht hat als Stein verkleidet zum Holocaustdenkmal -.-'
                      war eine klasse aktion von broder. er stellt sehr pointiert die engstirnigkeit vierlei ideologien bloß. die sendung von ihm und Samad wäre wohl für viele zu provokativ, wenn sie nicht von einem judne und einem moslem stammen würde. das ist allerdings eher sehr traurig.
                      Positivdiskriminierung eben.

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                        #12
                        Gute Aktion !!

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                          #13
                          Gleicher Typus wie Sarrazin. Fundierte Argumente, Rückgrat und eine große Schnauze...damit auch der ein oder andere Durchschnittsdummbeutel aus Deutschland zuhört.

                          Hut ab, Herr Broder.

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                            #14
                            Broder, Du gibst den Preis zurück?
                            War wohl kein Geld dabei, was?
                            Du geldgeiler, impotenter Monopol-Jude.
                            Jo...

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                              #15
                              Zitat von Geert Wilders
                              Gleicher Typus wie Sarrazin. Fundierte Argumente Buzzword-Assoziationsketten, Rückgrat und eine große Schnauze...damit auch der ein oder andere Durchschnittsdummbeutel aus Deutschland zuhört.

                              Hut ab, Herr Broder.
                              FYP. Dass er dadurch gerade bei Durchschnittsdummbeuteln gut ankommt, stimmt aber tatsächlich: Er gibt ihnen das Gefühl, in ihrer Unreflektiertheit klug zu sein.
                              Hm... Bissel wie bei Richard Dawkins. Allerdings schafft dieser es nicht, JEDE Frage auf 100 Jahre Holocaust zu reduzieren.

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