Wenn dies dein erster Besuch hier ist, lese bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Du kannst auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche dir einfach das Forum aus, das dich am meisten interessiert.
Deutschland übrigens auch. Glaubt hier ernsthaft jemand, dass Deutschland ohne jemals wieder entschuldbar wäre?
Die Bundesrepublik bezahlt derzeit 8% des Haushaltes, also 40Mrd/Jahr, in Form von Zinsen an die Banken. Und um die Bezahlen zu können nehmen wir mehr Kredite auf... Das was als "ausgeglichener Haushalt" angestrebt ist, ist nur dass keine Schulden mehr dazukommen, womit aber immernoch jährlich mehrere Prozent des Haushaltes an die Banken gehen.
kein staat der welt ist in diesem geldsystem jemals entschuldbar...
mal sehn was aus der klage gegen den rettungsschrim (was ja defacto eine EU-Schuldenausgleich ist und damit eigentlich verboten ist) von schachtschneider und co wird..
Vergleich mal die aktuellen Verhältnisse mit denen, in denen wir tatsächlich Schulden abbauen würden, wie viel weniger Geld wir aus- und wie viel mehr Einnehmen müssten, während sich die Zinsen gleichzeitig selbst aufsummieren.
Das hat auch ziemlich wenig mit % des BIPs zu tun, auch wenn es alle gerne denken. Es hat ganz einfach damit zu tun, wie sehr wir unsere Ausgaben denn senken können ohne in eine gigantische Rezession/Depression zu gelangen... Nicht vergessen, dass die meisten Staatsausgaben auch der Wirtschaft zugute kommen. Seien es Arbeitslosengeld, Beamtengehälter, Subventionen, Sozialhilfe, Bildungszuschüsse oder was auch immer, das meiste Geld landet in Händen die es ausgeben werden (anders als Steuersenkungen für Besserverdiener, dass die in Deutschland ausgegeben werden ist doch eher unwahrscheinlich).
Hälst du es wirklich realistisch, dass die Wirtschaft Deutschlands jemals so stark wachsend und die Arbeitszahlen jemals so niedrig sein werden, dass wir tatsächlich einen Schuldenabbau schaffen könnten? Nicht in 100 Jahren...
Hälst du es wirklich realistisch, dass die Wirtschaft Deutschlands jemals so stark wachsend und die Arbeitszahlen jemals so niedrig sein werden, dass wir tatsächlich einen Schuldenabbau schaffen könnten? Nicht in 100 Jahren...
nein, nicht solange man sich mit so lustigen projekten wie dem atomausstieg, e-10 steuer etc. mit großen schritten zurück in die steinzeit bewegt.
griechenlands bonds werden heute mit zinsen iHv 20+% gehandelt. l0lz.
Spekulationen über einen griechischen Schuldenschnitt haben die Risikoprämien auf Staatsanleihen des Landes auf unvorstellbare Höhen getrieben: Die Renditen von Zwei- und Dreijahrespapieren stiegen auf mehr als 20 Prozent.
Wie Notenbankchef Provopoulos weiter sagte, sei die Umstrukturierung "weder notwendig noch erwünscht". Wir können unsere Ziele erreichen", sagte er weiter. Eine Umstrukturierung würde "schlimme Folgen für die Versicherungen, die Rentenkassen und die Privatanleger haben, die sich griechische Anleihen gekauft haben."
obviously not. genauso wenig notwendig wie vor einem jahr der rettungsschirm, dessen notwendigkeit griechenland auch bis 1 woche vor inanspruchnahme abgelehnt hat.
mM : in spätestens 14 tagen geht griechenland in die insolvenz.
Hälst du es wirklich realistisch, dass die Wirtschaft Deutschlands jemals so stark wachsend und die Arbeitslosenzahlen jemals so niedrig sein werden, dass wir tatsächlich einen Schuldenabbau schaffen könnten? Nicht in 100 Jahren...
nein, nicht solange man sich mit so lustigen projekten wie dem atomausstieg, e-10 steuer etc. mit großen schritten zurück in die steinzeit bewegt.
Atomkraft war echt ne tolle Idee für den Staatshaushalt, kostet den Steuerzahler fast nix da quasi kein strahlender Müll übrig bleibt. Geil.
Und es ist ja nicht so dass unser Staatshaushalt vor Atomausstieg und e-10 irgendwie gut aussah...
Genau so wie das Argument der zu ineffizienten Verwaltung sich ja letztlich auch wieder selbst in den Schwanz beisst. Angenommen wir streichen den Verwaltungsaufwand auf ein Minimum, haben wir haufenweise Arbeitslose (oder wenn wir sie nicht entlassen immernoch sinnlos Angestellte). Dann zahlen wir halt ALG/Hartz 4 statt Gehältern, was zwar erstmal billiger ist aber schlecht für die Binnennachfrage.
Ich sehe keinen Weg aus der Schuldenfalle wenn wir nicht haufenweise Subventionen zusammenstreichen, es irgendwie schaffen trotzdem noch Wachstum zu haben und gleichzeitig die Steuern erhöhen. Allerdings dürfen als Reaktion auf die Steuererhöhungen weder die Besserverdiener noch Firmen auswandern und der Mittelstand dürfte nicht all zu stark belastet werden, da es sonst wieder auf die Binnennachfrage geht. Letztenendes wäre also die Mehrbesteuerung der Oberschicht und bessere Aufklärung von Steuerhinterziehung (die ja nicht immer im Interesse der Länder zu sein scheint) sinnvoll.
Kommentar