Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Boykott der Islamkonferenz

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #31
    sysop schrieb
    Es wird Zeit höchste Zeit klar aufzuzeigen was Deutschland die letzten Jahrzente ausgemacht hat und in Zukunft ausmachen soll wie Säkularisierung, Gewaltenteilung, Gleichheit zwischen Mann und Frau, Akzeptanz von Homosexualität, Schutz vor Diskrimierung, Schutz von Schwächeren, sozialer Aufstieg durch Bildung und Leistung, Lernen der deutschen Sprache als Schlüsselqualifikation.
    meinst du das ernst?
    zwei klicks weiter werden auf rm von dir und konsorten alle kursiven punkte angegriffen und hier erzählst du, irgendwer sollte von "uns" lernen?
    und säkularisierung ist bei einem "christlichen" volk mit ungefähr und übertriebenen 5% praktizierenden christen auch kein thema

    Kommentar


      #32
      trolls are so the 80s schrieb
      sysop schrieb
      Es wird Zeit höchste Zeit klar aufzuzeigen was Deutschland die letzten Jahrzente ausgemacht hat und in Zukunft ausmachen soll wie Säkularisierung, Gewaltenteilung, Gleichheit zwischen Mann und Frau, Akzeptanz von Homosexualität, Schutz vor Diskrimierung, Schutz von Schwächeren, sozialer Aufstieg durch Bildung und Leistung, Lernen der deutschen Sprache als Schlüsselqualifikation.
      meinst du das ernst?
      zwei klicks weiter werden auf rm von dir und konsorten alle kursiven punkte angegriffen und hier erzählst du, irgendwer sollte von "uns" lernen?
      und säkularisierung ist bei einem "christlichen" volk mit ungefähr und übertriebenen 5% praktizierenden christen auch kein thema
      im serious

      Kommentar


        #33
        Joscha schrieb
        /e:
        daarkside schrieb
        Joscha schrieb


        Außerdem sind Muslime und Islamisten zwei verschiedene Paar Schuhe. Die einen für die anderen verantwortlich zu machen, bzw in die gleiche Schublade zu stecken, ist unangebracht.
        nach 45 wurden auch alle deutschen in eine schublade gesteckt, und? hat uns beim intensiven verarbeiten und verstehen nicht geschadet
        genau so könnten sich auch alle moslems einfach mal die frage stellen warum sowas aus ihren reihen kommt und sich die eine oder andere grundsätzliche frage stellen

        sicher, zu unrecht landen immer zuviele in einer schublade, schlecht ist es aber bei weitem nicht immer
        Natürlich ist es schlecht, Leute für etwas verantwortlich zu machen und sie mit etwas zu belasten, für das sie nicht das geringste können. Du opferst einzelne Unschuldige für die Hoffnung (!!!) eines größeren Veränderung. Das ist imo ein ziemlich gefährlicher Gedankengang. Es gibt weder die Sicherheit, dass dieses Vorgehen besonders gut ist, noch finde ich den Vergleich mit 45 besonders einleuchtend.

        Abgesehen davon setzen sich Muslime sehr wohl mit der Gefahr des Islamismus auseinander. Die sind ja nicht doof.
        würde ein vergleich mit den kindesmissbräuchen innerhalb der katholischen kirche einleuchten? dort ist auch die gesammte institution in kritik geraten, musste sich ihr stellen und darüber nachdenken ob die wurzeln für solche vergehen in ihren strukturen liegen könnten

        wie auch immer das dazugehören zu einer bestimmten gemeinschaft geartet sein mag, manchmal gerät sie eben auch zu großen teilen in die kritik, geopfert wird bis auf die zeit die man sich fürs nachdenken nimmt dabei aber niemand


        Kommentar


          #34
          ja natürlich muss man sich der sache stellen und kritisch hinterfragen was man selbst in seinem amt in der lage ist dagegen zu tun. ihr tut so als wenn man, nur weil man das verhalten von friedrich kritisch findet, rigoros gegen jede form der kritik an den islamischen verbänden wäre. es gibt doch solche und solche formen der art kritik zu üben.

          wenn zum beispiel man in land x eine konferenz zum ziele der gegenseitigen annäherung von christentum und land x abhält und als erstes hauptziel über die folgen, die christliche vertreter aus allen teilen der welt aus den missbrauchen in deutschland für sich ziehen, reden will, dann kann man davon ausgehen, dass die einen erstmal etwas empört angucken. deswegen geht es nicht um das 'ob' sondern umd das 'wie'. und das hat der herr friedrich imo bescheidenst gelöst.

          sysop schrieb
          Das Erreichte gilt es zu schützen und zu verteiden. Die Rollen sind deshalb klar verteilt. Der Herr Minister zeigt auf wie Integration (und das heißt vor allem Akzeptanz der in Deutschland vorherrschenden Werte) möglich ist und die Herren der Vebände müssen das in ihre Gemeinschaft tragen.
          /facepalm. dem ersten absatz deines postes kann man sicher zustimmen, aber die folgenden drei sind furchtbar. da helfen auch all die tollen fachbegriffe nichts. und der oben zitierte absatz zeigt, dass du keine ahnung hast, weshalb die islamkonferenz ins leben gerufen wurde.

          Kommentar


            #35
            Joscha schrieb
            ja natürlich muss man sich der ache stellen und kritisch hinterfragen was man selbst in seinem amt in der lage ist dagegen zu tun. ihr tut immer so als wenn man, nur weil man das verhalten von friedrich kritisch findet, rigoros gegen jede form der kritik wäre. es gibt doch solche und solche formen der art der kritikübung.

            wenn man in land x eine konferenz zum ziele der gegenseitigen annäherung von christentum und land x abhält und als erstes hauptziel über die folgen, die christliche vertreter aus allen teilen der welt aus den missbrauchen in deutschland für sich ziehen, reden will, dann kann man davon ausgehen, dass die einen erstmal etwas empört angucken. deswegen geht es nicht um das ob sondern umd das wie. und das hat der herr friedrich imo bescheidenst gelöst.

            sysop schrieb
            Das Erreichte gilt es zu schützen und zu verteiden. Die Rollen sind deshalb klar verteilt. Der Herr Minister zeigt auf wie Integration (und das heißt vor allem Akzeptanz der in Deutschland vorherrschenden Werte) möglich ist und die Herren der Vebände müssen das in ihre Gemeinschaft tragen.
            /facepalm. dem ersten absatz deines postes kann man sicher zustimmen, aber die folgenden drei sind furchtbar. da helfen auch all die tollen fachbegriffe nichts. und der oben zitierte absatz zeigt, dass du keine ahnung hast, weshalb die islamkonferenz ins leben gerufen wurde.
            details pls. dann klär mich auf, warum sie ins leben gerufen wurde. anscheinend nicht um probleme zu besprechen oder zu lösen, wie man aktuell sehen kann.

            Kommentar


              #36
              Ein ganz entscheidenes Wort mit dem die Konferenz charakterisiert wird ist Dialog. Das von dir beschriebene ist davon so weit entfernt wie es nur sein kann: "Herr Friedrich befiehlt und die Herren Moslems folgen"

              Und dann ist das Ziel nach Wikipedia:
              „eine bessere religions- und gesellschaftspolitische Integration der muslimischen Bevölkerung und ein gutes Miteinander aller Menschen in Deutschland, gleich welchen Glaubens“ zu erreichen.
              und ein Zitat des Gründers Schäuble ist:
              „Der Dialog in der Islamkonferenz dient dazu, dass Muslime verstehen, dass sie in unserem Land willkommen sind.“ Dies sei „der einzige Weg, um eine Radikalisierung von Muslimen zu verhindern.“
              Beides macht deutlich, dass es um viel allgemeinere Dinge als das Bekämpfen von Islamisten geht. Es geht darum was Deutschland und islamische Verbände jeweils tun können damit sich Muslime (nicht Islamisten) in Deutschland besser aufgehoben fühlen.

              Das Thema "Bekämpfung einer fanatischen Splittergruppe" kann in diesem Rahmen sicherlich angesprochen werden und es ist es absolut wert sich damit auch intensiv (evtl in einem anderen Rahmen) auseinanderzusetzen. Aber es als Hauptaugenmerk der Konferenz zu formulieren ist 'Thema verfehlt'. Das sich islamische Vertreter da auf die Füße getreten fühlen, kann ich nachvollziehen.

              Kommentar


                #37
                Bundesinnenminister Friedrich trifft - im Gegensatz zum türk. MinPräs. Erdogan in DEU an "seine" Türken - mit seinen zutreffenden Aussagen den richtigen Ton.

                Dass radikale Islamisten jene, die vor der Gewalt des ideologischen Islam warnen, mit dem Tode bedrohen (u.a. Giordano, Wilders, Westergaard) und überall auf der Welt morden, ist nunmal eine nicht von der Hand zu weisende Tatsache.

                Die Berufsempörten und Dauerbeleidigten werden sich immer echauffieren und gegen jeden polemisieren, der ihnen nicht ausschließlich schmeichelt und rote Teppiche ausrollt - scheint kulturell- und mentalitätsbedingt, nicht kritikfähig zu sein, dafür talentierter für Schönreden, Täuschen und Tarnen.

                Die Islamkonferenz sollte h.E. nicht von jemand anderem geleitet, sondern weil als nicht zielführend erkannt abgesetzt werden.

                Kommentar


                  #38
                  Ich habe nicht das Gefühl, dass du gelesen und verstanden hast, was ich gesagt habe, denn das was du schreibst hat damit nichts zu tun.

                  Kommentar


                    #39
                    Welche Themen sind denn deiner Meinung nach wichtig für die Islamkonferenz? Planung von Moscheen?

                    Kommentar


                      #40
                      es geht nicht darum ob die koferenz als solche sinnvoll, wichtig oder konstruktiv ist. das habe ich selber mehrfach offengelassen.

                      es geht darum, dass das von herrn friedrich angesprochene thema einfach nicht sinn der konferenz ist. es hat eben nur peripher etwas mit den formulierten zielen zu tun. da macht es auch keinen unterschied ob es wichtig ist oder nicht. gerade ein so kritisches thema gehört im richtigen zusammenhang angesprochen und nicht indem man eine andere veranstaltung dafür missbraucht.

                      wenn ich eingeladen werde um über gegenseitige annäherung zu reden will ich nicht als hilfscheriff instrumentalisiert werden der ein paar wahnsinnige jagen soll, nur weil die zufällig den selben glauben haben.

                      Kommentar


                        #41
                        Er hat das Thema sehr zurückhaltend angesprochen, nicht pauschalisiert und nur um Mithilfe gebeten, weil die Radikalisierung durch Prediger schon vom Verfassungsschutz beobachtet wird. (http://www.sueddeutsche.de/politik/extremismus-gefahr-durch-radikale-imame-hochsaison-fuer-islamisten-1.1040223)

                        Was sich die Dame von der SPD dort rausnimmt, ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Ich freue mich auf eine Distanzierung der SPD von ihrer Aussage. Vor allem sind ihre Brüder bekannte Hardcore-Muslime.

                        Kommentar


                          #42
                          Joscha schrieb
                          Als zentrales Anliegen formulierte Friedrich bei seinem ersten Gespräch mit den Islam-Vertretern den gemeinsamen Kampf gegen islamische Extremisten und den Wunsch einer „Sicherheitspartnerschaft“
                          Zitat von welt.de

                          Das zentrale Anliegen wurde als zurückhaltend angesprochen.

                          Du drehst dir die Sachen wirklich so wie du magst. Zum Beispiel dein Beispiel mit den bedrohten Islamkritikern: Weil ein paar Idioten sich offensichtlich fehlverhalten, ist das das wichtigste Thema wenn es um die bessere Intergration von ca 4 Millionen in Deutschland lebenden Muslimen geht? Und dann wird man von parc angemault wenn man bittet, dass zwischen Muslimen und Islamisten unterschieden wird.

                          Da das ganze hier aber eh in nem Gespräch zwischen uns ausgeartet ist und wir offensichtlich beide nicht sehr viel von der Meinung des anderen halten, können wir es auch sein lassen.

                          /e das Verhalten der SPD finde ich auch sehr zweifelhaft. Aber darum geht es hier nicht.

                          Kommentar


                            #43
                            Also ist jetz das schlimmste Vergehen, dass sich hier rauskristalisiert hat, ein Thema als Hauptthema aufzubringen was man nur als Nebenthema ansprechen sollte. ( Bin persönlich nichtmal dieser Meinung)
                            Und das rechtfertigt jetzt eine SPD Dame den Rücktritt zu fordern ?
                            Ist jetzt langsam vielleicht mal Schluss alle konservativen Poliker ihrer Ämter zu entheben?

                            Kommentar


                              #44
                              Ich habe dich angemault, weil es nicht nötig ist, zum 100000 mal darzustellen, dass man Muslime nicht mit Islamisten gleichzusetzen hat.
                              In meinen Augen beleidigst du damit die Intelligenz der anderen, da es einfach überflüssig ist, dies zu erwähnen!
                              Das war mein Anliegen :)

                              Ich schrieb einem meiner Beiträge, warum ich es als relevant betrachte, dass darüber offen diskutiert wird. Ich sehe natürlich ein, dass der Rahmen nicht primär dem Zweck dient, mit den Muslimen dort über dieses heikle Thema zu reden. Stimme dir vollkommen zu!

                              Trotzdem finde ich die Reaktionen übertrieben. Kritik ist allemal angebracht. Aber was da wieder kommt, ist doch irgendwie bei solch einem Thema auch nicht zielführend.

                              Kommentar


                                #45
                                Die Muslime hierzulande mit muslimischen Regierungen in anderen Ländern über einen Kamm zu scheren ist schon beleidigend. Ich will auch nicht an Merkels oder Westerwelles Entscheidungen gemessen werden, etwa der, dem Aufstand gegen Gadaffi nicht beizustehen.

                                Die Forderung an die muslimischen Gemeinschaften bei der Suche nach Extremisten zu helfen ist riskant sage ich mal. Es impliziert, dass man den muslimischen Gemeinden nicht traut gegen Extremismus zu stehen, sondern sich zu denken diese überreden zu müssen.
                                Zumal es ganz einfach den gesetzten Zielen der Islamkonferenz, die auf Integration fokussiert sind, widerspricht, ein trennendes Element zwischen "uns" und "denen" (Muslimen) groß aufzublasen.

                                Ich finde es leicht geschmacklos und durchaus unhöflich von Friedrich aus reiner Paranoia so ein Thema zu erzwingen. Aber darin liegt ja eines der Kernprobleme der Konservativen und möglicherweise der gesamten Politik, lieber ängstlich als stolz und höflich zu sein.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X