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    #61
    Ein System sollte allen einen Lebenstandard ermöglichen, nicht nur iwelchen Reichen. Reichtum ist die lächerlichste Idee allens.

    Wenn wir unseren "Reichen" 90% Spitzensteuersatz aufdrücken würden, wären sie dann arm? Sicher nicht. Jeder kann Arm sein, aber nicht alle Reich.

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      #62
      >Ein System sollte allen einen Lebenstandard ermöglichen, nicht nur iwelchen Reichen.

      Einen Lebensstandard hast du zu 100%, falls du aus Deutschland kommst sogar einen guten.

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        #63
        GUTMENSCH schrieb
        Ein System sollte allen einen Lebenstandard ermöglichen, nicht nur iwelchen Reichen. Reichtum ist die lächerlichste Idee allens.

        Wenn wir unseren "Reichen" 90% Spitzensteuersatz aufdrücken würden, wären sie dann arm? Sicher nicht. Jeder kann Arm sein, aber nicht alle Reich.
        Und der "Lebensstandard" sieht wie aus? Kaviar für alle? Mal ernsthaft denk mal drüber nach, in was für einem Luxus du im Verhältnis zu Weltbevölkerung lebst und überdenk dann mal deine Aussage.

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          #64
          @noobhans:

          Leide an Schlafmangel und gebe hier mein bestes. Ich hoffe man versteht's :).

          Niemand schliesst aus der Verteilung der Steuereinnahmen, dass sich diese Verändern muss.
          Tatsache ist, dass das Kapital dazu da ist, dass es sich vermehrt. Sprich der Kapitalist (Unternehmer) bekommt immer mehr. Die Verteilung und sowas wie eine Instanz, die Löhne berechnet (zu Gunsten der Arbeitnehmer natürlich) gibt es nicht. Weiss auch jeder und zu dem Thema hab ich neulich erst den Gysi-Thread zugespammt. Die Verteilung läuft also zu gunsten der Kapitalisten ab. Das ist gültiges recht in Deutschland. Das zweifelt hier keiner an. Dass es aber eine Schweinerei ist behaupte ich, wie ich meine, mit gutem Grund. Maximierung der Arbeitseffizienz, technologische Fortschritte, sowie Einsparungen bei den Löhnen sorgen dafür, dass immer weniger Leute einen Job haben, das Kapital sich aber brav vermehrt. Wenn sich niemand dazwischen schaltet, ist es nur logisch, dass die reichen immer reicher werden. Das hat nichts mit Kriminalität zu tun. Das ist einfach ein Fehler im System, dem Mann mit sozialistischen Maßnahmen entgegenwirken muss.

          Ich hoffe das reicht erst mal. Hab auf jeden Fall Interesse an der Diskussion, aber wie gesagt grade mehr so auf Sparflamme..



          @urza: Keiner behauptet, dass das einfach ist. Du aber behauptest, dass die Globalisierung ein Naturgesetz ist. Das ist die billige Ausrede der Regierungen, die mit ihren Gesetzen diesen Prozess möglich machen.

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            #65
            Dann sage mir bitte was die Alternative zu internationalem Handel, Austausch von Arbeitskräften usw. ist. Es hat überhaupt nichts mit Regierungen zu tun. Jedes Land will am Weltmarkt teilhaben und warum sollte man es ihnen verbieten nach dem Luxus zu trachten in dem wir leben?

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              #66
              IloveUuuw schrieb
              Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass das reichste Zehntel über 50% der Steuern zahlt.
              Das ärmste Zehntel 0% der Steuern zahlt.
              Die unteren 40% grademal 2% der Steuern zahlen.

              Woraus die linken Genossen den Schluss ziehen, dass man die Reichen stärker besteuern und das Nichtstun stärker belohnen sollte, denn nur so können wir einer goldigen Zukunft entgegen sehen.


              Die politische Linke sieht in der Steuerprogression einen Kernpunkt ihrer Programmatik. Immer wieder fordert sie eine "Reichensteuer" und übersieht dabei, daß der Spitzensteuersatz in der Einkommenssteuer (42% seit 2005) bereits eine derartige Reichensteuer darstellt. Es ist ein Mißbrauch der Demokratie, wenn die Mehrheit ihre Macht dazu benutzt, eine Minderheit zu benachteiligen.

              "Insbesondere die Progression diskriminiert gegen Tüchtigkeit, Fleiß, Unternehmergeist. Die Minorität, die diese Eigenschaften besitzt, wird diskriminiert zugunsten der Majorität. Wer viel zum Bruttonationalprodukt beiträgt, wird bestraft. Allerdings lindert die Progression den Neiddruck der 'Gutverdienenden' gegen die 'Besserverdienenden'." Gerard Radnitzky
              was für eine selbstgerechte scheisse. als hätte die gesellschaftliche stellung bei der mehrheit auch nur irgendwas mit deren leistung zu tun. neoliberales blabla. schaut man sich die chancengerechtigkeit und die stammbäume der "Eliten" an, wird einem so einiges klar..

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                #67
                Der Luxus steht halt auf dem Papier. Es gibt Leute, die so viel Geld haben, dass sie nicht wissen, was sie damit anfangen sollen und es gibt Leute, die haben so wenig, dass sie sich keine Tageszeitung leisten können. Du nennst das Luxus ich nenne das eine Frechheit. Klar leben wir in einer Überflussgesellschaft. Im Kapitalismus bleibt diese "Errungenschaft" für die Menschen jedoch folgenlos.
                Es geht auch nicht darum, dass man jetzt die Lösung als Weltformel hat. Man muss erstmal Begreifen, was unser System in Zukunft zu folge hat. Wenn man das wirklich begriffen hat, dann muss man erstmal zu dem Schluss kommen, das da was verändert werden muss. Der Staat hat aber ja nicht die Aufgabe sich selbst zu verändern. Dass die Demokratie ja so reformierbar ist, bringt in sofern nichts, dass es sich dem Kapitalismus versprochen hat.

                Das gilt es erst mal zu begreifen. Weiterreichende Kritik wird in diesem Land nicht geduldet von daher mach ich hier mal Schluss.

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                  #68
                  jetzt schreib ich hier nen ellenlangen Text und dann verwurtschelt mir rm das

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                    #69
                    Tatsache ist, dass das Kapital dazu da ist, dass es sich vermehrt. Sprich der Kapitalist (Unternehmer) bekommt immer mehr. Die Verteilung und sowas wie eine Instanz, die Löhne berechnet (zu Gunsten der Arbeitnehmer natürlich) gibt es nicht. Weiss auch jeder und zu dem Thema hab ich neulich erst den Gysi-Thread zugespammt. Die Verteilung läuft also zu gunsten der Kapitalisten ab. Das ist gültiges recht in Deutschland. Das zweifelt hier keiner an. Dass es aber eine Schweinerei ist behaupte ich, wie ich meine, mit gutem Grund. Maximierung der Arbeitseffizienz, technologische Fortschritte, sowie Einsparungen bei den Löhnen sorgen dafür, dass immer weniger Leute einen Job haben, das Kapital sich aber brav vermehrt. Wenn sich niemand dazwischen schaltet, ist es nur logisch, dass die reichen immer reicher werden. Das hat nichts mit Kriminalität zu tun. Das ist einfach ein Fehler im System, dem Ma
                    - Ersetzbare Arbeit wird ersetzt, es gibt keinen sinnvollen Grund von Seiten des Staates in den Markt einzugreifen und solche Arbeit künstlich zu halten.

                    - Die Anforderungen am Arbeitsmarkt ändern sich.
                    - Der Unternehmen bekommt nicht grundsätzlich immer mehr, unternehmerisches Risiko besteht auch in die andere Richtung (für manche schwer vorstellbar)

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                      #70
                      Urza schrieb
                      Den eigentlichen Prozess der Globalisierung empfinde ich als ein Naturgesetz,weil es einfach logisch,dass infolge von besserer Transportmöglichkeiten mehr internationaler Handel getrieben wird, da viele Länder am Weltmarkt teilnehmen möchten,um ihre Situation zu verbessern.
                      [...]
                      Außerdem glaube ich nicht,dass insgesamt global betrachtet Arbeitsplätze verloren gehen,sondern welche gewonnen werden (lass mich hier durch Quellen aber gerne vom Gegenteil überzeugen)
                      Soweit schlüssig, doch Ursache und Wirkung dürfen hier nicht verwechselt werden. Ein Unternehmen wandert immer dann in ein anderes Land, wenn es sich dadurch eine Gewinnmaximierung verspricht. Sprich gleiche Leistung bei weniger Lohnausgaben. Warum sollte jetzt jemand die gleiche Leistung für weniger Lohn verrichten?
                      Nun der Kapitalist besitzt ein politisches Monopol. Er verfügt über Fabrikmaschinerie, sowie einen Grundbesitz. Der Arbeitslose verfügt über nichts. Er ist in diesem System von Lohnarbeit abhängig. Je größer nun diese Abhängigkeit ist, desto mehr Druck kann der Arbeitgeber ausüben.
                      Es kann also durchauss sein, dass wenn hier 5000 Leute entlassen werden, das Unternehmen in ein anderes Land abwandert somit 7000 Leute eine neue Stelle bekommen könnten. Das geschiet jedoch nur, sofern diese 7000 Leute weniger verdienen als die 5000 ehemaligen Beschäftigten zuvor. Das Prinzip der ungleichen Verteilung bleibt somit bestehen, ja verstärkt sich selbst, wenn Arbeitsplätze geschaffen werden.

                      Aber ich denke auch,dass man die Reichen irgendwie dazu kriegen muss,dass sie mehr Geld abdrücken. Ich halte dafür aber Steuern nicht für den richtigen Weg,sondern würde es versuchen über "freiwilligen Abgaben" zu regeln, um die Reichen dazu zu bewegen z.B. Universitäten zu gründen. Ich denke,dass dieser Weg besser ist,weil die Reichen dann mehr dahinter stehen würden. Wie man die allerdings organsierien kann, da bin ich leider noch keiner vernünftigen Lösung gekommen.
                      Steuern sind eine sehr praktische Methode.
                      Beteiligungen der Belegschaft an den Unternehmen sind eine durchaus denkbare alternative.
                      Spenden sind in sofern kein denkbares Mittel, da durch unser Rechtssystem gar nicht das Bewusstsein aufkommt, dass der Unternehmer zu unrecht so viel und der Rest der Bevölkerung so wenig hat. Sprich dadurch ein Missstand bereinigt wird, denn dieser Missstand ist im Kapitalismus kein Missstand sondern unmittelbares Mittel zum Zweck.

                      Zu deinem oben beschriebenen Punkt mit dem sich vermehrenden Kapital. Vermehren sich aber nicht auch die Güter und muss darauf nicht auch das Geld steigen,damit es zu keiner Deflation kommt? Das versucht werden muss möglichst wenig Arbeitsplätze einzusparen halte ich auch für richtig, ist jedoch aufgrund von technischem Fortschritt nur begrenzt möglich.
                      Von diesen Auswüchsen des Systems hab ich leider keine Ahnung und grade auch keine Zeit mich reinzulesen. Morgen vielleicht mehr. Ich fall wieder ins Bett.
                      Bis denn!


                      @noobhans: Alles korrekt, bis auf, den letzten Punkt. Wenn ein Unternehmen keine schwarzen Zahlen mehr schreibt, werden Maßnahmen ergriffen, die dieses beheben. Meist wird ja am Lohn gespart. Ob jetzt mehr Arbeit bei gleichem Lohn, weniger angestellte oder Taschenkontrollen bei Kik-Mitarbeitern (mal Frech einen Schritt weiter gedacht) kann sich jeder selbst ausmalen. Das Prinzip bleibt bestehen.

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                        #71
                        noobhans schrieb
                        Oh ja, unsere Superreichen mit 500k Vermögen.

                        Oh wait, das trifft doch durchschnittliche Familien mit Auto + Haus und kleinem Erbe (der alte Obstgarten von Mutti). Die sollte man auf jeden Fall mit 5k€+ im Jahr mehr belasten, immerhin zahlen sie nur 42%+ Einkommenssteuer. Damit liese sich dann auch endlich ein vernünftiger Sozialstaat finanzieren.
                        Danke für einen sinnvollen Beitrag! Einigen würde ich auch empfehlen, sich einfach mal in ein paar Grundlagen VWL Vorlesungen zu setzen. Ach nee, da unterrichten wahrscheinlich nur die kapitalistischen Klassenfeinde!

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                          #72
                          die gesellschaft macht krank punkt

                          ein beispiel? ich strapazier es fuer die idioten mal ueber, kenner wissen, was ich mein,


                          ABER WIESO PROTESTIERT KEINER UEBER DIESEN SCHEIß RETTUNGSSSCHIRMFOND IN DEM WIR 200MILLIARDEN ZAHLEN/BEREIT STELLEN SOLLEN UND SCHAUT MAL UNSEREN HAUSHALT AN

                          es
                          wird
                          einfach
                          hingenohmen

                          das ding ist genauso wenig nachhaltig, wie viele andere dinge......................... die einfach hingenohmen werden :((((((((((((((((((((((((((((((((((((((

                          Kommentar


                            #73
                            ich kann jetzt schon alle verstehen die wegen steuern ins ausland ziehen.
                            wer sich sein geld erarbeitet hat es sich auch verdient.

                            ausserdem verstösst eine reichensteuer völlig zurecht gegen das grundgesetz.

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                              #74
                              Oobie schrieb
                              ich kann jetzt schon alle verstehen die wegen steuern ins ausland ziehen.
                              wer sich sein geld erarbeitet hat es sich auch verdient.

                              ausserdem verstösst eine reichensteuer völlig zurecht gegen das grundgesetz.
                              warum?

                              Kommentar


                                #75
                                keiner bzw. alle schrieb
                                Oobie schrieb
                                ich kann jetzt schon alle verstehen die wegen steuern ins ausland ziehen.
                                wer sich sein geld erarbeitet hat es sich auch verdient.

                                ausserdem verstösst eine reichensteuer völlig zurecht gegen das grundgesetz.
                                warum?
                                Weil einige gleicher sind als andere, deswegen!

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