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Hartz4er und Lotto? Ja-Nein

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    Hartz4er und Lotto? Ja-Nein

    Gericht: Keine Lottoscheine für Hartz-IV-Empfänger

    Köln (dpa) - Die Westdeutsche Lotterie darf keine Lottoscheine an Hartz-IV-Empfänger verkaufen. So lautet ein Gerichtsurteil, das ein Sprecher des Kölner Landgerichts bestätigte. Die Verpflichtung gilt nur für die Westdeutsche Lotterie GmbH in Münster. Bei der Entscheidung handelt es sich um eine Einstweilige Verfügung, die vom Gericht nicht begründet wurde. Beantragt worden war sie vom Sportwetten-Anbieter Tipico. Tipico hatte Westlotto vorgeworfen, gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb und den seit 2008 geltenden Glücksspielstaatsvertrag verstoßen zu haben.
    Zeit.de

    Wie denkt ihr darüber? Gerechtfertigt oder nicht?

    Ich persönlich denke das ist ein seltsamer Anfang Hartz4er sinnlose Ausgaben zu verbieten, aber nicht unbedingt ein falscher Schritt.

    #2
    Finde es gut. Mit auch egal ob es iwelche Freiheiten einschränkt - wenn man wenig Geld hat muss man das nicht auch noch für sowas schwachsinniges wie Lotto spielen ausgeben.

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      #3
      spricht nix dagegen, die bekommen das staatsgeld schließlich um davon zu leben und nicht es sinnlos zum fenster rauszuschmeißen.

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        #4
        Finde solche "Freiheitsberaubungen" generell negativ, aber da das Geld immerhin vom Staat kommt geht das schon in Ordnung. Hoffe trotzdem dass da nicht noch mehr folgt und der Hartz4 Empfänger nicht zum Haustier des Staats verkommt das man mit der Zeitung schlägt. (Also in Form von Verboten. Metapher und so...)

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          #5
          Auch wenn es dir vielleicht gerechtfertigt erscheint, weil die Leistungen, die ein ALGII-Empfänger bezieht, vom Staat kommen, bedeutet das einen erheblichen Einschnitt in die Mündigkeit der Bürger.
          Ganz egal ob Leistungsempfänger (btw auch BAFöG) oder nicht: Wer nicht in den Zoo oder die Oper geht soll das dafür eingeplante (zugegebenermaßen sehr kleine) Budget doch bitte auch in Lottoscheine investieren dürfen. Alles andere wäre ungeheuerlich.

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            #6
            Die Arbeiten nicht für ihr Glück, wäre eine Frechheit wenn so jemand im Lotto gewinnt. (Ich weiß, ziemlich dünnes Eis und so ...)

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              #7
              wenn die sich Lotto leisten können sollte man den Betrag um 10€ verringern

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                #8
                jokeriii schrieb
                Die Arbeiten nicht für ihr Glück, wäre eine Frechheit wenn so jemand im Lotto gewinnt. (Ich weiß, ziemlich dünnes Eis und so ...)
                so so frechheit also..

                mal angenommen ich beantrage hartz, hab aber noch irgendwo 20€ rumfliegen
                für die 20€ spiel ich lotto, bekomme seit 1 monat aber schon hartz und gewinne nun drölf millionen € im lotto...

                frechheit also...

                http://www.youtube.com/watch?v=tQlzaujE5Ys

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                  #9
                  die linken sagen doch es reicht nicht, also kann da auch keiner lotto spielen.
                  seine zich kinder das bier vom supermarkt schleppen lassen und rauchen sowieso.

                  kann also alles nicht sein Oo



                  rein vom ding ist es schon krass sowas zu verbieten, aber das geld ist doch für die lebenserhaltung da und nicht zum spielen. daher okay.

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                    #10
                    klobuerste schrieb
                    jokeriii schrieb
                    Die Arbeiten nicht für ihr Glück, wäre eine Frechheit wenn so jemand im Lotto gewinnt. (Ich weiß, ziemlich dünnes Eis und so ...)
                    so so frechheit also..

                    mal angenommen ich beantrage hartz, hab aber noch irgendwo 20€ rumfliegen
                    für die 20€ spiel ich lotto, bekomme seit 1 monat aber schon hartz und gewinne nun drölf millionen € im lotto...

                    frechheit also...

                    http://www.youtube.com/watch?v=tQlzaujE5Ys
                    mach dich mal lieber wieder an die arbeit
                    ich finde es richtig, geld vom staat sollte man nicht für sowas sinnloses ausgeben

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                      #11
                      jokerriiiiiiiii bitte deleten ciaooo

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                        #12
                        Nun ja, es schreien immer alle nach Mündigkeit und Selbstbestimmung und deshalb dürfe Vater Staat so etwas nicht verbieten. Ist aber Bullshit in meinem Augen.

                        In allen anderen Lebensbereichen ist so etwas ganz normal. Transferleistungen sind immer zweckgebunden. Das fängt schon beim Taschengeld an - und ist vor Allem im Familienumfeld vollkommen akzeptiert. Hätte ich mir früher von meinem Taschengeld unnötigen Bullshit gekauft wäre es mir gekürzt worden.

                        In der Geschäftswelt ist es ähnlich - ich bekomme vom Arbeitgeber auf Geschäftsreisen teilweise auch Budgets für Verpflegung und Ähnliches. Wenn ich das zB in Koks investieren, und dort 7 Tage von Butterbrot leben würde, würde ich gefeuert. Das ist zwar ein krasses Beispiel, aber letztendlich vergleichbar - Es handelt sich um Zweckentfremdung.

                        Oder Unterstützung der Eltern während des Studiums - da hätte man doch ein schlechtes Gewissen das in Glücksspiel zu investieren - denn man hat es von den Eltern zum LEBEN bekommen. Nicht zum zocken.

                        Anderes Beispiel: Großeltern oder Eltern strecken einen Teil vom Erbe vor damit sich Sohnemann ein Haus kaufen kann. Würde der das dann unabgesprochen für etwas anderes verwenden wäre man, zu Recht, empört.

                        Nur wenn das Geld vom Vater Staat kommt - dann scheint es allen Scheißegal zu sein wozu das Geld eigentlich gedacht ist. Nämlich zum leben. Nicht zum zocken.

                        Mit Geld aus der öffentlichen Hand wird, allgemein, viel zu sorglos umgegangen. Wer Transferleistungen erhält, der hat mit diesen Verantwortlich umzugehen.

                        Das Sozialsystem ist nicht dazu da eine gemütliche Hängematte zu sein, sondern ein Netz zu sein, für die die fallen. Etwas was dazu verhilft im Ernstfall wieder auf die Beine zu kommen und nicht um gemütlich darin liegen zu bleiben und Lotto zu spielen.

                        Und jetzt flamed mich, aber das ist meine Meinung. Der der für andere etwas bezahlt, soll auch sicher gehen dürfen, dass das Geld welches er investiert, im abgemachten Sinne verwendet wird.

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                          #13
                          Was ich eigentlich viel interssanter finde : Inwiefern haben die denn mit Hartz4-Empfängern gegen den Glücksspielvertrag verstoßen? Kann mir gerade schwer vorstellen inwiefern,die einen Wettbewerbsvorteil kriegt haben.

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                            #14
                            Economic Hit Man schrieb
                            Finde es gut. Mit auch egal ob es iwelche Freiheiten einschränkt - wenn man wenig Geld hat muss man das nicht auch noch für sowas schwachsinniges wie Lotto spielen ausgeben.
                            this!
                            __--__ schrieb
                            spricht nix dagegen, die bekommen das staatsgeld schließlich um davon zu leben und nicht es sinnlos zum fenster rauszuschmeißen.
                            naja, so holt sich der staat halt einfach das geld wieder zurück
                            finde es eigentlich aus der sicht ganz gut :D

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                              #15
                              Cpt. Obvious schrieb
                              Nun ja, es schreien immer alle nach Mündigkeit und Selbstbestimmung und deshalb dürfe Vater Staat so etwas nicht verbieten. Ist aber Bullshit in meinem Augen.

                              In allen anderen Lebensbereichen ist so etwas ganz normal. Transferleistungen sind immer zweckgebunden. Das fängt schon beim Taschengeld an - und ist vor Allem im Familienumfeld vollkommen akzeptiert. Hätte ich mir früher von meinem Taschengeld unnötigen Bullshit gekauft wäre es mir gekürzt worden.

                              In der Geschäftswelt ist es ähnlich - ich bekomme vom Arbeitgeber auf Geschäftsreisen teilweise auch Budgets für Verpflegung und Ähnliches. Wenn ich das zB in Koks investieren, und dort 7 Tage von Butterbrot leben würde, würde ich gefeuert. Das ist zwar ein krasses Beispiel, aber letztendlich vergleichbar - Es handelt sich um Zweckentfremdung.

                              Oder Unterstützung der Eltern während des Studiums - da hätte man doch ein schlechtes Gewissen das in Glücksspiel zu investieren - denn man hat es von den Eltern zum LEBEN bekommen. Nicht zum zocken.

                              Anderes Beispiel: Großeltern oder Eltern strecken einen Teil vom Erbe vor damit sich Sohnemann ein Haus kaufen kann. Würde der das dann unabgesprochen für etwas anderes verwenden wäre man, zu Recht, empört.

                              Nur wenn das Geld vom Vater Staat kommt - dann scheint es allen Scheißegal zu sein wozu das Geld eigentlich gedacht ist. Nämlich zum leben. Nicht zum zocken.

                              Mit Geld aus der öffentlichen Hand wird, allgemein, viel zu sorglos umgegangen. Wer Transferleistungen erhält, der hat mit diesen Verantwortlich umzugehen.

                              Das Sozialsystem ist nicht dazu da eine gemütliche Hängematte zu sein, sondern ein Netz zu sein, für die die fallen. Etwas was dazu verhilft im Ernstfall wieder auf die Beine zu kommen und nicht um gemütlich darin liegen zu bleiben und Lotto zu spielen.

                              Und jetzt flamed mich, aber das ist meine Meinung. Der der für andere etwas bezahlt, soll auch sicher gehen dürfen, dass das Geld welches er investiert, im abgemachten Sinne verwendet wird.
                              du hast schon gerafft das X% vom hartz geld für FREIZEITINVESTITIONEN gedacht ist?

                              wie diese FREIZEITINVESTITION aussieht bestimmt der hartzboiii

                              gab doch mal so ne lustige tabelle wieviel € für was bestimmt sind

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