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BILD - Die Brandstifter (SPIEGEL 09/11)

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    #46
    ponzi schrieb

    1. das bezweifel ich mal stark. nichteinmal die ftd setzt wirtschaftsleute in die redaktion, sondern _höchstens_ leute irgendwann mal wirtschaft studiert haben, aber dann doch noch ihr journalistik studium fertig gebracht haben.

    2. ist der spiegel nichts weiter als die akademische bild. das soll heißen, dass der sprachcode ein bisschen elaborierter, die themen ein bisschen eher dem gebildeten leser ansprechen - aber von der aufmachung, vom populismus, und von der verlogenheit der bild-zeitung in keinster weise unterscheidet.

    wer sich heutzutage informieren, tut dies ohnehin auf bloomberg, reuters, stratfor, nytmes etc.

    man muss die alternativen aber kennen, um die minderwertigkeit der deutschen medien zu sehen.
    Der Vergleich geht deutlich zu weit. Ich fand den Großteil der offen meinungsmachenden Artikel ("Warum Deutschland die Frauenquote braucht") auch affig und unangemessen, aber was die generelle Politik angeht ist der Spiegel ausgeglichen. Wenn es irgendwo eine Affäre, einen Skandal, einen Regelverstoß gibt, dann bringt der Spiegel das. Und zwar meistens als erste Zeitschrift, und häufig als einzige die in der Richtung überhaupt recherchiert hat.

    Zumal sich die Bild wirklich auf plumpeste Art auf die Seite bestimmter Politiker oder Parteien schlägt, was beim Spiegel nicht zu beobachten ist.

    Der Spiegel ist auch -leider, wie ich finde :p- nicht "Links". Er berichtet über den Schmutz aller Parteien gleichermaßen in dem Ausmaß, in dem man ihn vorfindet. Da das bei den rechten Parteien häufiger der Fall ist, kommt es offenbar dem ein oder anderen CDU/FDPler parteiisch vor. Aber der Spiegel würde niemals eine Affäre der Linken/SPD/Grünen unter den Tisch kehren, sondern berichtet allein der Größe der Angelegenheit entsprechend.
    Dazu kommt halt, dass auch ein wenig über Kultur berichtet wird. Das dürfte den Eindruck der armen "benachteiligten" Rechten noch verstärken, da Theater und Literatur klassisch fast immer Links sind...

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      #47
      sickandtired schrieb
      FLAMONGO schrieb
      warum äußert sich da der linke spiegel dazu?

      auf gehts konservative FAZ, ein artikel über die beiden anderen schundblätter!
      spiegel = links? "ok"
      gut das du mir zustimmst. damit stellst du wenigstens sicher, dass du auch mal recht hast :)

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        #48

        der mann von der bild ganz direkt.

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          #49
          Dray schrieb
          Ich glaube nicht, dass es Ironie war, sollte es das aber gewesen sein, war es stilistisch schön gemacht :)
          wars nicht, in einer demokratie ist ein kritisch denkenes aufgeklärtes volk das a und o

          ist ein volk es nicht werden bereiche wie recht und wirtschaft, egal wie lange und intensiv man sie studiert hatte, nach lust und laune in einer für das volk ungesunden art und weise verbogen

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            #50
            ponzi schrieb

            1. das bezweifel ich mal stark. nichteinmal die ftd setzt wirtschaftsleute in die redaktion, sondern _höchstens_ leute irgendwann mal wirtschaft studiert haben, aber dann doch noch ihr journalistik studium fertig gebracht haben.
            glaub wsa du willst. wurde uns von einem führenden redakteur berichtet. nur in der verifikation setzen die noch journalisten und dokumentare ein.

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              #51
              +++ Breaking News: In Deutschland gibt es Journalisten, die Politikwissenschaften oder Psychologie studiert haben +++

              Was heißt denn in dem Fall "richtige Journalisten"?

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                #52
                Wenn ich mich nicht irre, ist es doch in Deutschland immer so, dass man Journalismus als Hauptfach und dazu noch ein Nebenfach hat, wei z.B. BWL, Jura, PoWi. Das war in den Magisterstudiengängen so und ist es bei den Bachelorstudiengängen ebenfalls so.
                Es kann also keine reinen Journalisten geben.

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                  #53
                  T33K3SS3LCH3N schrieb
                  Der Vergleich geht deutlich zu weit. Ich fand den Großteil der offen meinungsmachenden Artikel ("Warum Deutschland die Frauenquote braucht") auch affig und unangemessen, aber was die generelle Politik angeht ist der Spiegel ausgeglichen. Wenn es irgendwo eine Affäre, einen Skandal, einen Regelverstoß gibt, dann bringt der Spiegel das. Und zwar meistens als erste Zeitschrift, und häufig als einzige die in der Richtung überhaupt recherchiert hat.

                  Zumal sich die Bild wirklich auf plumpeste Art auf die Seite bestimmter Politiker oder Parteien schlägt, was beim Spiegel nicht zu beobachten ist.

                  Der Spiegel ist auch -leider, wie ich finde :p- nicht "Links". Er berichtet über den Schmutz aller Parteien gleichermaßen in dem Ausmaß, in dem man ihn vorfindet. Da das bei den rechten Parteien häufiger der Fall ist, kommt es offenbar dem ein oder anderen CDU/FDPler parteiisch vor. Aber der Spiegel würde niemals eine Affäre der Linken/SPD/Grünen unter den Tisch kehren, sondern berichtet allein der Größe der Angelegenheit entsprechend.
                  Dazu kommt halt, dass auch ein wenig über Kultur berichtet wird. Das dürfte den Eindruck der armen "benachteiligten" Rechten noch verstärken, da Theater und Literatur klassisch fast immer Links sind...
                  das glaubst du doch selbst nicht oder?

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                    #54
                    wenn der nicht gekickt wird weiß ich auch nicht mehr weiter. Wahlbeteiligung unter 50% und so weil keine partei mehr glaubwürdig ist oder regieren kann. dann sollen sie halt direkte wahlen einführen und problem wäre solved

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                      #55
                      bla schrieb
                      Er berichtet über den Schmutz aller Parteien gleichermaßen in dem Ausmaß, in dem man ihn vorfindet. Da das bei den rechten Parteien häufiger der Fall ist, kommt es offenbar dem ein oder anderen CDU/FDPler parteiisch vor.
                      das glaubst du doch selbst nicht oder?
                      Ob die Rechten Parteien mehr produzieren lasse ich an der Stelle jetzt mal außen vor da es eindeutig zu weit ausschweifen würde, aber dass der Spiegel ausgewogen darüber berichtet lässt sich nicht bestreiten.

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                        #56
                        ist ja nix neues. bild hyped schon immer die cdu/csu. alles was die machen is ja so toll und alle andere werden nur schlecht gemacht. über verfehlungen der cdu wird kaum bzw unzureichend berichtet und verharmlost, während bei anderen parteien jede kleinigkeit breitgetreten wird.

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                          #57
                          stry schrieb
                          +++ Breaking News: In Deutschland gibt es Journalisten, die Politikwissenschaften oder Psychologie studiert haben +++

                          Was heißt denn in dem Fall "richtige Journalisten"?
                          haha was bist du denn für einer? wie ich bereits geschrieben habe, haben fast alle autoren beim spiegel nicht journalismus studiert. es geht nicht um die schreibe sondern das fachwissen. ruf zur not beim spiegel an und erkundige dich selbst.

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                            #58
                            und was hat das mit dem thema zu tun ?

                            Kommentar


                              #59
                              Ich weiß ja nicht, ob hier einige es einfach nur vergessen haben, oder ob sowas nur der geistigen Elite vorbehalten ist, aber man kann Bunte Blätter nicht mit seriöser Berichterstattung vergleichen, egal welche politische Meinung angeblich dahinter steht.

                              Wer Bild liest, den interessieren keine Fakten und Berichte, sondern Storys und Bullshit. Aber sorry, sowas lernt man ja erst mit Abitur...

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                                #60
                                Ich lese sowohl die BILD als auch den Spiegel ganz gerne. Werde ich jetzt sterben?

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