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BILD - Die Brandstifter (SPIEGEL 09/11)

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    #16
    Raybeez schrieb
    FlyingDJ schrieb
    Ist es angemessen, Kollegenschelte dieser Art zu betreiben
    Naja, "Kollegenschelte" sehe ich da nicht. Sowohl die Mitayrbeiter der Bild als auch des Spiegels nennen sich zwar "Journalisten", haben allerdings nicht viel gemein.

    Der Spiegel ist ein journalistisches Medium, das informiert. Die Bild will dagegen ihre Leser manipulieren und ihnen eine Meinung "eintrichtern".
    Deshalb kann man das auch nicht mit Fragster - Readmore vergleichen.
    Och du, der Spiegel bidet auch Meinungen, denn neutral ist das Blatt in den seltensten Fällen.

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      #17
      wer keinen qualitativen unterschied zwischen BILD und eigentlich allen anderen Tageszeitungen sieht, der sollte sich echt mal Gedanken machen..
      Angst, Hass, Titten, Wetterbericht triffts zu 100%..

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        #18
        skagrrk schrieb
        wer keinen qualitativen unterschied zwischen BILD und eigentlich allen anderen Tageszeitungen sieht, der sollte sich echt mal Gedanken machen..
        Angst, Hass, Titten, Wetterbericht triffts zu 100%..
        du hast den hoch qualitativen sportteil vergessen...

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          #19
          LeGripdePig schrieb
          Och du, der Spiegel bidet auch Meinungen, denn neutral ist das Blatt in den seltensten Fällen.
          Aber er bildet keine einseitigen Meinungen. Politische Artikel im Spiegel sind generell kritisch und dadurch natuerlich nicht neutral, aber sie sind nicht einseitig kritisch. Dort bekommt jede Partei und jeder Politiker sein Fett weg. Es gibt keine Kampagnen, wie es sie in der Bild gibt.
          So meinte ich das.

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            #20
            FlyingDJ schrieb
            Und ist die BILD wirklich so gefährlich, wie sie hier dargestellt wird?
            Also Judith Holofernes Kommentar trifft es da schon ziehmlich gut (ob es nötig war ihn zu veröffentlichen blabla sei mal dahingestellt). Die Bild ist ein zentrales Instrument um ausländerfreindliche, neoliberale und schlichtweg menschenfeindliche Ideologien geselllschaftstauglich aufzuarbeiten und zu verbreiten.

            Und dann kommen wieder so Kommentare wie "ja ich les jeden Tag Bild aber ich bin ja nicht so dumm das nicht zu reflektieren...". Natürlich wäre es dem Springer Verlag lieber wenn jeder der die Bild liest ihre stigmatisierenden Parolen sofort glauben würde, aber Leser die "nicht alles glauben", "das nicht so ernst nehmen" und total reflektiert sind, sind auch gerne gesehen solange sie eben Geld in die Kasse bringen. Jeder hat ja das Recht aus seine eigene Meinung aber es sollte doch jeden klar sein dass der wenn er die Bild Zeitung kauft, er die Verbreitung von solchen Thesen unterstützt...

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              #21
              Sowohl konservativ eingestellte Leser wie auch Sozis werfen Spiegel ständig vor, parteiisch zu sein. Einen besseren Indikator für ausgewogene Berichterstattung gibt's nicht.

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                #22
                LeGripdePig schrieb
                Och du, der Spiegel bidet auch Meinungen, denn neutral ist das Blatt in den seltensten Fällen.
                die bildzeitung hat im vergleich zu anderen zeitungen extrem unsachliche artikel, was nicht ausversehen passiert durchn fehler des journalisten, sondern absichtlich gewollt ist. allein schon die sprache (vom inhalt ganz abgesehen) ist nur darauf abgezielt, bestimmte emotionen beim leser anzusprechen. andere zeitungen versuchen (!) sachlich zu informieren und verschiedene meinungen darzustellen. dabei vertreten sie natürlich oft auch eine bestimmte sichtweise, aber niemals absichtlich polemisch, einseitig und unsachlich.
                ich finde es völlig legitim über die bildzeitung so zu berichten, vor allem weil ja der spiegel wohl kaum versucht durch solch eine "kollegenschelte" leser von der bild abzuwerben. außerdem sind alle "anschuldigungen" gegenüber der bildzeitung leider begründet.

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                  #23
                  John Gotti schrieb
                  sysop schrieb
                  natzi-detector schlägt kra$$ aus
                  Kannst du eigentlich auch mal was anderes schreiben, außer "OOLLOLOLOL, naTzi-detect0riz0r-k3uLe"? In jedem Thread, in dem es irgendwie darum geht, deine geliebten Rechten zu kritisieren, ist dein einziges Argument: "Jeder schwingt die Nazi-Keule. Foll nischt ernsdzunemen, h3h3h3h3." Und du denkst wirklich auch noch, damit wärst richtig cool und hättest es allen gezeigt. Wundert mich aber nicht. Solltest vielleicht weniger BILD lesen.
                  Das ist einfach lachhaft und solche Posts sollte man wegen Spam umgehend löschen.

                  Finds zwar gut, dass jemand sich anschickt, mal einen Überblick über die volksverdummenden BILD-"Machenschaften" zu erstellen und das gerade am Fall Guttenberg und Sarrazin beispielhaft darstellen möchte, aber was großartig neues kommt dabei nicht raus, fürchte ich. Jeder sollte gemerkt haben, dass es ein Rotzblatt ist, das, statt ernsthaften Journalismus zu betreiben, einfach die populistischen Gefühle von geistig umnachteten Leuten zu befriedigen versucht, die sich dann an ihrem Stammtisch das Maul über die neuste "Schlagzeile" in fetter, schwarz-roter, unterstrichener Schrift zerreißen.

                  Ich sehe auch nicht, wieso der Spiegel das nicht tun sollte. Zwar sind sie selber nicht oft das seriöseste Blatt, aber besser als BILD sind sie allemal. Die BILD ist nunmal gefährlich, weil eine sehr große Zahl Menschen dieses Schundblatt liest und vieles unreflektiert und unhinterfragt einfach so übernimmt. Eine Zeitung mit einer solchen Auflage hat natürlich eine gewisse Verantwortung gegenüber der Leserschaft. Leider wissen die BILD-Mitarbeiter genau, wer ihre Hauptklientel ist und sind nicht bestrebt, sich mit ihren Berichten der Wahrheit anzunähern, sondern die schon vorgefertigten Meinungen der Leserschaft zu bestätigen. Was man im Fall Guttenberg einfach wieder deutlich sieht. Die Hauptaufgabe der BILD-Zeitung während der letzten Zeit war es, den Leuten, die der Skandal um Guttenberg inhlatlich nicht wirklich interessiert, Dinge aufzutischen, nur um die Haltung zu bestätigen, dass Guttenberg ja eigentlich das Opfer ist und die anderen Medien einfach eine Schmutzkampange gegen ihn angezettelt haben.

                  Sehr richtig, T33K3SS3LCH3N! (Schöner Nickname :D)
                  !

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                    #24
                    dennoch ist die bild die zeitung mit der höchsten auflage. wobei 80% der leser sagen, dass sie wissen, dass nicht alles was drin steht richig ist. das soll mal einer nachmachen. scheiße verkaufen, wenn die käufer wissen, dass es scheiße ist.

                    wir haben uns den spiegel im verlauf meines studiums angeschaut. der spiegel stellt seit nem jahrzent keine journalisten mehr ein, sondern nur noch fachleute. also psychologen, biologen, politikwissenschaftler, ingenieure etc.

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                      #25
                      LeGripdePig schrieb
                      Och du, der Spiegel bidet auch Meinungen, denn neutral ist das Blatt in den seltensten Fällen.
                      Es gibt kein Medium, das keine "Meinungen" bildet, selbst in der Tagesschau findet man Tendenzen dazu eindeutige Meinungsäußerungen (insb. bei Korrespondenten) als "Nachrichten" zu deklarieren.

                      SudDen schrieb

                      Oben wurds angesprochen, die medienpolitische Bildung in Deutschland ist wirklich nicht sehr gut. Pro Medienkompetenz in der Schule (wenn definiert ist was im Detail darunter zu verstehen ist ;))!
                      Es ist wahr, dass die medienpolitische Bildung, überhaupt der Umgang mit den verschiedenen Medien zu kurz kommt. Das Problem dabei, wenn auch OT, ist allerdings, dass man das über x Sachthemen sagen kann. Die Schule kann und soll nicht alles regeln. Das ist eine reine Aufgabenüberfrachtung.

                      @Topic: Es ist in Ordnung dass der Spiegel das macht, es ist auch richtig, natürlich hat es einen Beigeschmack aber am Ende muss man sich fragen: wer soll es sonst tun?

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                        #26
                        #25 jo nennt sich american dream(erster absatz)?

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                          #27
                          weil die nazi keule schon hin und wieder zurück geschwungen wurde will ich sie nicht nochmal schwingen, mach ich auch nicht, geht um den inhalt und nicht um den autor

                          "Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergeßlichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Wort das Gewollte sich vorzustellen vermag."



                          geht vorallem an alle die glauben locker reflektieren zu können, irgendwas wird hängen bleiben, weil gute propaganda nunmal so funktioniert, kurz, knapp, ausdauernd


                          Dray schrieb
                          LeGripdePig schrieb


                          Oben wurds angesprochen, die medienpolitische Bildung in Deutschland ist wirklich nicht sehr gut. Pro Medienkompetenz in der Schule (wenn definiert ist was im Detail darunter zu verstehen ist ;))!
                          Es ist wahr, dass die medienpolitische Bildung, überhaupt der Umgang mit den verschiedenen Medien zu kurz kommt. Das Problem dabei, wenn auch OT, ist allerdings, dass man das über x Sachthemen sagen kann. Die Schule kann und soll nicht alles regeln. Das ist eine reine Aufgabenüberfrachtung.
                          in einer mediengesellschaft gibts kein fach das wichtiger ist als medienkompetenz

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                            #28
                            vor allem, weil man halt in der schule so ziemlich nichts lernt, was man mal braucht. deutsch zb einfach streichen. musik und kunst kann man eig auch streichen, bzw als wahlfach machen oder so

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                              #29
                              Ingenious schrieb
                              wir haben uns den spiegel im verlauf meines studiums angeschaut. der spiegel stellt seit nem jahrzent keine journalisten mehr ein, sondern nur noch fachleute. also psychologen, biologen, politikwissenschaftler, ingenieure etc.
                              1. das bezweifel ich mal stark. nichteinmal die ftd setzt wirtschaftsleute in die redaktion, sondern _höchstens_ leute irgendwann mal wirtschaft studiert haben, aber dann doch noch ihr journalistik studium fertig gebracht haben.

                              2. ist der spiegel nichts weiter als die akademische bild. das soll heißen, dass der sprachcode ein bisschen elaborierter, die themen ein bisschen eher dem gebildeten leser ansprechen - aber von der aufmachung, vom populismus, und von der verlogenheit der bild-zeitung in keinster weise unterscheidet.

                              wer sich heutzutage informieren, tut dies ohnehin auf bloomberg, reuters, stratfor, nytmes etc.

                              man muss die alternativen aber kennen, um die minderwertigkeit der deutschen medien zu sehen.

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                                #30
                                Das wird noch krieg geben weil es jetzt um das image von bild.de und welt.de geht.

                                aber vielleicht liegt auch der spiegel falsch und bild.de richtig. wer weiß. ich glaube aber ehe spiegel.de liegt richtig.

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