Aktuelles Titelthema des SPIEGEL in der Ausgabe 09/2011 ist die BILD-Zeitung (http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2011-9.html). Aus dem Inhaltsverzeichnis:
Ist es angemessen, Kollegenschelte dieser Art zu betreiben - als würde readmore einen Artikel "Fragster - Die Coinfarmer" veröffentlichen? Und ist die BILD wirklich so gefährlich, wie sie hier dargestellt wird?
Immer wieder Hymnen auf Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, 39, egal, wie massiv er bei seiner Doktorarbeit gemogelt hat. Immer wieder Elogen auf Thilo Sarrazin, 66, egal, wie populistisch seine Thesen gegen muslimische Immigranten sind. Der politische Standort der Bild-Zeitung, rechts von der Mitte, ist von jeher eindeutig. Neu ist allerdings, dass ihre Macher glauben, ihr Blatt markiere die gesellschaftliche Mitte. Ein Team von SPIEGEL-Redakteuren überprüfte die ethischen Standards und die journalistische Qualität der größten europäischen Tageszeitung und kam zu einem wenig schmeichelhaften Urteil: Das Springer-Blatt, so SPIEGEL-Reporter Ullrich Fichtner, 45, spiele die Rolle einer rechtspopulistischen Partei, die es in Deutschland noch nicht gibt. Aus Rücksicht auf die bis zum vorvergangenen Wochenende in Iran inhaftierten Bild am Sonntag- Kollegen hielt der SPIEGEL das Stück zurück, es galt, jedes Risiko diplomatischer Komplikationen zu vermeiden. Der Fall Guttenberg gibt dem Fall "Bild nun eine neue Wendung (Seite 132).
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