Richtig, Lokrangierführer sind hauptsächlich bei der DB Schenker AG im Einsatz, die fahren halt Güterzüge.
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Lokführer-Streik (GDL)
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Würde man meinen, sonst würde doch alles keinen Sinn machen oder?Zitat von overkillOkay, aber dabei haben sie keine Passagiere an Board, sondern gurken die Kisten von Ort X zu Ort Y?Zitat von fucktronautFast. Lokrangierführer sind in A und B unterteilt. Lokrangierführer A sind nur in Rangierbahnhöfen tätig und Lokrangiererführer B fahren auch Züge auf dem Streckennetz der DB AG, machen also genau das was die von der GDL tarifierten Streckenlokomotivführer auch machen, bekommen dafür aber deutlich weniger Lohn.Zitat von overkillAfaik ist es so, dass die Bahn eine Berufsbezeichnung "Lokführer" und eine "Lokrangierführer", also eine Unterscheidung. Die GDL ist der Meinung, dass es sich hierbei um das selbe Berufsbild handelt, da beide Lok fahren.Zitat von knipserIch stecke nicht im Detail drin, daher kurze Frage.
Warum möchte die Bahn, wie geschildert, kein einheitlichen Tarifvertrag für alle Lokrangierführer? Sondern anscheinend zwei verschiedene Verträge für eine Berufsgruppe?
Dieser Dialekt... :(((
Allerdings sollte das keinen Unterschied machen meine Meinung nach, wenn er Vollzeit arbeitet sollte er davon leben können.
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Mein Chef sitzt im Büro, ich sitze im Büro. Sollte doch wohl den gleichen Lohn haben, oder? Tu bitte nicht so, als ob die aktuell Betroffenen an der Armutsgrenze leben, das ist peinlich.Zitat von KaiserlichSpoiler:Zitat von overkillOkay, aber dabei haben sie keine Passagiere an Board, sondern gurken die Kisten von Ort X zu Ort Y?Zitat von fucktronautFast. Lokrangierführer sind in A und B unterteilt. Lokrangierführer A sind nur in Rangierbahnhöfen tätig und Lokrangiererführer B fahren auch Züge auf dem Streckennetz der DB AG, machen also genau das was die von der GDL tarifierten Streckenlokomotivführer auch machen, bekommen dafür aber deutlich weniger Lohn.Zitat von overkillAfaik ist es so, dass die Bahn eine Berufsbezeichnung "Lokführer" und eine "Lokrangierführer", also eine Unterscheidung. Die GDL ist der Meinung, dass es sich hierbei um das selbe Berufsbild handelt, da beide Lok fahren.Zitat von knipserIch stecke nicht im Detail drin, daher kurze Frage.
Warum möchte die Bahn, wie geschildert, kein einheitlichen Tarifvertrag für alle Lokrangierführer? Sondern anscheinend zwei verschiedene Verträge für eine Berufsgruppe?
Dieser Dialekt... :(((
Würde man meinen, sonst würde doch alles keinen Sinn machen oder?
Allerdings sollte das keinen Unterschied machen meine Meinung nach, wenn er Vollzeit arbeitet sollte er davon leben können.
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Lokrangierführer B haben genau die selbe Ausbildung und Befähigung wie Streckenlokomotivführer. Bei Schenker gibt es auch Streckenlokomotivführer, nur möchte der Arbeitgeber natürlich viel lieber alle neuen Lokführer als Rangierführer B bezahlen, so wird es auch gemacht momentan.
Lokführer 1 macht seine Ausbildung bei DB Regio oder DB Fernverkehr, Lokführer 2 macht seine Ausbildung bei der DB Schenker AG. Die Ausbildungsinhalte sind absolut identisch, es wird der selbe Führerschein (Klasse3) erlangt.
Hinzu kommt, dass der Lokrangierführer B zusätzlich zum Züge fahren auch noch körperlich anstrengend arbeiten muss zwischendurch, verdient im Endeffekt aber deutlich weniger Geld.
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Nur dass Lokrangierführer keine Personen befördern, richtig? Weniger Verantwortung = weniger Gehalt.Zitat von fucktronautLokrangierführer B haben genau die selbe Ausbildung und Befähigung wie Streckenlokomotivführer. Bei Schenker gibt es auch Streckenlokomotivführer, nur möchte der Arbeitgeber natürlich viel lieber alle neuen Lokführer als Rangierführer B bezahlen, so wird es auch gemacht momentan.
Lokführer 1 macht seine Ausbildung bei DB Regio oder DB Fernverkehr, Lokführer 2 macht seine Ausbildung bei der DB Schenker AG. Die Ausbildungsinhalte sind absolut identisch, es wird der selbe Führerschein (Klasse3) erlangt.
Hinzu kommt, dass der Lokrangierführer B zusätzlich zum Züge fahren auch noch körperlich anstrengend arbeiten muss zwischendurch, verdient im Endeffekt aber deutlich weniger Geld.
Weniger die Frage, als was sie ausgebildet sind, sondern als was sie eingestellt sind.
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Aber bitte verabschieden wir uns doch von Ausbildung und Befähigung - entscheidend ist, was auf dem Papier steht. Da kann die Ausbildung absolut identisch sein: Wenn der ausgeübte Beruf ein anderer ist, kann die Bezahlung sich eben unterscheiden. Die Tätigkeiten sind ja (wie dargestellt) auch andere.
Ob sich das nun zurecht so unterscheidet oder nicht, möchte ich nicht beurteilen. Kann ich nicht, da ich weder Lokführer 1 noch 2 bin. Irgendwer hat (nicht nur bei der Bahn) mal entschieden, dass das so legitim ist - die Hintergründe wären spannend, wirds aber wohl nicht geben.
Wenn man mich dazu zwingt, etwas zu sagen, würde ich mich wohl Baq anschließen. Auf der anderen Seite kannst aber natürlich auch sagen: mit Güterverkehr wird mehr Kohle gescheffelt, or? Aber wie gesagt: Kann und mag das nicht beurteilen.
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Würde mal sagen: es ist mir scheiß egal, wer wie viel Geld bekommt, Streiks sollten ganz einfach verboten werden und irgend ein sinnvoller Ersatz geschaffen werden, durch den solche Angelegenheiten anders geklärt werden können.
Streiks sind nicht nur reine Erpressung sondern schädigen nebenbei ganz Deutschland.
Bin nur froh, dass ich mein Bewerbungsgespräch schon morgen habe und nicht erst am Mittwoch, sonst wäre ich ganz schön am Arsch.
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Hab umgeschult.
Die Sache ist halt, den Lokrangierführer der die Strecke befährt, den gab es so eigentlich gar nicht. Normalerweise waren alle Lokführer die die Strecke befahren, auch als Streckenlokführer eingruppiert, der Arbeitgeber hat sich dann halt gedacht, okay, dann erschaffen wir halt jetzt den Rangierer B, der macht das selbe wie der Streckenlokführer, kriegt dafür aber weniger Geld.
Das ganze hat die EVG so abgenickt, das will ich auch gar nicht bewerten. Fakt ist, es gibt viele Rangierer B die daraufhin die Gewerkschaft gewechselt haben und jetzt von ihrem Recht Gebrauch machen wollen sich von der Gewerkschaft tarifieren zu lassen, von der sie sich besser vertreten fühlen.
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Zitat von TermiWürde mal sagen: es ist mir scheiß egal, wer wie viel Geld bekommt, Streiks sollten ganz einfach verboten werden und irgend ein sinnvoller Ersatz geschaffen werden, durch den solche Angelegenheiten anders geklärt werden können.
Streiks sind nicht nur reine Erpressung sondern schädigen nebenbei ganz Deutschland.
Bin nur froh, dass ich mein Bewerbungsgespräch schon morgen habe und nicht erst am Mittwoch, sonst wäre ich ganz schön am Arsch.Spoiler:
Spoiler:
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hmm ne die Bahn ist mittlerweile recht gut drauf eingestellt. Finanzielle Folgen halten sich ja doch in Grenzen. Beim letzten Streik haben die ganzen Zeitungen ja riesige Schadenssummen für die VW in den Raum geworfen, am Ende musste dann doch zurückgerudert werden, weil 2/3 alle Güterzüge liefen und nur 'unwichtige' Güter mit niedrigerer Priorität ausgefallen sind....Finanziellen Schaden hat in erster Linie die Bahn selber (Letzter Streik hat ca. 100 Mio gekostet)...Fürs Image im Personenverkehr ist es natürlich auch nicht so toll, wobei auch da mittlerweile die Lokführer das größere Problem haben dürftenZitat von kidHm, damit setzt man die Bahn ja mehr als nur unter Druck. Das ist quasi ein Zwang für die Bahn den Forderungen der GDL komplett zuzustimmen.
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Glaub ich persönlich nicht mehr dran, Vorstand hat trotz großem Gewinnrückgang bereits ordentliche Bonierhöhungen durchgesetzt, die Kosten die der Streik verursacht bezahlt der Steuerzahler. Gewerkschaft wird als alleiniger Schuldiger dargestellt. Ich denke es geht so weiter bis das Tarifeinheitsgesetz in Kraft tritt, falls das Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht scheitert wird es relativ schnell eine Einigung geben.Zitat von kidHm, damit setzt man die Bahn ja mehr als nur unter Druck. Das ist quasi ein Zwang für die Bahn den Forderungen der GDL komplett zuzustimmen.
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Das war garnicht aufs Geld bezogen. Dennoch ist die Bahn jetzt gezwungen zu handeln.Zitat von jellybellyhmm ne die Bahn ist mittlerweile recht gut drauf eingestellt. Finanzielle Folgen halten sich ja doch in Grenzen. Beim letzten Streik haben die ganzen Zeitungen ja riesige Schadenssummen in den Raum geworfen, am Ende musste dann doch zurückgerudert werden, weil 2/3 alle Güterzüge liefen und nur 'unwichtige' Güter mit niedrigerer Priorität ausgefallen sind...Fürs Image im Personenverkehr natürlich nicht so toll, wobei auch da mittlerweile die Lokführer das größere Problem haben dürftenZitat von kidHm, damit setzt man die Bahn ja mehr als nur unter Druck. Das ist quasi ein Zwang für die Bahn den Forderungen der GDL komplett zuzustimmen.
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