Gibt es schon eine grobe Übersicht, welche Züge in den 6 Tagen ausfallen und welche Stand heute wenigstens geplant sind, dass sie fahren?
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Lokführer-Streik (GDL)
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eigentlich wollte ich noch was dazuschreiben aber nachdem wirklich relevante links wie der von slayer oder stry einfach übergangen wurden, brauch ich mir die mühe auch nicht mehr machen. ignoriert die anderen ansätze ruhig weiter, das macht das leben einfacher und die wut personalisierbar.
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Der wirklich relevante Link von stry wurde gar nicht übergangen, sondern im Kommentar danach behandelt. Aber nett, dass du dann von ignorieren sprichst.
Ich drehe den Spieß gerne um: Anstatt endlich Dinge, die du angeblich längst ansprechen wolltest, anzusprechen, verzettelst du dich abermals in Ausflüchte, die wohl niemand so recht begreifen kann außer dir. Die letzten 3-4 Posts, die ich zu diesem Thema hier von dir lesen durfte, beinhalteten nichts als Gewäsch und persönliche Anschuldigungen gegen alles und jeden, der sich negativ gegenüber dem Streik äußert.
Daher nun die ernste Frage: Möchtest du überhaupt etwas der Diskussion dienliches beitragen oder lieber die Bevölkerung angreifen?
/e: Nur für dich habe ich den Artikel nochmals gelesen und weiß nun, weshalb ich beim letzten Mal beim 1. Punkt aufgehört habe: Er ist schlichtweg falsch. Der 2. Punkt ist schon stark an den Haaren herbei gezogen und ziemlich oberflächlich und der 3. weiter blabla. Kurzum: Krautreporter-Artikel könnte einseitiger nicht sein und überzeugt dadurch mit fragwürdigen Äußerungen und teils haltlosen Behauptungen. So relevant ist er dann doch nicht.
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Du bist auch nicht auf einen meiner Links eingegangen.Zitat von michieigentlich wollte ich noch was dazuschreiben aber nachdem wirklich relevante links wie der von slayer oder stry einfach übergangen wurden, brauch ich mir die mühe auch nicht mehr machen. ignoriert die anderen ansätze ruhig weiter, das macht das leben einfacher und die wut personalisierbar.
Ein Kommentar unter dem Link von Breitingers Meinung fand ich relativ passend:
Obwohl ich Krautreporter sehr mag, kann ich Teile von dem Artikel nicht ganz verstehen:Die GdL schliesst Tarifverträge für die Lokführer ab. Diese Tarifverträge werden angewendet auf alle Lokführer, unabhängig davon, in welcher Gewerkschaft sie sind und auch, wenn sie in keiner Gewerkschaft sind.
Weselsky will seinen Machtbereich ausweiten und auch für die (Beispiel) Zugbegleiter einen TV abschliessen. Damit hätte natürlich nicht andere Gewerkschaft (EVG) ein Problem, das sie der Bahn AG ziemlich übel nehmen würde. Und vermutlich auch mit Streiks dagegen angehen würde.
Ausserdem: Wenn Weselskys Laden (Beispiel) für seine Leute 100 Euro vereinbaren würde/könnte und die EVG sich mit 99,90 Euro zufrieden geben würde, nach welchem Tarif würden dann die Mitarbeiter bezahlt, die in keiner Gewerkschaft sind. Und - wichtiger noch! - nach welchen Arbeitsbedingungen würden die arbeiten?
Nur komisch, dass seitens der Bahn ein Angebot samt Zahlen vorgelegt hat. Wie verbindlich soll es denn sein?Dabei ist einer der erstaunlichsten Fakten dieses Arbeitskampfes, dass Deutsche Bahn und Lokführer in 16 Verhandlungsrunden noch nicht verbindlich über Löhne für die GDL-Mitglieder gesprochen haben. Oder über Arbeitszeiten. Oder Schichtregelungen. Über irgendetwas, das mit dem Arbeitsalltag der GDL-Mitglieder zu tun hat.
Die Bahn lässt nur ungern mit sich verhandeln?! Ernsthaft ;D ? Welche Seite bricht denn ohne Grund die Verhandlungen ab, lügt vor der Presse und streikt dann wieder?Die Mitglieder der Lokführer-Gewerkschaft GDL widersprechen der Deutschen Bahn, die nur ungern mit ihnen verhandeln will, und sie widersprechen dem Konsens in Deutschland, Konsens immer gut finden zu müssen.
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es geht hier um viel mehr als zahlen und namen. lustig ist aber trotzdem, dass ein ähnliches angebot der bahn nun zu einhundertprozent die ursprungsforderung der gdl wiederspiegeln soll und deshalb nun ein angebot zur streikschlichtung vorliegen würde.. ernsthaft?! sogar die evg lehnte dieses "angebot" ab.
in deinem post von gestern, killa, war das wichtigste folgender satz:
"Aber Weselsky wollte streiken, weil vor dem Tarifeinheitsgesetz noch einmal kräftig zuschlagen wollte."
nochmal: es herrscht dank teilprivatisierung bereits so ein chaos, was eben diese entwicklung heraufbeschworen hat. dass ihr nun die endgültigen auswirkungen und die letzten versuche, gewerkschaft!en! zu stärken, kritisiert, will ich nicht verübeln. ein blick zurück in die vergangenheit würde ich aber trotzdem mal wagen.
und ja, die bahn lässt nur ungern mit sich verhandeln, was man nicht erst seit dieser streikperiode weiß. dafür gibt es nun wahrlich genügend belege.
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Und die gibt es für die GdL mittlerweile auch zur Genüge. Aber vielleicht geht es in dem Artikel auch nicht um die Gegenwart, sondern um die Vergangenheit? Dann hab ich ihn falsch interpretiert ...Zitat von michiund ja, die bahn lässt nur ungern mit sich verhandeln, was man nicht erst seit dieser streikperiode weiß. dafür gibt es nun wahrlich genügend belege.
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Michi kommt von dir auch mehr als haltlose Phrasen? "Lql seid ihr dumm, setzt euch mal mit der Teilprivatisierung auseinander" ist für eine Diskussion nicht so förderlich. Diskutier richtig oder lass es. Geh auf die Gegenargumente ein und schildere ausführliche deine Punkte -und das sollte mehr als dieser Halbsatz sein. Anderweitig kommst du nämlich sehr unterlegen und hilflos rüber
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Warum hältst du eigentlich so an dieser falschen Vorstellung? Es gab in Deutschland noch nie ein Gesetz zur Tarifeinheit, da ändern deine Bekundungen gar nichts dran.Zitat von keycDas Tarifeinheiten Gesetz muss auch dem Bundesverfassungsgericht standhalten und das hat es beim ersten Mal auch nicht, zum andern ist ja der ganze Konflikt schuld daran das die Politik dazu greifen will...Es ist ja nicht so dass man erst das Gesetz wollte und dann der Streit losging...
[/quote]Zitat von keycFrage mich eh wie ein Gesetz daran was ändern will.... sobald man etwas verbietet behindert es und verstößt damit gegen Art.9(3) Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig. Maßnahmen nach den Artikeln 12a, 35 Abs. 2 und 3, Artikel 87a Abs. 4 und Artikel 91 dürfen sich nicht gegen Arbeitskämpfe richten, die zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen von Vereinigungen im Sinne des Satzes 1 geführt werden.
Seit wann ist ein Gesetz eine Abrede? Eine Abrede zeichnet sich durch ein Übereinkommen von mind. 2 Parteien aus, welche auch nur für sie gilt. Ein Gesetz hingegen ist kein Übereinkommen, sondern generell-abstrakte Regeln mit bindender Außenwirkung.
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Die EVG hat das Angebot aber begründet abgelehnt und nicht die Verhandlungen abgebrochen, weil die Bahn sich angeblich geweigert hatte, Zwischenergebnisse festzuhalten. Die EVG muss einen Tag später dann auch nicht zugeben, dass es sehr wohl fixierte Zwischenergebnisse gab, diese aber keinem "Tarifvertragswerk" entsprechen. Da muss man sich dann auch nicht an den Kopf fassen.Zitat von michilustig ist aber trotzdem, dass ein ähnliches angebot der bahn nun zu einhundertprozent die ursprungsforderung der gdl wiederspiegeln soll und deshalb nun ein angebot zur streikschlichtung vorliegen würde.. ernsthaft?! sogar die evg lehnte dieses "angebot" ab.
Im Vergleich zur GDL ist die EVG in Sachen Mitgliedern aber auch so weit überlegen, dass Ablehnung aufgrund "vergessener Berufsgruppen" Sinn macht, da die Berufsgruppen ja tatsächlich auch unter der EVG organisiert sind.
Das stimmt so einfach nicht. Die Bahn hat ein Angebot gemacht, das zumindest in finanzieller Hinsicht zufriedenstellend ist. Einziger Punkt, auf den sie bislang nicht eingegangen ist, ist die Arbeitszeit (-1h). Dafür hat sie angeboten, neue Lokführer einzustellen und so die Belastung zu reduzieren. Und ich meine, ernsthaft: EINE Stunde weniger Arbeitszeit ist die Lösung für alle Probleme der Lokführer? Das führt dann dazu, dass sie künftig eine Überstunde mehr haben. Daher ist neues Personal die bessere Lösung. Laut Bahn-Personalvorstand geht es auch nicht mehr darum, ob einheitliche Tarifverträge für alle GDL-Mitglieder abgeschlossen werden, sondern wie. D.h. man ist der GDL auch da entgegen gekommen.Zitat von michiund ja, die bahn lässt nur ungern mit sich verhandeln, was man nicht erst seit dieser streikperiode weiß. dafür gibt es nun wahrlich genügend belege.
Da du in Sachen Streiks und Verhandlungen offenbar recht erfahren bist, frage ich dich ganz ernsthaft: Wie führt man denn solche Verhandlungen nun weiter? Wie kommt man zu einem Ergebnis? Ich für meinen Teil denke, dass Abbruch der Verhandlung, Lügen und Streik nicht zu einem Abschluss führen.
Und bitte, hör endlich auf die Schuld auf die Teilprivatisierung zu schieben und andere hohle Phrasen auszupacken.
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