Zitat von Ryan DeMarco
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Lokführer-Streik (GDL)
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Spoiler:Zitat von desasTerIch habe überhaupt nichts gegen die Ausübung der Grundrechte, aber 6 Tage sind überzogen.Zitat von michiSpoiler:ihr hättet auch alle etwas gegen windräder, sobald sie in der nähe eures wohnortes aufgestellt würden. erbärmliche gesellschaft.
mimimi, macht euch früh genug gedanken aber hindert die leute nicht an der ausübung ihrer grundrechte. WENN ihr das schon macht, bedankt euch bei der tollen teilprivatisierung der bahn. die lokführer sind die, die am wenigsten für können aber am meisten dafür herhalten müssen. in deutschland müsste eh viel häufiger gestreikt werden: wenn wir nur nicht ein volk voller fahrradfahrer wären. :/
erkundigt euch erstmal über die transnet/evg + gdl und denkt nochmal neu nach.
vertrau einfach der logik, dass die bahn das nicht einfach aussitzen kann.Zitat von desasTer6 Tage sind echt überzogen und bringen auch überhaupt nichts. Dadurch holt man sich, auf beiden Seiten, den Unmut der Kunden zu. Die Bahn kann das "aussitzen" und die GDL erreicht damit gar nichts.
ich will deinen post nicht werten und wir sind uns, denke ich, auch alle einig, dass das #firstworldproblems sind.Zitat von LANCE LANZELOTEnde 2007 oder Anfang 2008. Ging so knapp ne Woche, nix ging mehr. Keine S-Bahn, kein Bus, keine Ubahn, keine Tram. Hatte damals grad Zivi gemacht und blieb nix anderes übrig als immer die 2km zum S-Bahnhof zu laufen und in eine Bahn reinzuquetschen die alle 40-80min kam.Zitat von desasTerBin nur sporadisch in Berlin. Beide Streiks zusammen waren aber nicht in den letzten 1.5 Jahren oder?
Kann mir vorstellen, dass dann absoluter Kollaps angesagt ist. Die Stadt ist ja schon so echt überfüllt mit PKW's. :/
Dem Weselsky ist es auch vollkommen Wurst, dass andere Arbeitnehmer eben dadurch ihren Job verlieren können.
Wenn man Pech hat:
Mal zu spät - Abmahung
Zu Spät nach Abmahung -> Kündung
Dazu gibts auch Gerichtsurteile
Sollen die halt den Güterverkehr bestreiken, das trifft die Bahn hart genug, aber die Öffentlichkeit kann halbwegs normal arbeiten gehen.
Selbst wenn man auf Arbeit ne Fahrgemeinschaft bildet, kann evtl. nicht alles abgefangen werden, gerade in Zeiten, in denen man Arbeitswege von 50+km hat.
Abgesehen davon hat der Streik schon lange nichts mehr mit dem Gehalt zu tun, da hat die Bahn schon lange eingewilligt.
wer oder was ist dafür antwortlich, dass du zur arbeit kommst? du ganz alleine. mir ging es in deinem post aber um das "es bringt nichts". jobs werden gekündigt, deutschland diskutiert, ja sogar meinfernbus geht in die knie: die bahn wird das nicht kalt lassen (können).
dass der streik einigen unmut hervorrufen kann, will ich gar nicht bestreiten. jedoch ist es immer wieder lustig, wer sich wie und vor allem warum aufregt (und das ist in den meisten fällen der bequemlich.. eh lächerlich). meine meinung und ich bin selbst davon betroffen/muss 2 stunden mehr für die fahrt einplanen. holy shit!
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Was möchtest du jetzt damit sagen? Befürwortest du die Streiks?Zitat von michiwer oder was ist dafür antwortlich, dass du zur arbeit kommst? du ganz alleine. mir ging es in deinem post aber um das "es bringt nichts". jobs werden gekündigt, deutschland diskutiert, ja sogar meinfernbus geht in die knie: die bahn wird das nicht kalt lassen (können).
dass der streik einigen unmut hervorrufen kann, will ich gar nicht bestreiten. jedoch ist es immer wieder lustig, wer sich wie und vor allem warum aufregt (und das ist in den meisten fällen der bequemlich.. eh lächerlich). meine meinung und ich bin selbst davon betroffen/muss 2 stunden mehr für die fahrt einplanen. holy shit!
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Die Lokführer können also nichts dafür, dass sie streiken? Sorry, aber bei deinen Aussagen kann man nur den Kopf schütteln, michi. Ich habe nun nicht alle Beiträge durchgelesen, aber ich denke, niemand, den man ernst nehmen kann, sagt etwas gegen Streiks. Allerdings fällt man in diesem Zusammenhang auch kein Urteil über Streiks an sich, sondern über die Streikmentalität der GDL im Zusammenhang mit der Deutschen Bahn.
Und da kann es eigtl. keine zwei Meinungen geben: Sowohl die Streikhäufigkeit als auch die Dauer sind völlig überzogen. Die Forderungen der GDL wurden mittlerweile mehr als erfüllt, die Lokführer, auf dessen Rücken Herr Weselsky seinen Machtkampf ausübt, hätten schon lange das, wofür sie ursprünglich eingestanden sind: Sie bekommen mehr Geld, es sollen sogar neue Lokführer eingestellt werden, um für Entlastung zu sorgen. Alle anderen Wünsche sind einfach völlig realitätsfremd.
Deine schlauen Ratschläge, dass man sich ja früh genug Gedanken machen könne, sind hofftl. nicht ernst gemeint. Was soll man denn tun? Sich mal eben fix ein Auto kaufen? Es gibt tatsächlich Menschen, die aus diversen Gründen auf die Bahn angewiesen sind. DIE können am wenigsten dafür. Nicht die Lokführer, deren Gewerkschaftsdiktator den Hals nicht voll bekommt.
Und natürlich ist man selbst dafür verantwortlich, zur Arbeit zu kommen. Aber rate mal, wie man das meistens erreicht: MIT VERKEHRSMITTELN. Nur, weil du du offenbar sonst nichts in deinem Leben zu tun hast und dir 2 Std egal sind, trifft das nicht auf alle zu. Lächerlich ist, dass du hier die Gesellschaft derart angehst, die den öffentlichen Nahverkehr täglich nutzt.
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immer dieses mimimimi meine bahn fährt nicht. aufs rad geschwungen und die 30km zur arbeit wird geradelt. ich denke aus solidarität kann man das mal 4-5 tage machen, alle 3 monate mal. und gesund ist es auch. ich bin absolut für die streiks wie sie von der gdl durchgeführt werden
Spoiler::michiface:
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@overkill: genau das ist es doch bzw. ich habe nie behauptet, dass die lokführer nichts für den streik könnten- da hast du was falsch verstanden. ebenso habe ich geraten sich mit dem thema bahn und gewerkschaften ein wenig auseinanderzusetzen, damit man eben diese entwicklung, auf der dieser machtkampf beruht, überhaupt erst verstehen kann. vllt (nur ganz vllt) geht man dann ein wenig in sich und findet heraus, dass nicht nur der weselsky eine böse figur in dieser geschichte darstellt (oder die lokführer das übel seien).
zu deinem letzten absatz stellt sich mir die gleiche frage wie vorher: sind die bahn/weselsky/grube/die lokführer/etc dafür verantwortlich, dass du zu deinem ziel kommst? nein (so hart und unfair es klingen mag) und deshalb kann man die "emotionale argumentation" anhand von einzelschicksalen getrost weglassen.
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Bin meistens bei dir, michi, aber das kannst du nicht ernst meinen. Es geht doch schon lange nicht mehr um die Mitarbeiter der Bahn, sondern um die Machtdemonstration von Weselsky. Er ist selber davon net betroffen und ihm kann das alles egal sein. Das schlimmste für ihn wäre wohl, wenn sie sich einigen würden und genau deshalb wird es nicht passieren.
Die ganze Sache wird auf drei Arten enden:
1. Weselsky rudert zurück (unwahrscheinlich)
2. Weselsky verliert seinen Stand durch die Streikenden
3. Die Politik greift endlich mal ein
Streik-Hahn Weselsky fährt nur seine eigene Schiene
Die Angst vor der Bedeutungslosigkeit: Weselskys wunder Punkt: Wo die Bahn den GDL-Chef packen kannEr steht massiv in der Kritik, nur noch seine eigene Schiene zu fahren, denn: „Der Streik gilt nicht mehr zur Durchsetzung von mehr Lohn- oder Sozialleistungen für die Beschäftigten, sondern ist ein reiner Machtkampf“, kritisiert der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Prof. Rudolf Hickel (73). Gegner von Weselsky sei nämlich nicht nur die Deutsche Bahn (DB), sondern die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, so Hickel. „Weselsky missbraucht daher das Streikrecht, weil sich der Streik gegen eine andere Gewerkschaft richtet.“
Einzelschicksale, lol ^^Aus verhandlungstechnischer Sicht ist es eindeutig ersichtlich, dass Weselskys persistierendes Ziel die Nichteinigung ist. Er untermauert dies mit der nichterfüllbaren Forderung, dass die GDL für das gesamte Zugpersonal verhandelt, was alleine schon rechtlich gesehen nicht möglich ist.
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du weißt, wie ich das meine mit den einzelschicksalen. :D es gibt nicht nur die bahn, dies sei dazu gesagt und nochmal: dieser machtkampf ist eine entwicklung der letzten jahre, welche mit der teilprivatisierung angefangen hat. es herrscht so viel chaos in der bahn, weshalb ich nur allzu viel verständnis dafür habe, wenn man sich nicht der bahnnahen evg anschließen aber trotzdem gewerkschaftsrechte erhalten will.
dass weselsky nen trottel ist, braucht man nicht zu diskutieren aber das warum dahinter verstehen (leider) nur die wenigsten oder es interessiert sie einfach nicht.
/e: bin erstmal raus für heute. wir reden morgen oder via pn weiter.
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Auf der letzten Seite hast du genau das geschrieben.Zitat von michi@overkill: genau das ist es doch bzw. ich habe nie behauptet, dass die lokführer nichts für den streik könnten- da hast du was falsch verstanden.
Habe ich. Und doch, Weselsky ist die einzige böse Figur in dieser Geschichte. Ich wüsste noch, wer machtversessen die Bedürfnisse seiner Gewerkschaftskameraden hinten anstellt, um eigene Fantasien ausleben zu können.Zitat von michiebenso habe ich geraten sich mit dem thema bahn und gewerkschaften ein wenig auseinanderzusetzen, damit man eben diese entwicklung, auf der dieser machtkampf beruht, überhaupt erst verstehen kann. vllt (nur ganz vllt) geht man dann ein wenig in sich und findet heraus, dass nicht nur der weselsky eine böse figur in dieser geschichte darstellt (oder die lokführer das übel seien).
Wie DerKiLLa schon gesagt hat: Das schlimmste für ihn wäre, dass sie sich einigen würden. Deshalb passiert genau das nicht. Das erkennt man an der Art und Weise wie er verhandelt und wie er agiert - angefangen bei der Tatsache, dass er nachweislich falsche Behauptungen aufstellt, die hinterher als Lüge entlarvt werden und aufgehört bei der Tatsache, dass die Lokführer und alle, die er bislang vertritt, längst das bekommen würden, was für sie gefordert wurde.
Und bitte hör auf mit dieser Pseudogeschichtsstunde a la "das hat mit der Teilprivatisierung angefangen". Die Teilprivatisierung ist also Schuld, dass Weselsky die Gewerkschaftsanhänger hinten anstellt? OKOK.
Sorry, aber was ist das für eine Argumentation? Das kann nicht dein ernst sein. Natürlich sind die Bahn/Weselsky/Grube/die Lokführer/etc dafür verantwortlich, dass ich pünktlich zu meinem Ziel komme, wenn ich sie dafür bezahle?! Welche Dienstleistung bieten sie sonst an, auf die die Menschheit zurückgreifen kann?Zitat von michizu deinem letzten absatz stellt sich mir die gleiche frage wie vorher: sind die bahn/weselsky/grube/die lokführer/etc dafür verantwortlich, dass du zu deinem ziel kommst? nein (so hart und unfair es klingen mag) und deshalb kann man die "emotionale argumentation" anhand von einzelschicksalen getrost weglassen.
Was soll man denn deiner Meinung nach sonst tun, wenn man beruflich auf die Bahn angewiesen ist? Ein Auto kaufen? Ein Auto leihen? Fahrrad fahren? Laufen? Mach dir mal bitte Gedanken darüber und stempel das nicht als "Einzelschicksale" ab. Das ist peinlich.
Aber gut, dann bin ich ab sofort ebenfalls so sozial wie die Bahner und hoffe, dass die Bahn mehr Geld in das autonome Fahren steckt. In Nürnberg klappt es ja auch ohne Lokführer.
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Und was ändert das alles an der Tatsache, dass es Weselsky schon lange nicht mehr um die Mitarbeiter geht, für die er das ganze machen soll?
Und zu Einzelschicksalen: Ich bezahle einen ordentlichen 4 stelligen Betrag im Jahr für die Bahn und was bekomme ich durch die Streiks wieder? Nichts! Leider gibt es keine genaue Zahl, wie groß der Schaden mittlerweile ist, aber das scheint dir ja auch egal zu sein. Wenn man halt die 1 Milliarde Euro an Schaden erreicht, so what!? Ist ja alles nur auf dem Rücken der Kunden und der Industrie, den michi interessiert es nicht, sondern nur die 7 stellige Zahl der Einzelschicksalen.
Leute kommen nicht mehr an die Arbeit! Pech gehabt! Kauft euch ein Auto! Was kann der Weselsky dafür, dass man 100km entfernt arbeitet!? Alles gut ...
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meinst du diesen satz? der drückt das nicht aus und wie gesagt: selbst wenn ich die protagonisten des machtkampfes hasse, habe ich trotzdem verständnis für den machtkampf (transnet/evg als stichwörter). deshalb auch die anspielung auf die emotionale komponente.die lokführer sind die, die am wenigsten für können aber am meisten dafür herhalten müssen.
rest wie gesagt via pm oder morgen.
/e: dein zweiter absatz drückt genau das aus, warum die länge des streiks nicht ganz so undurchdacht ist, wie von manchen geschrieben. bei einem tag lacht sich die bahn ins fäustchen und so häufen sich die beschwerden (zurecht). @killa
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