wusste gar nicht, dass die bahn milliarden an gewinnen erwirtschaftet. wieder was gelernt...
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Lokführer-Streik (GDL)
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Und mal wieder darum gehts in dem Fall schon gar nicht mehr. Den Gehaltsforderungen wurden schon längst stattgegeben usw.Zitat von CRZ-Da gebe ich dir bzw. dem Richter (hab noch gar nicht gelesen, was der eigentlich gesagt hat) absolut recht.
Man könnte das Ganze auch umdrehen: wenn Milliarden an Gewinnen erwirtschaftet werden, könnte man seinen Angestellten auch mal ein wenig was abgeben.
Schaue gerade das Interview mit ihm im moma gesehen. Er sagt das im Grundsatz eine Menge Vernünftiges.
Unabhängig von allem Ärger sollten wir froh sein, dass es möglich ist in dieser Form zu streiken. Das ist, auch wenn die industrielle Revolution lange her ist, ein enorm wichtiges Instrument und Ausdruck, dass auch in der Arbeitswelt freiheitliche-demokratische Werte geachtet werden.
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@ CRZ: Ich rautiere dich mal.
Es ist wichtig, dass gestreikt werden darf - auch in dieser Form. Aber für mich hat der Streik gezeigt, dass es da im Einzelfall schon "Regeln" geben muss. Die legitimen Forderungen der GDL (mehr Gehalt) wurden längst erfüllt, da hat die Bahn ja offenbar relativ schnell gegengelenkt. Auch wenn es bei dem Streik ja faktisch nicht nur um Verluste der Bahn geht (die ja dann die Mitarbeiter bezahlt), sondern auch z.B. bei der Automobilindustrie etc.
Es ging zuletzt nur noch um die Macht der GDL, die in diesem Zusammenhang zu keinem Kompromiss bereit war. Wie du sagst: Er verkauft das einfach denkbar schlecht und wenn ich ehrlich bin, dass der Streik nun Samstag Abend schon zu Ende geht, ist einfach, damit der Streik nicht noch mehr zum PR-Desaster für ihn und die GDL wird. Er trägt seine Machtfantasien auf dem Rücken der Streikenden aus, die als Streikende ja auch ordentlich bluten (Verzichten damit ja auf Teile ihres Gehalts).
Ich glaube, den Lokführern ging es in erster Linie darum, mehr Geld in der Tasche zu haben. Das hätten sie längst bekommen - dennoch wurde das Angebot nicht akzeptiert.
Ich bin der Meinung, dass ein Streik nur dann Sinn macht, wenn man gleichzeitig auch verhandlungsbereit ist. Das ist halt nicht der Fall, das hat er mehr als deutlich gezeigt. Ich denke, daher rührt auch die Forderung nach Grenzen und Regeln. Ich habe bereits mehrere Streiks mit gemacht und war selbst immer froh, wenn sich beide Seiten verhandlungsbereit gezeigt haben. Weil nur so eine Lösung zustande kommt.
Es ist schade, dass es nun eben Forderungen gibt, nach denen das Grundrecht "eingeschränkt" werden soll. Aber hier muss man dann eben vor Missbrauch des Rechts schützen.
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wusste ich gar nicht. dachte immer der steuerzahler zahlt verluste über gekürzte dividenden. wieder was dazugelerntZitat von ePenis@ CRZ: Ich rautiere dich mal.
Es ist wichtig, dass gestreikt werden darf - auch in dieser Form. Aber für mich hat der Streik gezeigt, dass es da im Einzelfall schon "Regeln" geben muss. Die legitimen Forderungen der GDL (mehr Gehalt) wurden längst erfüllt, da hat die Bahn ja offenbar relativ schnell gegengelenkt. Auch wenn es bei dem Streik ja faktisch nicht nur um Verluste der Bahn geht (die ja dann die Mitarbeiter bezahlt), [...]
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Was hier an gefährlichem Halbwissen mit einer Überzeugung rausposaunt wird, ist wirklich erschreckend.Zitat von mejustmewusste ich gar nicht. dachte immer der steuerzahler zahlt verluste über gekürzte dividenden. wieder was dazugelerntZitat von ePenis@ CRZ: Ich rautiere dich mal.
Es ist wichtig, dass gestreikt werden darf - auch in dieser Form. Aber für mich hat der Streik gezeigt, dass es da im Einzelfall schon "Regeln" geben muss. Die legitimen Forderungen der GDL (mehr Gehalt) wurden längst erfüllt, da hat die Bahn ja offenbar relativ schnell gegengelenkt. Auch wenn es bei dem Streik ja faktisch nicht nur um Verluste der Bahn geht (die ja dann die Mitarbeiter bezahlt), [...]
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Um die Gehälter + Arbeitszeiten geht es doch dem .... schon gar nicht mehr. Das wurde von der Bahn schon durchgewunken (wenn mich nicht alles täuscht).
Es geht dem ..... doch darum, dass er für eine absolute Minderheit (Zugbegleiter etc) in der GDL ebenfalls "verhandeln" darf, obwohl die große Mehrheit in der EVG ist.
Die EVG hat Herrn ..... bereits angeboten, per Notar feststellen zu lassen, wer die Mehrheit der Zugbegleiter etc. in der Gewerkschaft hat und somit auch die Gewerkschaft festzulegen, die für diese Personen verhandeln darf.
Das lehnt Herr ,.... aber ab.
Im übrigen finden es andere Gewerkschaftsbosse ok, dass die Bahn eben nicht zwei Tarifverträge von zwei Gewerkschaften für die gleichen "Arbeiter" will.
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Tarifkonflikt bei der Bahn - GDL kündigt neue Streiks an
Na eeeeeeendlich! Wurde ja auch mal wieder Zeit!Die Deutsche Bahn soll wieder bestreikt werden. Die Lokführergewerkschaft GDL hat neue Arbeitskämpfe angekündigt, nachdem die Tarifverhandlungen mit der Bahn gescheitert waren. Ab Freitag könnten die Arbeitsniederlegungen beginnen.
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Und wie schon so oft ist der Vergleich schlecht.Zitat von Tempolimitfinds gut. ich denke hätten Arbeitnehmer aus anderen Bereichen die gleichen Möglichkeiten ihre Forderungen (meiner Ansicht nach berechtigten) einzufordern, würden sie diese ebenfalls wahrnehmen.
[hr]Möglicherweise beginnt aber am Freitag der Streik - und der soll bis zu 100 Stunden dauern.
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Natürlich siehst du das auch anders, du bist ja offenbar auch Lokführer.Zitat von Tempolimitseh ich anders, aber nun gut. denk einfach am bahnsteig daran, dass es für einen guten zweck ist. dann ist das alles halb so schlimm.
Wo sind diese Streiks für einen guten Zweck? Es geht einfach nur um Macht. Um Macht, die der GDL nicht zusteht. Die Bahn ist kompromissbereit, die GDL nicht. Und das ist der springende Punkt: So eine "Verhandlung" erfordert Kompromissbereitschaft. Wer die Erwartungen hat, dass 100% der Forderungen erfüllt werden, lebt einfach in einer Traumwelt.
Sogar der Dachverband kritisiert die Streikankündigung. Es ist echt an der Zeit, aufzuwachen.
Aber aktuell wird ja offenbar gesprochen.
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