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Lokführer-Streik (GDL)

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    Der Richter scheint nicht gerade auf der starren Seite der GDL zu sein. Dem geht die Haltung offensichtlich auch auf den Zeiger.

    Die Bahn würde den Vorschlag annehmen mit geringfügigen redaktionellen Änderungen!

    Die GDL lehnt wieder ab. Der Anwalt will kurz begründen.

    Die Unverbindlichkeit ist ein Problem, sagt der GDL-Vertreter

    Der Richter findet das bedauerlich. Es zähle, in Verhandlungen zu kommen.

    Der Richter warb zuvor für seinen Vorschlag und lässt sich nicht beirren. “Wir sind doch schon einen Schritt weiter gekommen“. Und er sagt auch: “Ich weiß wirklich nicht, woran es noch haken könnte“. Die GDL will ein Urteil.

    “Mir leuchtet das jetzt nicht ein“, sagt der Richter in Bezug auf die Absage der GDL an Verhandlungen.

    Verhandeln, verhandeln, verhandeln sei die Parole, sagt der Richter.

    Der Richter wirbt und kämpft für seinen Vorschlag. Gebetsmühlenartig redet er auf die GDL-Vertreter ein. “Das ist eine vernünftige Herangehensweise“, sagt er über seinen Vorschlag. Auch Bahn-Vorstand Weber wirbt nochmals für den Vorschlag und ist ratlos: “Ich weiß nicht, wie wir in inhaltliche Verhandlungen kommen sollen.“ GDL-Boss Weselsky möchte nicht mehr darüber verhandeln, wie man überhaupt verhandelt.

    Es wirkt auf mich aber nicht so, als würde sich die GDL auch nur einen Zentimeter bewegen.

    Ist der Streik die restliche Zeit noch notwendig, fragt der Richter.

    Jetzt wird's laut. Weselsky und Weber gehen sich gegenseitig an. Es geht um die Bereitschaft zu verhandeln.

    “Haben Sie noch einen Vorschlag“, fragt der Richter in Richtung der GDL. Hat sie nicht.

    Der Richter warnt vor einem Urteil: Es gibt immer Gewinner und Verlierer, das hilft niemanden.

    Der Richter fragt, ob die GDL bereit wäre, eventuell regional wie in Berlin nicht zu streiken.

    Die Antwort: Man denke immer darüber nach, möchte aber nichts zu Protokoll geben.

    Die Bahn-Seite will das erstinstanzliche Urteil akzeptieren, wenn die GDL zumindest Berlin verschont am 9. November.

    Die GDL berät sich über den Vorschlag, Pause.
    Halte ich für einen schlechten Kompromiss, aber mich geht das Streik ja erstmal nur noch heute auf dem Heimweg etwas an. Und halt Montag, wenn sie nach offiziellem Streikende weiter die Züge ausfallen lassen.

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      Jau, macht für mich nach Lesen auch so den Eindruck. Ich glaube aber nicht, dass der Richter ein "positives" Urteil fällen würde. Denke, die Bahn ist sich auch nicht so sicher.. sonst käme ja nun nicht der Vorschlag, das erstinstanzliche Urteil zu akzeptieren, wenn man Berlin am 9. nicht bestreikt.

      Mich nervt einfach, dass die GDL zu keinem Kompromiss bereit ist, das ja sogar zugibt und trotzdem streiken darf. So ein Streik setzt Verhandlungsbereitschaft voraus meiner Meinung nach.

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        Naja, wenn die DB mit diesem außergewöhnlichen Tag als einen der Hauptgründe in die Verhandlung geht, dann sollte es ja durchaus OK sein, wenn die GDL darauf dann einsteigt. Aber ist schon nervig, wenn man da so eine Partei hat, die echt nur ihren Punkt 100% sieht und keine Fantasie für einen Kompromiss hat.

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          Ja, dieser Tag wurde in der Verhandlung nun schon desöfteren explizit erwähnt. Scheint für die Bahn wichtig zu sein. Hat natürlich der Rest Deutschlands wenig davon. Aber besser als nichts.

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            Für mich ist so ein Streik eben unverhältnismäßig, wenn man zu keinerlei Verhandlung bereit ist. Aber ich bin leider auch kein Richter.

            Nicht mal das nehmen sie an :DDDD bitter.

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              Die GDL nimmt nicht an. Im Anschluss an die Verhandlungen will sie sich aber erklären, auch mit Blick auf Berlin.

              Das Gericht berät sich nun, es fällt gleich ein Urteil.

              Die Taktik der GDL ist auf pure Konfrontation hier vor Gericht ausgelegt. Ich glaube, das ist für niemanden gut.
              Hoffentlich fallen sie mit ihrer Art auf die Fresse.

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                Zitat von ePenis
                Für mich ist so ein Streik eben unverhältnismäßig, wenn man zu keinerlei Verhandlung bereit ist. Aber ich bin leider auch kein Richter.

                Nicht mal das nehmen sie an :DDDD bitter.
                Sehe ich auch so. Kenne mich da aber auch nicht aus wie viel oder ob überhaupt Verhandlungswille erkennbar sein muss, damit ein Streik vom Gericht kassiert werden kann.

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                  naja, wie wir gestern gesehen haben: Nein. Vielleicht belehrt uns der Richter heute eines besseren.

                  Kann man danach noch vor das Bundesarbeitsgericht? :D

                  Kommentar


                    Zitat von ePenis
                    naja, wie wir gestern gesehen haben: Nein. Vielleicht belehrt uns der Richter heute eines besseren.

                    Kann man danach noch vor das Bundesarbeitsgericht? :D
                    Würde auch "Weselsky und Weber würdigen sich keines Blickes. Weber schüttelt immer wieder den Kopf, während Weselsky viel lächelt " erklären. Wissen wohl beide was kommt :|

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                      Oldman @oldmanjo · 8m 8 minutes ago
                      @FranzNestler Ich prophezeie, dass die GDL von sich aus (!) am Sonntag Berlin vom Streik ausnimmt. #GDLstreik #Arbeitsgericht
                      das wäre natürlich super lustig. Man lehnt das Bahn-Angebot bewusst ab, um ein Urteil zu bekommen, das höchstwahrscheinlich zu Gunsten der GDL ausfällt. Dann stellt man sich als Gewinner dar, nutzt das Urteil zur Rechtfertigung und tut sich danach als Wohltäter auf :D

                      Franz Nestler @FranzNestler · 16s 16 seconds ago
                      Die Berufung wird abgelehnt, der Streik geht weiter.

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                        Ziemlich vorhersehbar jetzt.

                        Gericht wird den Antrag der Bahn ablehnen, da man sich hierzulande als Gewerkschaft scheinbar alles erlauben kann, auch wenn man die Maske komplett fallen lässt und keinen Hehl aus der Sturheit und der fehlenden Verhandlungsbereitschaft macht.

                        Am Nachmittag/Abend kommt dann Herr Weselsky um die Ecke und erklärt, dass er so großzügig ist, Berlin am 9. November nicht zu bestreiken. Schließlich ist er ja kein Unmensch ;)

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                          Die Berufung wird abgelehnt, der Streik geht weiter.

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                            ## AshToMouth

                            super lächerlich, daran muss sich etwas ändern.

                            DerMaRRs :(

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                              Zitat von AshToMouth
                              Ziemlich vorhersehbar jetzt.

                              Gericht wird den Antrag der Bahn ablehnen, da man sich hierzulande als Gewerkschaft scheinbar alles erlauben kann, auch wenn man die Maske komplett fallen lässt und keinen Hehl aus der Sturheit und der fehlenden Verhandlungsbereitschaft macht.

                              Am Nachmittag/Abend kommt dann Herr Weselsky um die Ecke und erklärt, dass er so großzügig ist, Berlin am 9. November nicht zu bestreiken. Schließlich ist er ja kein Unmensch ;)
                              Die Bahn AG würde solche Schachzüge natürlich nie bringen... ;)

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                                Was ist blos los mit den Richtern, der stellt sich richtig Provokant da hin und gewinnt ohne Probleme, alles was die Bahn entgegen kommt, wird ohne Grund verneint und gut ist... Oo ich verstehe die Welt nicht mehr.

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