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Lokführer-Streik (GDL)

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    Zitat von kid
    Gericht weist Bahn-Klage ab: Lokführer haben grünes Licht. Die Lokführer dürfen weiter streiken. Das Arbeitsgericht Frankfurt wies eine Klage der Deutschen Bahn gegen den Ausstand ab. Zuvor war ein Versuch, einen Vergleich herbeizuführen, gescheitert.
    Wir sind echt verloren in Deutschland :(
    Laut Liveticker, will der Chef von der GDL einfach nur klein Gewerkschaften bei der Bahn haben, die unter seiner Kontrolle stehen..

    Wieso da die Lokführer mitmachen, verstehe ich da immer noch nicht, es ist ihr Geld was sie verlieren, sie kämpfen für andere..
    Ich trete doch auch nicht der Verdi, wenn sie bei mir in der Firma für andere Mitarbeiter(Metaller) gilt...

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      meine meinung

      die ganze DB einfach einstampfen und neu aufziehen

      so ein müllhaufen
      - bezahlen ihre mitarbeiter schlecht
      - benutzen veraltetes equipment
      - sind teuer

      wo fließt bei denen eigentlich das ganze geld hin? vermutlich wegen der 23423423 neuorganisationen, wenn man wieder ein rb aus dem zweiten weltkrieg nicht mehr fährt und der DB dann auffällt "fuck wir haben da nur eine weiche...hm müssen jetzt alle anderen warten, inklusive der anschlusszüge"

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        bei den großen ja die gehn (RE1) zB. aber die kleineren sind so eng geschnitten, das am 4er Platz 2 Beinamputierte sitzen müssen.

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          Also ich fahr wöchentlich zwischen Heidelberg und Stuttgart mit der ältesten IC Garnitur die sie haben... Einfach nur schäbig dafür zu bezahlen

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              Zitat von ak0r
              Ein Lokführer überfährt im Berufsleben so im Schnitt mehr als einen Menschen. Deckt sich mit Aussagen meines Vaters und seiner Kollegen.

              Wüsste auch nicht, wo hier jemand dieses Szenario in den Zusammenhang mit einer Gehaltserhöhung gebracht hätte.
              Dir ist aber bewusst, dass z.B. Leute im Pflegewesen oder Rettungsärzte & -assistenten XXXX mal mehr Leid erleben als die Lokführer gemeinsam oder?!
              Der Job erfordert VIEL mehr Wissen, und wahrscheinlich auch deutlich mehr psychische Belastbarkeit. Weiterhin brauchen die deutlich mehr Qualifikationen, da reicht kein Hauptschulabschluss und ein Lehrgang...
              Und jetzt kommt noch die Kirsche auf die Torte, die haben manchmal 24h Dienste UND dazu noch Bereitschaft. Wenn die mal richtig streiken siehts verdammt böse aus.

              Ich bin klar für das Streikrecht und Arbeitskämpfe, aber dass die Lokführer immernoch hinter Herrn Weselsky stehen, obwohl der Kampf schon lange nicht mehr ums Gehalt oder Arbeitsstunden geht und damit die Verhältnismäßigkeit in meinen Augen nicht mehr gegeben ist, kann ich nicht nachvollziehen.
              2k netto für 37h bei relativ viel Technikunterstützung sind meiner Ansicht nach genug, vor allem bei der benötigten Qualifikation...

              Gibt Leute die verdienen teils kaum mehr, haben sich aber deutlich bessere Qualifikationen erarbeiten müssen und tragen deutlich mehr Verantwortung.

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                Wie praktisch, ich liefer lediglich Fakten und ihr bildet mir meine Meinung.

                Habe selbst Zivi in einer Rettungsstelle eines Krankenhauses gemacht. Was dort passiert ist physisch und psychisch sehr fordernd. Finde auch, dass der Beruf des Gesundheits- und Krankheitspflegers unterbezahlt ist.
                Ist nicht umsonst in vielen anderen europäischen Ländern ein Studium. Das sind mittlerweile kleine Miniärzte...

                Im Gegensatz dazu hat sich das Berufsprofil eines Lokführers nicht sonderlich über die jahre geändert.

                Und bitte hört auf zu behaupten, dass ein Hauptschulabschluss und ein Lehrgang reicht, um Lokführer zu werden. Das stimmt so nicht. Das ist nur möglich, wenn man eine abgeschlossene Berufsausbildung besitzt. Dann dauert der Lehrgang aber immernoch mindestens 1 - 1,5 Jahre.

                Mein Vater bietet selbst solch Umschulungen an. Die Quoten liegen bei 5 - 10 % der Lehrgangsteilnehmer, die letztlich über diesen Weg in den Lokführerberuf gelangen.

                Ist aber wahrscheinlich aus Sicht mancher ausschließlich anekdotische Evidenz und somit keine Diskussionsgrundlage :(

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                  stark, wie Weselsky vor Gericht aufgetreten ist und wie sich die GDL präsentiert hat. Weder bereit für Kompromisse noch für ernstzunehmende Verhandlungen.

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                    Zitat von ak0r
                    Und bitte hört auf zu behaupten, dass ein Hauptschulabschluss und ein Lehrgang reicht, um Lokführer zu werden. Das stimmt so nicht.
                    Wenn man online nach Qualifikationen für Lokführer sucht, wird man aber eben genug Seiten, auch Jobbörsen, in denen genau das aber so steht. ;)

                    Quelle:
                    http://www.helpster.de/ausbildung-zum-lokfuehrer-so-qualifizieren-sie-sich_53157

                    Mag aber durchaus sein, dass man als Lokführer im Unternehmen deines Dads mehr vorweisen muss, was begrüßenswert wäre.

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                      Das mag sein. Mein Vater stellt lediglich Lokführer als Dienstleister für Auftraggeber zur Verfügung. Dadurch müssen seine Angestellten viele verschiedene Loktypen fahren können, also eine wesentlich umfangreichere Ausbildung haben als der Lokführer bei der Bahn, da es dort nicht so viele Typen gibt.

                      Habe den Link gelesen, welchen du gepostet hast. Etwas verwirrend formuliert für einen Laien. Die Grundausbildung für den ersten Loktyp dauert 3 Jahre. Jeder weitere Loktyp wird in Lehrgängen von 1- 2 Wochen vermittelt, da man die grundlegenden Sachen ja bereits in der Ausbildung gelernt hat.

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                        Hat gestern bei mir übrigens gut geklappt mit dem Notfallplan. Die ICE fuhren jede Stunde, also genau wie normal auch. Sind sogar richtig leer gewesen. Hab da wohl echt Glück gehabt.

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                          Zitat von scancode
                          Hat gestern bei mir übrigens gut geklappt mit dem Notfallplan. Die ICE fuhren jede Stunde, also genau wie normal auch. Sind sogar richtig leer gewesen. Hab da wohl echt Glück gehabt.
                          Mein ICE war so voll, dass ich im Gang der ersten Klasse sitzen musste.

                          Heute morgen im RE das gleiche Bild wie gestern, Leute in Hanau haben net komplett in den Zug gepasst.

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                            Zitat von ak0r
                            Das mag sein. Mein Vater stellt lediglich Lokführer als Dienstleister für Auftraggeber zur Verfügung. Dadurch müssen seine Angestellten viele verschiedene Loktypen fahren können, also eine wesentlich umfangreichere Ausbildung haben als der Lokführer bei der Bahn, da es dort nicht so viele Typen gibt.

                            Habe den Link gelesen, welchen du gepostet hast. Etwas verwirrend formuliert für einen Laien. Die Grundausbildung für den ersten Loktyp dauert 3 Jahre. Jeder weitere Loktyp wird in Lehrgängen von 1- 2 Wochen vermittelt, da man die grundlegenden Sachen ja bereits in der Ausbildung gelernt hat.
                            Also ist dein Dad wie eine Zeitarbeisfirma für Lokführer?

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                              Zitat von desasTer
                              Zitat von ak0r
                              Und bitte hört auf zu behaupten, dass ein Hauptschulabschluss und ein Lehrgang reicht, um Lokführer zu werden. Das stimmt so nicht.
                              Wenn man online nach Qualifikationen für Lokführer sucht, wird man aber eben genug Seiten, auch Jobbörsen, in denen genau das aber so steht. ;)

                              Quelle:
                              http://www.helpster.de/ausbildung-zum-lokfuehrer-so-qualifizieren-sie-sich_53157

                              Mag aber durchaus sein, dass man als Lokführer im Unternehmen deines Dads mehr vorweisen muss, was begrüßenswert wäre.
                              helpster rofl

                              die lassen ihre Inhalte für 4,00€ Netto über gewisse Agenturen schreiben.

                              Davon abgesehen reicht das sehr wohl. Als hier vor einigen Jahren ein privates Unternehmen den Nahverkehr von der DB übernommen hat, wurden dort vor allem Langzeitarbeitslose eingesetzt, die sonst praktisch keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hatten, weil sie eben kaum Qualifikationen haben.

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                                Zitat von GeoSCH
                                Zitat von ak0r
                                Das mag sein. Mein Vater stellt lediglich Lokführer als Dienstleister für Auftraggeber zur Verfügung. Dadurch müssen seine Angestellten viele verschiedene Loktypen fahren können, also eine wesentlich umfangreichere Ausbildung haben als der Lokführer bei der Bahn, da es dort nicht so viele Typen gibt.

                                Habe den Link gelesen, welchen du gepostet hast. Etwas verwirrend formuliert für einen Laien. Die Grundausbildung für den ersten Loktyp dauert 3 Jahre. Jeder weitere Loktyp wird in Lehrgängen von 1- 2 Wochen vermittelt, da man die grundlegenden Sachen ja bereits in der Ausbildung gelernt hat.
                                Also ist dein Dad wie eine Zeitarbeisfirma für Lokführer?
                                Ja, er vermietet sozusagen Lokführer an Auftraggeber, die Güter transportiert haben wollen. Die stellen die Züge. Sind aber ausschließlich langfristige Aufträge. Sind in dem Sektor eines der größten Unternehmen in Deutschland. Alle Angestellten sind festangestellt und ordentlich bezahlt. Es gibt Betriebsrat und die Angestellen sind bei der EVG. Haben auch gerade eine außertarifliche Gehaltserhöhung von 5 % erhalten ;)

                                Ich vergleiche das oft scherzhafterweise als Zuhälter für Lokführer.

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