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Wenn die Kinder vor dem Bahnhof betteln!

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    Wenn die Kinder vor dem Bahnhof betteln!

    Hi Leute,
    ich analysiere für die Uni ein Paper und bin gerade am überlegen, was man in Anlehnung an das Thema für weiter Fragen stellen könnte.

    Gedankenexperiment:

    Eine Welt ohne Sozialsystem. Kein Arzt IV - nur Almosen vor dem Hauptbahnhof.
    Kinder wissen, dass ihre Eltern sie unterstützen würden bevor sie am Bahnhof betteln müssten.
    Durch dieses Wissen neigen sie ab und zu eher mal dazu ihre Ausbildung schleifen zu lassen. Eher mal das Risiko einzugehen vll. keinen Job zu finden.

    Eltern kapieren, dass die Kinder so denken könnten und haben deshalb ein Interesse ihren Kindern einzutrichtern, dass arbeit toll ist... das man sich im Lebe anstrengen muss... etc...
    Diese Form der Erziehung, die auch mal zu Streit oder nervende Kinder führt ist aber grundsätzlich eher etwas Unangenehmes und die Eltern tun es nur, weil sie es für wichtig halten.

    Nun wird ein Arbeitslosenhilfe eingeführt. Ergo müssen die Eltern weniger Angst um die Zukunft ihrer Kinder haben, da diese statt am Bahnhof in Hartz IV enden.
    Demzufolge fahren sie ihre Anstrengungen was die Erziehung zur Arbeit angeht ein wenig zurück je stärker das Sozialversicherungssystem ausgebaut wird.

    Überspitzt gesagt: Bekommt jeder Arbeitslose eine Villa, dann muss niemand sein Kind zum arbeiten bewegen.


    Nun meine Frage: Was haltet ihr für interessante Folgefragen?

    #2
    Nicht viel. Die Erziehung würde versagen und es würde in höhere Kriminalität ausarten.

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      #3
      Überspitzt gesagt: Bekommt jeder Arbeitslose eine Villa, dann muss niemand sein Kind zum arbeiten bewegen.
      nicht schlecht, du scheinst den hauptkritikpunkt am welfare state verstanden zu haben. viel glück im studium!

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        #4
        also ich empfinde das so, als dass die leute, die die ausbildung ihrer kinden schleifen lassen, eh schon eine falsche, destruktive einstellung habenn (sollte das kind nicht über ein besonderes maß an eigenständigkeit verfügen) alle anderen eltern, die sich all der tatsachen bewusst sind und für ihre kinder, egal wie die soziale gesellschaftslage ist, eine gute ausbildung möchten, die kratzt es halt nicht, ob es H4 oder sowas gibt.

        ich weiß nicht was du für folgefragen erwartest, viellleicht helfen dir ja n paar meinungen zu dem thema

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          #5
          Also in einer normalen Eltern-Mentalität sollte doch das Verlangen stecken, dass das eigene Kind eine Ausbildung abschließt. Da muss das Denken und selbst die Pädagogischen "Sinne" schon ziemlich stark von H4 vernebelt sein, damit so eine Einstellung entstehen kann.

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