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Türkische Privateschule in Hannover

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    Türkische Privateschule in Hannover

    Wie ich finde ist es ein 9/10 Artikel

    Eine bessere Integration von Zuwanderern hat Bundespräsident Wulff angemahnt. CSU-Chef Horst Seehofer heizt mit der Forderung nach einem Zuwanderungsstopp für Ausländer aus „fremden Kulturkreisen“ die Integrationsdebatte an. Anschluss finden über Bildung - diesen Weg haben Türken in Hannover eingeschlagen und ein Privatgymnasium gegründet. Abkapseln wollen sie sich damit nicht.

    Auf den ersten Blick scheint es paradox: Damit ihre Kinder besser Anschluss finden in Deutschland, haben Türken in Hannover ein eigenes Gymnasium gegründet, in dem sie weitgehend unter sich sind. Die Integration, die auch von Bundespräsident Christian Wulff gefordert wird, gelinge besser bei einer gezielten Förderung der Nachwuchsgeneration, ist das Konzept. Die Sprache sei ein wichtiger Schritt zur Integration, sind sich die Lehrer einig, die Migranten müssten allerdings auch angenommen werden und eine Chance erhalten.

    [...]Schließlich kam der Wunsch nach einer eigenen Schule, vor drei Jahren ging das Gymnasium an den Start. Es steht Schülern sämtlicher Herkunft offen, 80 Prozent der Schüler aber haben ausländische Wurzeln, zwei Drittel davon in der Türkei.

    „Wir wissen, dass gute Bildung das Leben einfach macht. Wir haben uns gewünscht, dass Kinder mit und ohne Migrationshintergrund die selben Chancen erlangen“, meint Schulverwaltungsleiter Rakip Dumlu. Deshalb habe er auch die Schule mitgegründet. „Wir kennen die Problematik, die unsere Kinder haben in der deutschen Sprache. Deswegen haben wir Lehrer mit einer Zusatzqualifikation Deutsch als Fremdsprache.“ Unter den 31 Lehrern haben nur zwei Lehrkräfte türkische Wurzeln.
    Die Schule sieht von außen aus wie jedes andere Schulgebäude in der Republik: graue Fassade und jede Menge Fenster. Auch wenn das Gymnasium von Eltern mit türkischen Wurzeln gegründet wurde, wehen keine roten Fahnen mit weißem Halbmond vor dem Gebäude. Vergeblich sucht man auch eine Büste des Gründers der türkischen Republik Mustafa Kemal Atatürk, die in der Regel in jeder Schule in der Türkei steht. Stattdessen hängen an den Wänden Arbeiten der Schüler aus dem Kunstunterricht. Plakate informieren über Freizeitangebote, auch dies auf deutsch und nicht auf türkisch.

    Die Zahl der muslimischen Kinder liegt zwar bei rund 70 Prozent. Dennoch hängen keine Gebetsverse an den Schulwänden und es gibt auch keinen islamischen Religionsunterricht. Nur eine kleine Minderheit der Mädchen trägt ein Kopftuch. Der Rest der Teenager ist seinem Alter entsprechend modisch gekleidet - wie in jeder deutschen Schule auch.

    Seit 15 Jahren werde über das Thema Integration diskutiert, meint der 32 Jahre alte Schulrektor. „In diesen Jahren hat es keiner geschafft, einfach mal zu definieren, was wir unter der Integration überhaupt zu verstehen haben.“ So falle es Menschen einfacher, alles unter diesem Deckmantel zu subsumieren. „Ich frage mich immer wieder, ob ich, der hier geboren ist, der studiert hat, ob ich integriert bin oder nicht.“

    Dumlu wünscht sich, dass seine Kinder in Zukunft nicht mehr Begriffe wie „mit“ oder „ohne Migrationshintergrund“ hören müssten. Früher seien sie die Ausländer gewesen, jetzt seien sie die Migranten. „Ich habe die selben Ansprüche in Deutschland, die Rechte und Pflichten wie Herr Sarrazin, Frau Merkel oder Herr Koch. Ich habe genauso viel gearbeitet wie ein Deutscher.“ Man sollte die Menschen ermuntern, sich zu engagieren, zu wählen oder sich wählen zu lassen, sagt Dumlu. „Wenn man Menschen die Rechte nicht geben möchte, dann kann man von ihnen nicht sofort verlangen, dass sie sich in Deutschland zugehörig fühlen.“

    Jörg Steidl ist Mathematiklehrer am deutsch-türkischen Gymnasium. Integration sei schulintern kein Thema, meint er. „Ein Umfeld, in das sich die Schüler integrieren müssen, gibt es nicht.“ Die Schüler müssten sich indes an eine klare Regel halten: In der Schule muss Deutsch gesprochen werden - auch auf dem Pausenhof. Einzige Ausnahme ist der Türkischunterricht, an dem 20 Schüler einmal in der Woche nachmittags freiwillig teilnehmen. In der deutschen Alltagssprache seien die Kinder fit und versiert. „Aber es ist viel zu wenig für das heutige Gymnasium. Wir müssen im naturwissenschaftlichen Unterricht ein ausgesprochenes Sprachtraining machen.“

    Kamil, Bera und Samara sind 14 Jahre alt und besuchen die neunte Klasse. Ihre Eltern stammen aus der Türkei und Spanien. Kamil ist in dieser Schule, weil er seiner Meinung nach in einer staatlichen Schule weniger gefördert würde. „Wir haben Nachmittagsunterricht, die Lehrer helfen uns“, sagt der 14-Jährige, der später Arzt werden will. Er habe gehört, dass an anderen Schulen manche Lehrer etwas dagegen, hätten, dass aus den ausländischen Kindern etwas werde, meint Kamil. „Die wollen nicht, dass Ausländer in Deutschland eine gute Stelle haben.“

    „Ich glaube die Schwachstelle liegt in der Gesellschaft, wo man gar nicht weiß, was Integration heißt“, meint Deutschlehrer Frank Müller. Manchmal werde den Deutschen der Vorwurf gemacht, dass sie ihre eigenen Werte nicht lebten. „Wenn die Gesellschaft ein Bild des Chaos und auch der Haltlosigkeit bietet, dann ist es für eine Gruppe, die aus einer fast festgefügten Kultur kommt, gar nicht erstrebenswert, sich zu integrieren.“ Voraussetzung für eine Integration sei es, die Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen. „Für mich ist Integration dann gelungen, wenn man sich gegenseitigbefruchtet, kooperiert und bessert. Integration kann nicht heißen Assimilation.“

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    Jetzt hört man auch mal die andere Seite und es macht ein wie ich finde schon ziemlich nachdenklich. Die deutsch staatlichen Schulen bekommen es nicht mal hin türkisch aus der schule zu verbannen und jetzt kommt eine türkische schule die es klar durchsetzen will.

    Auch haben die Personen im Artikel wie ich finde recht. Was genau heißt eigentlich Integration? Müssen sie sich Deutsch fühlen? Bratwurst essen oder nur die deutsche Sprache beherrschen? Ich wette das keiner es ein türkischen menschen der seit 3 tagen in deutschland lebt erklären kann was integration für uns deutschen eigentlich heißt.

    #2
    quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Tuerkisch-Verbot-an-tuerkischem-Gymnasium-in-Hannover

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      #3
      Los sysop, wo ist die Fairness deiner Gedanken.

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        #4
        naja so viele alte fragen beantwortet der artikel nicht und obwohl es der diskussion eine neue perspektive verleiht, hat man alles irgendwie an irgendeiner stelle zuvor schonmal gehört.

        auch betrachte ich das system äußerst kritisch, weil alles nach einer sonderschule für migranten klingt. hast du auf einem staatlichen gym als ausländer keine chance? ach dann geh einfach auf das rütli-gymnasium, wo dir erst nochmal die deutsche sprache näher gebracht wird. es ist eigentlich schade, dass es sowas geben muss.

        auch ist es äußerst absurd, dass man sich eine parallelgesellschaft aufbaut und dann nach der definition von integration fragt.


        finde ich nicht gut. wer sich als deutscher fühlt, wie der herr ja so sehr betont, sollte den werdegang eines deutschen durchlaufen und keine extrawürste erfinden.

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          #5
          Um Deutscher zu werden eine türkische Schule besuchen zu müssen ist auch nicht so cool.

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            #6
            interessiert postete
            Los sysop, wo ist die Fairness deiner Gedanken.
            die idee ist jetzt nicht schlecht, aber die schüler könnten auch auf ein normales deutsches gymnasium gehen. ob es was gebracht hat, wird man sehen, wenn die schüler in das berufsleben wechseln.

            zum thema integration:

            1. gg anerkennen, scharia verbannen
            (in einigen bezirken berlins kann ein strafzettel nicht ohne polizei ausgestellt werden, weil ansonsten 5 nette "herren" aufkreuzen und bedrohungen folgen)

            2. landessprache sprechen
            (wird dank den grünen bald wohl nicht mehr nötig sein. desweiteren gibts es ja schon parallelgesellschaften - sozusagen ein klein-istanbul, wo ein lernen der landessprache total unnötig ist)

            3. kritikfähig sein
            (wird noch ein langer, steiniger weg. hat die sarrazin-debatte schon gezeigt und die äußerungen von seehofer verdeutlichen es erneut. es werden immer nur distanzierungen und entschuldigungen gefordert, bei anderen ereignissen, halten sich die verbände aber schön raus. desweiteren wird man beim veröffentlichen von statistiken heutzutage ja schon aus dem amt gedrängt)

            4. gewissen respekt gegenüber dem gastland
            (wird auch nicht so easy. national-hymne auspfeifen. deutsche als "scheiss kartoffeln" beschimpfen. mitschüler mobben)

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              #7
              sysop postete
              interessiert postete
              Los sysop, wo ist die Fairness deiner Gedanken.
              die idee ist jetzt nicht schlecht, aber die schüler könnten auch auf ein normales deutsches gymnasium gehen. ob es was gebracht hat, wird man sehen, wenn die schüler in das berufsleben wechseln.

              zum thema integration:

              1. gg anerkennen, scharia verbannen
              (in einigen bezirken berlins kann ein strafzettel nicht ohne polizei ausgestellt werden, weil ansonsten 5 nette "herren" aufkreuzen und bedrohungen folgen)

              2. landessprache sprechen
              (wird dank den grünen bald wohl nicht mehr nötig sein. desweiteren gibts es ja schon parallelgesellschaften - sozusagen ein klein-istanbul, wo ein lernen der landessprache total unnötig ist)

              3. kritikfähig sein
              (wird noch ein langer, steiniger weg. hat die sarrazin-debatte schon gezeigt und die äußerungen von seehofer verdeutlichen es erneut. es werden immer nur distanzierungen und entschuldigungen gefordert, bei anderen ereignissen, halten sich die verbände aber schön raus. desweiteren wird man beim veröffentlichen von statistiken heutzutage ja schon aus dem amt gedrängt)

              4. gewissen respekt gegenüber dem gastland
              (wird auch nicht so easy. national-hymne auspfeifen. deutsche als "scheiss kartoffeln" beschimpfen. mitschüler mobben)
              Ich hätte noch nen 5. Punkt , nämlich den Islam zu modernisieren aber das wird paar hundert Jahre dauern. Ich persönlich kann nicht so lang warten.

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                #8
                finde nur ich das in dem artikel fast nur mist steht? will meine zeit zurück ;

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                  #9
                  habe nix gegen solch ein Gymnasium...

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                    #10
                    INKLUSION
                    .

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                      #11
                      Jason postete
                      sysop postete
                      interessiert postete
                      Los sysop, wo ist die Fairness deiner Gedanken.
                      die idee ist jetzt nicht schlecht, aber die schüler könnten auch auf ein normales deutsches gymnasium gehen. ob es was gebracht hat, wird man sehen, wenn die schüler in das berufsleben wechseln.

                      zum thema integration:

                      1. gg anerkennen, scharia verbannen
                      (in einigen bezirken berlins kann ein strafzettel nicht ohne polizei ausgestellt werden, weil ansonsten 5 nette "herren" aufkreuzen und bedrohungen folgen)

                      2. landessprache sprechen
                      (wird dank den grünen bald wohl nicht mehr nötig sein. desweiteren gibts es ja schon parallelgesellschaften - sozusagen ein klein-istanbul, wo ein lernen der landessprache total unnötig ist)

                      3. kritikfähig sein
                      (wird noch ein langer, steiniger weg. hat die sarrazin-debatte schon gezeigt und die äußerungen von seehofer verdeutlichen es erneut. es werden immer nur distanzierungen und entschuldigungen gefordert, bei anderen ereignissen, halten sich die verbände aber schön raus. desweiteren wird man beim veröffentlichen von statistiken heutzutage ja schon aus dem amt gedrängt)

                      4. gewissen respekt gegenüber dem gastland
                      (wird auch nicht so easy. national-hymne auspfeifen. deutsche als "scheiss kartoffeln" beschimpfen. mitschüler mobben)
                      Ich hätte noch nen 5. Punkt , nämlich den Islam zu modernisieren aber das wird paar hundert Jahre dauern. Ich persönlich kann nicht so lang warten.
                      die muslime sind aber unheimlich stolz darauf, dass ihre religion fast unberührt geblieben ist. da kann man lange drauf warten...

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                        #12
                        Und wir haben etwa keine privaten schulen in der Türkei....?

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                          #13
                          Einheimische Deutsche besuchen zu 27 % ein Gymnasium , türkische zu 11 % VIETNAMESEN zu 53 %.

                          Kamil ist in dieser Schule, weil er seiner Meinung nach in einer staatlichen Schule weniger gefördert würde. „Wir haben Nachmittagsunterricht, die Lehrer helfen uns“, sagt der 14-Jährige, der später Arzt werden will. Er habe gehört, dass an anderen Schulen manche Lehrer etwas dagegen, hätten, dass aus den ausländischen Kindern etwas werde, meint Kamil. „Die wollen nicht, dass Ausländer in Deutschland eine gute Stelle haben.“

                          Nein Kamil, viele ausländische Eltern scheißen auf die Bildung ihrer Kinder und wollen offensichtlich dass sie keine gute Stelle haben.

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                            #14
                            Jason postete
                            Einheimische Deutsche besuchen zu 27 % ein Gymnasium , türkische zu 11 % VIETNAMESEN zu 53 %.

                            Kamil ist in dieser Schule, weil er seiner Meinung nach in einer staatlichen Schule weniger gefördert würde. „Wir haben Nachmittagsunterricht, die Lehrer helfen uns“, sagt der 14-Jährige, der später Arzt werden will. Er habe gehört, dass an anderen Schulen manche Lehrer etwas dagegen, hätten, dass aus den ausländischen Kindern etwas werde, meint Kamil. „Die wollen nicht, dass Ausländer in Deutschland eine gute Stelle haben.“

                            Nein Kamil, viele ausländische Eltern scheißen auf die Bildung ihrer Kinder und wollen offensichtlich dass sie keine gute Stelle haben.
                            hahaha, geile gehirnwäsche. ein traum.
                            jaja, die ungläubigen...

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                              #15
                              die muslime sind aber unheimlich stolz darauf, dass ihre religion fast unberührt geblieben ist. da kann man lange drauf warten...

                              Das wäre so als ist ein Land stolz darauf, dass sich seine Wissenschaft seit dem Höhlenmenschen nicht weiterentwickelt hat.

                              Religion ist Gift. Manche giftiger als andere. Philosophie statt Religion !

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