Löhne Die hübsche Kathrin (17) zog ihre Lieblingsjacke an, schminkte sich gewissenhaft. Dann schluckte sie Schlaftabletten, setzte ihren Walkman auf und ging aufs Bahngleis.
Ihr Stiefvater hatte sie mehrfach vergewaltigt, deshalb wollte sie ihrem jungen Leben ein Ende setzen!
Der entsetzliche Selbstmord der Schülerin aus Löhne hat einen perfiden Fall von Kindesmissbrauch aufgedeckt. Skandalös: Das Jugendamt wusste von den Vorwürfen, vertuschte alles.
Kathrin ist nie mit dieser Sache klargekommen. Sie ist daran zerbrochen, sagt Julia S. (23, Name geändert), die Schwester des Opfers.
Ihr Stiefvater hatte sie mehrfach vergewaltigt, deshalb wollte sie ihrem jungen Leben ein Ende setzen!
Der entsetzliche Selbstmord der Schülerin aus Löhne hat einen perfiden Fall von Kindesmissbrauch aufgedeckt. Skandalös: Das Jugendamt wusste von den Vorwürfen, vertuschte alles.
Kathrin ist nie mit dieser Sache klargekommen. Sie ist daran zerbrochen, sagt Julia S. (23, Name geändert), die Schwester des Opfers.
Die Tragödie: 2003 musste Mutter Heike S. (46, Name geändert) für drei Monate ins Krankenhaus. Ihre drei Töchter (damals 10/11/16) blieben bei Stiefvater Peter H. (44).
Julia: Er betrank sich, verging sich immer wieder an uns. Wir mussten abwechselnd in seinem Bett schlafen.
Nach der Rückkehr der Mutter vertraute sich Julia einer Schulsozialpädagogin an. Das Jugendamt wurde informiert.
Dann dies: Statt den mutmaßlichen Kinderschänder anzuzeigen, steckte die Behörde die Schwestern in eine Pflegefamilie, erließ sogar eine Kontaktsperre zur Mutter.
Erst als Heike S. sich von Peter H. getrennt und eine neue Wohnung gefunden hatte, durften die Mädchen zurück. Julia: Wir konnten dass nicht begreifen. Als Opfer wurden wir bestraft.
Julia: Er betrank sich, verging sich immer wieder an uns. Wir mussten abwechselnd in seinem Bett schlafen.
Nach der Rückkehr der Mutter vertraute sich Julia einer Schulsozialpädagogin an. Das Jugendamt wurde informiert.
Dann dies: Statt den mutmaßlichen Kinderschänder anzuzeigen, steckte die Behörde die Schwestern in eine Pflegefamilie, erließ sogar eine Kontaktsperre zur Mutter.
Erst als Heike S. sich von Peter H. getrennt und eine neue Wohnung gefunden hatte, durften die Mädchen zurück. Julia: Wir konnten dass nicht begreifen. Als Opfer wurden wir bestraft.
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