ponzi postete
fehl am platz? im gegensatz, genosse. mein post trifft den kern der ganzen thematik, aber offenbar interessieren sich die meisten eher für diskussionen in der peripherie wie dem tempolimit.
die meisten politiker stammen aus dem lehrenden oder sozialwissenschaftlichen bereich (man möge sich dazu mal statistiken angucken), und selbstverständlich sind sie klüger als der durchschnitt. aber sie stellen nicht die "intelligentensten" dar, eher im gegenteil. der beruf des politikers bringt es mit sich, dass du auf geld zugunsten von macht verzichtest (given, dass du eine wirklich intelligente person bist).
wenn es denn so wäre, dass man als politiker einen iq von min. 125 oder 130 bräuchte - ich hätte viel weniger gegen die repräsentative demokratie. das ist aber nicht der fall. wir befinden uns doch wohl eher im 110er bereich, und diese leute entscheiden also über wohl und verderb.
das mag zwar in einigen fällen sinnvoll sein, wenn es aber hart auf hart kommt, gibt es immer leute die klüger als die politiker sind - und die von denen auch finanziell ausgenommen werden.
die politiker haften aber nicht als individuum, sondern der bürger haftet letztendlich für die aktionen der politiker.
als beispiel des jahrhunderts wird wohl die EMF, die von einer währungs- in eine transferunion umgedeutet wurde, dienen. nicht der politiker wird für griechenlands, irlands und portugals insolvenz bezahlen, sondern die bürger.
und warum? weil einige erlauchte 110er politiker gemeint haben, sie verstünden besser als der markt wie man staatsrisiken bewerten kann und soll.
der knackpunkt für mich an dieser stelle: wenn die bürger per volksentscheid einem griechischem bailout zugestimmt hätten - sie würden für ihre entscheidung büßen, und das wäre nur gerecht.
so aber konnten sie nichtmal ja oder nein sagen.
kgpforever postete
Dein Post ist doch total Fehl am Platz. In der Politik diskutieren mehr oder weniger intelligente Volksvertreter miteinander und es gibt Oppositionen, um zu dumme Entscheidungen zu blockieren. Auch die Dummen und Egoisten werden dort vertreten.
Ein Volksentscheid ist hingegen einfach da und es gibt nichts mehr zu diskutieren und wenn die "Dummen" in der Überzahl sind, setzen sie sich eben durch. Solche Verhältnisse sollten jedoch in Deutschland nicht herrschen.
ponzi postete
kann mir mal wer von euch intelligenz- und logikbestien erklären, warum man dann überhaupt eine repräsentative demokratie haben soll? wieso sollte es keinen typen geben, der die forderungen des ach so dummen volkes nicht auch möchte? was hindert die bürger daran, so einen zu wählen?
jeder, und zwar ausnahmslos jeder, der gegen direkte demokratie ist, sollte auch so konsequent sein und gegen die repräsentative demokratie seien.
überhaupt ist das kern(gegen)argument ja auch nie, dass die direkte demokratie nicht funktioniert, sondern dass die "dummen" menschen auch ihre stimme abgeben können. was ist das überhaupt für ein un-demokratisches verständnis was einige hier vorweisen?
aber die haltung ist wohl für deutschland typisch. bloß nicht für sein handeln verantwortbar sein, man könnte ja einen fehler machen. da lieber einen starken führer oder partei, der man die schuld geben kann wenn es mal wieder scheiße läuft. in diesem punkt ist die deutsche kultur seit über 100 jahren konsistent.
freiheits- und verantwortunghassend. ein volk von heuchlern und mitläufern.
/spit
kann mir mal wer von euch intelligenz- und logikbestien erklären, warum man dann überhaupt eine repräsentative demokratie haben soll? wieso sollte es keinen typen geben, der die forderungen des ach so dummen volkes nicht auch möchte? was hindert die bürger daran, so einen zu wählen?
jeder, und zwar ausnahmslos jeder, der gegen direkte demokratie ist, sollte auch so konsequent sein und gegen die repräsentative demokratie seien.
überhaupt ist das kern(gegen)argument ja auch nie, dass die direkte demokratie nicht funktioniert, sondern dass die "dummen" menschen auch ihre stimme abgeben können. was ist das überhaupt für ein un-demokratisches verständnis was einige hier vorweisen?
aber die haltung ist wohl für deutschland typisch. bloß nicht für sein handeln verantwortbar sein, man könnte ja einen fehler machen. da lieber einen starken führer oder partei, der man die schuld geben kann wenn es mal wieder scheiße läuft. in diesem punkt ist die deutsche kultur seit über 100 jahren konsistent.
freiheits- und verantwortunghassend. ein volk von heuchlern und mitläufern.
/spit
Ein Volksentscheid ist hingegen einfach da und es gibt nichts mehr zu diskutieren und wenn die "Dummen" in der Überzahl sind, setzen sie sich eben durch. Solche Verhältnisse sollten jedoch in Deutschland nicht herrschen.
die meisten politiker stammen aus dem lehrenden oder sozialwissenschaftlichen bereich (man möge sich dazu mal statistiken angucken), und selbstverständlich sind sie klüger als der durchschnitt. aber sie stellen nicht die "intelligentensten" dar, eher im gegenteil. der beruf des politikers bringt es mit sich, dass du auf geld zugunsten von macht verzichtest (given, dass du eine wirklich intelligente person bist).
wenn es denn so wäre, dass man als politiker einen iq von min. 125 oder 130 bräuchte - ich hätte viel weniger gegen die repräsentative demokratie. das ist aber nicht der fall. wir befinden uns doch wohl eher im 110er bereich, und diese leute entscheiden also über wohl und verderb.
das mag zwar in einigen fällen sinnvoll sein, wenn es aber hart auf hart kommt, gibt es immer leute die klüger als die politiker sind - und die von denen auch finanziell ausgenommen werden.
die politiker haften aber nicht als individuum, sondern der bürger haftet letztendlich für die aktionen der politiker.
als beispiel des jahrhunderts wird wohl die EMF, die von einer währungs- in eine transferunion umgedeutet wurde, dienen. nicht der politiker wird für griechenlands, irlands und portugals insolvenz bezahlen, sondern die bürger.
und warum? weil einige erlauchte 110er politiker gemeint haben, sie verstünden besser als der markt wie man staatsrisiken bewerten kann und soll.
der knackpunkt für mich an dieser stelle: wenn die bürger per volksentscheid einem griechischem bailout zugestimmt hätten - sie würden für ihre entscheidung büßen, und das wäre nur gerecht.
so aber konnten sie nichtmal ja oder nein sagen.
2. Die meisten Menschen entscheiden sich leider tendenziell immer für das, was ihren Geldbeutel weniger belastet, völlig scheiß egal, was das für eine Entscheidung ist. Natürlich hätten wir Haiti nichts gespendet, natürlich hätten wir Griechenland nicht geholfen.
Wenn du die Leute entscheiden lässt, 100 Euro bezahlen oder Polen überfallen, entscheidet sich die Mehrheit für Polen überfallen, so ist das leider heutzutage.
Deshalb darf es keine Volksentscheide geben.
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