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    #31
    De3r postete
    ekuL postete
    Irgendetwas muss doch an seinen Thesen dran sein, wenn Leute wie er, Rushdie oder Westergaard um ihr Leben fürchten müssen.
    gutes argument. ich fand vor allen dingen das westergaard seine thesen gut begründet hat
    Wo schreibe ich etwas von Westergaard und Thesen? Es geht um Wilders Thesen. Wer etwas kritisches über den Islam schreibt, zeichnet oder sagt, muss in Europa um sein Leben fürchten. Das kann einfach ncith sein. Theo van Gogh stand im Gegensatz zu den oben genannten 3 nicht unter Polizeischutz. Selbst Schuld, dass er tot ist oder?

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      #32
      Im Namen der Menschheit fordere ich, daß der schwarze Stein zermahlen, sein Staub in den Wind gestreut, daß Mekka verwüstet und das Grab von Mohammed entehrt wird. Das ist der Weg, um gegen den Fanatismus anzugehen.
      Gustave Flaubert 1878

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        #33
        ekuL postete
        Irgendetwas muss doch an seinen Thesen dran sein, wenn Leute wie er, Rushdie oder Westergaard um ihr Leben fürchten müssen.
        Boah ja irgendwas muss an den Gründen für den Kreuzzug ja drangewesen sein wenn der Orient damals den Papst gehasst haben muss... oder?
        Die sollen ihre Religion gefälligst kränken und beleidigen lassen wie wir lustig sind. Gute Meinung.

        Indem man die Religion per se kritisiert kann man sich ganz gut einen Feind aufbauen, ja. Großartige Leistung. Einfach sagen "Yo ihr da drüben mit eurer Kultur seit schon ganz schön dämlich und Undemokratisch", so schafft man einen Dialog....

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          #34
          Boah ja irgendwas muss an den Gründen für den Kreuzzug ja drangewesen sein wenn der Orient damals den Papst gehasst haben muss... oder?
          Kreuzzüge? Wir reden von heute. Die Kreuzzüge sind seit 1000 Jahren Geschichte. Und waren es nicht auch Muslime, die diese Kreuzzüge durch 300 Jahre aggressivste Expansion mit verschuldet hatten?
          Die sollen ihre Religion gefälligst kränken und beleidigen lassen wie wir lustig sind. Gute Meinung.
          Karikaturen gehören zur Meinungsfreiheit. Findest du nicht, dass es unverhältnismäßig ist jemanden töten zu wollen, nur weil er eine Karikatur gezeichnet hat? Rushdie wurde wegen eines Buches durch Khomeini zum Tode verurteilt. Das soetwas doch keine leeren Drohungen sind, sieht man an van Gogh. Und das sind keine Fanatiker irgendwo im Nahen Osten, sondern hier in Europa. Da muss doch die Integration mehr als nur versagt haben?
          Ich darf also in Europa nichts mehr schreiben nur weil irgendwer beleidigt sein könnte? Dann dürften wir auch keien Kühe essen, da diese für Inder ja heilig sind und diese es als Provokation ansehen könnten.
          Wilders sagt es doch auch, in einer Demokratie schlägt man ihn mit Argumenten und Diskussionen, nicht mit Gewalt und Morddrohungen.

          Indem man die Religion per se kritisiert kann man sich ganz gut einen Feind aufbauen, ja. Großartige Leistung. Einfach sagen "Yo ihr da drüben mit eurer Kultur seit schon ganz schön dämlich und Undemokratisch", so schafft man einen Dialog....
          Ich sagte "irgendetwas" muss doch dran sein. Das heisst ein kleiner Teil könnte schon stimmen. Die extremistischen Strömungen im Islam können wir einfach ncith tolerieren und wir müssen versuchen gemeinsam mit den Muslimen diese demokratiefeindlichen Stimmungen zu bekämpfen (mit der Kirche haben wirs ja auch geschafft).

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            #35
            verspricht wieder ein amüsanter thread zu werden.

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              #36
              Eigentlich versuche ich mich aus solchen Threads rauszuhalten, weil hier so viele geistig umnachtete Kinder rumlaufen, aber nunja ...

              Du willst also Kreuzzüge, TE? Dann schau nach Afghanistan und zum Irak. Zudem: Geschichte verjährt nicht, kleiner Freund. Du willst Perversionen in einer Glaubensgemeinschaft? Dann sieh dir den Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche an. Aber das ist dann natürlich maßlose Übertreibung und Pauschalisierung. Das ist eigentlich gar nicht so und hat mit der Kirche und dem Christentum nichts zu tun. Die Kirche ist nur Opfer der größten Ansammlung an Einzeltätern.

              Leute, die gegen den Islam wittern, verunglimpfen ganze Länder, Kulturen und Menschen mit ihren hasserfüllten und total haltlosen Anschuldigungen, die aus dem Verhalten einer kleinen Gruppe resultieren. Es gibt ungefähr 1,55 Milliarden Muslime auf diesem Planeten. Davon ist ein verschwindend geringer Teil Taliban- und al-Qaida-Anhänger, also sehr fanatisch. Doch die Dümmsten schreien am lautesten. Und die hört man eben. Deswegen jedoch ganze Gesellschaften so zu diffamieren, zeugt einfach nur von Engstirnigkeit und Angst. Angst vor dem "Terrorismus". Weil in Europa auch jeden Tag Menschen durch Bombenattentate sterben. Wieso tausende von Kilometern Terroristen jagen, wenn man genug vor der eigenen Haustür zu kehren hat? Ich kann dir sogar die Adresse von Herrn Mixer nennen. Fang da mal an. Aber Hauptsache blind der Propaganda irgendwelcher Idioten und Verblendeten folgen ...

              Niemand, der bei klarem Verstand ist, kann die Schwierigkeiten dieser Religion in Bezug auf die westlichen, eben christlichen Wertvorstellungen bestreiten. Aber jedwede Affinität zu einer durch metaphysische Annahmen motivierten, durch reinen Glauben begründeten und empirisch beweisbar unsinnigen Gemeinschaft zeugt von einer charakterlichen Schwäche oder von einem unabgelegten und unhinterfragten Habitus, eben einer geistigen Schwäche. Natürlich fühlen sich da besonders viele benachteiligte Personen angezogen und begehen in deren Namen Verbrechen in unvorstellbarem Ausmaße. Wohlgemerkt in deren Namen. Inwieweit das mit der eigentlichen Sache, die man ja als Marionette faschistoider Kräfte bekämpfen muss, zusammenhängt, fragt niemand und interessiert sich nicht mal dafür. Es ist natürlich einfacher, polemisch daherzureden, statt sich intensiv zu informieren. Vielleicht würden euch dabei gewisse Koinzidenzen bezüglich Bewaffnung von terroristischen Gruppen, der Bekämpfung der Sowjetunion und dann wiederum der Bekämpfung eben dieser terroristischen Gruppen, die, wie es der Zufall will, auf Unmengen von Öl sitzen, durch dieselben Organisationen auffallen. Und vielleicht würden manche auch merken, wieso es dazu kam, dass diese Länder das Christentum und den Westen so verfluchen und im besten Fall auch, wieso es für diese Kulturen unglaublich verheerend sein muss, wenn wir ihnen unsere Wertvorstellungen aufdrücken wollen und sie angreifen und wie das im Endeffekt mit der Religion zusammenhängt. Doch das ist von manchem Kleingeist wohl zu viel verlangt. Aber das ist natürlich alles Verschwörungstheorie.
              Glücklicherweise haben sich hier mehr Menschen der aufgeklärten Lebensweise verschrieben und der ausgelebte Glaube führt nur ein Nischendasein in unserer teilweise vernunftgetriebenen Gesellschaft.

              Natürlich gibt es geisteskranke Verbrecher auf dieser Welt, die im Namen einer größeren Sache agieren, aber der für alle Beteiligten beschämende Umgang mit dem sehr schwierigen Thema und die Projektion des Unverständnisses und vielleicht auch der Wut auf ganze Weltteile, ist unzulässig und der Aufmerksamkeit, die ihre "Vorreiter" in den Medien bekommen, unwürdig.

              Die hier angeführten Argumentationen - ich nenne sie einfach mal so - sind einfach lächerlich. Manche hier können nicht mal einen vernünftigen Satz schreiben. Das bringt notwendig gewisse Schlüsse über den intellektuellen Zustand mit sich, der ein ernsthaftes diskutieren erschwert. Ihr plappert einfach irgendwelchen Leuten nach, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in vielerlei Hinsicht andersorientierte Menschen zu verteufeln, ohne euch auch nur im Geringsten klar zu sein, welche Ausmaße sowas haben kann. Vor einigen Jahren hättet ihr in Deutschland sicherlich viele Freunde gehabt. Glücklicherweise ist es heutzutage nur ein kleiner, verwirrter und frustrierter Kreis, der so verblendet durch die Welt läuft. Informiert euch erst mal, worum es in der ganzen Debatte und der Angst vor der "Islamisierung Europas" geht - nein, Sarrazin ist dafür keine Standardlektüre - und verschafft euch mehrere Perspektiven, bevor ihr euch anschickt, über etwas zu urteilen, darüber zu diskutieren oder gar es zu kritisieren, ihr armen Irren.

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                #37
                Schonmal daran gedacht das Khomeinis Meinung und seine Verurteilung nicht der des "Islams" entspricht? Davon mal abgesehen das es "DEN Islam" genausowenig gibt wie "DAS Christentum", haben sich einige hohe Imame ebenso wie normale Muslime über dieses Urteil empört und es für unrechtens erklärt.

                In Amerika gibt es einen netten aus Deutschland ausgewanderten Priester, der den Koran öffentlich verbrennen will sowie alle Muslime als Kinder des Teufels darstellt. Um die Kurve ins, hier so oft angesprochene, Mittelalter zu nehmen unterstell ich ihm mal, dass er für die Todesstrafe bei bekennenden Muslimen wäre.
                Es gibt die "Khomeinis" leider auch in unserem ach so besseren Abendland. Nur sind die bei uns zum Glück nicht an der Macht und werden es auch hoffentlich nie mehr sein. Einen großen kleinen "Khomeinis" mit kleinem Schwarzen gabs bei uns leider auch.

                Das antiislamistische Gesten bei uns auch nicht leer sind, sieht man doch an dem Taxifahrermord, oder nicht?

                Und jetzt mal ne Anekdote aus meinem Leben: In England saß ich mit Muslimen, Christen und Hindhi an einem Tisch und hab zu Mittag gegessen. So ganz ohne Extremismus und Gewalt. Ich frag mich immer wieso das im Kleinen möglich ist, im Großen man aber anscheinend nicht koexistieren kann.

                Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen! *Thumbs up*


                Religion und Religionsfeindlichkeit war schon immer ein gut funktionierender "Grund" um Gewalt/Krieg/Verbot einem Massenpublikum populär zu machen und es auf diesen Punkt zu einen. Was aber in alles unter diesem Radius der Abneigung (vorsichtig ausgedückt) fällt, ist vielen leider gar nicht bewusst.

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                  #38
                  natürlich findet das, was er sagt erstmal jeder SO KRAAASSS. nur weil sich sonst keiner traut und es endlich mal einer ausspricht. tut mir für ihn leid, dass er nun unter solchen bedingungen leben muss. und NEIN, ich bin nicht ausländerfeindlich, habe nichts gegen muslime oder andere kulturen. der islam ist aber menschenrechtlich und generell in allen gesichtspunkten nicht vertretbar, auch wenn ich sonst das motto vertrete "jeder kann so leben wie er es für richtig hält", sorry.

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                    #39
                    Ich danke john gotti, dass er hier so einen langen text für readmore opfert...ich könnte das nicht, die meisten threads zur politik sind leider sinnlos und nichtmal lustig. eher traurig. danke gotti und /sign

                    Kommentar


                      #40
                      Dr. Ebing postete
                      Ich danke john gotti, dass er hier so einen langen text für readmore opfert...ich könnte das nicht, die meisten threads zur politik sind leider sinnlos und nichtmal lustig. eher traurig. danke gotti und /sign
                      Wird auch nicht wieder vorkommen, da es nichts bringt. In den nächsten Stunden wird der erste Troll kommen und irgendwas absichtlich falsch verstehen oder interpretieren (eventuell irre ich mich ja auch. Würde mich aber wundern und freuen). Und darauf habe ich keine Lust. Diese Leute sind nur darauf aus, die eigenen Unsicherheiten zu bedecken, indem sie sich ein Feindbild schaffen, von dem sie, entgegen aller Argumentation, niemals ablassen würden, sonst würde ihnen etwas im Leben fehlen.
                      Da unterhalte ich mich lieber im wahren Leben mit normalen Menschen, die auch ein wenig reflektiert argumentieren können und nicht mit dem Kopf im Arsch durch die Welt laufen.

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                        #41
                        Immer dieses dumme Islambashing... JEDE RELIGION IST FÜRN ARSCH UND ALLE GEHÖREN VERBOTEN!

                        edit: genauso ist der Typ behindert. Oh ich bin so HARDCORE und riskiere mein Leben um gegen den Islam Stimmung zu machen, gegen die restlichen Religionen sag ich nichts, weil da würd ich stimmen verlieren, OLOLOL roflcopter vergasung. Hoffe er wird von nem Handtuchträger erwischt.

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                          #42
                          John Gotti postete
                          Dr. Ebing postete
                          Ich danke john gotti, dass er hier so einen langen text für readmore opfert...ich könnte das nicht, die meisten threads zur politik sind leider sinnlos und nichtmal lustig. eher traurig. danke gotti und /sign
                          Wird auch nicht wieder vorkommen, da es nichts bringt. In den nächsten Stunden wird der erste Troll kommen und irgendwas absichtlich falsch verstehen oder interpretieren (eventuell irre ich mich ja auch. Würde mich aber wundern und freuen). Und darauf habe ich keine Lust. Diese Leute sind nur darauf aus, die eigenen Unsicherheiten zu bedecken, indem sie sich ein Feindbild schaffen, von dem sie, entgegen aller Argumentation, niemals ablassen würden, sonst würde ihnen etwas im Leben fehlen.
                          Da unterhalte ich mich lieber im wahren Leben mit normalen Menschen, die auch ein wenig reflektiert argumentieren können und nicht mit dem Kopf im Arsch durch die Welt laufen.
                          sorry, ich will keinem was böses, aber wenn man sieht was "gewöhnliche" islamische familien abziehen, fällt mir echt nichts mehr dazu ein. das hat nichts mit normalem verstand zu tun, sondern ist einfach nur fanatisch.
                          und damit meine ich nicht die von dir angesprochenen "terroristen", sondern familien, die nach dem koran handeln und leben. und davon gibt es von den 1.55 milliarden nicht nur eine hand voll :/
                          ist aber nicht so, dass ich dir völlig unrecht gebe

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                            #43
                            Ach, natürlich kann man die Lebensweise mancher muslimischer Familien vom Standpunkt des westlich aufgeklärten Menschen aus kritisieren. Aber solange diese nicht gegen das Grundgesetz in diesem Land verstoßen, sollen sie halt so leben, wie sie es für richtig halten. Andernfalls steht es ihnen frei, sich ein anderes Land zu suchen. Und ich würde schon behaupten, dass es prozentual nur wenige Familien hier gibt, die gegen das Grundgesetz verstoßen. Mal ganz davon abgesehen, dass es wohl gerade auf der "anderen" Seite niemand so ganz ernst nimmt mit dem Grundgesetz, wenn sie den Menschen ihr Recht auf Religionsfreiheit, das immerhin universell gelten möchte, geradezu ausprügeln wollen. Doch bitte nicht Feuer mit Feuer bekämpfen. Man bringt sich selber nur in Verlegenheit und nimmt eine dem fanatischen Islamismus analoge Position ein. Und niemals ist es zulässig, einem Individuum die Identität oder die Verantwortung eines Kollektivs aufzubürden. Es ist eben nicht "DER Islam", wie einer schon oben geschrieben hat. Ebenfalls ist Islam nicht gleichbedeutned mit Islamismus. Da gibt es so viele Facetten, dass man manchmal das Gefühl haben könnte, mancher ist dadurch so sehr irritiert und verunsichert, dass er sich dem einfachsten, eben der rassistischen Logik Eigenschaften pauschal von Kollektiv auf Individuum und umgekehrt zu übertragen, zuwendet und dabei verbleibt.

                            Ich wette sogar, dass viele Menschen hier Moslems nur aus irgendwelchen plakativen Berichten kennen, die ihnen einfach vorgesetzt werden. Das reicht aber nicht, um über diese Leute zu urteilen oder sie gar zu verurteilen. Und es reicht eben auch nicht aus, den "Bahnhofs-" oder "Dönerbudentürken" beim vorbeigehen zu sehen und eventuell mal ein Wörtchen zu wechseln, um direkt auf die ganze Kultur zu schließen. Hätten diese sogenannten "Kritiker" nämlich tatsächlich ein Interesse daran, sich mit diesen Menschen ernsthaft auseinaderzusetzen, würden sie niemals zu gewissen Aussagen kommen, die in der Medienlandschaft und der Gesellschaft so viel Resonanz bekommen. Es zeugt nur von Ignoranz und Engstirnigkeit. Viele sind wegen ihrer Voreingenommenheit nicht in der Lage, zwischen mehr als Schwarz und Weiß zu unterscheiden. Ein größeres Spektrum enthält die Welt dieser Leute leider nicht. Denn Kritik enthält etymologisch und per definitionem bereits die Unterscheidung und die Trennung von Fakten. Was diese Leute aber als Fakten präsentieren, ist eine Beleidigung für jeden normal denkenden Menschen.
                            Die geäußerte Kritik sollte fundiert und konstruktiv sein. Nicht irgendwelche destruktiven Predigten à la Wilders und Konsorten, die nur Stimmung machen.

                            Grund zur Kritik findet man außerdem auf jeder Seite. Perversionen in jeglichen Arten wird der Mensch immer hervorbringen. Die Frage ist, welche Perversion salonfähig geworden ist und welche als "anti-demokratisch" verschrien wird.

                            Ich kritisiere diese ganzen Fanatiker übrigens auch. Und ich kritisiere ebenfalls Moslems. Solche, die meinen, man müsse Frauen unterdrücken und Menschen steinigen oder die Demokratie in diesem Land zerstören. Aber glaub mir, das ist nur eine Minderheit, die du bei christlichen Fundamentalisten ebenso finden wirst. Die Art mancher muslimischer Männer mit ihrer Frau umzugehen ist doch das Paradies jedes Stammtischlers in Deutschland, da kann mir doch keiner was erzählen. Wie viele Konservative wünschten sich einen solchen Zustand hier (zurück). Haben sie halt Pech gehabt, dass hier die Emanzipation stattgefunden hat. Doch diese hat Jahre gebraucht, um sich einzupendeln und immer noch kämpft man mit Extremen auf jeder Seite. Aber nein, die Moslems untergraben natürlich unsere perfekten Werte und ethischen Normen.
                            Und wer Fundamentalisten sehen möchte, sollte mal im Kölner Dom "Das Leben des Brian" vorführen. Da wird er religiöse Fanatiker in ihrer reinsten Form erleben. Von mir aus auch einfach eine normale Beleidigung, die etwas missachtet, was dem Gegenüber als wertvoll erscheint. Gehe in ein Fußballstadion und du siehst Extremisten, die sich gegenseitig die Köpfe einschlagen, weil sie Anhänger zweier rivalisierender Vereine sind.
                            Und nun erklär mir das mal nach logischen Maßstäben. Das ist ein menschliches Phänomen, kein "muslimisches". Es hängt viel mehr mit der sozialen Stellung und dem Zustand der Umwelt als mit irgendeiner Religion zusammen, wieso Menschen zu extremen Mitteln greifen, wenn sie sich in die Enge gedrängt fühlen. Wie es wiederum zu diesem Zustand der Perspektivlosigkeit gekommen ist, ist wieder eine lange Debatte. Ob sie dir dann erzählen, dass sie es machen, weil Allah es so will oder weil Dortmund einfach scheiße ist, spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

                            Man sollte bei der Kritik nicht einfach stehen bleiben, sonst fällt man schnell dem Verdacht anheim, dass man es gar nicht so ernst meint mit seinem Kampf für die schwer erkämpfte Freiheit des zivilisierten Westens. Man erschafft ein Feindbild, mehr ist das nicht. Ich kann mich da nur wiederholen. Es braucht differenzierterer Ausleuchtung, bevor man sich ein Urteil bildet. Aber ich verwette alles, dass nicht mal 1% der großen Sarrazin- und Wilders-Anhänger sich wirklich mit dem Thema befassen und den Windstoß von dieser Seite einfach nur ausnutzen, um ihrem Frust freien Lauf zu lassen. Bedenken dabei aber nicht, in welche Situation sie sich und die vielen Betroffenen durch unzulässige Pauschalisierung bringen. Ich kann das einfach nicht auf mir sitzen lassen, dass irgendwelche Leute, deren Horizont vom Fernseher bis zur Toilette reicht, mit ihren unausgereiften Meinungen einen Großteil meiner Mitmenschen in Verruf bringen. Da könnte mir manchmal echt die Kotze hochkommen, wie selbstgefällig und arrogant manche ihren geistigen Dünnschiss über alles und jeden verteilen. Und dabei möchte ich nicht sagen, dass man nicht über dieses Thema reden sollte. Doch, man sollte es. Intensiv sogar. Aber doch nicht auf diese Art und Weise, wie es hier und vielerorts geschieht. Gerade weil wir der "zivilisierte Westen" sind, sollte es doch möglich sein, dass wir die Umstände richtig analysieren können und auch mal andere Vorschläge haben, als wild mit dem Finger auf die angebliche Ursache des Übels zu fuchteln und mit dem Freiheitsentzug oder der Ausweisung zu drohen.

                            Man, jetzt ist das schon wieder so ein Roman geworden, sorry :D

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                              #44
                              Ich wollte nur mal sagen, dass in der westlichen Welt das Jahr 2010 ist. In der muslimischen Welt befindet man sich ungefähr im Jahr 1430. Das sind fast 600 Jahre Unterschied. Wie hat sich der Christentum vor 600 Jahren verhalten? Waren da nicht alle religiös und nicht "Religion ist fürn Arsch/Atheist"? Ich habe bewusst "mulimische Welt" geschrieben, da dort einfach anders gelebt wird und mit gewissen Dingen umgegangen wird und das ist für mich in meinen Augen eine andere Welt, wie es auch vor 600 Jahren in der christlichen Welt so war.

                              Ihr müsst bisschen differenzieren und könnt nicht von einer Religion von einem Tag auf den anderen verlangen so zu leben wie wir es hier tun. Jede Kultur/Religion/Volk benötigen Zeit um sich zu entwickeln. In 600 Jahren kann sich so einiges verändern...

                              Hätte man hier vor 600Jahren verlangt, offen über Sex zu reden, Homosexualität usw. will ich garnicht wissen, was mit denjenigen passiert wäre. Trugen damals nicht alle Frauen Kopftücher? War relativ im Trend damals geh ich von aus :)

                              Nur zum mitdenken!

                              LG soldier123

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                                #45
                                soldier123 postete
                                Ich wollte nur mal sagen, dass in der westlichen Welt das Jahr 2010 ist. In der muslimischen Welt befindet man sich ungefähr im Jahr 1430. Das sind fast 600 Jahre Unterschied. Wie hat sich der Christentum vor 600 Jahren verhalten? Waren da nicht alle religiös und nicht "Religion ist fürn Arsch/Atheist"? Ich habe bewusst "mulimische Welt" geschrieben, da dort einfach anders gelebt wird und mit gewissen Dingen umgegangen wird und das ist für mich in meinen Augen eine andere Welt, wie es auch vor 600 Jahren in der christlichen Welt so war.

                                Ihr müsst bisschen differenzieren und könnt nicht von einer Religion von einem Tag auf den anderen verlangen so zu leben wie wir es hier tun. Jede Kultur/Religion/Volk benötigen Zeit um sich zu entwickeln. In 600 Jahren kann sich so einiges verändern...

                                Hätte man hier vor 600Jahren verlangt, offen über Sex zu reden, Homosexualität usw. will ich garnicht wissen, was mit denjenigen passiert wäre. Trugen damals nicht alle Frauen Kopftücher? War relativ im Trend damals geh ich von aus :)

                                Nur zum mitdenken!

                                LG soldier123

                                nicht dein ernst, oder? :D

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