Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Laufende Kosten des Eurofighters

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Laufende Kosten des Eurofighters

    Der Spiegel vom 30.08. hat mal ein paar Zahlen rausgehauen...
    Bislang war der Panavia Tornado das Flugzeug mit den höchsten Flugkosten der Luftwaffe mit 43.000€ pro Stunde.
    Jetzt ist es der Eurofighter mit, ich kann die Zahl kaum glauben, 73.992€ pro Flugstunde. Damit verheizt so ein Teil in unter 14 Stunden eine Millionen Euro.
    Zusätzlich wird berichtet von einem Vorführungsflug im Rahmen der Ausschreibung von 126 Kampfjets der indischen Luftwaffe. Insgesamt wurden drei Eurofighter 96 Stunden lang im Flug vorgeführt, was Kosten von 7,1 Millionen € verursacht hat, von denen die Industrie (Die ja schließlich von der Vorführung profitiert da sie die Flugzeuge verkaufen wollen) 180.000€ bezahlt hat, Deutschland hat die also praktisch mit fast 7 Millionen€ subventioniert.

    Die Bestellungskosten des Eurofighters finde ich merkwürdigerweise nirgendwo im Klartext, offenbar wurde und wird die Debatte über Eurofighterkosten in Österreich deutlich stärker geführt da Google bei "Eurofighter Kosten 2010" fast ausschließlich österreichische News verlinkt (die offenbar bis vor kurzem noch von 43.000€/Flugstunde ausgegangen sind und sich schon darüber aufgeregt haben).

    Jedenfalls scheint die Bundeswehr laut Wikipedia bisher etwa 14 Milliarden € ausgegeben zu haben für 143 Eurofighter:
    In diesem Zusammenhang hat das Wehrressort mitgeteilt, dass die bisher bewilligten Finanzmittel von 14,67 Mrd. Euro mit der Tranche 3A nahezu aufgebraucht sind. Für die restlichen 37 Eurofighter der Tranche 3B würden zusätzlich ca. 3 Mrd. Euro benötigt, worüber aber erst im Jahr 2012 entschieden werden muss. Es mehren sich Stimmen aus den politischen Parteien, dass 143 Flugzeuge unter den gegebenen
    (Tranche 3A war die letzte Bestellung, die jetzt zu insgesamt 143 bestellten Eurofightern führt.)
    Ok, gerade ne News von 2009 gefunden die das bestätigt (Spiegel online): Es waren 14,67 Milliarden € bewilligt die für 180 Flugzeuge reichen sollten, die jetzt aber nur für 143 gereicht haben. Die letzten 37 würden noch einmal 3 Milliarden kosten.

    Ich bin ja generell der Meinung, dass die Bundeswehr lieber klein aber gut ausgebildet und -gerüstet sein sollte, aber so etwas teures anzuschaffen als ob der Russe vor der Tür stehen würde ist doch die reinste Verschwendung -.-
    Ich weiss ja gerade nicht wie viele Flugstunden unsere Piloten so zum Training absolvieren, aber 1.000.000€ in 14 Stunden ist schon heftig. Die Piloten haben ja offenbar jetzt schon aus Kostengründen zu wenige Flugstunden um effektiv in Übung zu bleiben, jetzt soll auch noch gespart werden und die Flugkosten verdoppeln sich fast...
    Bin gespannt wie viele der Flugzeuge jemals im Kampfeinsatz sein werden bis sie wieder verschrottet werden. Bei einer Bundesregierung die unseren Soldaten schon in Afganistan fast nichts bewilligen will was über einen Tretroller hinausläuft werden die meisten Teile das Geld wohl nur in Trainingsflügen verheizen.

    #2
    was will die bundes"wehr" damit?
    wehren darf man sich ja sowieso nicht.
    zumindest wurde uns untersagt, wenn wir unter beschuss geraten, zurück zu schießen im irak.

    sollen lieber sinnvolleres machen mit der kohle, wenigstens haben die ganzen buwe flieger nen gesicherten job wenn sie mal austreten.. die meisten gehen zur lufthansa usw

    Kommentar


      #3
      Sollten das Geld lieber in den Tiger-Heli stecken oder in die Panzerhaubitze 2000, bringt unseren Jungs dort unten vermutlich mehr :S

      Kommentar


        #4
        sry inetboiiis, sagt euch das jahr 1991 was?

        da habt ihr noch bei mama an den tittis genuckelt :(

        Kommentar


          #5
          son ding ist mal bei uns in der nähe geflogen. macht übelst krach. der knall vom überschall war km weit zu hören

          Kommentar


            #6
            War beim Bund und ja, die verheizen gerne sinnlos Geld. Aber die Kosten werden im Verhältnis weniger, je länger sie in der Luft sind. Esist Vorschrift, das Flugzeug komplett nach jedem und vor jedem Start zu waten und nach xxx Flugstunden das und das auszuwechseln. Daher resultieren die hohen Kosten, abgesehen von den Pilotenkosten und Kerosienkosten. Sprich bei 14 Stunden Flug und Luftbetankung wird er nicht nach jeder Stunde gewatet, also sind die Kosten auch pro Stunde niedriger.

            Beispiel für Geldverschleuderung:
            War auf nem Fluggeschwader Stützpunkt und die hatten ein neues Flugzeug bestellt für mehrere hunder Millionen, sind es jedoch nie geflogen, weil der Vorgänger noch 1a lief. Also haben die es in die Lagerhalle gestellt. Leider haben die dies wohl irgendwie vergessen, sodass es ein halbes Jahr lang stand und laut Vorschrift, dürfen Flugzeuge, die ein halbes Jahr lang standen nicht mehr starten. Nun dient das neue Flugzeug als Ersatzteillager und das alte Flugzeug wird weiter geflogen... Gibt aber noch krassere Sachen. Ist nen Tornado gestartet, weil die eine Kontermutter brauchten, die im Baumarkt 5 cent kostet. Sind die damit extra dann zum nächsten Stützpunkt geflogen und haben dei dort abgeholt und wieder zurückgeflogen. Haben somit für so nen Konterding um die 1,5 Mille für ausgegeben... Aber es kommt immer noch krasser...

            Kommentar


              #7
              joorayniss postete

              zumindest wurde uns untersagt, wenn wir unter beschuss geraten, zurück zu schießen im irak.
              irak? ok....aber wir dürfen nicht zurückschiessen? was fürn schwachsinn erzählst du da bitte? wenn gefahr in verzug besteht, darf der Soldat auch als erstes schiessen. krass wie viele keine Ahnung haben.

              Kommentar


                #8
                ich finds schon gut dass wir solche dinger haben

                Kommentar


                  #9
                  Marcell Davis postete
                  son ding ist mal bei uns in der nähe geflogen. macht übelst krach. der knall vom überschall war km weit zu hören
                  Überschallfliegen über Wohngebieten ist verboten und nur im Notfall erlaubt. Aber bei uns hört mans auch hin und wieder, Flugplatz ca. 7km weg.

                  Kommentar


                    #10
                    Kante postete
                    joorayniss postete

                    zumindest wurde uns untersagt, wenn wir unter beschuss geraten, zurück zu schießen im irak.
                    irak? ok....aber wir dürfen nicht zurückschiessen? was fürn schwachsinn erzählst du da bitte? wenn gefahr in verzug besteht, darf der Soldat auch als erstes schiessen. krass wie viele keine Ahnung haben.
                    nein durften sie bis vor kurzem nicht,
                    sie durften erst schießen wenn auf sie geschossen wurde.

                    wir reden speziell von den deutschen soldaten, bei den amis ist das was anderes, da für die deutschen kein kriegsrecht gilt durften sie dies nicht.

                    Kommentar


                      #11
                      solln lieber mal n paar euro in marauder investieren

                      Kommentar


                        #12
                        Wenn ein fremdes Auto auf ein Kontrollposten zufährt und nicht anhält, darf der Soldat auf das Fahrzeug schießen ( nach einem Warnschuss ). Ist schon desöfteren passiert und Gerichtlich gesehen passiert dem Soldaten dann nichts mehr ( wenn er dumme Zivilisten getötet hat ).

                        Kommentar


                          #13
                          Tiffany postete
                          War beim Bund und ja, die verheizen gerne sinnlos Geld. Aber die Kosten werden im Verhältnis weniger, je länger sie in der Luft sind. Esist Vorschrift, das Flugzeug komplett nach jedem und vor jedem Start zu waten und nach xxx Flugstunden das und das auszuwechseln. Daher resultieren die hohen Kosten, abgesehen von den Pilotenkosten und Kerosienkosten. Sprich bei 14 Stunden Flug und Luftbetankung wird er nicht nach jeder Stunde gewatet, also sind die Kosten auch pro Stunde niedriger.
                          Ich weiß ja nicht exakt wie diese Kosten berechnet werden, aber wenn es exakt die für einen einstündigen Flug währen hättest du natürlich Recht.
                          Aber "Pro Flugstunde" sollte eigentlich umgerechnet sein, sodass nicht stündlich eine Wartung berechnet wird sondern halt die durchschnittliche Anzahl Wartungen die auf eine Flugstunde kommen. Sowas wie beispielsweise "Der Durchschnittliche Flug dauert 3 Stunden (also es gibt kürzere und längere Flüge, logisch)" und die Wartungskosten würden dann darauf umgerechnet werden.
                          Ist jetzt natürlich schwer zu belegen für so eine Zahl die einfach in einem Artikel steht.

                          Kommentar


                            #14
                            Tiffany postete
                            (1) Beispiel für Geldverschleuderung:
                            War auf nem Fluggeschwader Stützpunkt und die hatten ein neues Flugzeug bestellt für mehrere hunder Millionen, sind es jedoch nie geflogen, weil der Vorgänger noch 1a lief. Also haben die es in die Lagerhalle gestellt.
                            haben sie euch aber mal wieder frech angelogen.
                            Ein A380 liegt bei rund 350Mio. Euro kaufpreis, ein Eurofoghter im Vergleich ca 85 Mio Euro / Stück. Von 100. Millionen kann also nich die Rede sein. Ansonsten is das eher mal wieder ein Fall für dämliche Bürokratie, denn so nen Flieger übersieht man mal nich so eben imho.


                            Ist nen Tornado gestartet, weil die eine Kontermutter brauchten, die im Baumarkt 5 cent kostet. Sind die damit extra dann zum nächsten Stützpunkt geflogen und haben dei dort abgeholt und wieder zurückgeflogen. Haben somit für so nen Konterding um die 1,5 Mille für ausgegeben... Aber es kommt immer noch krasser...
                            was ist, wenn se eh n Trainingsflug machen mussten? Is doch ganz witzig dann so ne Story erzählen zu können, wenn einer n halbes Jahr da is, und die Leute sich sonst zu tode langeweilen...


                            Ich weiss ja gerade nicht wie viele Flugstunden unsere Piloten so zum Training absolvieren, aber 1.000.000€ in 14 Stunden ist schon heftig. Die Piloten haben ja offenbar jetzt schon aus Kostengründen zu wenige Flugstunden um effektiv in Übung zu bleiben, jetzt soll auch noch gespart werden und die Flugkosten verdoppeln sich fast...
                            du wilslt also den Piloten ihre letzte Praxiserfahrung nehmen, um sie dann, sollte es jemals zum Kampfeinsatz kommen, kläglich zu scheitern bzw die Chance dazu zu erhöhen?


                            Bin gespannt wie viele der Flugzeuge jemals im Kampfeinsatz sein werden bis sie wieder verschrottet werden.
                            Hoffen wir einfach, dass nein?


                            Summa sumarum, kann ich die Diskussion leider nich ganz nachvollziehen. Luftfahrt ist konstruktionsbedingt ([email protected] nicht dauerfest ;)) wartungsintensiv. Im speziellen bei hochmodernen Geräten wie dem Eurofighter. Grundsätzlich könnte man auch alle Soldaten mit AK47 und nem Phantom-Jäger ausstatten, aber das will wohl auch niemand.

                            Kommentar


                              #15
                              mjr lzr postete

                              Ich weiss ja gerade nicht wie viele Flugstunden unsere Piloten so zum Training absolvieren, aber 1.000.000€ in 14 Stunden ist schon heftig. Die Piloten haben ja offenbar jetzt schon aus Kostengründen zu wenige Flugstunden um effektiv in Übung zu bleiben, jetzt soll auch noch gespart werden und die Flugkosten verdoppeln sich fast...
                              du wilslt also den Piloten ihre letzte Praxiserfahrung nehmen, um sie dann, sollte es jemals zum Kampfeinsatz kommen, kläglich zu scheitern bzw die Chance dazu zu erhöhen?
                              Nein. Aber es ist bescheuert ein Flugzeug mit extrem viel höheren laufenden Kosten zu kaufen, wenn aus Kostengründen bereits nicht genügend Flugstunden für die Piloten zustande kommen können.
                              Denn jetzt addieren sich die Effekte von "Wir müssen sparen" und "Jede Flugstunde ist 31.000€ teurer" im extremfall zu "unsere Piloten können gar nicht mehr trainieren".
                              Wenn die Bundeswehr jetzt die Piloten mehr trainieren lässt, müssten sie ja noch extremere Einsparungen an anderen Stellen vornehmen, da die kosten nicht nur durch die Quanität des Trainings sondern auch durch die Kosten pro Trainingsstunde steigen.

                              Kurzversion: Durch die Anschaffung der Eurofighter wird es noch schwieriger die Piloten vernünftig zu trainieren.

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X