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sukzessfull trohllol postete
er hat einfach nur recht.
sobald man hier irgendwas sagt, das irgendwas mit ausländern zu tun hat ist man sofort ein nazi..
Für jeden der genau so denkt: NEIN!
Es ist wichtig, über die katastrophalen Zahlen bzgl. der (Jugend)Kriminalität in Deutschland hinsichtlich der hohen Ausländer bzw. Migranten Anteile zu diskutieren. Es ist falsch und diese Menschen begehen schreckliche, und vorallem sinn- und wertlose Fehler die anderen viel zu oft schaden. Aber dir ist doch auch daran gelegen diese Diskussion irgendwann zu einem Ende zu bringen, dies geschieht in keinem Fall indem du den jungen Türken erzählst der Islam wäre schuld und sie müssten ihre Weltsicht überdenken. Man merkt doch schon an der Aussage als solches das da irgendwas nicht stimmen kann.. also, wenn auch du ein Interesse daran hast das es zu allgemein weniger Kriminalität in diesem Land kommt (nicht nur von Ausländern, aber eben besonders) bitte ich dich dich ordentlich und ausführlich mit Ursache und Wirkung dieser Situation auseinander zu setzen.
Nicht mehr. Hier im Thread steht schon einiges - aber sieh bitte ein das du, wenn du genau so weiter machst diese Diskussion für eine lange Zeit unnötig erschweren und blockieren wirst. Denn dann müssten wir uns erstmal selbst davon überzeugen, die richtigen Schritte zu gehen. Ist ungeil.
sukzessfull trohllol postete
er hat einfach nur recht.
sobald man hier irgendwas sagt, das irgendwas mit ausländern zu tun hat ist man sofort ein nazi..
Für jeden der genau so denkt: NEIN!
Es ist wichtig, über die katastrophalen Zahlen bzgl. der (Jugend)Kriminalität in Deutschland hinsichtlich der hohen Ausländer bzw. Migranten Anteile zu diskutieren. Es ist falsch und diese Menschen begehen schreckliche, und vorallem sinn- und wertlose Fehler die anderen viel zu oft schaden. Aber dir ist doch auch daran gelegen diese Diskussion irgendwann zu einem Ende zu bringen, dies geschieht in keinem Fall indem du den jungen Türken erzählst der Islam wäre schuld und sie müssten ihre Weltsicht überdenken. Man merkt doch schon an der Aussage als solches das da irgendwas nicht stimmen kann.. also, wenn auch du ein Interesse daran hast das es zu allgemein weniger Kriminalität in diesem Land kommt (nicht nur von Ausländern, aber eben besonders) bitte ich dich dich ordentlich und ausführlich mit Ursache und Wirkung dieser Situation auseinander zu setzen.
Nicht mehr. Hier im Thread steht schon einiges - aber sieh bitte ein das du, wenn du genau so weiter machst diese Diskussion für eine lange Zeit unnötig erschweren und blockieren wirst. Denn dann müssten wir uns erstmal selbst davon überzeugen, die richtigen Schritte zu gehen. Ist ungeil.
Ich finde Menschen müssen ihr Weltbild ändern, wenn sie beispielsweise Frauen, die nicht ihrer schmalen Welt entsprechen, verachten.
Woher also diese Aufgeregtheit, diese so irrationalen Reaktionen von Politikern und auch Journalisten? Man kann da nur spekulieren. Ich sehe im wesentlichen zwei miteinander zusammenhängende Gesichtspunkte.
Mein Eindruck ist zum einen, daß Sarrazin eine Grundlage der mehrheitlichen Überzeugung seit Bestehen der Bundesrepublik in Frage stellt; einen Konsens, der wesentlich unsere heutige deutsche Identität bestimmt: Die Überzeugung, daß diese Bundesrepublik, indem sie sich konsequent gegen das Erbe des Nationalsozialismus gestellt hat, ein heiles, ein immerwährend prosperierendes Land geworden ist, ein Land ohne die inneren Konflikte, die andere Länder schütteln.
Als friedfertig, sozial, gastfreundlich gegenüber Fremden sehen wir uns. Kurz, vorbildlich. Für die Last des Nationalsozialismus, die auf unserem Gewissen lastet, für diese nationale Schande entschädigen wir uns mit diesem Autostereotyp eines heutigen Musterlandes. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, wieder einmal.
Hinzu kommt: Wir waren sechzig Jahre erfolgreich, warum also nicht auch in Zukunft? Wir sind ein welteit beneideter Sozialstaat, warum sollen wir das nicht weiter sein können? Wir nehmen seit Jahrzehnten bereitwillig Einwanderer auf; und wo sind Konflikte wie diejenigen, die sich zum Beispiel in Frankreich von Zeit zu Zeit in Krawallen in der Banlieue entladen?
Kurzum, wir machen doch alles richtig, wir Deutschen. Diese Überzeugung scheint mir der Hintergrund für die hochgradig affektiv geladene Ablehnung von Sarrazins Thesen zu sein. Denn just das alles stellt Sarrazin in Frage. Er zeichnet ein beklemmendes, ein düsteres Bild der deutschen Zukunft. Er benimmt sich wie ein Familienmitglied, das auf einmal loslegt und alle Lebenslügen der Familie beim Namen nennt. Da liegen schnell die Nerven blank.
nachzulesen auf http://zettelsraum.blogspot.com/ , Sarrazin auf dem Prüfstand der Wissenschaft (1): Warum ich diese Serie schreibe. Plädoyer für eine vernünftige Diskussion
sehr empfehlenswert, unabhängig von der individuellen meinung zu sarrazin's thesen sollte man sich das mal durchlesen.
reeed postete
vieles ist daran schon wahr. wenn sich hier in deutschland nicht bald was ändert, wird es nur noch arme und reiche leute geben. außerdem wird deutschland von anderen ethnischen gruppen übervölkert werden.
sowas wie eine mittelschicht wird es durch den sozialabbau und die verlagerung der arbeitsplätze bald nicht mehr geben.
ich finde auch das er sich zu hart ausdrückt!..viele menschen die einfach nicht gut genug informirt sind nehmen das genau so an wie er es anspricht und denken das sie ihren rasismus frei ausleben dürfen...allerdings hat er recht! mehr kann man dazu nicht sagen...
wenn man sich so seine buchvorstellung anhört, merkt man mal wieder wie sinnlos seine thesen in den medien gepusht wurden. finde das, was er sagt macht sinn und ich überleg grad mir das buch zu kaufen, um mir eine meinung zu bilden.
aber er hat schon recht mit dem was er da schreibt, deshalb verstehe ich es auch nicht, wieso die ihn alle so flamen.
Weil in dem heutigen Deutschland jeder Deutsche geflamed wird, wenn er was gegen Ausländer etc pp. sagt :)
Einfach nur armselig was für Leute in Deutschland rumlaufen und jeden als Neo-Nazi abstempeln, nur weil man mal sagt, dass das eigene Land zu Grunde geht.
Mensa flesh postete
Also gut, ich versuchs mal:
- Vergleiche mit Zuwanderungspolitik der 60er Jahre und Zuwanderungspolitik in Staaten wie Kanada oder Australien sind per se unqualifiziert, weil dort komplett andere Bedingungen herrschen
- insbesondere ist Deutschland, ob man's glaubt oder nicht, anders als andere Staaten auch auf Zuwanderung von Nicht-Akademikern angewiesen (siehe Gentrifizierung der Gesellschaft, siehe globale Konkurrenz in der Wirtschaft, siehe Mangel an wenigstens halbwegs kompetenten Azubis)
- Deutschland muss sich, um den hohen Wohlstand hierzulande zu halten (und ja, der hängt nun mal auch zu großen Teilen von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ab, ob's euch gefällt oder nicht), als Zuwanderungsland verstehen und gute Rahmenbedingungen für Integration schaffen
- eine Verringerung der Immibration würde zu gesellschaftlichen Problemen führen, stattdessen muss man sie akzeptieren. Dazu gehört auch: Kultur auf sinnvolle Art und Weise sichern (was genau schutzwürdig ist und was nicht - darüber sollen sich andere Gedanken machen)... aber zu behaupten, die Moslems hier würden automatisch die deutsche Kultur zugrunde gehen lassen, ist Quatsch
- weltweit vermischen sich die Kulturen sehr stark, nicht nur hierzulande.... "Kultur-Protektionismus" führt zu nichts, stattdessen muss man Konzepte entwickeln, wie man damit umgeht
- Integration ist in erster Linie eine Bringschuld, das stimmt, aber es ist völlig falsch, so zu tun, als würden sich die meisten Moslems nicht integrieren oder integrieren wollen... ganz im Gegenteil, z.B. die Geburtenrate passt sich in der zweiten Generation fast vollständig dem deutschen Mittel an (und andere Sachen auch, darunter Gesellschaftliches)... und auch so integriert sich die Mehrzahl der Immigranten aus islamischen Ländern ganz gut, auch wenn hier auf jeden Fall noch viel getan werden muss (nur bitte konstruktiv und nicht wie Sarrazin das vor hat)
- Intelligenz hängt natürlich von den Eltern ab (ob Gene oder Erziehung/Mentalität - irrelevant), und ungebildete Menschen haben mehr Kinder, aber durch gute Erziehungs- und Bildungspolitik lassen sich solche Menschen ausbildungsfähig machen... und Azubis wird Deutschland wie gesagt in Zukunft brauchen)... im Übrigen haben nicht nur Moslems viele Kinder, sondern Unterschichtenfamilien allgemein... ist also kein Immigraitons-, sondern ein Familienpolitik-Problem.
- sein Gerede davon, in 90 Jahren gäbe es keine Deutschen mehr, ist Unfug, denn die Bevölkerungsentwicklung über einen so langen Zeitraum lässt sich kaum vorhersehen und hängt von sehr sehr vielen Faktoren ab... es ist völlig unrealistisch, dass in 50 Jahren immer noch viele Ausländer nach Deutschland einwandern und viele Kinder bekommen, während die Deutschen sehr wenige Kinder bekommen.
Ach ja, ich selbst bin liberal... nur halt fortschrittlich-liberal und nicht rückständig-liberal wie Herr Sarrazin. Mit Steinewerfern habe ich rein gar nichts am Hut. :)
agree
Hinzuzufügen ist noch, dass es auch nicht stimmt, die islamische Kultur sei grundsätzlich gegen die Leistung. Fleiß wird gerade dort ja ziemlich wichtig genommen, und z.B. Iraner sind hier in Deutschland auch sehr erfolgreich - was einfach daran liegt, dass aus Iran eher die Oberschicht herkommt.
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