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    Nanni postete
    DerName postete
    Die Gene sind schuld

    da hab ich aufgehört zu lesen. kann ich gleich ein bild artikel zur integration lesen.

    ne mal ernsthaft. das erste mit dieser DIW studie hört sich für mich noch plausibel und wiederlegt an. aber der rest ist echt nur rumgelabert ohne fakten und und nur verarsche ;) taz halt.

    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Die-Wahrheiten-des-Thilo-Sarrazin_aid_767084.html hier mal ohne solch ein rumgelaber ;)
    da bringst du ja selbst ein perfektes beispiel. hab ich tatsächlich richtig getippt. artikel, in dem paar belanglose sätze und zitate aus dem buch aufgeführt werden, mit einem geilen "!!faktencheck!!", geht dir gut in den kopp rein..
    sowas wie: ja, die aussage von sarrazin stimmt, weil die und die studie sagt das auch.
    nein, die aussage von sarrazin, dass berlin am meisten ausländer hat, stimmt nicht, weil hamburg hat mehr...
    ...rofl das ist echt eine super journalistische leistung.

    da ist mir die taz lieber, deren journalist wohl das buch im ganzen gelesen und verstanden hat und auf die wirklich problematischen aussagen eingeht (z.B. "die gene sind schuld")
    Aussage 6: „Die Berliner meinen immer, sie hätten besonders große Ausländeranteile; das ist falsch. Die Ausländeranteile von München Stuttgart, Köln oder Hamburg sind viel höher.”

    Faktencheck: Da irrt Herr Sarrazin. Berlins Ausländeranteil beträgt 23 Prozent. Nur der von Hamburg ist mit 26 Prozent höher. In München liegt er bei 23, in Stuttgart bei 22 und in Köln bei 17 Prozent.
    Steht doch da o_O

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      DerName postete

      Ich verstehe es wohl schon sehr gut. Nur was dein Redakteur und du wohl auch nicht verstanden haben ist einfach der punkt das er sich nicht bei jeden Punkt im Buch auf komplett Deutschland bezieht. Bitte lass auch mein link einfach mal weg ;) verstehen willst du es doch sobeso nicht.

      Ich wette und der nette Herr von der Taz und du haben nicht mal 1 seite gelesen aber flamen hier schon los.
      äh was? was hat es mit deutschland zu tun, wenn sich sarrazins argumentation sich auf komplett widerlegte theorien bezieht?
      erklär mir bitte, welcher punkt im buch "sich nicht auf komplett deutschland bezieht". bzw. was du genau damit sagen möchtest oder was der taz-reporter jetzt falsch verstanden hat.

      und ja, ich hab tatsächlich keine einzige seite gelesen.

      Kommentar


        ich wollte erst noch mal was zu schreiben aber du willst sobeso nur das lesen wovon du auch überzeugt bist darum lass ich es mal. Glaub halt weiter was in der taz steht wobei es höchstens ein punkt wiederlegt und der Rest echt nur Geschwafel ohne Fakten ist.

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          Die Integration läuft schief und ich konnte Sarrazin so lange folgen bis er mit diesem Gene-Gelaber angefangen hat.

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            Nanni postete
            DerName postete

            Ich verstehe es wohl schon sehr gut. Nur was dein Redakteur und du wohl auch nicht verstanden haben ist einfach der punkt das er sich nicht bei jeden Punkt im Buch auf komplett Deutschland bezieht. Bitte lass auch mein link einfach mal weg ;) verstehen willst du es doch sobeso nicht.

            Ich wette und der nette Herr von der Taz und du haben nicht mal 1 seite gelesen aber flamen hier schon los.
            äh was? was hat es mit deutschland zu tun, wenn sich sarrazins argumentation sich auf komplett widerlegte theorien bezieht?
            erklär mir bitte, welcher punkt im buch "sich nicht auf komplett deutschland bezieht". bzw. was du genau damit sagen möchtest oder was der taz-reporter jetzt falsch verstanden hat.

            und ja, ich hab tatsächlich keine einzige seite gelesen.
            "RP-online" überprüfte nun die gemachten Aussagen über Berlins Situation von Thilo Sarrazin, wegen der der Bundesbankvorstand in die Kritik geraten ist und zurücktreten soll. In Berlin leben demzufolge tatsächlich 20 Prozent von Sozialleistungen, bundesweit 10,1 Prozent.

            37, 1 Prozent aller Berliner Kinder unter 15 Jahren leben in Haushalten, die Hartz-IV-Leistungen beziehen. Zu den Aussagen, dass 70 Prozent der Türken sowie 90 Prozent der Araber nicht integrierbar wären, gibt es keine überprüfbaren Belege.

            Allerdings besitzen 43 Prozent der Angehörigen aller Zuwanderungsnationalitäten Abitur, einen Hochschulabschluss haben 39 Prozent. Einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro können türkische Unternehmen in Berlin pro Jahr verbuchen.
            Sehr viele seiner Statistiken sind nur auf Berlin bezogen

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              Hmm... hat vielleicht irgendjemand hier einen Link zu einem Kommentar zu Sarrazin, der sich nicht auf die moralischen/ethischen und pauschali-sierenden/populistischen Aspekte bezieht, sondern das Ganze aus einer wirtschaftlich-/soziologisch-/immigrationswissen-schaftlich-rationalen Sichtweise betrachtet? Klar, das erfordert etwas mehr Tiefgang als "Sarrazin pauschalisiert zu sehr, X% der Bevölkerungsgruppe X sind nämlich in Wirklichkeit gar nicht so" oder "ein Mensch darf nicht danach bewertet werden, wie hoch sein Nutzen für die Gesellschaft ist", aber kann doch nicht sein, dass es da nichts gibt. :s

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                DerName postete
                ich wollte erst noch mal was zu schreiben aber du willst sobeso nur das lesen wovon du auch überzeugt bist darum lass ich es mal. Glaub halt weiter was in der taz steht wobei es höchstens ein punkt wiederlegt und der Rest echt nur Geschwafel ohne Fakten ist.
                so kommst du mir nicht davon.
                hier sind paar auszüge aus dem artikel, und bitte erklär mir jetzt, was daran "geschwafel ohne fakten" ist.

                Auch beim Thema Bildung sortiert er sich die Fakten passend. Für Sarrazin steht fest, dass nicht das deutsche Schulsystem, sondern nur die mangelnde Intelligenz der muslimischen Migranten zu den schlechten Pisa-Ergebnissen führt. Denn mit Finnland und Korea würden zwei Länder siegen, die zwar sehr verschiedene Schulsysteme, aber kaum Einwanderung hätten.
                Dazu will jedoch nicht passen, dass auch die Niederlande viele muslimische Zuwanderer haben - und auf Platz vier bei Pisa stehen.

                Genauso seltsam ist Sarrazins Behauptung, dass ausgerechnet unter den Muslimen der kriminelle Nachwuchs von morgen heranwächst. Zwar weist die Berliner Kriminalitätsstatistik bei jugendlichen Intensivtätern eine überdurchschnittlich hohe Zahl von Nichtdeutschen aus. Doch die von Sarrazin als so integriert gelobten Osteuropäer stehen dort an erster und die Vietnamesen an dritter Stelle.

                Auch Sarrazin muss einräumen, dass "95 Prozent" der etwa vier Millionen Muslime in Deutschland "friedliebend" seien. Doch das beruhigt sein Misstrauen keineswegs, denn diese "kulturell andersartige Minderheit" sei den aktuellen Strömungen des weltweiten Islam ausgesetzt - den Sarrazin umstandslos als islamistisch und tendenziell terroristisch beschreibt.
                Er ignoriert, dass der Islam bei den hier lebenden Muslimen kaum auf Interesse stößt: Noch nicht einmal 5 Prozent gehören einer hiesigen islamischen Organisation oder einem der Dachverbände an - die sich überdies längst von Terrorismus distanziert haben. Die überwältigende Mehrheit der Muslime will sich offenbar weder für den Neubau von Moscheen noch bei der Kopftuchfrage engagieren.

                [...] Zu dieser "kulturell bedingten" Mentalität gehöre, dass muslimische Jungen am liebsten unter sich blieben, Frauen jeden Respekt verweigerten und ihre Lehrer gern als "Hurensöhne" titulierten.
                Als Beweis zitiert Sarrazin den arabischstämmigen Berlin-Neuköllner Sozialarbeiter Fadi Saad: "Mit Kuschelpädagogik kommt man bei diesen abgebrühten Jungs nicht weiter", sagt Saad, selbst ehemaliges Gang-Mitglied. Gleichzeitig berichtet dieser noch, dass es in Schulen im Libanon üblich sei, saubere Fingernägel vorzuzeigen - und völlig undenkbar, den Lehrer als "Hurensohn" zu begrüßen.
                Offenbar gibt es doch keine Mentalität, die aus der Herkunftskultur importiert wird - sonst wäre das Verhalten der muslimischen Jugendlichen in Berlin und im Libanon ja nicht so unterschiedlich.





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                  wo sind da fakten?

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                    ANONYMOUS postete
                    @schneider

                    unfassbar was du da für ideen verbreitest. Was integration verhindert ist nicht etwa der böse kapitalismus, sondern der sozialstaat, der einen anreiz schafft sich nicht zu integrieren

                    das land mit den wenigsten staatlichen eingriffen in die wirtschaft ist die USA, dort funktioniert integration problemlos, weil die leute sofort nach der ankunft arbeiten müssen um ihr leben zu finanzieren. Dass 90% der integration über die arbeitsstelle abläuft, dürfte allgemein bekannt sein.

                    es gibt kein anderes land der welt in dem migranten über sozialleistungen derartig "am gesellschaftlichen Reichtum" teilhaben wie in deutschland.
                    Du hast nicht wirklich vorgeschlagen das wir uns ein Vorbild an den USA nehmen?

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                      DerName postete
                      wo sind da fakten?
                      thilo sagt, nicht das schulsystem ist das problem, sondern die zuwanderung, weil finnland und korea (die wenig zuwanderung haben) an erster stelle in der pisastudie stehen.
                      die taz sagt: herr sarrazin, das ist so nicht nachvollziehbar, (und achtung jetzt kommt ein "fakt") denn niederlande ist auf platz vier bei pisa und hat ähnlich viel muslimische einwanderung wie deutschland.

                      thilo sagt, unter muslimen wächst der kriminelle nachwuchs der zukunft an.
                      die taz stellt fest (und achtung jetzt kommt ein "fakt"), in der jugendkriminalität ist der ausländeranteil überproportional hoch, aber was ist denn das? die osteuropäer sind an erster stelle!

                      thilo sagt, die "kulturelle andersartigkeit der minderheit (muslime)" sind den aktuellen strömungen des weltweiten islam ausgesetzt, und die sind ja alle islamistisch und tendenziell terroristisch.
                      die taz sagt dazu (und achtung jetzt kommt ein "fakt"): nur 5 % der muslime in deutschland sind überhaupt in islamischen organisationen usw. die meisten scheren sich nen dreck drum.

                      thilo sagt, es gibt eine "kulturell bedingte" mentalität, die dazu führt, dass muslime sich scheiße benehmen. dabei scheint er selbst ein beispiel zu nennen, das dies widerlegt, denn der zitierte herr erzählt, dass in libanon die schüler niemals ihre lehrer beleidigen würden. da musste der tazreporter garnicht nach nem "fakt" recherchieren, der widerspruch ist wohl im buch so abgedruckt..

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                        Entlich mal ein Politiker der nicht Blätter vor den Mund nimmt . Würd den auch wälen aber der is ja spd glaub ich. Ich glaub einige von den Steinewerfern hier vertragen einfach nicht die wahrheit.

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                          Die Wahrheit ist das wir gar kein Integrationsproblem haben *hust*.

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                            Also gut, ich versuchs mal:
                            - Vergleiche mit Zuwanderungspolitik der 60er Jahre und Zuwanderungspolitik in Staaten wie Kanada oder Australien sind per se unqualifiziert, weil dort komplett andere Bedingungen herrschen
                            - insbesondere ist Deutschland, ob man's glaubt oder nicht, anders als andere Staaten auch auf Zuwanderung von Nicht-Akademikern angewiesen (siehe Gentrifizierung der Gesellschaft, siehe globale Konkurrenz in der Wirtschaft, siehe Mangel an wenigstens halbwegs kompetenten Azubis)
                            - Deutschland muss sich, um den hohen Wohlstand hierzulande zu halten (und ja, der hängt nun mal auch zu großen Teilen von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ab, ob's euch gefällt oder nicht), als Zuwanderungsland verstehen und gute Rahmenbedingungen für Integration schaffen
                            - eine Verringerung der Immibration würde zu gesellschaftlichen Problemen führen, stattdessen muss man sie akzeptieren. Dazu gehört auch: Kultur auf sinnvolle Art und Weise sichern (was genau schutzwürdig ist und was nicht - darüber sollen sich andere Gedanken machen)... aber zu behaupten, die Moslems hier würden automatisch die deutsche Kultur zugrunde gehen lassen, ist Quatsch
                            - weltweit vermischen sich die Kulturen sehr stark, nicht nur hierzulande.... "Kultur-Protektionismus" führt zu nichts, stattdessen muss man Konzepte entwickeln, wie man damit umgeht
                            - Integration ist in erster Linie eine Bringschuld, das stimmt, aber es ist völlig falsch, so zu tun, als würden sich die meisten Moslems nicht integrieren oder integrieren wollen... ganz im Gegenteil, z.B. die Geburtenrate passt sich in der zweiten Generation fast vollständig dem deutschen Mittel an (und andere Sachen auch, darunter Gesellschaftliches)... und auch so integriert sich die Mehrzahl der Immigranten aus islamischen Ländern ganz gut, auch wenn hier auf jeden Fall noch viel getan werden muss (nur bitte konstruktiv und nicht wie Sarrazin das vor hat)
                            - Intelligenz hängt natürlich von den Eltern ab (ob Gene oder Erziehung/Mentalität - irrelevant), und ungebildete Menschen haben mehr Kinder, aber durch gute Erziehungs- und Bildungspolitik lassen sich solche Menschen ausbildungsfähig machen... und Azubis wird Deutschland wie gesagt in Zukunft brauchen)... im Übrigen haben nicht nur Moslems viele Kinder, sondern Unterschichtenfamilien allgemein... ist also kein Immigraitons-, sondern ein Familienpolitik-Problem.
                            - sein Gerede davon, in 90 Jahren gäbe es keine Deutschen mehr, ist Unfug, denn die Bevölkerungsentwicklung über einen so langen Zeitraum lässt sich kaum vorhersehen und hängt von sehr sehr vielen Faktoren ab... es ist völlig unrealistisch, dass in 50 Jahren immer noch viele Ausländer nach Deutschland einwandern und viele Kinder bekommen, während die Deutschen sehr wenige Kinder bekommen.

                            Ach ja, ich selbst bin liberal... nur halt fortschrittlich-liberal und nicht rückständig-liberal wie Herr Sarrazin. Mit Steinewerfern habe ich rein gar nichts am Hut. :)

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                              Nanni postete
                              DerName postete
                              wo sind da fakten?
                              thilo sagt, es gibt eine "kulturell bedingte" mentalität, die dazu führt, dass muslime sich scheiße benehmen. dabei scheint er selbst ein beispiel zu nennen, das dies widerlegt, denn der zitierte herr erzählt, dass in libanon die schüler niemals ihre lehrer beleidigen würden. da musste der tazreporter garnicht nach nem "fakt" recherchieren, der widerspruch ist wohl im buch so abgedruckt..
                              ich hab das buch nicht gelesen und es ist glaube ich nicht mal draußen und darum beziehen sie sich wohl auf das welt am sonntag iterview wo er das mit den genen anspricht.

                              Welt am Sonntag: Gibt es auch eine genetische Identität?

                              Sarrazin: Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden.

                              Welt am Sonntag: Wir haben also andere Gene als die Menschen hier im türkischen Café?

                              Sarrazin: Sie bringen mich nicht aus der Ruhe. Ich sage meine Dinge. Bis vor wenigen Jahrzehnten spielte Einwanderung für den Genpool der europäischen Bevölkerung nur eine geringe Rolle und vollzog sich überdies sehr langsam. Drei Viertel der Ahnen der heutigen Iren und Briten waren bereits vor 7500 Jahren auf den Britischen Inseln. Es ist nämlich falsch, dass es Einwanderungsbewegungen des Ausmaßes, wie wir sie heute haben, schon immer in Europa gegeben hätte. Seit der Völkerwanderung gab es solche Verschiebungen nicht mehr. In meinem Buch rede ich zudem nicht von Türken oder Arabern, sondern von muslimischen Migranten. Diese integrieren sich überall in Europa deutlich schlechter als andere Gruppen von Migranten. Die Ursachen dafür sind nicht ethnisch, sondern liegen offenbar in der Kultur des Islam. Vergleichen Sie die Integrationserfolge von Pakistani und Indern in Großbritannien.

                              Welt am Sonntag: Wer „Kultur“ sagt und „Gene“ und noch lieber „Rasse“ gesagt hätte, der muss mit Vorwürfen rechnen.

                              Sarrazin: Ich bin kein Rassist.

                              jetzt überdenkt mal dein kommentar.

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                                Mensa flesh postete
                                Also gut, ich versuchs mal:
                                - Vergleiche mit Zuwanderungspolitik der 60er Jahre und Zuwanderungspolitik in Staaten wie Kanada oder Australien sind per se unqualifiziert, weil dort komplett andere Bedingungen herrschen
                                - insbesondere ist Deutschland, ob man's glaubt oder nicht, anders als andere Staaten auch auf Zuwanderung von Nicht-Akademikern angewiesen (siehe Gentrifizierung der Gesellschaft, siehe globale Konkurrenz in der Wirtschaft, siehe Mangel an wenigstens halbwegs kompetenten Azubis)
                                - Deutschland muss sich, um den hohen Wohlstand hierzulande zu halten (und ja, der hängt nun mal auch zu großen Teilen von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ab, ob's euch gefällt oder nicht), als Zuwanderungsland verstehen und gute Rahmenbedingungen für Integration schaffen
                                - eine Verringerung der Immibration würde zu gesellschaftlichen Problemen führen, stattdessen muss man sie akzeptieren. Dazu gehört auch: Kultur auf sinnvolle Art und Weise sichern (was genau schutzwürdig ist und was nicht - darüber sollen sich andere Gedanken machen)... aber zu behaupten, die Moslems hier würden automatisch die deutsche Kultur zugrunde gehen lassen, ist Quatsch
                                - weltweit vermischen sich die Kulturen sehr stark, nicht nur hierzulande.... "Kultur-Protektionismus" führt zu nichts, stattdessen muss man Konzepte entwickeln, wie man damit umgeht
                                - Integration ist in erster Linie eine Bringschuld, das stimmt, aber es ist völlig falsch, so zu tun, als würden sich die meisten Moslems nicht integrieren oder integrieren wollen... ganz im Gegenteil, z.B. die Geburtenrate passt sich in der zweiten Generation fast vollständig dem deutschen Mittel an (und andere Sachen auch, darunter Gesellschaftliches)... und auch so integriert sich die Mehrzahl der Immigranten aus islamischen Ländern ganz gut, auch wenn hier auf jeden Fall noch viel getan werden muss (nur bitte konstruktiv und nicht wie Sarrazin das vor hat)
                                - Intelligenz hängt natürlich von den Eltern ab (ob Gene oder Erziehung/Mentalität - irrelevant), und ungebildete Menschen haben mehr Kinder, aber durch gute Erziehungs- und Bildungspolitik lassen sich solche Menschen ausbildungsfähig machen... und Azubis wird Deutschland wie gesagt in Zukunft brauchen)... im Übrigen haben nicht nur Moslems viele Kinder, sondern Unterschichtenfamilien allgemein... ist also kein Immigraitons-, sondern ein Familienpolitik-Problem.
                                - sein Gerede davon, in 90 Jahren gäbe es keine Deutschen mehr, ist Unfug, denn die Bevölkerungsentwicklung über einen so langen Zeitraum lässt sich kaum vorhersehen und hängt von sehr sehr vielen Faktoren ab... es ist völlig unrealistisch, dass in 50 Jahren immer noch viele Ausländer nach Deutschland einwandern und viele Kinder bekommen, während die Deutschen sehr wenige Kinder bekommen.

                                Ach ja, ich selbst bin liberal... nur halt fortschrittlich-liberal und nicht rückständig-liberal wie Herr Sarrazin. Mit Steinewerfern habe ich rein gar nichts am Hut. :)
                                Wohohoho, readmore wird einem ja wieder symphatisch (allgemein auf den letzten seiten).

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