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Mindestlohn und Lohndumping in Deutschland

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    #76
    PHONE postete
    schwarz postete
    PHONE postete
    wer für unter 10€/h in deutschland arbeiten geht, ist selbst schuld. selbst als studenlöhner im osten (looool!) bei h&M bekommt man seine 11€...
    Was für eine Behinderte Aussage. Mal abgesehen davon, dass ich das mit den 11 Euro bei HM nicht glaube, wär das ungefähr so ziemlich der einzige Nebenjob den ich kenne (im Osten :(), der über 10 Euro zahlt. (abgesehen von Jobs die fachliche Vorraussetzungen erfordern) - und dazu kommt auch noch, dass auf diese Jobs dann 10000 Studenten kommen. Mal von den lokalen Kleinstädten etc abgesehen, wo du froh bist, dass du 6-7 Euro bekommen würdest.
    Habe bisher wie gesagt bei h&m, steuerung der anzeigetafel von damen-volleyball-1.ligaverein :D, bei infineon 12er schichten und im schlaflabor als nachtwache gearbeitet. alles im osten und nie unter 10€/h. deswegen exisitiert für mich persönlich(!) diese diskussion nicht.
    war wohl aber in einer größeren Stadt. In der Provinz bekommen ausgelernte Automechaniker usw. 6€ - 6,50€, als Schüler habe ich damals 4-5€ kassiert.

    Bekomme im Moment 7,50€, ist ok.

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      #77
      MjK postete
      Spoiler: 
      kdw postete
      MjK postete

      Das die neoliberalen Kapitalverehrer immer noch nicht einsehen wollen, das es kein ewiges Wachstum gibt und somit das Grundkonzept nach Gewinnmaximierung eben kein Allheilmittel gegen Armut und Trostlosigkeit (vor allem Global betrachtet) ist, deutet auf die von mir gegen „euch“ unterstellte Ignoranz mehr hin, den je.
      "die neoliberalen kapitalverehrer". da hast du aber ganz tief in der mottenkiste retro-sozialistscher rhethorik gesucht :D
      erstens scheinst du nicht verstanden haben, was "wachstum" im volkswirtschaftlichen sinn bedeutet.
      zweitens bedeutet kapitalismus keineswegs gewinnmaximierung (in der perfekten marktwirtschaft gibt es gar keine gewinne). sondern nur (unter anderem), dass man ressourcen pareto-optimal einsetzen sollte.
      gesellschaftliche nachhaltigkeit sollte auch ein ergebnis effizienter ressourcennutzung, deshalb gibt es umverteilung und abgaben.

      aber wenn du es schöner findest, dass wie in der sovjet union, einzelne kartoffelsäcke im passagierflugzeug transportiert werden. dann brauchen wir nicht weiter diskutieren.

      Konsumgeilheit existiert deiner Meinung nach wohl gar nicht, gell? Für dich ist das alles Angemessen. Und das wir jedes Jahr ein neues Handy brauchen und selbstverständlich 3 Autos in der Familie (Mutter, Vater, Kind(ü18 versteht sich)), gehört zu unserem guten Recht! Immerhin haben wir das verdient! Wir erschaffen doch die Werte, mit unserer Produktivität, mit unserem Ehrgeiz und dem immer wehrenden Drang nach Verbesserung und Wertschöpfung.
      Das dieses Denken nicht all zu nachhaltig ist zeigt sich ja überdeutlich.
      ich halte nicht alles für angemessen. wie kommst du darauf? weil ich eine handtasche für 150€ nicht teuer finde?
      und bitte komm mir nicht mit diesen beleidigten mittelschicht relationen. klar sind 3 autos für drei personen viel. na und? für 70% der restlichen welt ist dein lebensstandard sicher auch völlig übertrieben.
      hast du dir gedanken darüber gemacht unter welchen bedingungen die halbleiter-materialien für dein handy gewonnen wurden? danach hast du sicher aus schlechtem gewissen für ein krankenhaus in kolumbien gespendet! und wenn du irgendwo scheißen gehst, hast du sicherlich auch dein eigenes recycling-klopapier dabei, nä?
      hör bitte mit diesem unehrlichen gerechtigkeitsgelaber auf.

      und am ende erklärst du mir bitte noch, was am immerwÄhrenden drang nach verbesserung schlecht ist.


      Die alten Geschichten von perfekten Märkten sind ja selbst in der Ökonomie als Utopien gekennzeichnet, also brauchst du damit gar nicht erst zu argumentieren. Generell sollte man die alten Theorien nicht unbedingt zu ernst nehmen.
      Ich empfehle mal einen Blick in das Gebiet der Evolutionsökonomik. (Bin mir übrigens der Ironie meiner letzten beiden Sätze bewusst)

      Meinst mich einschätzen zu können, anhand meiner posts, hast natürlich 0 Plan. Jetzt kannst du sagen, das ich das eben so bei dir gemacht habe, nur hast du angefangen, Zitat: „da kommen wieder die roten Propheten aus ihren löchern gekrochen“. Dachte da wäre „neoliberalen Kapitalverehrer“ ein angemessener Konter.

      Ablasshandel pflege ich idr. nicht zu leisten. Ich versuche nur zu verstehen und kritisch zu sein, gegenüber dem was uns gelehrt wird. Nenn mich ruhig einen Heuchler, das ist mir egal.

      Zum letzten Punkt: der immerwährende Drang nach Verbesserung ist genau dann gefährlich, wenn man ihn für sich nur mit Wohlstand, definiert.
      ich meinte nicht dich einschätzen zu können anhand von ein paar posts, die ich gelesen habe. ich wollte nur darauf hinweisen, dass die gerechtigkeitsdebatte mit einer ordentlichen prise heuchelei geführt wird. zu den alten theorien: die wollte ich nur als leitgedanken formulieren, da hier doch etwas ungenau diskutiert wird. außerdem dachte ich, dass man daran möglicherweise erkennen kann, dass ich ebenfalls nicht 100% zufrieden mit unserer wirtschaftlichen ordnung bin...
      Zitat: „da kommen wieder die roten Propheten aus ihren löchern gekrochen“. Dachte da wäre „neoliberalen Kapitalverehrer“ ein angemessener Konter. den punkt muss ich dir zugestehen :D

      stuNT_T postete
      Du verteufelst den Kommunismus, siehst aber nicht, dass der Kapitalismus mindestens genauso schlimm ist. Nur halt nicht direkt Stasilike sondern eben indirekt, von dem DU nichts mitbekommst, weil niemand im TV darüber berichtet.
      also wenn du ernsthaft der ansicht bist, dass es dem durchschnitt der leute im real existierenden kommunismus genauso geht, wie dem durchschnitt im kapitalistisch geprägten ländern, dann kann ich dich leider nicht ernstnehmen.
      und bitte misinterpretiere meine aussage nicht dahingehend, dass ich meine, dass es ALLEN menschen besser geht im kapitalismus.

      stuNT_T postete
      edit: und du raffst auch nicht, dass ich den kommunismus genauso fail finde wie den kaptilalismus, aber ich hasse so leute wie dich, die sich schützend vor das menschenverachtenste System der Welt stellen, weil sie das Glück hatten in die glücklicken 10% reingeboren zu sein. Du hast ein HIRN, benutz es danke.
      entschuldige, aber deinen bisherigen posts war nicht im geringsten zu entnehmen, dass du den kapitalismus genauso "fail" findest, wie den kommunismus. vorallem nicht, wenn du bei menschenverachtend den superlativ verwendest ;)

      und zum hirn benutzen: das scheint immernoch deiner deutungshoheit zu unterliegen, wann das der fall ist.

      im übrigen machen formulierungen, wie "ich hasse leute wie xy" und "benutze dein hirn" nicht unbedingt den anschein intelektueller überlegenheit.

      stuNT_T postete
      edit: und natürlich kommt dann noch das edit. Dir ist schon bewusst, dass die Staaten die unseren Reichtum finanzieren meist KEINE Meinungsfreiheit haben? :( Und da is gar nichts so frei, wie du es gern hast.

      und wenn du jetzt weiter nur über die gute seite des kapitalismus redest aka die 10%, red ich auch nur noch drüber wie gut es doch fidel geht in seinem sportanzug
      es gibt/gab keinen einzigen kommunistischen staat mit meinungsfreiheit. kapitalistische gibt es wenigstens ein paar.

      die unteren 10% oder oberen interessieren keine sau. den durchschnitt kann man besser vergleichen und da schneidet fidels fröhliches kuba leider ziemlich schlecht ab.

      stuNT_T postete
      @kdw

      man muss nicht wie ein mönch leben, um gewillt zu sein etwas zu verändern. Nur solange gewisse Parteien mehr als 20% Stimmen bekommen, fehlt sowieso die Basis in der Bevölkerung, die sich darüber Gedanken macht. Eben aus versch. Gründen - zu wenig Intelligenz, zu wenig Bildung, Verblendung, usw.
      ich habe in keinem satz gesagt, dass unser system perfekt oder auch nur gut ist. das ist es NICHT. aber ist auf jeden fall besser, als das was wir in einigen kommunistischen großexperimenten beobachten durften.
      was verblendung bei diesem thema ist, würde ich mir nicht rausnehmen allgemein zu definieren.

      ich gehe jetzt mal wieder meinem nicht lohnregulierten nebenjob nach ;)

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        #78
        kdw postete
        ich habe in keinem satz gesagt, dass unser system perfekt oder auch nur gut ist. das ist es NICHT. aber ist auf jeden fall besser, als das was wir in einigen kommunistischen großexperimenten beobachten durften.
        was verblendung bei diesem thema ist, würde ich mir nicht rausnehmen allgemein zu definieren.

        ich gehe jetzt mal wieder meinem nicht lohnregulierten nebenjob nach ;)
        Ich weiß nicht wie oft ichs noch sagen soll. Du vergleichst die wenigen Profiteure des Kapitalismus (UNS) mit dem kompletten Kommunismus. Und ja sogar du mit deinem 6 € Job gehörst noch zu den Profiteuren des Kapitalismus'.

        Ist es wirklich so schwer zu verstehen oder wo liegt das Problem ?

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          #79
          MjK postete
          Perfekt und Vollkommen sind Synonyme. kdw hat halt von der „perfekten marktwirtschaf“ geredet, sich dabei wahrscheinlich auf den vollkommenen berufen. Aus Vorsicht hab ich einfach nur seinen Terminus benutzt.
          ok.

          „In der Realität ist diese Marktform nicht anzutreffen und wird auch nicht als anzustrebendes Ideal postuliert.“

          nur das wir uns verstehen, eine Utopie:

          „ist eine Wunschvorstellung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie zwar denkbar und in vielen Fällen wünschenswert, vor dem jeweiligen historisch-kulturellen Hintergrund jedoch in vielen Fällen (noch) nicht oder nicht mehr realisierbar ist.„

          jaja der volkommene Markt ist Realität...in der Theorie! olololololol
          Eine Utopie beschreibt aber eine Wunschvorstellung, die nach emotionalen Maßstäben bereits vorher bewertet wurde, und sozusagen als ideale Gesellschaft angesehen wird, die noch erreicht werden muss/soll (beispiel : Multikulti-Gesellschaft, Arische Gesellschaft, Klassenlose Gesellschaft, etc.).

          In diesem Sinne ist der vollkommene Markt absolut keine Utopie, sondern beschreibt mit allen seinen Fehlern die Realität des Marktes tatsächlich am besten (bemerke : nicht "gut", sondern besser als alle anderen, also am besten).


          Und wie ernst Keynes genommen wird sehen wir ja in der Fiskalpolitik der Staaten....
          Ja, leider; das war ja auch mein Punkt.
          Dagegen muss man sich aber wehren, zumindest als nicht-dogmatischer, kritischer Ökonom.

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            #80
            stuNT_T postete
            kdw postete
            ich habe in keinem satz gesagt, dass unser system perfekt oder auch nur gut ist. das ist es NICHT. aber ist auf jeden fall besser, als das was wir in einigen kommunistischen großexperimenten beobachten durften.
            was verblendung bei diesem thema ist, würde ich mir nicht rausnehmen allgemein zu definieren.

            ich gehe jetzt mal wieder meinem nicht lohnregulierten nebenjob nach ;)
            Ich weiß nicht wie oft ichs noch sagen soll. Du vergleichst die wenigen Profiteure des Kapitalismus (UNS) mit dem kompletten Kommunismus. Und ja sogar du mit deinem 6 € Job gehörst noch zu den Profiteuren des Kapitalismus'.

            Ist es wirklich so schwer zu verstehen oder wo liegt das Problem ?
            Nenn mir einen Staat, dem es im Kommunismus besser ging als heute ;)

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              #81

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                #82
                ponzi postete
                stuNT_T postete
                kdw postete
                ich habe in keinem satz gesagt, dass unser system perfekt oder auch nur gut ist. das ist es NICHT. aber ist auf jeden fall besser, als das was wir in einigen kommunistischen großexperimenten beobachten durften.
                was verblendung bei diesem thema ist, würde ich mir nicht rausnehmen allgemein zu definieren.

                ich gehe jetzt mal wieder meinem nicht lohnregulierten nebenjob nach ;)
                Ich weiß nicht wie oft ichs noch sagen soll. Du vergleichst die wenigen Profiteure des Kapitalismus (UNS) mit dem kompletten Kommunismus. Und ja sogar du mit deinem 6 € Job gehörst noch zu den Profiteuren des Kapitalismus'.

                Ist es wirklich so schwer zu verstehen oder wo liegt das Problem ?
                Nenn mir einen Staat, dem es im Kommunismus besser ging als heute ;)
                Is wohl zu schwer für dich, die Antwort steht nämlich schon im gequotetem Text drinnen :(

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                  #83
                  ehm jein. du sagst die "wenigen profteure des kapitalismus (uns) mit dem kompletten kommunismus"

                  wenn es jedem komm. staat heute besser geht, sind sie ebenfalls profiteure des kapitalismus.

                  falls nicht, welcher staat hat nicht vom kapitalismus profitiert? (so ist die frage vllt besser gestellt)

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                    #84
                    topverdiener eines betriebes darf nicht mehr als das 10fache des mindestverdiener (der somit auch nicht weniger als ein 10tel des topverdieners bekommt) bekommen, fand ich ganz interessant als ich davon gehört hab. les mir nu den thread durch.

                    Kommentar


                      #85
                      ponzi postete
                      Eine Utopie beschreibt aber eine Wunschvorstellung, die nach emotionalen Maßstäben bereits vorher bewertet wurde, und sozusagen als ideale Gesellschaft angesehen wird, die noch erreicht werden muss/soll (beispiel : Multikulti-Gesellschaft, Arische Gesellschaft, Klassenlose Gesellschaft, etc.).

                      In diesem Sinne ist der vollkommene Markt absolut keine Utopie, sondern beschreibt mit allen seinen Fehlern die Realität des Marktes tatsächlich am besten (bemerke : nicht "gut", sondern besser als alle anderen, also am besten).
                      Die Utopie liegt ja darin (mMn), dass die Ökonomen meinen auch mit nicht real existierenden Modellen zu quasi-imaginären Märkten, Rückschlüsse auf reale Märkte schließen können.
                      Es ist ja, so gesehen, reine Spekulation. Und es handelt sich hierbei immerhin um eine Wissenschaft!
                      Es funktioniert beim besten willen nicht akkurat genug, das geben sie auch zu. Nur dann sollte man (und damit meine ich vor allem unsere Generation) doch wenigstens nach genaueren/besseren Theorien ahnden und nicht die „alten“ dogmatisieren. Die von mir vorher angesprochene Evolutionsökonomik (z.B. Friedrich August von Hayek) bietet da schon einen interessanten Ansatz, der ja wiederum in Konkurrenz zur Neoklassik steht.

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                        #86
                        MjK postete
                        ponzi postete
                        Eine Utopie beschreibt aber eine Wunschvorstellung, die nach emotionalen Maßstäben bereits vorher bewertet wurde, und sozusagen als ideale Gesellschaft angesehen wird, die noch erreicht werden muss/soll (beispiel : Multikulti-Gesellschaft, Arische Gesellschaft, Klassenlose Gesellschaft, etc.).

                        In diesem Sinne ist der vollkommene Markt absolut keine Utopie, sondern beschreibt mit allen seinen Fehlern die Realität des Marktes tatsächlich am besten (bemerke : nicht "gut", sondern besser als alle anderen, also am besten).
                        Die Utopie liegt ja darin (mMn), dass die Ökonomen meinen auch mit nicht real existierenden Modellen zu quasi-imaginären Märkten, Rückschlüsse auf reale Märkte schließen können.
                        Es ist ja, so gesehen, reine Spekulation. Und es handelt sich hierbei immerhin um eine Wissenschaft!
                        Es funktioniert beim besten willen nicht akkurat genug, das geben sie auch zu. Nur dann sollte man (und damit meine ich vor allem unsere Generation) doch wenigstens nach genaueren/besseren Theorien ahnden und nicht die „alten“ dogmatisieren. Die von mir vorher angesprochene Evolutionsökonomik (z.B. Friedrich August von Hayek) bietet da schon einen interessanten Ansatz, der ja wiederum in Konkurrenz zur Neoklassik steht.
                        es handelt sich nicht um reine spekulation. wie kommst du auf die idee? JEDE wissenschaft arbeitet mit modellen die IMMER die realtität vereinfachen.
                        das liegt übrigens daran, dass in fast allen wissenschaften systeme aus mehr als 2 teilchen betrachtet werden, die nunmal analytisch nicht lösbar sind und somit immer näherungen bedürfen!

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                          #87
                          bla postete
                          MjK postete
                          ponzi postete
                          Eine Utopie beschreibt aber eine Wunschvorstellung, die nach emotionalen Maßstäben bereits vorher bewertet wurde, und sozusagen als ideale Gesellschaft angesehen wird, die noch erreicht werden muss/soll (beispiel : Multikulti-Gesellschaft, Arische Gesellschaft, Klassenlose Gesellschaft, etc.).

                          In diesem Sinne ist der vollkommene Markt absolut keine Utopie, sondern beschreibt mit allen seinen Fehlern die Realität des Marktes tatsächlich am besten (bemerke : nicht "gut", sondern besser als alle anderen, also am besten).
                          Die Utopie liegt ja darin (mMn), dass die Ökonomen meinen auch mit nicht real existierenden Modellen zu quasi-imaginären Märkten, Rückschlüsse auf reale Märkte schließen können.
                          Es ist ja, so gesehen, reine Spekulation. Und es handelt sich hierbei immerhin um eine Wissenschaft!
                          Es funktioniert beim besten willen nicht akkurat genug, das geben sie auch zu. Nur dann sollte man (und damit meine ich vor allem unsere Generation) doch wenigstens nach genaueren/besseren Theorien ahnden und nicht die „alten“ dogmatisieren. Die von mir vorher angesprochene Evolutionsökonomik (z.B. Friedrich August von Hayek) bietet da schon einen interessanten Ansatz, der ja wiederum in Konkurrenz zur Neoklassik steht.
                          es handelt sich nicht um reine spekulation. wie kommst du auf die idee? JEDE wissenschaft arbeitet mit modellen die IMMER die realtität vereinfachen.
                          das liegt übrigens daran, dass in fast allen wissenschaften systeme aus mehr als 2 teilchen betrachtet werden, die nunmal analytisch nicht lösbar sind und somit immer näherungen bedürfen!
                          Ja, aber dem wissenschaftlichen Grundprinzip gebietet es auch die Beweisbarkeit und Korrektheit der Theorien zu fordern.
                          Wenn man ein Modell kreiert, von dem man von Anfang an sagt, das es weder beweisbar noch korrekt sein muss um in sich schlüssig zu sein, dann versteh ich nicht, wieso man es übermäßig ernst nehmen sollte.
                          Erinnert mich ebenfalls an die M-Theorie (bzw. Superstringtheorie).

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                            #88
                            stuNT_T postete
                            kdw postete
                            ich habe in keinem satz gesagt, dass unser system perfekt oder auch nur gut ist. das ist es NICHT. aber ist auf jeden fall besser, als das was wir in einigen kommunistischen großexperimenten beobachten durften.
                            was verblendung bei diesem thema ist, würde ich mir nicht rausnehmen allgemein zu definieren.

                            ich gehe jetzt mal wieder meinem nicht lohnregulierten nebenjob nach ;)
                            Ich weiß nicht wie oft ichs noch sagen soll. Du vergleichst die wenigen Profiteure des Kapitalismus (UNS) mit dem kompletten Kommunismus. Und ja sogar du mit deinem 6 € Job gehörst noch zu den Profiteuren des Kapitalismus'.

                            Ist es wirklich so schwer zu verstehen oder wo liegt das Problem ?
                            nein das problem liegt in deiner verweigerung texte zu erfassen. ich sprach vom durchschnitt. soll ichs nochmal schreiben: DURCHSCHNITT.
                            und in diesem durchschnitt der kapitalistischen länder gibt es nunmal nicht regelmäßige versorgungsenpässe. selbst wenn du die G8-länder rauslässt, ist die rangordnung dieselbe.

                            und wo du aus "nicht lohnreguliert" 6€ rausgelesen hast, musst du mir ebenfalls erklären (ich wohne in münchen, da gibt es fast keine 6€jobs. außerdem würde ich unter jetzigen bedingungen dafür erst gar nicht arbeiten).
                            aber bei deiner tendenziösen exegese ist es nicht im entferntesten verwunderlich, dass du weder deine sparsamen argumente belegst, noch, dass du nur auf einen abschnitt eingehst.

                            ich kenne einige linke, auch kommunisten, aber gottseidank hat keiner von denen sich je auf dieses sprachliche und inhaltliche niveau herabgelassen.

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                              #89
                              mindeslöhne würden die arbeitslosenquote steigern. welches übel wollt ihr?

                              mindestlöhne haben wir in deutschland schon in form von hartz4.. was wollt ihr denn noch

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                                #90



                                gerdikurt postete
                                Made in Germany ist den Menschen hier nichts mehr wert.In China produzierte Produkte werden den unseren aus preislichen Gründen vorgezogen.Das ist einer(!) der Gründe
                                du kannst aber beim einkaufen einfach unmöglich alles prüfen, selbst wenn du den richtigen gendanken hättest die heimische wirtschaft bewusst zu unterschtützen
                                etwas in china produziertes aber in dt verpacktes, kann auf der verpackung made in germany stehen haben, das produkt selbst hat dann ein amde in china drauf
                                und KLEIN ist das alles auch noch und ewige sucherei wäre es zusätzlich auch noch

                                man sollte es dem kunden vorallem einfach erstmal möglich machen bzw überhuapt deutsche/europäische" produkte überhaupt mal anbieten

                                war neulich klamoten und ne woche später n satz nötiger werkzeuge einkaufen, das eine komplett am arsch der welt zusammen genäht, das andere made in germany, ich hab nicht gesucht oder versucht, aber so funktioniert nunmal der markt, das eine wird dort und das andere hier gefertigt


                                kdw postete


                                kein RENOMMIERTER wissenschaftler in deutschland ist für einen mindestlohn. schau dir bitte mal an, was frankreich für tolle erfahrungen damit gemacht hat. 25% jugendarbeitslosigkeit rocken.

                                gott und? ensteht elend, ensteht unmut, entsteht wiederspruch, ensteht aufruhr
                                großartig, war die politik und wirtschaft mal kurz nicht clever genug das volk ruhig zu stellen

                                schwarz postete
                                Das Übel für dieses Problem ist einfach dieser überstrapazierte Kapitalismus.
                                was denn überstrapaziert? das ist der ganz normale kapitalismus, so wie er immer sein wollte und auch war, das system das wenige viele ausbeuten ist doch seit jahrtausenden normal, nun nennt man das von zeit zur zeit anders und wir haben das glück die beste form der ausbeutung zu ertragen, die globale, auf der richtigen seite der kugel



                                p4rc van Bommel postete
                                kann dir bis zum letzten Absatz folgen. Danach versteh ichs nicht. N bissel zusammenhangslos...
                                Nur weil deine Präferenz nicht zum Iphone tendiert, musst du andere nicht schlecht reden. Ist doch ähnlich wie mitm Auto. Die Dacia-Fahrer (ich könnt mich wieder über die Leute auslassen - lasse es aber hier) denken sich auch : "Scheiss Audi Bonzen - wollen nur damit angeben", weil diese nunmal ne andere Präferenzstruktur haben.
                                Wäre doch schlimm, wenn alle Leute gleich sind.
                                Zum Thema Iphone zurück: Manche kriegen nunmal nen Harten, wenn sie darauf angesprochen werden. Andere kaufen sichs aber auch, weils 1000000000 Apps gibt und es einfach super aussieht.

                                stimme dir sonst qausi in allem zu... ^^
                                aber man macht mit nem auto das wofür man es gekauft hat, man fährt
                                ein smartphone, vorallem eines von apple kann eben mehr als ein normales handy, für die zusatzfunktionen bezahlt man das geld beim iphone

                                wer es kauft aber nicht nutzt ist nunal eine konsum hure, nicht schlimm, ist fast jeder hier und da mal, immer unbewust, aber dennoch eine, sollte man auch zu stehen, wenns derart offensichtlich ist

                                ich kauf mir 3 mal im jahr ne cola, weil sie mich erfrischen soll, aber bitte kein zweites mal in den nächsten 4 moanten



                                stuNT_T postete
                                p4rc van Bommel postete
                                ...nur dass der Kommunismus bisher mega versagt hat und alles nurnoch schlimmer gemacht hat.
                                Und das begründest du, weil es !DIR SELBST! jetzt im Kapitalismus besser geht als den Leuten im Kommunismus? :)

                                Nur weil wir ~70% der Menschheit ausnützen, ist Kapitalismus für die restlichen ~30% so toll. (hab grad keine Zahlen im kopf, aber sind glaub ich noch mehr die wir ausnutzen)
                                80/20


                                p4rc van Bommel postete
                                Im Kapitalismus werden aber die meisten Menschenrechte geachtet.

                                Ich lebe lieber in einem Land, wo ich meine Meinung frei äußern darf, Pressefreiheit herrscht, ich demostrieren darf und ganz einfach meine Grundrechte geachtet werden.
                                man sollte schon noch zwischen wirtschaftsformen und staatsformen unterscheiden und ist der unterschied auch noch allgemein wissen sollte man noch weniger tun, nämlich nur noch auf die wortwahl achten und gelegentlich zu denken versuchen


                                MjK postete
                                also wenn du ernsthaft der ansicht bist, dass es dem durchschnitt der leute im real existierenden kommunismus genauso geht, wie dem durchschnitt im kapitalistisch geprägten ländern, dann kann ich dich leider nicht ernstnehmen.
                                und bitte misinterpretiere meine aussage nicht dahingehend, dass ich meine, dass es ALLEN menschen besser geht im kapitalismus.
                                aber nur so kannst du die rechnung machen, hersteller und konsument, beide sollten ein menschwürdiges leben führen können
                                in der sovjetunion musste kein 10 jähriges kind vollzeit arbeiten um nicht zu verhungern

                                wir reden nicht von gut, besser, wohlstand, wir reden von ansätzen menschlicher würde


                                ponzi postete


                                falls nicht, welcher staat hat nicht vom kapitalismus profitiert? (so ist die frage vllt besser gestellt)
                                wie staat? wir reden von menschen
                                den russen ging es in den 70er sicherlich deutlich besser als heute
                                kubaner hatten auch ihre guten jahre, vor dem kalten krieg
                                vor der isolation und verteuflung dürften auch die nord-koreaner ein schöneres leben gehabt haben


                                interessiert postete
                                topverdiener eines betriebes darf nicht mehr als das 10fache des mindestverdiener (der somit auch nicht weniger als ein 10tel des topverdieners bekommt) bekommen, fand ich ganz interessant als ich davon gehört hab. les mir nu den thread durch.

                                nene, ist schon richtig so, wissenschaftlich bewiesen das menschen das 24327534 fache von anderen menschen leisten können, jesus, mohamed, budha, unternehmensberater

                                mys postete
                                mindestlöhne haben wir in deutschland schon in form von hartz4.. was wollt ihr denn noch

                                ganz schöne asi logik, geht der harzer nicht arbeiten ist er ein schmarotzer, will er aber arbeiten und hat auch noch das pech qulaifiziert und hervorragend ausgebildet zu sein und geht für n 5er ernsthaft arbeiten, ist er automatisch schon wieder bildungsferne scheiss unterschicht, weil er doch dämlich sein MUSS!?

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