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    #61
    schwarz postete
    PHONE postete
    wer für unter 10€/h in deutschland arbeiten geht, ist selbst schuld. selbst als studenlöhner im osten (looool!) bei h&M bekommt man seine 11€...
    Was für eine Behinderte Aussage. Mal abgesehen davon, dass ich das mit den 11 Euro bei HM nicht glaube, wär das ungefähr so ziemlich der einzige Nebenjob den ich kenne (im Osten :(), der über 10 Euro zahlt. (abgesehen von Jobs die fachliche Vorraussetzungen erfordern) - und dazu kommt auch noch, dass auf diese Jobs dann 10000 Studenten kommen. Mal von den lokalen Kleinstädten etc abgesehen, wo du froh bist, dass du 6-7 Euro bekommen würdest.
    Habe bisher wie gesagt bei h&m, steuerung der anzeigetafel von damen-volleyball-1.ligaverein :D, bei infineon 12er schichten und im schlaflabor als nachtwache gearbeitet. alles im osten und nie unter 10€/h. deswegen exisitiert für mich persönlich(!) diese diskussion nicht.

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      #62
      roflkacke postete
      Hugger postete
      habs mal verschoben.

      denke man müsste einfach ein allgemeines gesetz entwerfen was es verbietet unter (sagen wir mal) 8 euro brutto zu verdienen. ob man es durchsetzen kann?? Keine ahnung.

      Außerdem sind es nicht immer die großen unternehmen die abzocken. wenn ich hier höre was mancher in der gastronomie verdient ist das unter aller würde.
      mein kumpel ist koch, der verdient 2500€ im moment, ist aber auch küchenchef dort
      ein "normaler" koch verdient zwischen 1200 und 1500€ bei denen im restaurant. und ja es ist trotzdem unter aller sau wenn man bedenkt das die von 8 uhr morgens bis 23 uhr abends (wenns gut läuft) arbeiten müssen
      dann geh öfter in schlechten restaurants essen, wenn du willst, dass sich das ändert.

      MjK postete
      Einerseits hat uns die Konsumgeilheit dort hin gebracht, wo wir heute sind (Wohlstandstechtisch), andererseits sind wir dadurch auch nicht glücklicher. Habe sogar das Gefühl die Ängste vermehren sich.
      Letzten Endes ists, wie schwarz bereits gesagt hat, ein Problem der Ideologie. Materialismus und Individualismus, gepaart mit einer gehörigen Mischung aus Ignoranz, werden irgendwann auch den Untergang der Menschen besiegeln, wenn es so weiter geht.
      Der Glaube an das 'Wachstum' kann ja so gesehen nur scheitern.
      hört, hört. da kommen wieder die roten propheten aus ihren löchern gekrochen. hier was von konsumgeilheit schwallen, aber selber regelmäßig nach dem günstigsten produkt suchen.
      ich würde gerne mal wissen, wer von euch nur fairtrade kaffee beim lieben, alten einzelhändler im kiez einkauft, sich sicherlich nur unter größten moralischen bedenken dazu durchringen konnte einen computer zu kaufen und wer hier noch nie was von h&m getragen hat.

      stuNT_T postete
      schwarz postete
      Spoiler: 
      p4rc van Bommel postete
      schwarz postete
      roflkacke postete
      Hugger postete
      habs mal verschoben.

      denke man müsste einfach ein allgemeines gesetz entwerfen was es verbietet unter (sagen wir mal) 8 euro brutto zu verdienen. ob man es durchsetzen kann?? Keine ahnung.

      Außerdem sind es nicht immer die großen unternehmen die abzocken. wenn ich hier höre was mancher in der gastronomie verdient ist das unter aller würde.
      mein kumpel ist koch, der verdient 2500€ im moment, ist aber auch küchenchef dort
      ein "normaler" koch verdient zwischen 1200 und 1500€ bei denen im restaurant. und ja es ist trotzdem unter aller sau wenn man bedenkt das die von 8 uhr morgens bis 23 uhr abends (wenns gut läuft) arbeiten müssen
      Ist aber mMn immernoch nen guter Verdienst fürn Koch - die haben da echt noch Glück ;)

      Und Hugger: Mein Gott bist du blöde, kleine Unternehmen orientieren sich an großen Unternehmen und sie MÜSSEN, um zu überleben, sich deren Preisniveau anpassen. Wenn es keine Großunternehmen, also in Kleinstädten), in der Umgebung gibt, wird daraus eben ein Konkurrenzkampf unter Kleinunternehmen und nur der billigste wird auch überleben.

      Das Übel für dieses Problem ist einfach dieser überstrapazierte Kapitalismus. JEDER denkt nur an sich, jeder will soviel Gewinn einfahren wie möglich und niemand verschwendet einen Gedanken an die Mitmenschen..Es ist einfach die Ideologie der heutigen Gesellschaft. Von kleinan wird dir gepredigt "du bist, was du hast" und dementsprechend entwickelt sich eine Angst davor, nichts zu haben. Wir sind in einem viel zu weitem Stadium und irgendwann zerstört sich das System selbst.
      (bestes Beispiel ist doch readmore - treib dich eine Woche hier rum und du erkennst wie materiell hier alle gestrickt sind, manche mehr, manche weniger)
      Oder diese ganzen Affen die sich ein Macbook/Iphone kaufen nur um ihren krassen Mitmenschen zu imponieren und damit im Endeffekt auch nichts weiter machen als nur zu telefonieren und sms zu schreiben. (menschen, die den shit wirklich brauchen , also gefühlte 1%, fühlen sich bitte nicht angesprochen)
      kann dir bis zum letzten Absatz folgen. Danach versteh ichs nicht. N bissel zusammenhangslos...
      Nur weil deine Präferenz nicht zum Iphone tendiert, musst du andere nicht schlecht reden. Ist doch ähnlich wie mitm Auto. Die Dacia-Fahrer (ich könnt mich wieder über die Leute auslassen - lasse es aber hier) denken sich auch : "Scheiss Audi Bonzen - wollen nur damit angeben", weil diese nunmal ne andere Präferenzstruktur haben.
      Wäre doch schlimm, wenn alle Leute gleich sind.
      Zum Thema Iphone zurück: Manche kriegen nunmal nen Harten, wenn sie darauf angesprochen werden. Andere kaufen sichs aber auch, weils 1000000000 Apps gibt und es einfach super aussieht.

      stimme dir sonst qausi in allem zu... ^^


      Jo war vll etwas überflüssig - ging mir eig nur um das Konsumstreben der Gesellschaft :]
      Je teurer, je größer desto besser..
      Gestern mit ner Tusse geredet, die sich ne Handtasche um 150 € gekauft hat. Hab nach 5 min auf Durchzug geschaltet....
      was ist bitte an einer handtasche für 150€ irrsinniges konsumstreben? ich bin mir ziemlich sicher, dass du dir schonmal sachen gekauft hast zu einem preis, den andere leute für zu hoch dafür halten.
      die tussi wird sich wahrscheinlich auch wundern, was du in deinem leben für pcs ausgegeben hast. zudem wird diese handtasche in ihnrer herstellung moralisch einwandfreier sein, als jedes elektro-gerät.


      ach btw: wir haben in deutschland einen impliziten mindestlohn. da wir eine der höchsten arbeitslosensicherungen haben, haben deutsche auch einen sehr viel höheren reservationslohn, der sich direkt in lohnzahlungen der unternehmen niederschlägt.

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        #63
        stuNT_T postete
        p4rc van Bommel postete
        ...nur dass der Kommunismus bisher mega versagt hat und alles nurnoch schlimmer gemacht hat.
        Und das begründest du, weil es !DIR SELBST! jetzt im Kapitalismus besser geht als den Leuten im Kommunismus? :)

        Nur weil wir ~70% der Menschheit ausnützen, ist Kapitalismus für die restlichen ~30% so toll. (hab grad keine Zahlen im kopf, aber sind glaub ich noch mehr die wir ausnutzen)
        die glücklichen kubaner und nordkoreaner können da mit überlegenem lächeln sagen, dass sie wenigstens nicht vom bösen kapitalismus ausgenutzt werden.

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          #64
          kdw postete


          MjK postete
          Einerseits hat uns die Konsumgeilheit dort hin gebracht, wo wir heute sind (Wohlstandstechtisch), andererseits sind wir dadurch auch nicht glücklicher. Habe sogar das Gefühl die Ängste vermehren sich.
          Letzten Endes ists, wie schwarz bereits gesagt hat, ein Problem der Ideologie. Materialismus und Individualismus, gepaart mit einer gehörigen Mischung aus Ignoranz, werden irgendwann auch den Untergang der Menschen besiegeln, wenn es so weiter geht.
          Der Glaube an das 'Wachstum' kann ja so gesehen nur scheitern.
          hört, hört. da kommen wieder die roten propheten aus ihren löchern gekrochen. hier was von konsumgeilheit schwallen, aber selber regelmäßig nach dem günstigsten produkt suchen.
          ich würde gerne mal wissen, wer von euch nur fairtrade kaffee beim lieben, alten einzelhändler im kiez einkauft, sich sicherlich nur unter größten moralischen bedenken dazu durchringen konnte einen computer zu kaufen und wer hier noch nie was von h&m getragen hat.
          Das die neoliberalen Kapitalverehrer immer noch nicht einsehen wollen, das es kein ewiges Wachstum gibt und somit das Grundkonzept nach Gewinnmaximierung eben kein Allheilmittel gegen Armut und Trostlosigkeit (vor allem Global betrachtet) ist, deutet auf die von mir gegen „euch“ unterstellte Ignoranz mehr hin, den je.

          Konsumgeilheit existiert deiner Meinung nach wohl gar nicht, gell? Für dich ist das alles Angemessen. Und das wir jedes Jahr ein neues Handy brauchen und selbstverständlich 3 Autos in der Familie (Mutter, Vater, Kind(ü18 versteht sich)), gehört zu unserem guten Recht! Immerhin haben wir das verdient! Wir erschaffen doch die Werte, mit unserer Produktivität, mit unserem Ehrgeiz und dem immer wehrenden Drang nach Verbesserung und Wertschöpfung.
          Das dieses Denken nicht all zu nachhaltig ist zeigt sich ja überdeutlich.

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            #65
            Nordkorea -> autarker Kommunismus "Chuche-Ideologie" - Nordkorea war bis Anfang der 70er wirtschaftlich stärker als der Süden
            Kuba -> Lief trotz Sanktionen "gut" bis zur Dürre und hat sich davor trotz hunderte Sabotageakte gegen die Industrie von seiten der USA (belegt) gut gehalten. Die Mordanschläge auf Castro von den USA (belegt zwar nicht die 1xx die Kuba angibt aber irgendwas zwischen 10 und 20) tun natürlich ihr übriges, um einen starken charismatischen Typen zu degenerieren (letzter Satz nur meine Einschätzung)


            Hätte halt mal gerne eine Kommunismus gehabt, ohne Sabotage, Spionage, Gerüchteverbreitung und Hassgeschüre unter der Bevölkerung. Doch selbst die derzeitigen System laufen noch mind. gleich gut wie der Kapitalismus. In Nordkorea, Kuba und co gibts genauso die 10% die von den restlichen 90% Leben, nur ist das dort halt alles sehr viel deutlicher zu sehen. Das wäre als wie wenn jeder Einwohner Deutschlands mit 9 total armen Leuten, die sich um ein verschimmeltes Brot pro Tag streiten, in nem Dorf ansiedelt und dort mit seinem alltäglichem Luxus lebt. Sag du mir wie lange das funktioniert.

            Der einzige Grund mMn warum der Kapitalismus schon so lange funktioniert ist, dass die armen Leuten nur ihr eigenes Elened sehen und nicht jeden Tag daran erinnert werden WARUM es ihnen so geht und die Reichen halt umgekehrt nicht daran erinnert werden warum es ihnen so gut geht.

            Sieht man eh hier wunderbar. Du verteufelst den Kommunismus, siehst aber nicht, dass der Kapitalismus mindestens genauso schlimm ist. Nur halt nicht direkt Stasilike sondern eben indirekt, von dem DU nichts mitbekommst, weil niemand im TV darüber berichtet. Wen interessiert schon ein Bürgerkrieg in Afrika? - z.b. Elfenbeinküste bis 2007. Ich hab nicht EINE Nachricht darüber im TV gesehen. Von Anschlägen im Irak die mich mittlerweile sowas von hart waynen hör ich jeden tag 20 mal.

            So muss aufhören sonst reg ich mich zu sehr auf.

            Korrekturgelesen - negativ
            auf Grammatik, Rechtschrebung geachtet - negativ

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              #66
              Im Kapitalismus werden aber die meisten Menschenrechte geachtet.

              Ich lebe lieber in einem Land, wo ich meine Meinung frei äußern darf, Pressefreiheit herrscht, ich demostrieren darf und ganz einfach meine Grundrechte geachtet werden.
              Das ist im theoretischen Kapitalismus gegeben..aber in der Praxis leider eher semigut zu finden.

              Hätte halt mal gerne eine Kommunismus gehabt, ohne Sabotage, Spionage, Gerüchteverbreitung und Hassgeschüre unter der Bevölkerung.
              Ich hätte auch gerne den perfekten Kapitalimus. lol

              In der Praxis wird der Kapitalimus weit besser umgesetzt als der Kommunismus. Solange das so ist lebe ich lieber im Kapitalismus, sorry.
              Das hätte, wäre, würde bla bla kannste dir sparen.

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                #67
                ich rede von der wirtschaftsform, du von der Demokratie. sehr gut 5 setzen

                edit: du hast es btw noch immer nicht gerafft. Dann schick doch einfach deine Kinder nach Asien in ne Schuhfabrik mit 8 Jahren, wenn der Kapitalismus so gut ist. Nicht?

                Och warum, dachte der Kapitalismus ist so gut?!

                Ah ok, nur für dich?

                OH WAIT!

                edit: und du raffst auch nicht, dass ich den kommunismus genauso fail finde wie den kaptilalismus, aber ich hasse so leute wie dich, die sich schützend vor das menschenverachtenste System der Welt stellen, weil sie das Glück hatten in die glücklicken 10% reingeboren zu sein. Du hast ein HIRN, benutz es danke.

                Kommentar


                  #68
                  Leider sind in der Praxis Wirtschaftsform und Staatsform quasi untrennbar miteinander verbunden ^^



                  edit:
                  stuNT_T postete


                  edit: und du raffst auch nicht, dass ich den kommunismus genauso fail finde wie den kaptilalismus, aber ich hasse so leute wie dich, die sich schützend vor das menschenverachtenste System der Welt stellen, weil sie das Glück hatten in die glücklicken 10% reingeboren zu sein. Du hast ein HIRN, benutz es danke.
                  Ne hab nicht gerafft, dass du den kommunismuss GENAU SO FAIL findest..aber danke für den hinweis.

                  du hasst so leute wie mich.. ok.
                  Stelle mich nicht schützend vor das System. Ich sehe nur die Realität und beurtiele sie subjektiv.

                  Ich soll mein hirn benutzen. Ok.
                  Aber w8: Warst du nicht derjenige, der meinte, 9/11 sei ein InsideJob (wo du dich auf InterWebzZzVids bezogst)? doch oder?
                  Und auch derjenige, der im Griechenland Thread meinte, die Polizei greife nur so hart durch, weil bei Ihnen die löhne ja nicht gekürzt würden/ bzw sie ja keine einschränkungen zu ertragen hätten? doch oder?
                  Anschließend beleidigst du jeden, der nicht so "intelligent" ist wie du...Ok
                  Und du sagst mir ich solle mein Gehirn benutzen..Ok

                  nagut, gehört nicht zum Thema.

                  btt: Ich respektiere deine Meinung hier. Würden wir uns verbal unterhalten, wären wir glaub ich schnell auf einen Konsens gekommen. Aber hör mal bitte auf, beleidigend zu werden.

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                    #69
                    kann kein böses smiley gesicht machen - also stell dir eins vor

                    EIN GANZ GANZ BÖSES!

                    :(

                    edit: und natürlich kommt dann noch das edit. Dir ist schon bewusst, dass die Staaten die unseren Reichtum finanzieren meist KEINE Meinungsfreiheit haben? :( Und da is gar nichts so frei, wie du es gern hast.

                    und wenn du jetzt weiter nur über die gute seite des kapitalismus redest aka die 10%, red ich auch nur noch drüber wie gut es doch fidel geht in seinem sportanzug

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                      #70
                      MjK postete

                      Das die neoliberalen Kapitalverehrer immer noch nicht einsehen wollen, das es kein ewiges Wachstum gibt und somit das Grundkonzept nach Gewinnmaximierung eben kein Allheilmittel gegen Armut und Trostlosigkeit (vor allem Global betrachtet) ist, deutet auf die von mir gegen „euch“ unterstellte Ignoranz mehr hin, den je.
                      "die neoliberalen kapitalverehrer". da hast du aber ganz tief in der mottenkiste retro-sozialistscher rhethorik gesucht :D
                      erstens scheinst du nicht verstanden haben, was "wachstum" im volkswirtschaftlichen sinn bedeutet.
                      zweitens bedeutet kapitalismus keineswegs gewinnmaximierung (in der perfekten marktwirtschaft gibt es gar keine gewinne). sondern nur (unter anderem), dass man ressourcen pareto-optimal einsetzen sollte.
                      gesellschaftliche nachhaltigkeit sollte auch ein ergebnis effizienter ressourcennutzung, deshalb gibt es umverteilung und abgaben.

                      aber wenn du es schöner findest, dass wie in der sovjet union, einzelne kartoffelsäcke im passagierflugzeug transportiert werden. dann brauchen wir nicht weiter diskutieren.

                      Konsumgeilheit existiert deiner Meinung nach wohl gar nicht, gell? Für dich ist das alles Angemessen. Und das wir jedes Jahr ein neues Handy brauchen und selbstverständlich 3 Autos in der Familie (Mutter, Vater, Kind(ü18 versteht sich)), gehört zu unserem guten Recht! Immerhin haben wir das verdient! Wir erschaffen doch die Werte, mit unserer Produktivität, mit unserem Ehrgeiz und dem immer wehrenden Drang nach Verbesserung und Wertschöpfung.
                      Das dieses Denken nicht all zu nachhaltig ist zeigt sich ja überdeutlich.
                      ich halte nicht alles für angemessen. wie kommst du darauf? weil ich eine handtasche für 150€ nicht teuer finde?
                      und bitte komm mir nicht mit diesen beleidigten mittelschicht relationen. klar sind 3 autos für drei personen viel. na und? für 70% der restlichen welt ist dein lebensstandard sicher auch völlig übertrieben.
                      hast du dir gedanken darüber gemacht unter welchen bedingungen die halbleiter-materialien für dein handy gewonnen wurden? danach hast du sicher aus schlechtem gewissen für ein krankenhaus in kolumbien gespendet! und wenn du irgendwo scheißen gehst, hast du sicherlich auch dein eigenes recycling-klopapier dabei, nä?
                      hör bitte mit diesem unehrlichen gerechtigkeitsgelaber auf.

                      und am ende erklärst du mir bitte noch, was am immerwÄhrenden drang nach verbesserung schlecht ist.

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                        #71
                        @kdw

                        man muss nicht wie ein mönch leben, um gewillt zu sein etwas zu verändern. Nur solange gewisse Parteien mehr als 20% Stimmen bekommen, fehlt sowieso die Basis in der Bevölkerung, die sich darüber Gedanken macht. Eben aus versch. Gründen - zu wenig Intelligenz, zu wenig Bildung, Verblendung, usw.

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                          #72
                          p4rc van Bommel postete
                          ...nur dass der Kommunismus bisher mega versagt hat und alles nurnoch schlimmer gemacht hat.

                          auch mMn kann das Endziel der Menschheit nur in einer abgewandelten Form des Kommunismus liegen.

                          Gene Roddenberry und co haben es ja in Star Trek vorgemacht:
                          Dort existiert eine Gesellschaft, in der es kein Geld gibt und jeder einen Job nach seinen (geistigen und körperlichen) Möglichkeiten erreichen kann.
                          auch wenns nerdig klingt, das kann längerfristig nur unser Ziel sein.
                          Es ist quasi eine Mischung aus Kapitalismus und Kommunismus, in welcher die Schwächen beider Formen minimiert werden.
                          Was auch daran liegt, dass wir den Kommunismus, wie Marx ihn haben wollte - eben aufgrund unseres Charakters und dieser Selbstsucht - , nie ausgelebt haben

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                            #73
                            Spoiler: 
                            kdw postete
                            MjK postete

                            Das die neoliberalen Kapitalverehrer immer noch nicht einsehen wollen, das es kein ewiges Wachstum gibt und somit das Grundkonzept nach Gewinnmaximierung eben kein Allheilmittel gegen Armut und Trostlosigkeit (vor allem Global betrachtet) ist, deutet auf die von mir gegen „euch“ unterstellte Ignoranz mehr hin, den je.
                            "die neoliberalen kapitalverehrer". da hast du aber ganz tief in der mottenkiste retro-sozialistscher rhethorik gesucht :D
                            erstens scheinst du nicht verstanden haben, was "wachstum" im volkswirtschaftlichen sinn bedeutet.
                            zweitens bedeutet kapitalismus keineswegs gewinnmaximierung (in der perfekten marktwirtschaft gibt es gar keine gewinne). sondern nur (unter anderem), dass man ressourcen pareto-optimal einsetzen sollte.
                            gesellschaftliche nachhaltigkeit sollte auch ein ergebnis effizienter ressourcennutzung, deshalb gibt es umverteilung und abgaben.

                            aber wenn du es schöner findest, dass wie in der sovjet union, einzelne kartoffelsäcke im passagierflugzeug transportiert werden. dann brauchen wir nicht weiter diskutieren.

                            Konsumgeilheit existiert deiner Meinung nach wohl gar nicht, gell? Für dich ist das alles Angemessen. Und das wir jedes Jahr ein neues Handy brauchen und selbstverständlich 3 Autos in der Familie (Mutter, Vater, Kind(ü18 versteht sich)), gehört zu unserem guten Recht! Immerhin haben wir das verdient! Wir erschaffen doch die Werte, mit unserer Produktivität, mit unserem Ehrgeiz und dem immer wehrenden Drang nach Verbesserung und Wertschöpfung.
                            Das dieses Denken nicht all zu nachhaltig ist zeigt sich ja überdeutlich.
                            ich halte nicht alles für angemessen. wie kommst du darauf? weil ich eine handtasche für 150€ nicht teuer finde?
                            und bitte komm mir nicht mit diesen beleidigten mittelschicht relationen. klar sind 3 autos für drei personen viel. na und? für 70% der restlichen welt ist dein lebensstandard sicher auch völlig übertrieben.
                            hast du dir gedanken darüber gemacht unter welchen bedingungen die halbleiter-materialien für dein handy gewonnen wurden? danach hast du sicher aus schlechtem gewissen für ein krankenhaus in kolumbien gespendet! und wenn du irgendwo scheißen gehst, hast du sicherlich auch dein eigenes recycling-klopapier dabei, nä?
                            hör bitte mit diesem unehrlichen gerechtigkeitsgelaber auf.

                            und am ende erklärst du mir bitte noch, was am immerwÄhrenden drang nach verbesserung schlecht ist.


                            Die alten Geschichten von perfekten Märkten sind ja selbst in der Ökonomie als Utopien gekennzeichnet, also brauchst du damit gar nicht erst zu argumentieren. Generell sollte man die alten Theorien nicht unbedingt zu ernst nehmen.
                            Ich empfehle mal einen Blick in das Gebiet der Evolutionsökonomik. (Bin mir übrigens der Ironie meiner letzten beiden Sätze bewusst)

                            Meinst mich einschätzen zu können, anhand meiner posts, hast natürlich 0 Plan. Jetzt kannst du sagen, das ich das eben so bei dir gemacht habe, nur hast du angefangen, Zitat: „da kommen wieder die roten Propheten aus ihren löchern gekrochen“. Dachte da wäre „neoliberalen Kapitalverehrer“ ein angemessener Konter.

                            Ablasshandel pflege ich idr. nicht zu leisten. Ich versuche nur zu verstehen und kritisch zu sein, gegenüber dem was uns gelehrt wird. Nenn mich ruhig einen Heuchler, das ist mir egal.

                            Zum letzten Punkt: der immerwährende Drang nach Verbesserung ist genau dann gefährlich, wenn man ihn für sich nur mit Wohlstand, definiert.

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                              #74
                              MjK postete
                              Die alten Geschichten von perfekten Märkten sind ja selbst in der Ökonomie als Utopien gekennzeichnet, also brauchst du damit gar nicht erst zu argumentieren.
                              der "perfekte markt" (sic!). gemeint ist wohl der vollkommene, und er ist keineswegs eine utopie, sondern eine vereinfachung der realität. das haben modelle nunmal so an sich, dass sie die realität vereinfachen um effekte deutlich zu kennzeichnen.
                              falls du ein wirtschaftliches modell (meinetwegen auch ein sozialistisches) erstellen möchtest : have fun ohne einen vollkommenen markt.

                              Generell sollte man die alten Theorien nicht unbedingt zu ernst nehmen.
                              Ich empfehle mal einen Blick in das Gebiet der Evolutionsökonomik. (Bin mir übrigens der Ironie meiner letzten beiden Sätze bewusst)
                              meinst du die theorien von marx und keynes? dann stimme ich dir zu. marx wird wohl heute sowieso keiner mehr ernst nehmen, im gegensatz zu keynes.

                              Meinst mich einschätzen zu können, anhand meiner posts, hast natürlich 0 Plan.
                              dass du keinen plan von wirtschaft hast, ist wohl offensichtlich.

                              Zum letzten Punkt: der immerwährende Drang nach Verbesserung ist genau dann gefährlich, wenn man ihn für sich nur mit Wohlstand, definiert.
                              hast du noch mehr sinnlose floskeln auf lager? dann hau sie mal bitte in einem schwall raus statt sie in jedes deiner posts zu träufeln.

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                                #75
                                yo ponzi, wieder mal ganz schlau unterwegs.

                                Perfekt und Vollkommen sind Synonyme. kdw hat halt von der „perfekten marktwirtschaf“ geredet, sich dabei wahrscheinlich auf den vollkommenen berufen. Aus Vorsicht hab ich einfach nur seinen Terminus benutzt.

                                „Zur Bildung eines Modells werden die beeinflussenden Faktoren bewusst eingeschränkt, so dass viele Einflussfaktoren – entgegen der wirtschaftlichen Realität – als eliminierbare Größen das Modell nicht beeinflussen.„

                                „In der Realität ist diese Marktform nicht anzutreffen und wird auch nicht als anzustrebendes Ideal postuliert.“

                                nur das wir uns verstehen, eine Utopie:

                                „ist eine Wunschvorstellung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie zwar denkbar und in vielen Fällen wünschenswert, vor dem jeweiligen historisch-kulturellen Hintergrund jedoch in vielen Fällen (noch) nicht oder nicht mehr realisierbar ist.„

                                jaja der volkommene Markt ist Realität...in der Theorie! olololololol

                                Und wie ernst Keynes genommen wird sehen wir ja in der Fiskalpolitik der Staaten....
                                Erinnert mich witziger Weise auch an Marxismus (Theorie) und Realkommunismus (Praxis).

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