Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Deutsches Politikgeschehen

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Möglicherweise seid ihr beide nicht die hellsten Sterne am Firmament




    :-)

    Kommentar


      ab #10712 nichts mehr verstanden

      Kommentar


        zu #10712 braucht man folgende hintergrundinfo:

        es gibt irgendwo in diesem land menschen, die so ein geringes einkommen haben, dass sie keine oder sehr wenige steuern zahlen. ganz ohne stiftungstricks und steueroasen.

        hätte damit rechnen müssen, dass das nicht jedem fdp'ler bewusst ist. ;)
        Zuletzt geändert von BoLo; 28.10.2021, 00:08.

        Kommentar


          Ach bitte bolo, was du schreibst ist doch im höchsten Maße irreführend, und das weißt du.
          Für den Teil, die wirklich keine Steuern zahlen, stimmen deine Aussagen natürlich. Aber da hören die "Geringverdiener" doch nicht auf?!? Nicht umsonst wollten alle Parteien die Geringverdiener steuerlich entlasten, linke Parteien stärker. Hab auf die schnelle keine Zahlen der linkspartei gefunden, nur der Grünen - bis 10.000 war 7.5% Entlastung geplant, bis 20.000 knapp 6%.
          Eben weil für diese Einkommensgruppen Entlastungen notwendig sind. Keine Ahnung, wie man auf die Idee kommen kann, Geringverdiener würden nicht von Steuererhöhungen stark betroffen sein.

          Kommentar


            ich merk schon, mit humor ist es ein wenig schwierig hier seit der wahl...

            vielleicht sollten wir einfach aufhören pauschal von steuererhöhungen und steuersenkungen zu reden?
            was soll das ganze hier? die vorschläge aller großen parteien waren vor nicht mal 2 monaten hier im thread.

            warum also das ganze? ganz einfach:
            den leuten angst vor steuererhöhungen zu machen und ihnen gleichzeitig steuersenkungen zu versprechen, ist schon seit jahren modus operandi gewisser parteien.

            dabei müsste man die prozentualen steuersätze oder die freibetragsgrenzen schon auf groteske weise verschieben, um bei geringverdienern einen spürbaren effekt zu haben - weil sie eben wenig steuern zahlen. diese ehrlichkeit ist diesen gewissen parteien "leider" (lol) abhanden gekommen, wenn sie für ihr programm werbung machen.

            tatsächlich wollte niemand die steuern für geringe (oder auch mittlere) einkommen erhöhen. bei steuererhöhungen reden wir also über einkommen von so 100.000€ im jahr aufwärts (für singles).

            Spoiler: 

            da steht's sogar 2x schwarz auf weiß: "zahlt keine Steuern."

            von hier:
            https://www.iwkoeln.de/presse/presse...-verliert.html


            hier bewegen sich nur bei linken, fdp und cdu wirklich etwas für geringverdiener.
            ersterer vorschlag ist durch enorme steuererhöhungen an anderer stelle gegenfinanziert und die zwei letzteren der einfachhalt halber einfach gar nicht. würden also ein riesen haushaltsloch reissen - wie gesagt, um geringverdiener über die steuer allein zu entlasten, bräuchte es schon riesen verschiebungen.
            Zuletzt geändert von BoLo; 28.10.2021, 09:19.

            Kommentar


              Zitat von BoLo Beitrag anzeigen

              dabei müsste man die prozentualen steuersätze oder die freibetragsgrenzen schon auf groteske weise verschieben, um bei geringverdienern einen spürbaren effekt zu haben - weil sie eben wenig steuern zahlen. diese ehrlichkeit ist diesen gewissen parteien "leider" (lol) abhanden gekommen, wenn sie für ihr programm werbung machen.
              Und schon wieder 231 Nebelkerzen. Du und Politik ist wie Kimmich und die Impfung - einfach cringe.
              Guck dir die ersten Kommentare nochmal an.

              Das keiner Steuererhöhungen für niedrige Einkommen wollte ist hier jedem bewusst. Ändert aber an deiner grundsätzlichen Aussage damals nichts.

              Und doch. Auch kleinere Steuererhöhungen schmerzen bei den niedrigen Einkommen. Gerade in der aktuellen Zeit wo Preise und co steigen/extrem angestiegen sind, muss jeder Euro bei vielen umso mehr 2 mal umgedreht werden.

              --

              Abseits davon sollte man auch von dem Denken wegkommen immer nur zu schauen wo man am meisten noch wegnehmen kann und wo es am wenigsten schmerzt. Man sollte zugleich schauen ob das ganze Geld in dem Apparat effektiv eingesetzt wird. Die Steuerlast gemessen zum BIP ist auf einem Allzeithoch.

              Kommentar


                Zitat von woogie Beitrag anzeigen
                Abseits davon sollte man auch von dem Denken wegkommen immer nur zu schauen wo man am meisten noch wegnehmen kann und wo es am wenigsten schmerzt.
                stimmt, das wäre am Ende irgendwie fair für alle

                von mir aus kann die Steuerlast gemessen am BIP auch noch um 30% steigen, solang es dann eben Leute trifft die es verschmerzen können und Geringverdiener dadurch entlastet werden.
                Solange sich das Vermögen weiter konzentriert anstatt sich anständig zu verteilen, sehe ich da auch kein großes Problem

                Kommentar


                  Wenn man ehrlich ist und nicht auf die Verschleierungen reinfällt, dann zahlt fast jeder 50% Steuern. Das beginnt bei Leuten, die 2000,- € monatlich auf das Konto überwiesen bekommen und das endet nicht bei Einkommensmillionären.
                  Warum das nicht so offensichtlich ist, liegt daran, dass Deutschland Dinge ausgelagert hat, die woanders normal in den Steuern inkludiert sind. Dazu gehören die Sozialversicherungen und diese sind sogar noch zum Teil beim Arbeitgeber versteckt und werden nicht mal beim Bruttogehalt sichtbar. Natürlich gehören diese aber ganz normal zum Gehalt der jeweiligen Person.
                  Sichtbar wird der Spaß erst, wenn man sich in Deutschland selbstständig macht und schwarz auf weiß sieht, dass die Hälfte weg ist.
                  Wenn selbst LKW-Fahrer und Krankenschwestern von Januar bis Juli für den Staat arbeiten müssen, dann läuft was falsch. Wir haben ein Effizienzproblem und das sollte angegangen werden. Wenn die Reichen jetzt mehr als 50% abdrücken sollen, dann ändert sich nichts. Der Wasserkopf Staat muss grundlegend auf links gedreht werden.

                  Kommentar


                    Zitat von woogie Beitrag anzeigen
                    Und doch. Auch kleinere Steuererhöhungen schmerzen bei den niedrigen Einkommen. Gerade in der aktuellen Zeit wo Preise und co steigen/extrem angestiegen sind, muss jeder Euro bei vielen umso mehr 2 mal umgedreht werden.
                    ich weiß nicht, was ich dazu noch sagen soll.

                    ich meine es steht da in dem diagramm, sogar gleich zwei mal: "zahlt keine Steuern"

                    und das war buchstäblich mein erster post:
                    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen

                    weil niedrige einkommen so viele/überhaupt steuern zahlen...

                    hoffe, war ein troll von dir. bin mir nicht sicher.
                    wir scheinen einfach eine komplett unterschiedliche sprache zu sprechen. offenbar sind wir nicht in der lage, einander zu verstehen.

                    Zitat von woogie Beitrag anzeigen
                    Abseits davon sollte man auch von dem Denken wegkommen immer nur zu schauen wo man am meisten noch wegnehmen kann und wo es am wenigsten schmerzt. Man sollte zugleich schauen ob das ganze Geld in dem Apparat effektiv eingesetzt wird. Die Steuerlast gemessen zum BIP ist auf einem Allzeithoch.
                    mir im ersten satz nebelkerzen vorwerfen und dann selbst so etwas zu posten, ist schon ziemlich dreist, wenn ich das mal sagen darf.

                    fast könnte man meinen, du wärst an einer ehrlichen diskussion gar nicht interessiert.
                    deswegen hier mal (von mir) die daten zu deinem argument, damit wir alle wissen, worüber wir reden:


                    Quelle: https://de.statista.com/statistik/da...nlandsprodukt/

                    da erkennt man gut, dass die steuerlast zwar auf einem allzeithoch aber doch relativ konstant war und sich das "problem" coronabedingt schon von selbst "gelöst" hat.

                    vor corona hatten wir einen beispiellosen aufschwung (wie auch um 2000 mit der blase am neuen markt und auch vor der finanzkrise 2008).
                    vermeintlich sehr stark durch die niedrigzinspolitik und die entsprechend günstigen investitionsbedingungen angetrieben. gewinne und einkommen steigen und damit auch die relative steuerlast und das steueraufkommen.

                    also ist die wahrheit überhaupt nicht so, wie von dir mit "allzeithoch" suggeriert.

                    ergebnis eines beispiellosen aufschwungs ist eben auch ein beispielloses steueraufkommen.
                    Zuletzt geändert von BoLo; 28.10.2021, 10:13.

                    Kommentar


                      Zitat von Buddha_d_Oppelmoralhico Beitrag anzeigen

                      stimmt, das wäre am Ende irgendwie fair für alle

                      von mir aus kann die Steuerlast gemessen am BIP auch noch um 30% steigen, solang es dann eben Leute trifft die es verschmerzen können und Geringverdiener dadurch entlastet werden.
                      Solange sich das Vermögen weiter konzentriert anstatt sich anständig zu verteilen, sehe ich da auch kein großes Problem
                      Mein das gar nicht spitz, aber was ist die Definition von "verschmerzen" können, gerade in der Hausnummer 30%?
                      Und was ist deine Definition von "anständig verteilt"?

                      Kommentar


                        Dieses Brutto und Netto Denken ist so eine dumme Scheiße an der sich die Leute immer aufziehen. Warum kann man nicht einfach sagen Jo ich verdiene 2k.. NEEE MAN VERDIENT 3.5K UND DER STAAT BERAUBT MICH !!!!!! Beste sind in der Kanzlei die Unternehmer die sich aufregen, weil sie Umsatzsteuer monatlich an das Finanzamt zahlen müssen xD

                        Kommentar


                          Zitat von DonaldFD Beitrag anzeigen

                          Mein das gar nicht spitz, aber was ist die Definition von "verschmerzen" können, gerade in der Hausnummer 30%?
                          Und was ist deine Definition von "anständig verteilt"?
                          eine gezielte, faire zusätzliche steuerbelastung für verschiedene (einkommens) gruppen ist doch eh nicht realisierbar - allein der wohnort und die damit verbundenen lebenshaltungskosten in deutschland definiert doch schon ob du mit 100k (brutto ;-p) zur oberschicht oder unteren mittelschicht gehörst (überspitzt gesagt) :-D - ne familie die 2k+ im monat für adäquaten wohnraum ausgeben muss kann auch bei hohem einkommen keine zusatzbelastung ertragen ..

                          letztens noch n beitrag gesehen wo n anwalt und ärztepaar mit kind sich einen Hauskredit nur leisten konnte, weil die alles was sie so haben in die Tilgung buttern, am ende leben die von 500€ (order irgendwie so.. jedenfalls lächerlich wenig) monatlich, die werden sich bei 30% steuererhöhung erstmal #rope bei amazon (wovon amzn dann keine steuern abdrückt :-D) bestellen
                          Zuletzt geändert von KADOZER; 28.10.2021, 10:21.

                          Kommentar


                            Zitat von KADOZER Beitrag anzeigen

                            letztens noch n beitrag gesehen wo n anwalt und ärztepaar mit kind sich einen Hauskredit nur leisten konnte, weil die alles was sie so haben in die Tilgung buttern, am ende leben die von 500€ (order irgendwie so.. jedenfalls lächerlich wenig) monatlich, die werden sich bei 30% steuererhöhung erstmal #rope bei amazon (wovon amzn dann keine steuern abdrückt :-D) bestellen
                            Dann machen die aber irgend etwas falsch oder Leben komplett über ihren Möglichkeiten. Also zumindest die Ärzte. Haben die sich nen 10 Millionen Haus gegönnt? wtf. Kenne genügend selbständige Anwälte, die nicht wirklich viel verdienen, aber die halt auf Teufel komm raus selbständig sein wollen.

                            Kommentar


                              Zitat von DonaldFD Beitrag anzeigen

                              Mein das gar nicht spitz, aber was ist die Definition von "verschmerzen" können, gerade in der Hausnummer 30%?
                              Und was ist deine Definition von "anständig verteilt"?
                              Einkommensmillionäre deutlich kräftiger besteuern, genauso wie Leute deren Vermögen Summe X übersteigt. (wie schwer das ist und welche Schlupflöcher es dazu gibt, hat Guusje genug dargelegt).
                              Ich bin der Meinung unser Spitzensteuersatz liegt einfach komplett falsch bzw. sollte dieser einfach nicht bei 42% bzw. 58k Einkommen ''enden''. Die Reichensteuer sollte halt nicht 3% sondern vma gerne 10-13% Aufschlag sein (Österreich macht es vor, da zahlt man ab 1. Mio Jahreseinkommen eben 55% Spitzensatz).

                              Die 30% waren komplett aus der Luft gegriffen und natürlich viel zu hoch ;)
                              Aber ich bin der Meinung dass jemand der 1 Mio Jahreseinkommen hat, nicht nur 45% sondern auch 55% Spitzensteuersatz verkraftet.
                              Gerne noch ne Grenze bei 5 oder 10 Mio einbauen.

                              Fair verteilen: Entlastung der Gering- sowie Mittelverdiener, Anhebung Sozialversicherungsschutz etc.

                              Kommentar


                                das sind schon wieder so konstruierte horrorgeschichten mit ausgedachten zahlen, die eine diskussion über das thema so ermüdend machen.

                                30% steuererhöhung für ein ärztehepaar ist doch vollkommen ab von jeder forderung irgendeiner partei.

                                guckt euch mal die "großen" realen steuerreformen an, da bewegt man sich im bereich von 1-3 prozentpunkten (zumindest auf dem weg nach oben...)

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X