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      Was ich an diesen ganzen Meldungen immer noch am besten finde, war die Aussage Lauterbachs.

      SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich dafür ausgesprochen, in einem möglichen Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP eine Legalisierung von Cannabis festzuschreiben. »Jahrelang habe ich eine Cannabis-Legalisierung abgelehnt«, sagte Lauterbach der »Rheinischen Post«. Mittlerweile komme er als Arzt aber zu einem anderen Schluss: »Immer häufiger wird dem illegal verkauften Straßencannabis neuartiges Heroin beigemischt, das sich rauchen lässt. Damit werden Cannabis-Konsumenten schnell in eine Heroin-Abhängigkeit getrieben.«

      Frage mich ja was er geraucht hat, wenn das der Grund für den Sinneswandel seinerseits ist....

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        »Immer häufiger wird dem illegal verkauften Straßencannabis neuartiges Heroin beigemischt, das sich rauchen lässt. Damit werden Cannabis-Konsumenten schnell in eine Heroin-Abhängigkeit getrieben.«

        Zumal diese Aussage doch ein perfektes Argument für eine Legalisierung ist, bei der es zu einer kontrollierten Abgabe kommt wodruch zugemischte Inhalte grundsätzlich ausgeschlossen werden können.

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          Zitat von Lecce Beitrag anzeigen
          »Immer häufiger wird dem illegal verkauften Straßencannabis neuartiges Heroin beigemischt, das sich rauchen lässt. Damit werden Cannabis-Konsumenten schnell in eine Heroin-Abhängigkeit getrieben.«

          Zumal diese Aussage doch ein perfektes Argument für eine Legalisierung ist, bei der es zu einer kontrollierten Abgabe kommt wodruch zugemischte Inhalte grundsätzlich ausgeschlossen werden können.
          Das benutzt er ja auch als Argument FÜR die Legalisierung, also er argumentiert für die ''richtige'' Seite, das Argument ist nur komplett Banane imo

          Will die Zahl der Menschen sehen, die wegen mit Fentanyl und Derivaten verunreinigtem Cannabis in die Opiatsucht gerutscht sind. Meine Schätzung geht gegen 0

          /e: Die Argumente die Rechtsaußen-Rainer und der andere Polizeigewerkschaftsdude gegen die Legalisierung angeben, sind jedoch perfekte Argumente für die Legalisierung.

          Finde es immer wieder traurig dass man sich sogar an Substanzen wie Cannabis schon so abrackern muss, bis man da politisch nur einen Schritt in die richtige Richtung kommt.
          Aber was die Drogenpolitik angeht, geht keine Partei die an der Regierungsbildung beteiligt ist auch nur ansatzweiße weit genug.
          Man müsste sich ja nur mal anschauen was z.B. Jusos, GJ, Julis und die Linksjugend solid zu dem Thema schon ausgearbeitet hat :(
          Zuletzt geändert von Buddha_d_Oppelmoralhico; 14.10.2021, 10:46.

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            Zitat von Lecce Beitrag anzeigen
            »Immer häufiger wird dem illegal verkauften Straßencannabis neuartiges Heroin beigemischt, das sich rauchen lässt. Damit werden Cannabis-Konsumenten schnell in eine Heroin-Abhängigkeit getrieben.«

            Zumal diese Aussage doch ein perfektes Argument für eine Legalisierung ist, bei der es zu einer kontrollierten Abgabe kommt wodruch zugemischte Inhalte grundsätzlich ausgeschlossen werden können.
            Das war auch sein Argument, aber Buddha hat Recht. Das alleine als Grund ist schon fragwürdig für den Sinneswandel. Da könnte man noch so viele andere aufzählen, aber das hatten wir sicherlich schon alles hier im Fräd.

            Sieht aber immer mehr danach aus, dass es bis Weihnachten zu einer Ampel Regierung kommen könnte.
            Danke an die CDU, die sich doch schneller von innen zerfleischt (hat).

            /e wenn man erstmal drölf RM Seiten öffnet und dann erst am Ende auf diesen hier stößt, braucht man sich nicht wundern, wenn in der Zwischenzeit wieder geantwortet wurde :'D

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              Ah ok habe den Satz "Mittlerweile komme er als Arzt aber zu einem anderen Schluss:" falsch interpretiert und so verstanden das er seine Meinung wieder geändert hat (gegen die Legalisierung quasi).
              Wer lesen kann... -.-

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                Afaik is das laut Lauterbach in Amerika ein Ding, noch nicht hier. Insofern wäre das eher vorbereitend darauf. Ansonsten finde ich's schwierig. Kenne Leute, die ihre Psyche (ADHS, Depressionen, Alkoholismus) mit Gras besser in den Griff bekommen und deshalb sinnlos viel Geld dafür ausgeben müssen. Aber ich kenne auch diese hängengebliebenen Jugendkiffer - kA, ob zu denen noch mehr durchsickern würde, wenn Gras ab 18 oder so frei verfügbar würde.
                Ansonsten finde ich die Argumentation mit dem Alk schwierig. Nur weil Alkohol ein Problem ist, heißt das nicht, dass man sich noch mehr davon ins Boot holen muss. Fände eine komplette Neustrukturierung auf Basis des Schadenspotenzials aller Drogen sinnvoller, als zu einer gefährlichen Droge eine weitere nicht wirklich unproblematische zu nehmen.

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                  Bin die letzte Person die Cannabis also Droge verharmlosen möchte aber die meisten Probleme die durch Cannabis entstehen, lassen sich durch anständige Prävention, Sicherheiten wie kontrollierter Verkauf und eine Entkriminalisierung sehr einfach lösen.

                  Gibt aber auch kaum eine Droge für die ich die Aussage nicht so tätigen würde, wenn es überhaupt eine gibt

                  inb4: ABER HEROIN; ABER CRYSTAL ABER ABER ABER

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                    Das Hauptproblem an Cannabis ist der Einfluss aufs Gehirn bei heranwachsenden. Da können die schönsten Psychosen rauskommen. Und natürlich dass der thc Gehalt heute viel höher ist als zB in den 60igern

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                      Zitat von PqqMo Beitrag anzeigen
                      Das Hauptproblem an Cannabis ist der Einfluss aufs Gehirn bei heranwachsenden. Da können die schönsten Psychosen rauskommen. Und natürlich dass der thc Gehalt heute viel höher ist als zB in den 60igern
                      Heranwachsende sollen durch die Legalisierung ja auch gar nicht an Cannabis kommen sondern nur Erwachsene. Und der erhöhte THC-Gehalt kommt halt auch nur durch den Schwarzmarkt, der immer mehr strecken oder heftigere Wirkungen erzeugen will. Bei einer viel früheren Legalisierung hätte man diese ganzen Probleme gar nicht.

                      Es gibt halt keine wirklichen Argumente gegen die Legalisierung.

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                        Zitat von PqqMo Beitrag anzeigen
                        Das Hauptproblem an Cannabis ist der Einfluss aufs Gehirn bei heranwachsenden. Da können die schönsten Psychosen rauskommen. Und natürlich dass der thc Gehalt heute viel höher ist als zB in den 60igern
                        Genau deswegen sollte man schauen dass es nicht für Heranwachsende zugänglich ist.
                        Verkauf nur in zert. Shops/Apotheken ab 18. bzw. 21. Jahren nach vorheriger Beratung, Risikoeinschätzung etc etc.
                        Vma muss man sich auch für die Erlaubnis zum Kauf beantragen und erstmal nen Präventionsunterricht besuchen und/oder ne Tauglichkeitsprüfung machen oder whatever.

                        Beim Thema Autofahren anständige Grenzwerte für AKTIVES THC einführen und nicht nach irgendwelchen inaktiven Abbauproduten fischen, die ganze Geschichte anständig besteuern und trotzdem in einem Rahmen halten damit Konsument xy nicht doch zum Dealer um die Ecke geht weil das Zeug vom Staat das 4fache kostet.
                        Dazu drakonische Strafen auf abgaben von Cannabis an Minderjährige/nicht Berechtigte etc etc.

                        Jegliche staatliche Kontrolle über die Substanz ist besser als die aktuell nicht vorhandene Kontrolle im Hinblick auf Prävention, Jugendschutz und und und


                        /e: Strukturen hierfür müssten auch nicht komplett ausm Boden gestampft werden, für Leute die ein ärztliches Attest für Cannabis haben gibt es ja bereits ein System. In die Apotheke laufen und das Zeug abholen, bei dem man weiß wie viel psychoaktive Bestandteile enthalten sind, schlägt einfach jeden Dealer ums Eck. Solange die Sache halt bezahlbar ist
                        Zuletzt geändert von Buddha_d_Oppelmoralhico; 14.10.2021, 13:51.

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                          Zitat von Cooki Beitrag anzeigen

                          Heranwachsende sollen durch die Legalisierung ja auch gar nicht an Cannabis kommen sondern nur Erwachsene. Und der erhöhte THC-Gehalt kommt halt auch nur durch den Schwarzmarkt, der immer mehr strecken oder heftigere Wirkungen erzeugen will. Bei einer viel früheren Legalisierung hätte man diese ganzen Probleme gar nicht.

                          Es gibt halt keine wirklichen Argumente gegen die Legalisierung.
                          Ich bin auch ganz klar dafür, man muss ja nur mal nach Portugal schauen wie gut es dort läuft

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                            Wenn du den Erwerb durch zu viele Voraussetzungen erschwerst, werden viele auch weiterhin zum nächstbesten Dealer rennen. Theoretisch musst du erstmal 5-10 Jahre den Erwerb stark vereinfachen, damit du den Schwarzmarkt komplett zerstörst und danach kannst du nach und nach regulieren.
                            Zuletzt geändert von Trollface1337; 14.10.2021, 14:00.

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                              Zitat von Buddha_d_Oppelmoralhico Beitrag anzeigen

                              Genau deswegen sollte man schauen dass es nicht für Heranwachsende zugänglich ist.
                              Verkauf nur in zert. Shops/Apotheken ab 18. bzw. 21. Jahren nach vorheriger Beratung, Risikoeinschätzung etc etc.
                              Das wird sicher genauso gut funktionieren wie das Verbot von hartem Alkohol für u18 bei uns oder das Alkoholverbot für u21 in den USA

                              Die Legalisierung ist sicher sinnvoll, aber keiner sollte sich etwas vormachen, dass Jugendliche nicht auch an legales Cannabis kommen werden

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                                Mal so für einen Cannabis-Noob, wie groß wäre denn der preisliche Unterschied zwischen Cannabis vom Staat und dem Dealer um die Ecke? Kann man das ungefähr einschätzen? Alleine der Vertrauensunterschied wäre für mich schon ein Grund das mal auszuprobieren, da hätte ich dann auch kein Problem damit etwas mehr zu bezahlen und wenn's dafür eine vernünftige Beratung gäbe wär das ja auch schon etwas wert. Ich schätze mal es gibt schon auch unterschiedliche Gründe das zu konsumieren. Zumindest kenne ich das von irgendwelchen Reportagen zu Coffee-Shops, dass es da sowas wie eine Beratung gibt xD.

                                Meine Erfahrungen damit beschränken sich bisher nur auf passiv-highs durch Freunde, was bisher aber sehr positive Erfahrungen waren. Für jemanden wie mich der viel gestresst ist und dadurch auch häufig Appetit-Probleme hat ist das eigentlich fast schon ideal, zumindest die Erfahrungen die ich damit bisher sammeln konnte brachten diese Erkenntnis. Ist natürlich klar, dass das keine Dauerlösung ist, aber für eine Entspannungsphase am Wochenende oder so würde ich da aufjedenfall mal drüber nachdenken. Bin da aber jetzt generell nicht der Typ, der sich gerne "wegballert", auch nicht bei Alkohol.


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