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    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen

    dann nenn mir doch einfach einen.

    sollte aber schon ein echter posten sein und nicht sowas wie der eine mitleidsposten, den die gewerkschaften von den 5 "wirtschaftsweisen" besetzen dürfen etc.
    Na dann schau mal auf dein Profilbild und überlege dir dabei, was ein 3,5 Billionen "build back better" Plan wohl mit keynesianischer Politik zu tun haben könnte.

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      Joe BIden ist progressiv? Roflmao..

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        lol

        vibin' biden, der sein ganzes leben lang senator für die steueroase delaware war?

        wie gesagt:
        Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
        ist ja nicht schuld der linken, dass die konservativen und neoliberalen regierungen dauernd mit der realität konfrontiert werden und ihnen der finanzmarkt oder das wahlvolk um die ohren fliegt.

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          Vielleicht redet ihr aneinander vorbei. Aber es kann doch niemand widersprechen, dass der Keynesianismus zu 100% etabliert ist? Corona war doch das Paradebeispiel dafür.

          Der Keynesianismus wird auch als Standard in jedem IHK-Kaufmann gelehrt und als Gesetz betrachtet.

          /Oder ich verstehe nicht, worum es hier grade geht.
          Zuletzt geändert von Guusje van Geel; 11.10.2021, 18:10.

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            darauf wollte ich auch hinaus, als alex die handelnden politiker kritisiert hat. und das sind nunmal seit jahrzehnten konservative und neoliberale.

            sobald es richtig eng wird, das eigene vermögen in gefahr ist und es kohle vom staat gibt, ist die tribüne der free-market-fans sehr leer.

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              Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
              lol

              vibin' biden, der sein ganzes leben lang senator für die steueroase delaware war?

              wie gesagt:
              Was sollen denn diese sinnlosen Strawman-Argumente. Seine Wirtschaftspolitik ist offensichtlicher Keynesianismus, keine Ahnung, warum ihr euch lieber dümmer als ihr seid stellt.

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                bin mir mittlerweile übrigens sicher, dass du meinen ersten post nicht verstanden hast.

                ja, offensichtlich keynesianismus. trump's corona-pakete waren auch keynesianismus. die unserer konservativ-geführten regierung hier auch.

                trotzdem nicht ein linker politiker weit und breit.
                wollte nur sicherstellen, dass deine rants an die richtigen adressaten gehen.
                Zuletzt geändert von BoLo; 11.10.2021, 18:31.

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                  Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                  bin mir mittlerweile übrigens sicher, dass du meinen ersten post nicht verstanden hast.

                  ja, offensichtlich keynesianismus. trump's corona-pakete waren auch keynesianismus. die unserer konservativ-geführten regierung hier auch.

                  trotzdem nicht ein linker politiker weit und breit.
                  wollte nur sicherstellen, dass deine rants an die richtigen adressaten gehen.
                  Wenn du nicht missverstanden bzw. ernst genommen werden willst, solltest du vielleicht die gängigen Begriffe benutzen und nicht alle linken Parteien/Politiker als "nicht links" bezeichnen, nur weil es in deiner linken Bubble gerade en vogue ist, "Bernie Sanders ist quasi wie die CDU hier" in die Welt hinauszuposaunen, während es dir auf der anderen Seite ja nicht schwer zu fallen scheint, sämtliche Positionen rechts der Mitte als konservativ oder (dein Lieblingsschimpfwort) "neoliberal" zu bezeichnen.
                  Überraschenderweise definieren sich die Begriffe "links" und "rechts" nämlich als Relation zur Mitte. Und wenn du Trump und Merkel als konservativ bezeichnen möchtest, weil sie rechts der Mitte sind, dann entspricht es der intellektuellen Aufrichtigkeit, Obama/Biden und eine Rot-Grüne Koalition als links zu bezeichnen, weil, oh große Überraschung, sie links der Mitte verordnet sind.

                  Falls dir das aber zu viel Ehrlichkeit und zu wenig edgy takes ist, kann ich dir als Alternative einfach anbieten, alles was sich wirtschaftspolitisch links von Ludwig von Mises und Ron Paul befindet, als dreckiges Sozialistenpack zu bezeichnen. Dann wird das mit den Missverständnissen nur leider nicht besser und eigentlich kann man sich die Diskussion dann auch gleich sparen, wenn man ohnehin nur darauf aus ist, den anderen möglichst misszuverstehen und sich seine eigenen Definitionen auszudenken.
                  Zuletzt geändert von Alex-; 11.10.2021, 21:37.

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                    Bei dieser grandiosen Definition von links und rechts gehe ich davon aus, dass du im Verlaufe des Threads noch betonst, dass die Nazis ja auch eine linke Partei waren.

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                      Zitat von Alex- Beitrag anzeigen

                      Wenn du nicht missverstanden bzw. ernst genommen werden willst, solltest du vielleicht die gängigen Begriffe benutzen und nicht alle linken Parteien/Politiker als "nicht links" bezeichnen, nur weil es in deiner linken Bubble gerade en vogue ist, "Bernie Sanders ist quasi wie die CDU hier" in die Welt hinauszuposaunen, während es dir auf der anderen Seite ja nicht schwer zu fallen scheint, sämtliche Positionen rechts der Mitte als konservativ oder (dein Lieblingsschimpfwort) "neoliberal" zu bezeichnen.
                      Überraschenderweise definieren sich die Begriffe "links" und "rechts" nämlich als Relation zur Mitte. Und wenn du Trump und Merkel als konservativ bezeichnen möchtest, weil sie rechts der Mitte sind, dann entspricht es der intellektuellen Aufrichtigkeit, Obama/Biden und eine Rot-Grüne Koalition als links zu bezeichnen, weil, oh große Überraschung, sie links der Mitte verordnet sind.

                      Falls dir das aber zu viel Ehrlichkeit und zu wenig edgy takes ist, kann ich dir als Alternative einfach anbieten, alles was sich wirtschaftspolitisch links von Ludwig von Mises und Ron Paul befindet, als dreckiges Sozialistenpack zu bezeichnen. Dann wird das mit den Missverständnissen nur leider nicht besser und eigentlich kann man sich die Diskussion dann auch gleich sparen, wenn man ohnehin nur darauf aus ist, den anderen möglichst misszuverstehen und sich seine eigenen Definitionen auszudenken.
                      dein ganzer post scheitert doch daran, dass die mitte hier und die mitte in den usa nicht das gleiche sind. grundsätzliche themen wie eine allgemeine öffentliche krankenversicherung streitet doch hier keine partei an, während sie dort quasi nur vom linken rand vertreten werden.

                      ich hab für obama gar nichts mehr über und hatte es bis vor einigen monaten auch nicht für joe biden.

                      durch glück/demenz/göttliche fügung/was auch immer, ist es ihm aber tatsächlich gelungen, den krieg in afghanistan zu beenden, wodurch er sich in meinem persönlichen ranking der westlichen staatschefs der letzten 30-40 jahre quasi aus dem nichts an die spitze katapultiert hat. zugegebenmaßen war die konkurrenz auch nicht schlagkräftig.

                      natürlich sind die beiden dort "links". hier wären sie es sicher nicht. die eine hälfte des parteienspektrums lebt dort ja auch in einer komplett anderen realität.

                      ich weiß auch nicht, wie du darauf kommst, ich würde nicht zwischen konservativen und neoliberalen unterscheiden. dadurch, dass die sozialdemokraten der jahrtausendwende wie blair, schröder etc. diesen marktliberalen schwenk ihrer parteien vollzogen haben, lassen sich nunmal nahezu alle staatschefs der großen westlichen länder der letzten jahrzehnte irgendwie diesem spektrum zuordnen.

                      neoliberal verwende ich übrigens nicht als schimpfwort. wenn es dir ein dorn im auge ist, kann ich in zukunft gern markt-liberal sagen. ich benutze das, weil wir bei diesen meta-diskussionen tatsächlich länderübergreifend diskutieren und "liberal" allein in vielen ländern als "links-liberal" verstanden wird, hier dagegen eher als "markt-liberal" und ich mich speziell auf diese marktliberalen beziehe.

                      so sieht man das ganze übrigens von dort drüben in einem vereinten diagramm:



                      erst die neuen, größeren bürgerbewegungen nach der finanzkrise, aus denen ja auch sanders seine basis begründet, haben die demokraten überhaupt in die nähe unserer "linken" parteien gebracht.
                      das establishment aus denen sich präsidenten und führungspersonal stellen, sind garantiert nicht links.
                      Zuletzt geändert von BoLo; 11.10.2021, 23:34.

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                        So richtig schlau werde ich aus der Grafik nicht. Es geht nicht um Markt-, sondern um Sozialliberalismus, richtig? Und da ist die FDP weniger liberal als IdPol-Protagonisten?

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                          meinst du die afd?

                          der punkt ist von 2013 und das ganze ein links-rechts spektrum für sozial- und wirtschaftspolitik.

                          da war ein vorherrschendes thema noch der umgang mit der finanz-/eurokrise. dafür wurde die afd ja ursprünglich mal gegründet. steht da ja auch, dass man danach bedeutend nach rechts gerückt ist.

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                            Nee, die FDP. Sie doch wohl marktliberaler als die Linken, die Grünen, die SPD. Aber sie taucht rechts davon, auf konservativer Seite auf. Darum bin ich davon ausgegangen, dass es vermutlich eher um Sozialliberalismus geht. Aber auch dann verstehe ich die Einordnung nicht. Die FDP, seit langem Befürworter der Homoehe, ist auf der Skala die meiste Zeit konservativer als die CDU.

                            Gefühlt ist das, was in der Grafik als "liberal" betitelt wird, eher "staatsorientiert" oder "umverteilungsorientiert".

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                              das ist ein spektrum und das us-verständnis der begriffe.
                              "conservative" umfasst daher auch marktliberal bis libertär während sich liberal auf gesellschaftspolitik bezieht.

                              hättest du die fdp vielleicht früher mal dran erinnern können, dass es sowas wie gesellschaftspolitik tatsächlich noch gibt. vielleicht hätte deutschland dann die homoehe nicht in der einzigen legislaturperiode seit dem krieg eingeführt, in der die fdp nicht im bundestag war.
                              Zuletzt geändert von BoLo; 12.10.2021, 01:08.

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                                Also, es gab etliche Legislaturperioden ohne die FDP seit dem zweiten Weltkrieg. Oder welchen Krieg meinst du? Hätte Rot-Grün seinerzeit auch schon auf die Agenda packen können. Haben sie nicht, sind sie deshalb jetzt weniger sozialliberal?
                                Was verstehst du unter "Gesellschaftspolitik"? Identitätspolitik, also dem Weg hin zu einer diskriminerungsfreien Gesellschaft? Wenn ja, was ist an solcher Politik liberal? Wenn nein, wo siehst du hier Diskrepanzen zwischen Grünen und FDP, in ihren Zielvorstellungen sind ja hier sehr ähnlich?

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