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    lol, was für beispiele.
    danke, dass du meine theorie bestätigst.

    griechenland hat doch die letzten jahre teilweise eine "linksextreme" regierung gehabt.
    das ist quasi die alternative zum faschismus, wenn die zustände für die bevölkerung nicht mehr tragbar sind. war auch vor 100 jahren schon so.
    und dem land geht's immer noch schlecht.

    portugal hat eine gemäßigt-linke regierung, die sich schlussendlich mit den schuldnern auf genau die "new-deal-artige" sozialprogramme einige konnte.

    Zitat von Alex- Beitrag anzeigen

    edit: Sorry aus Versehen zwei posts gemacht statt zu editieren.
    New Deal: Es lief ziemlich grauenhaft tbh und man hat die Wirtschaftskrise signifikant verlängert
    https://www.wsj.com/articles/SB123353276749137485
    sorry, aber irgendeinen meinungsbeitrag im wsj über den herschenden wissenschaftlichen konsens zu stellen, ist lächerlich.

    du hast in fast jedem anderen hart getroffenen land, in dem es keine gemäßigten reformen und eingriffe dieser art gab, hinterher entweder links- oder rechtsextreme, autoritäre regierungen.

    die ganze konservative/libertäre ökonomische bewertung blended das bei der analyse (warum wohl?) komplett aus und ist damit doch komplett sinnbefreit

    gebe dir aber hiermit recht:

    Zitat von Alex- Beitrag anzeigen
    Keiner von den Clowns, die jetzt gerade Staatsschulden machen als geiles Investment verkaufen und die Schuldenbremse abschaffen wollen, hat sich jemals für eine Reduzierung von eben jenen Schulden Prä-Corona eingesetzt, obwohl es nach genau dieser Wirtschaftstheorie dann sinnvoll gewesen wäre.
    Zuletzt geändert von BoLo; 11.10.2021, 15:09.

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      Neoliberale und Libertäre: Wir können unseren Kindern nicht so viele Schulden hinterlassen.
      Kinder heute: Wir streiken seit Jahren um unser Klima so gut es geht zu retten.


      Die Sorge um Staatsschulden ist ein ideologisches Projekt um den Staat schrumpfen zu können.

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        Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
        lol, was für beispiele.
        danke, dass du meine theorie bestätigst.

        griechenland hat doch die letzten jahre teilweise eine "linksextreme" regierung gehabt.
        das ist quasi die alternative zum faschismus, wenn die zustände die bevölkerung nicht mehr tragbar sind. war auch vor 100 jahren schon so.
        und dem land geht's immer noch schlecht.
        Mach dich doch bitte nicht lächerlich. Du lachst über meine Beispiele aber kommst selber mit dem Faschismus an? Und vergleichst den Faschismus jetzt mit den Zuständen in Griechenland? Dein Ernst?

        Natürlich wird in Krisen häufiger "extremer" gewählt. Und ob man die linke Regierung in Griechenland wirklich als linksextreme bezeichnen sollte, ist eine andere Frage. Genauso ob es den Griechen jetzt "gut" oder schlecht geht - zumindest kann man doch sagen, dass Griechenland wieder einen Aufschwung hat und besser da steht, als zu der tiefsten Krise. Und genau darum ging es doch, dass das Land auch ohne Milliardensubventionen (und wie gesagt, trotz über harten Sparmaßnahmen) aus der Krise gekommen ist. Der Staat "muss" also nicht. Das war der springende Punkt, nicht ob die Griechen eine linke Partei an die Regierung gewählt haben.

        Edit:
        Zitat von ra-hoch3 Beitrag anzeigen
        Neoliberale und Libertäre: Wir können unseren Kindern nicht so viele Schulden hinterlassen.
        Kinder heute: Wir streiken seit Jahren um unser Klima so gut es geht zu retten.
        Mal ohne das Geschwurbel über Neoliberalismus - wieso ist es ausgemacht, dass man das Klima nur mit Schulden retten kann? Aktuell haben wir ja sogar das Gegenteil, immer höhere Schulden UND ein verkorkstes Klima. Warum nicht beides ändern?
        Zuletzt geändert von Monk; 11.10.2021, 15:15.

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          Zitat von Alex- Beitrag anzeigen

          der Staat "muss" überhaupt nicht antizyklisch handeln. Das ist zwar die Grundidee von Keynesianismus, aber erstens ist alleine schon die Theorie dahinter umstritten und zweitens führen Staaten für gewöhnlich nur den "Geld ausgeben ohne Ende" Part durch aber lassen den "oh jetzt geht es uns gerade wirtschaftlich gut, Zeit die Schulden zurückzuzahlen" Teil außen vor.
          Keiner von den Clowns, die jetzt gerade Staatsschulden machen als geiles Investment verkaufen und die Schuldenbremse abschaffen wollen, hat sich jemals für eine Reduzierung von eben jenen Schulden Prä-Corona eingesetzt, obwohl es nach genau dieser Wirtschaftstheorie dann sinnvoll gewesen wäre.
          Problem ist halt, wenn man in einem Währungsraum ist, selbst die Schulden zurückführt und die anderen mehr Schulden machen.

          Ich bin auch kein Freund vom Keynesianismus. Der Euro-Währungsraum hat aber leider die Spielregeln geändert. Das wirklich schlimmste wäre, dass wir brav die Schulden zurückführen, die Eurozone eine Schuldenkrise erlebt und Schulden abgeschrieben werden müssen.

          Solange die anderen Schulden machen, sollten wir im ähnlichen Rahmen mitziehen. Sinnvoll ist die Schuldenbremse nur, wenn wir absolute Gewissheit haben, dass wir die Auslandsschulden zu 100% zurück bekommen. Das sehe ich aber nicht.



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            Zitat von ra-hoch3 Beitrag anzeigen
            Neoliberale und Libertäre: Wir können unseren Kindern nicht so viele Schulden hinterlassen.
            Kinder heute: Wir streiken seit Jahren um unser Klima so gut es geht zu retten.


            Die Sorge um Staatsschulden ist ein ideologisches Projekt um den Staat schrumpfen zu können.
            ich glaube "den staat schrumpfen" hat man nach den ganzen debakeln bei der privatisierung von wasser/strom/bahn etc. in den meisten ländern in den letzten jahrzehnten weitgehend aufgegeben.
            zumindest gibt es keinen breiten konsens mehr dafür.
            aber man will auch ungern in die andere richtung zurückrudern.

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              Zitat von Monk Beitrag anzeigen

              Mach dich doch bitte nicht lächerlich. Du lachst über meine Beispiele aber kommst selber mit dem Faschismus an? Und vergleichst den Faschismus jetzt mit den Zuständen in Griechenland? Dein Ernst?

              Natürlich wird in Krisen häufiger "extremer" gewählt. Und ob man die linke Regierung in Griechenland wirklich als linksextreme bezeichnen sollte, ist eine andere Frage. Genauso ob es den Griechen jetzt "gut" oder schlecht geht - zumindest kann man doch sagen, dass Griechenland wieder einen Aufschwung hat und besser da steht, als zu der tiefsten Krise. Und genau darum ging es doch, dass das Land auch ohne Milliardensubventionen (und wie gesagt, trotz über harten Sparmaßnahmen) aus der Krise gekommen ist. Der Staat "muss" also nicht. Das war der springende Punkt, nicht ob die Griechen eine linke Partei an die Regierung gewählt haben.
              extreme politikänderungen sind doch nicht an mangelndem extremismus in der bevölkerung gescheitert.

              man hat das "glück" gehabt, dass das land mit der eu so verzahnt ist, dass extreme politische änderungen nur mit einem austritt möglich wären. und das war ja lange zeit nicht ausgeschlossen.

              guck dir statistiken wie jugendarbeitslosigkeit, sterblichkeitsraten etc. an. das ist mehr oder weniger eine verlorene dekade für die menschen vor ort.
              dein blickwinkel hier aus deutschland ist ziemlich arrogant... "jetzt nach 10-12 jahren geht's wieder ein bisschen aufwärts, also alles cool"....

              hoffe du triffst mal einen griechen, der betroffen war und hast die möglichkeit, ihm von deiner meinung zu erzählen...
              Zuletzt geändert von BoLo; 11.10.2021, 15:20.

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                In Griechenland ist immer noch Chaos, eine Kollegin ist Griechin und wenn ihre Mutter zum Arzt muss bringt sie immer ein paar Scheine so mit damit der Arzt sie überhaupt drannimmt. Medikamente gibt's vor Ort auch kaum und wenn dann unter der Ladentheke mit Aufschlag. Teilweise kommt die Müllabfuhr wochenlang nicht weil sie nicht bezahlt werden...

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                  Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                  dein blickwinkel hier aus deutschland ist ziemlich arrogant... "jetzt nach 10-12 jahren geht's wieder ein bisschen aufwärts, also alles cool"....
                  Es ist eine fiese Unterstellung, ich würde sagen in Griechenland sei alles cool. Ich habe ja selber angedeutet, dass ich die Sparmaßnahmen nicht gut finde. Mit einem Subventionsprogramm, ginge es griechenland bestimmt wieder besser als jetzt.
                  Aber nochmal. Schau dir bitte den zitierten post an, mit dem das ganze angefangen hat.
                  Es ging doch nur um die Aussage, der Staat "muss" investieren, um aus der Krise zu kommen. Und das ist doch ganz offensichtlich falsch.
                  Wenn man der Meinung ist, der Staat sollte investieren (hatte ich mit "es liefe besser" beschrieben, war für dich leider eine Relativierung), kann man darüber ja diskutieren. Dem würde ich auch zustimmen. Aber es ist doch kein Zwang, um aus der Krise zu kommen.

                  Vor allem ging es ja auch um die Schuldenbremse und die Argumente dagegen. Da habe ich bisher nur ein Argument von Guusje gesehen, und das hat mich ehrlich gesagt nicht stark überzeugt. Gibt es sonst nichts, was gegen die Schuldenbremse spricht?

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                    wie wär's mit:

                    deutschland zahlt negativzinsen und es gibt reichlich dinge, die investitionswürdig wären (und schon seit jahren sind).

                    digitalisierung, erneuerbare energie, gern auch irgendwelche förderprogramm für ländliche regionen, die man gerade an den rechtsextremismus verliert etc.

                    Zitat von Alex- Beitrag anzeigen
                    Keiner von den Clowns, die jetzt gerade Staatsschulden machen als geiles Investment verkaufen und die Schuldenbremse abschaffen wollen, hat sich jemals für eine Reduzierung von eben jenen Schulden Prä-Corona eingesetzt, obwohl es nach genau dieser Wirtschaftstheorie dann sinnvoll gewesen wäre.
                    hierzu möchte ich, wie schon öfter, noch mal anmerken, dass seit jahrzehnten kein linker politiker oder keynesischer ökonom irgendwo in den großen westlichen ländern auch nur in die nähe einer position mit verantwortung gekommen ist.

                    deine ansprechpartner sind also neoliberale, konservative und ihre ökonomen.
                    Zuletzt geändert von BoLo; 11.10.2021, 16:36.

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                      bildung nicht vergessen :)

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                        Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                        wie wär's mit:

                        deutschland zahlt negativzinsen und es gibt reichlich dinge, die investitionswürdig wären (und schon seit jahren


                        hierzu möchte ich, wie schon öfter, noch mal anmerken, dass seit jahrzehnten kein linker politiker oder keynesischer ökonom irgendwo in den großen westlichen ländern auch nur in die nähe einer position mit verantwortung gekommen ist.

                        deine ansprechpartner sind also neoliberale, konservative und ihre ökonomen.
                        Was soll ich dir denn dazu noch antworten? Nimms nicht persönlich, aber das ist einfach dermaßen Unsinn und falsch, da bleibt mir die Sprache weg. Die letzten 3 Jahrzehnte waren in den meisten westlichen Ländern Keynes in Reinform mit stetig wachsenden Schulden und größer werdendem Sozialstaat.

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                          Zitat von Alex- Beitrag anzeigen

                          Was soll ich dir denn dazu noch antworten? Nimms nicht persönlich, aber das ist einfach dermaßen Unsinn und falsch, da bleibt mir die Sprache weg. Die letzten 3 Jahrzehnte waren in den meisten westlichen Ländern Keynes in Reinform mit stetig wachsenden Schulden und größer werdendem Sozialstaat.
                          ich glaube du hast meinen post falsch verstanden.

                          nenn mir einen linken politiker oder ökonom in verantwortungsposition in usa/de/uk etc. der meiner beschreibung der wirklichkeit widerspricht.

                          ist ja nicht schuld der linken, dass die konservativen und neoliberalen regierungen dauernd mit der realität konfrontiert werden und ihnen der finanzmarkt oder das wahlvolk um die ohren fliegt.
                          Zuletzt geändert von BoLo; 11.10.2021, 17:39.

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                            Wirtschafts-Nobelpreis geht an Forscher aus USA und Kanada

                            Forschung zum Mindestlohn

                            Als Cards einflussreichste Forschung gilt eine Studie zum Mindestlohn, die er gemeinsam mit dem 2019 verstorbenen Ökonom Alan Krueger durchgeführt hat. Indem sie die Auswirkungen von Mindestlohn auf zwei Beschäftigungsgruppen eines Fast- Food-Unternehmens untersuchten, brachen sie mit der unter Ökonomen weit verbreiteten Gewissheit, dass eine fest Lohnuntergrenze Arbeitsplätze gefährde.

                            Wie in der Medizin beobachteten sie eine Gruppe von Beschäftigten in New Jersey, in der der Mindestlohn deutlich gestiegen war, sowie eine Gruppe im benachbarten Pennsylvania, in der es keine Steigerung gab. Das Ergebnis: Die deutliche Mindestlohnerhöhung führte nicht zu einer Beschäftigungsminderung in der Branche. Der Beitrag löste eine sehr hitzige Debatte zur Methodik und zum Ergebnis aus.

                            Eine spätere, groß angelegte Studie eines größeren Ökonomenteams um Card, das grenznahe Regionen mit Mindestlohnänderungen in verschiedenen Bundesstaaten verglich, bestätigte das für Mindestlöhne vorteilhafte Ergebnis der ersten Studie. Bis heute wird die Frage, ob und ab welcher Höhe Mindestlöhne Beschäftigung kosten, unter Ökonomen intensiv diskutiert.

                            Neue Erkenntnisse lieferte Card auch mit einer Studie zur Wirkung von Einwanderung auf das Lohnniveau. Er untersuchte dies anhand der Einwanderung aus Kuba in verschiedene Teile Floridas. Sein Ergebnis hier: Die Löhne der US-Bevölkerung sanken nicht. Trotz der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt durch Einwanderer aus einem wirtschaftlich schwächeren Land. Cards Studien hätten dabei zu neuen Analysen und neuen Perspektiven geführt, erläuterte das Komitee seine Entscheidung weiter.
                            Wurde ja auch lange in Deutschland bekämpft.


                            FDP will nicht mehr neben der AFD sitzen

                            Ziemlich gerne würde die FDP nach Angaben aus Parlamentskreisen die Sitzordnung im Parlament verändern und mit der Union tauschen. Bislang sitzt die AfD von der Regierungsbank aus gesehen am äußerst rechten Rand, dann folgen FDP, Union, Grüne, SPD und Linke. Am liebsten wäre der FDP also der Platz in der Mitte. Doch die Union lehnt einen Tausch ab. "Die jetzige Sitzordnung ist die traditionelle und sie hat sich bewährt", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer. Sie solle beibehalten werden.

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                              Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
                              ich glaube du hast meinen post falsch verstanden.

                              nenn mir einen linken politiker oder ökonom in verantwortungsposition in usa/de/uk etc. der meiner beschreibung der wirklichkeit widerspricht.

                              ist ja nicht schuld der linken, dass die konservativen und neoliberalen regierungen dauernd mit der realität konfrontiert werden und ihnen der finanzmarkt oder das wahlvolk um die ohren fliegt.
                              Nein Kollege, ich habe dich nicht falsch verstanden, deine Beschreibung der "Wirklichkeit"

                              aka "dass seit jahrzehnten kein linker politiker oder keynesischer ökonom irgendwo in den großen westlichen ländern auch nur in die nähe einer position mit verantwortung gekommen ist."

                              hat einfach mit der Realität nicht das geringste zu tun.

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                                Zitat von Alex- Beitrag anzeigen

                                Nein Kollege, ich habe dich nicht falsch verstanden, deine Beschreibung der "Wirklichkeit"

                                aka "dass seit jahrzehnten kein linker politiker oder keynesischer ökonom irgendwo in den großen westlichen ländern auch nur in die nähe einer position mit verantwortung gekommen ist."

                                hat einfach mit der Realität nicht das geringste zu tun.
                                dann nenn mir doch einfach einen.

                                sollte aber schon ein echter posten sein und nicht sowas wie der eine mitleidsposten, den die gewerkschaften ab und zu mal bei den 5 "wirtschaftsweisen" besetzen dürfen etc.
                                Zuletzt geändert von BoLo; 11.10.2021, 18:00.

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