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    Zitat von nAg Beitrag anzeigen
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      Zitat von Nichtuntertoetet Beitrag anzeigen
      Guusje van Geel Was mir noch bei deinem Modell, im dem der Staat/die Stadt der Hauptaktionär ist, komisch vorkommt: Wie genau sollen die Gewinne denn an die Mieter zurückgeführt werden? Das klingt nach einem bürokratischen Albtraum. Alle Mieter müssten wohl Teilhaber eines Fonds werden, der das Geld dann ausschüttet, oder sowas.
      ist eigentlich kein Problem... machen viele Genossenschaften schon so. Ist daher nix neues. Anstatt Kaution kaufst halt Genossenschaftsanteile. Ähnlich macht man es dann auch in dem Szenario.

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        Zitat von Meeep Beitrag anzeigen

        ist eigentlich kein Problem... machen viele Genossenschaften schon so. Ist daher nix neues. Anstatt Kaution kaufst halt Genossenschaftsanteile. Ähnlich macht man es dann auch in dem Szenario.
        Okay, aber in Guusjes Szenario wird dem Immobiliengesellschaft ja überhaupt nicht reingepfuscht. Man erwirbt nur Aktien. Da hat man ja eigentlich nicht einmal Zugang zu den Informationen, wer überhaupt Mieter ist, geschweige denn Einfluss auf den Kauf von Anteilen an ... irgendwas.

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          Zitat von Nichtuntertoetet Beitrag anzeigen
          Die ganzen Einwände gegen das Tempelhofer Feld muten halt wie das das typische "Gerne, aber nicht vor meiner Haustür!" an. Natürlich sind auch woanders Flächen ungenutzt, aber zum einen wissen wir da nichts über die Eigentumsverhältnisse, zum anderen wird das auch maximal ein "Aber die anderen!"-Argument.

          Guusje van Geel Was mir noch bei deinem Modell, im dem der Staat/die Stadt der Hauptaktionär ist, komisch vorkommt: Wie genau sollen die Gewinne denn an die Mieter zurückgeführt werden? Das klingt nach einem bürokratischen Albtraum. Alle Mieter müssten wohl Teilhaber eines Fonds werden, der das Geld dann ausschüttet, oder sowas.
          Gibt viele Möglichkeiten. Im Beispiel der DW gibt es ja Lastschriftmandate. Die Daten sind doch alle vorhanden. Der Mieter gibt sein Einverständnis an die DW, dass die Daten "Höhe der Lastschrift" und "Kontodaten" an den größten Aktionär "Bund" übermittelt werden. Dann Überweist der Bund die Dividende Anteilig der Lastschrifthöhe oder absolut als gesplitteten Betrag an die Mieter.

          Aber da gibt es sicherlich noch viel mehr Möglichkeiten. Das wäre aber spontan der einfachste Weg.

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            Ich finde übrigens die Einstellung "die Enteignung kommt ja eh nicht. Hab aber trotzdem dafür gestimmt um mal denen da oben einen Denkzettel zu verpassen" höchst gefährlich. Als Protest für etwas zu stimmen, was man nicht befürwortet, ist meiner Meinung nach ziemlich dumm.
            Diese Einstellung hatten nicht wenige Briten vor dem Brexit Referendum, und man sieht ja, wohin das geführt hat.

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              Hoffentlich wird enteignet, dann sehen die Berliner langfristig ihrer Stadt angetan haben

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                Zitat von Monk Beitrag anzeigen
                Ich finde übrigens die Einstellung "die Enteignung kommt ja eh nicht. Hab aber trotzdem dafür gestimmt um mal denen da oben einen Denkzettel zu verpassen" höchst gefährlich. Als Protest für etwas zu stimmen, was man nicht befürwortet, ist meiner Meinung nach ziemlich dumm.
                Diese Einstellung hatten nicht wenige Briten vor dem Brexit Referendum, und man sieht ja, wohin das geführt hat.
                Was ist das für ein Vergleich? Quasi jeder, außer die Initiative selber, weiß, dass es rechtlich fast unmöglich ist und die Partein gar kein Interesse daran haben zu enteignen. Wie einem Protest Druck verleihen, wenn nicht so?

                Und bei den Briten war das ein komplett anderes Szenario, da direkt klar war, dass man dann die EU verlässt.

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                  Dazumal die Briten zwischenzeitlich nochmal die Chance hatten, bei Unterhauswahlen eine andere Partei zu wählen, statt den Tories den Rücken zu stärken.
                  Zuletzt geändert von Nichtuntertoetet; 30.09.2021, 13:14.

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                    Wenn das "quasi jedem" klar ist, halte ich eben die Mehrheit der Berliner für dumm, sorry. Warum sollte ich für etwas stimmen, wo ich eigentlich dagegen bin?
                    wenn man "Protesten Druck" verleihen will, dann vielleicht einfach mit realistischen Vorschlägen? Ich weiß, klingt verrückt, aber damit wäre doch jedem geholfen. Einmal dem Senat, der sich jetzt nicht mit so einer unsinnigen Forderung auseinandersetzen müsste und mit Steuergeld ein Gesetz erarbeiten, was nie kommt. Den Bürgern, weil dann tatsächlich etwas passieren würde statt eines solchen Strohfeuers. Und man könnte hier darüber diskutieren, ohne ständig zu hören "bitte hört auf darüber zu reden, das kommt doch eh nicht"

                    Edit: der Brexit war ja auch nur ein extremes BEISPIEL. Natürlich ist das nicht 1:1 übertragbar, denkt doch mal etwas mit bitte

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                      gib dir halt mühe und poste einen sinnvollen vergleich und nicht so einen unfug

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                        Zitat von Monk Beitrag anzeigen
                        Wenn das "quasi jedem" klar ist, halte ich eben die Mehrheit der Berliner für dumm, sorry. Warum sollte ich für etwas stimmen, wo ich eigentlich dagegen bin?
                        wenn man "Protesten Druck" verleihen will, dann vielleicht einfach mit realistischen Vorschlägen? Ich weiß, klingt verrückt, aber damit wäre doch jedem geholfen. Einmal dem Senat, der sich jetzt nicht mit so einer unsinnigen Forderung auseinandersetzen müsste und mit Steuergeld ein Gesetz erarbeiten, was nie kommt. Den Bürgern, weil dann tatsächlich etwas passieren würde statt eines solchen Strohfeuers. Und man könnte hier darüber diskutieren, ohne ständig zu hören "bitte hört auf darüber zu reden, das kommt doch eh nicht"

                        Edit: der Brexit war ja auch nur ein extremes BEISPIEL. Natürlich ist das nicht 1:1 übertragbar, denkt doch mal etwas mit bitte
                        Das Brexitbeispiel lebt aber halt auch davon, dass es so extrem ist. Ein moderateres Beispiel liest sich naturgemäß auch einfach viel weniger dramatisch.

                        Was das Ausdrücken von Protest angeht: Viele Berliner sind angepisst von der derzeitigen Situation. Ein paar besonders übersteigerte Idealisten starten eine Protestaktion - es sind meisten solche Leute, die die Zeit und die Motivation aufbringen, sowas ins Leben zu rufen, nicht der gemeine kleine Angestellte oder Arbeiter, der einfach unter Mieten ächzt oder mangels Alternativen seine Wohnung nicht wechseln kann.
                        So, damit steht diese übersteigerte, unrealistische Forderung, aber sie ist das einzige, was exisistiert. Also stimmt man dafür, in dem Wissen, dass hier mehr ein Zeichen gesetzt wird, als dass eine nichtbindende, juristisch fragwürdige, von den Parteien nicht gewollte Forderung tatsächlich umgesetzt wird.

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                          Meine Güte, wenn du die Situation in Berlin nicht kennst, dann schreib doch einfach nichts dazu. Man geht seit Jahren auf die Straße und es ist nichts passiert. Die Enteignungsinitivative ist nur das Resultat daraus.

                          Du kannst von mir aus gerne gegen Enteigungen sein, aber tu doch bitte nicht so, als wenn die Leute nicht schon anderes versucht haben.

                          Oder wie du sagen würdest: Denk doch mal etwas mit bitte.

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                            Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die meisten wissen es würde nicht funktionieren. Die meisten werden halt denken: „geil, die schreiben die mieten werden dann sinken, lass machen.“ und der Rest ist in Berlin so links, dass Ideologie vor verstand geht

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                              Zitat von kidi Beitrag anzeigen
                              Meine Güte, wenn du die Situation in Berlin nicht kennst, dann schreib doch einfach nichts dazu. Man geht seit Jahren auf die Straße und es ist nichts passiert. Die Enteignungsinitivative ist nur das Resultat daraus.

                              Du kannst von mir aus gerne gegen Enteigungen sein, aber tu doch bitte nicht so, als wenn die Leute nicht schon anderes versucht haben.

                              Oder wie du sagen würdest: Denk doch mal etwas mit bitte.
                              Oder man überdenkt mal seine Wahl, wenn es seit Jahren mit den "gleichen" (immer SPD) Parteien schlechter wird, sind sie vielleicht nicht die besten, um an der Situation etwas zu ändern

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                                FDP doch nicht mehr allein stärkste Kraft bei Erstwählenden

                                [...]

                                Nun aber liegt das Ergebnis der offiziellen Auswertung von Infratest dimap vor – und die Grünen schließen auf. Demnach liegen nun FDP und Grüne bei den Erstwählerinnen und Erstwählern jeweils bei 23 Prozent. Die Werte von SPD, Union und Linke bleiben gleich: je 15 Prozent, 10 Prozent und 8 Prozent. Die AfD hingegen fällt von 7 auf 6 Prozent.
                                https://www.spiegel.de/politik/deuts...6-f433e2300f7f

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