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    Zitat von luisaneubauerstan Beitrag anzeigen
    https://app.handelsblatt.com/technik...b-global-de-DE

    „Die finanziellen Auswirkungen steigender CO2-Preise sind bis 2030 vollständig abgesichert“, hält RWE in einem Bericht gegenüber der Klimaschutzorganisation Carbon Disclosure Project nüchtern fest: „Um diese Risiken zu mindern, setzen wir Absicherungsinstrumente ein. Daher sehen wir bis 2030 keine potenziellen Auswirkungen.“

    Klimaprogramm der FDP einfach aufm Bierdeckel ausgedribbelt
    da hat der Markt wieder geregelt! STARK !

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      da hilft nur eins:

      Spoiler: 
      eine stiftung in luxemburg. :rm_face:
      Zuletzt geändert von so4p; 23.09.2021, 14:07.

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        Zitat von luisaneubauerstan Beitrag anzeigen
        https://app.handelsblatt.com/technik...b-global-de-DE

        „Die finanziellen Auswirkungen steigender CO2-Preise sind bis 2030 vollständig abgesichert“, hält RWE in einem Bericht gegenüber der Klimaschutzorganisation Carbon Disclosure Project nüchtern fest: „Um diese Risiken zu mindern, setzen wir Absicherungsinstrumente ein. Daher sehen wir bis 2030 keine potenziellen Auswirkungen.“

        Klimaprogramm der FDP einfach aufm Bierdeckel ausgedribbelt
        Auch wenn ich absolut kein fan von dem fdp modell mit ausschließlich Zertifikaten bin, ließ doch mal bis zum letzten Absatz:
        Zumindest bei einer Regierungsbeteiligung der Grünen wird mit einer Debatte um einen auf 2030 vorgezogenen Kohleausstieg gerechnet.

        Und selbst wenn nicht, sind die wirtschaftlichen Aussichten düster, da dann die Absicherung gegen die CO2-Preise ausläuft. „Wir erwarten, dass RWEs Braunkohleflotte in die Verlustzone rutscht, sobald das strategische Hedging 2030 ausläuft – und die Flotte komplett dem CO2-Preis ausgesetzt ist“, schreiben die Analysten von JP Morgan.
        Wenn das stimmt, dann regelt tatsächlich "der Markt" dass Kohlekraftwerke mit 2030 unrentabel werden. Genau zu dem Zeitpunkt, zu dem die Grünen die Kohlekraftwerke abgeschaltet haben wollen.

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          naja, wenn die ihre zertifikate haben, haben sie ihre zertifikate. das sagt erstmal wenig über das system.

          sehe eher die gefahr, dass man in 10 jahren ohne zertifikate darsteht, innerhalb weniger monate die halbe stromversorgung abgeschaltet werden müsste und nicht ausreichend alternativen da sind, weil man bei unseren großen privaten versorgern von quartal zu quartal gedacht hat.

          den fehler hat man dort nach der ersten rot-grünen energiewende schon mal gemacht. nicht umsonst haben rwe & eon katastrophale performance an der börse in den letzten 2 jahrzehnten.

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            Hedging kann ja auch langfristiger ausgelegt werden als bis 2030.

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              Wie dumm wäre es von RWE, wenn sie Zertifikate für Drölf Millionen Euro haben, die dann zu verbrennen, indem sie Kohle abbauen? Nur weil sie keine Probleme mit einem steigenden Preis haben werden, heißt das ja nicht, dass sie so dumm sind und diese Zertifikate BUCHSTÄBLICH verbrennen.
              Schlauer wäre es, wenn das Zertifikat teurer ist als der Kohleertrag, diese Zertifikate wieder an die Regierung zu verkaufen.

              Leider werden solche Berichte mit dem fehlenden Hintergrundwissen vollständig falsch interpretiert. RWE wird auch in der Lage sein, Mathematik aus der 3. Klasse zu beherrschen.

              Aber das ist hier ein Kampf gegen Windmühlen.

              RWE tauscht also Ertrag aus Kohleverbrennung gegen Ertrag aus Zertifikate-Verkauf. Das ist die Quintessenz.

              /
              Folgendes Beispiel zur Erklärung:

              Ihr verkauft Goldringe. Ihr habt vor einem Jahr für 1000,- € pro Unze Gold gekauft. Heute ist der Preis bei 2000,- € pro Unze.

              Wenn ihr nun für euren Goldring einen Preis von 1500,- € pro Unze bekommt, dann werdet ihr keine Ringe verkaufen, nur weil es aufgrund des Einkaufspreises von 1000,- € pro Unze profitabel wäre.
              Ihr werdet das Gold für 2000,- € verkaufen.

              Ich hoffe das war verständlich.

              Die ganze Kalkulation bei RWE basiert immer auf dem aktuellen Preis, niemals auf einem vergangenen Einstandspreis.
              Zuletzt geändert von Guusje van Geel; 23.09.2021, 15:14.

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                In meinen Augen ist das Problem, dass sie diese Zertifikate haben. Ob sie diese jetzt nutzen oder verkaufen ist sekundär.

                Clever von Markt und scheiße umgesetzt vom Staat. Es sollte doch Begrenzungen geben um ein Poker/Bunkern über Jahre zu verhindern a la Zertifikate sind 12 Monate gültig und nicht genutzte gehen für den EKP zurück an den Staat oder können mit dem allgemein gelten Aufschlag fürs nächste Jahr übernommen werden.

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                  Zitat von woogie Beitrag anzeigen
                  In meinen Augen ist das Problem, dass sie diese Zertifikate haben. Ob sie diese jetzt nutzen oder verkaufen ist sekundär.

                  Clever von Markt und scheiße umgesetzt vom Staat. Es sollte doch Begrenzungen geben um ein Poker/Bunkern über Jahre zu verhindern a la Zertifikate sind 12 Monate gültig und nicht genutzte gehen für den EKP zurück an den Staat oder können mit dem allgemein gelten Aufschlag fürs nächste Jahr übernommen werden.
                  Das Bunkern ist an sich kein Problem. Ein permanentes Steigen des Preises ist ja kein Automatismus.
                  Wenn Firmen bunkern, dann muss die EU mehr ausgeben -> mehr Angebot, Preis sinkt stark, Verluste für die Bunkerer.
                  Keiner wird so dämlich sein und auf Teufel komm raus bunkern.

                  Mit der Logik müssten alle in der Wirtschaft Rohstoffe bunkern. Das Gegenteil ist aber der Fall. Stichwort Planungssicherheit, Liquidität, Kapitalbindung.

                  Das witzige am staatsgelenkten Systemen ist ja, dass der Staat das Angebot regulieren kann.


                  /Selbst wenn es zum Problem werden sollte, kann man immer noch Zertifikate mit Verfallsdatum einführen. Das wird aber mMn überhaupt nicht nötig sein.
                  Zuletzt geändert von Guusje van Geel; 23.09.2021, 16:10.

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                    Aber der Staat kann ja nicht einfach mehr Zertifikate ausgeben, wenn das Zertifikat an eine bestimmte Menge CO2 gebunden ist, oder stelle ich mir das zu problematisch vor?

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                      Zitat von panda yo Beitrag anzeigen
                      Aber der Staat kann ja nicht einfach mehr Zertifikate ausgeben, wenn das Zertifikat an eine bestimmte Menge CO2 gebunden ist, oder stelle ich mir das zu problematisch vor?
                      Kannst ja einfach den Zeitplan um einen Monat vorziehen. Die Akteure werden das schon merken, wie schmerzhaft das für das Bunkern wäre. Btw würde ich niemals gegen ein Angebot Bunkern/ spekulieren, welches vom Staat frei reguliert werden kann.

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                        Meinem Verständnis nach, und bitte verbessere mich, wenn ich falsch liege, haben wir noch ein gewisses Pensum an CO2, dass in die Luft geblasen werden darf, bis wir CO2-neutral sein müssen (besser emissionneutral).
                        Dann kann der Staat doch nicht hergehen und die Menge an Zertifikaten beliebig neu verteilen, wenn irgendwann eine gewisse Menge an CO2 für dieses Zertifikat verbraucht werden durfte, oder?

                        Wenn ich am Future einen Barrel Öl "kaufe", dann ändert sich Preis und Angebot, aber die erworbene Menge bleibt gleich. Sollte das im Emissionszertifikathandel nicht äquivalent sein? Wie soll der Staat dann mehr Zertifikate emittieren als ihm maximal möglich?

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                          Zitat von panda yo Beitrag anzeigen
                          Meinem Verständnis nach, und bitte verbessere mich, wenn ich falsch liege, haben wir noch ein gewisses Pensum an CO2, dass in die Luft geblasen werden darf, bis wir CO2-neutral sein müssen (besser emissionneutral).
                          Dann kann der Staat doch nicht hergehen und die Menge an Zertifikaten beliebig neu verteilen, wenn irgendwann eine gewisse Menge an CO2 für dieses Zertifikat verbraucht werden durfte, oder?

                          Wenn ich am Future einen Barrel Öl "kaufe", dann ändert sich Preis und Angebot, aber die erworbene Menge bleibt gleich. Sollte das im Emissionszertifikathandel nicht äquivalent sein? Wie soll der Staat dann mehr Zertifikate emittieren als ihm maximal möglich?
                          Wenn es Probleme gibt, fallen mir folgende Möglichkeiten ein:

                          Wenn jeden Monat 10 Einheiten ausgegeben werden, bis zum Dez 20XX, dann könnte man in einem Monat auch 20 Einheiten ausgeben und das Ziel auf Nov 20XX verkürzen. D.h. die Menge bleibt gesamt identisch.
                          Oder
                          Man führt ein Verfallsdatum ein
                          Oder
                          Man sagt "Whatever it takes". Anspielung auf Draghi, die EZB und das spekulieren gegen Europa. Es reicht schon dem Markt zu signalisieren, dass man als Staat gewisse Spekulationen nicht akzeptiert. Das Wort würde schon reichen und keiner würde bunkern/ dagegen spekulieren.

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                            Das Bunkern ist an sich kein Problem. Ein permanentes Steigen des Preises ist ja kein Automatismus.
                            Wenn Firmen bunkern, dann muss die EU mehr ausgeben -> mehr Angebot, Preis sinkt stark, Verluste für die Bunkerer.
                            Keiner wird so dämlich sein und auf Teufel komm raus bunkern.
                            Fehler im System: Mit welchem Trick Konzerne den steigenden CO2-Preis umgehen

                            https://bit.ly/2ZrSaaU

                            Milliardengeschäft Kohle: Warum RWE sogar an steigenden CO2-Preisen verdient

                            https://bit.ly/3CzXyXy

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                              Zitat von michi Beitrag anzeigen

                              Fehler im System: Mit welchem Trick Konzerne den steigenden CO2-Preis umgehen

                              https://bit.ly/2ZrSaaU

                              Milliardengeschäft Kohle: Warum RWE sogar an steigenden CO2-Preisen verdient

                              https://bit.ly/3CzXyXy
                              Die ganze Diskussion basiert auf diesen Artikeln. Siehe eine Seite vorher.

                              /
                              Ich frag mich manchmal, wozu ich mir hier überhaupt die Mühe mache :D
                              Zuletzt geändert von Guusje van Geel; 23.09.2021, 18:10.

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                                Was ist denn aktuell wieder mit den Politikern los? Ist die Panik so groß dass man die Wähler nicht für sich gewinnt oder drehen die einfach alle so durch?. Laschet lässt sich wieder im TV (Am Tisch heißt die Sendung) von ner Aktivistin Hops nehmen und labert wieder durchgehend die selben Phrasen wie gut er doch in NRW regiert.
                                Kubicki gibt keinen fick auf die Maßnahmen und die aktuellen Ereignisse, Merz haut auch wieder dumme Sprüche raus und Schäuble kommt mit seinem Widerstand Bullshit gegen die Jugend wenns ums Klima geht :D

                                Wenns nicht so traurig wäre, dann wäre das feinste Comedy

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