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    Zitat von Fortuna
    Zitat von noobhans
    Lindner hat die FDP auf rechts gezogen. An sich recht ekelhaft. Einziger Vorteil: Leute, die denken und reden wie AfD-Wähler, aber noch ein paar Hemmungen haben, wählen wenigstens noch die FDP. Auch wenn das keine langfristige Lösung ist - schließlich ist der Neoliberalismus einer der wichtigsten Gründe für die jetzige Situation.
    Kennst Du eigentlich den Unterschied zwischen rechts und rechtsradikal? Ist so ähnlich wie links und linksradikal. Oder ist jeder der Links oder Rechts steht auch gleichzeitig radikal?
    Hat er doch gut formuliert. Oder wo steht, dass die FDP rechtsradikal sei?

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      Zitat von highkickharald
      Zitat von Fortuna
      Zitat von noobhans
      Lindner hat die FDP auf rechts gezogen. An sich recht ekelhaft. Einziger Vorteil: Leute, die denken und reden wie AfD-Wähler, aber noch ein paar Hemmungen haben, wählen wenigstens noch die FDP. Auch wenn das keine langfristige Lösung ist - schließlich ist der Neoliberalismus einer der wichtigsten Gründe für die jetzige Situation.
      Kennst Du eigentlich den Unterschied zwischen rechts und rechtsradikal? Ist so ähnlich wie links und linksradikal. Oder ist jeder der Links oder Rechts steht auch gleichzeitig radikal?
      Hat er doch gut formuliert. Oder wo steht, dass die FDP rechtsradikal sei?
      Verwirr ihn nicht!

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        Eine komplette politische Richtung als ekelhaft zu stigmatisieren ist nicht gerade förderlich für die Diskussion. Ich wette, wenn linke Politik hier ekelhaft genannt werden würde, wäre die Reaktion komplett anders.

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          Zitat von mehL
          Zitat von highkickharald
          Zitat von Fortuna
          Zitat von noobhans
          Lindner hat die FDP auf rechts gezogen. An sich recht ekelhaft. Einziger Vorteil: Leute, die denken und reden wie AfD-Wähler, aber noch ein paar Hemmungen haben, wählen wenigstens noch die FDP. Auch wenn das keine langfristige Lösung ist - schließlich ist der Neoliberalismus einer der wichtigsten Gründe für die jetzige Situation.
          Kennst Du eigentlich den Unterschied zwischen rechts und rechtsradikal? Ist so ähnlich wie links und linksradikal. Oder ist jeder der Links oder Rechts steht auch gleichzeitig radikal?
          Hat er doch gut formuliert. Oder wo steht, dass die FDP rechtsradikal sei?
          Verwirr ihn nicht!
          Was soll daran ekelhaft sein? Alles was Richtung rechts geht oder mit rechts zu tun hat, ist also ekelhaft?

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            Zitat von Berguin
            Eine komplette politische Richtung als ekelhaft zu stigmatisieren ist nicht gerade förderlich für die Diskussion. Ich wette, wenn linke Politik hier als ekelhaft genannt werden würde, wäre die Reaktion komplett anders.
            obacht, aufmerksam lesen! sonst gibt es missverständnisse, kann ja mal passieren!

            Zitat von noobhans
            Lindner hat die FDP auf rechts gezogen. An sich recht ekelhaft.
            hier wird ein vorgang beschrieben und bewertet, keine politische richtung.

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              Zitat von Berguin
              Eine komplette politische Richtung als ekelhaft zu stigmatisieren ist nicht gerade förderlich für die Diskussion. Ich wette, wenn linke Politik hier ekelhaft genannt werden würde, wäre die Reaktion komplett anders.
              Er bezog sich auf die Entwicklung der FDP und nicht auf das rechte Spektrum des Parteiensystems.

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                Dass er es ekelhaft findet, dass eine Partei auf rechts gezogen wird impliziert doch, dass er das rechte politische Spektrum ekelhaft findet.

                Ist aber auch egal, mir geht es darum, dass hier oft die Köpfe rauchen, was für einen flotten Spruch man noch bringen kann, um eine Partei rechts der SPD zu diffamieren(ich kann das Wort nicht mehr hören) und das finde ich schade. Manchmal schadet es nicht, sich auch einmal offen den Positionen der politischen Gegenseite zu stellen.

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                  Beste Leben wenn jahrelang gesagt wurde, dass die FDP keiner mehr braucht und jetzt wird sie permanent thematisiert von den gleichen Nasen und auch noch dafür kritisiert, dass sie nicht über jedes Stöckchen springt, kannste dir nicht ausdenken

                  Zitat von Berguin
                  Dass er es ekelhaft findet, dass eine Partei auf rechts gezogen wird impliziert doch, dass er das rechte politische Spektrum ekelhaft findet.

                  Ist aber auch egal, mir geht es darum, dass hier oft die Köpfe rauchen, was für einen flotten Spruch man noch bringen kann, um eine Partei rechts der SPD zu diffamieren(ich kann das Wort nicht mehr hören) und das finde ich schade. Manchmal schadet es nicht, sich auch einmal offen den Positionen der politischen Gegenseite zu stellen.
                  Du hast da was falsch verstanden, ich erkläre es kurz:
                  Alles rechts der kommunistischen Plattform der Linkspartei ist rechts und somit ekelhaft.
                  Der Neoliberalismus steht für alles Schlechte dieser Welt, die FDP ist die Partei des Neoliberalismus.
                  Der Antifa sollten wir die Füße küssen. Begehen sie dennoch Straftaten, so ist es für die moralisch richtige Sache, also gerechtfertigt.
                  Der Rechtsstaat ist auf dem rechten Auge blind, der Verfasssungsschutz ist voll von Nazis. Generell sind auch alle Nazis die die AfD wählen, oder auf deren Demos mitlaufen. Ach es sind generell alle Nazis rechts der Linkspartei. Sogar Wagenknecht ist ein Nazi.

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                    Zitat von Berguin
                    Dass er es ekelhaft findet, dass eine Partei auf rechts gezogen wird impliziert doch, dass er das rechte politische Spektrum ekelhaft findet.

                    möglicherweiße findet er das, musst du ihn fragen, aber gesagt hat er das so nicht. gibt noch zig andere interpretationsweisen den rechtsruck einer partei, die sich liberalismus auf die fahnen geschrieben hat, ekelhaft zu finden, ohne sich auf das politische spektrum zu beziehen.

                    Zitat von cena_
                    Beste Leben wenn jahrelang gesagt wurde, dass die FDP keiner mehr braucht und jetzt wird sie permanent thematisiert von den gleichen Nasen und auch noch dafür kritisiert, dass sie nicht über jedes Stöckchen springt, kannste dir nicht ausdenken
                    naja, ob gebraucht oder nicht, sie ist ja noch da, oder? also kann man auch drüber reden.



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                      Zitat von Berguin
                      Dass er es ekelhaft findet, dass eine Partei auf rechts gezogen wird impliziert doch, dass er das rechte politische Spektrum ekelhaft findet.
                      Nein, das sind zwei unterschiedliche Dinge.

                      Zitat von Berguin
                      Ist aber auch egal, mir geht es darum, dass hier oft die Köpfe rauchen, was für einen flotten Spruch man noch bringen kann, um eine Partei rechts der SPD zu diffamieren(ich kann das Wort nicht mehr hören) und das finde ich schade. Manchmal schadet es nicht, sich auch einmal offen den Positionen der politischen Gegenseite zu stellen.
                      Was meinst du denn mit rechts der SPD? Da sind so einige Parteien.

                      Zitat von cena_
                      Beste Leben wenn jahrelang gesagt wurde, dass die FDP keiner mehr braucht und jetzt wird sie permanent thematisiert von den gleichen Nasen und auch noch dafür kritisiert, dass sie nicht über jedes Stöckchen springt, kannste dir nicht ausdenken
                      Die FDP versucht die Lücke zwischen CSU und AfD zu besetzten, um, wie noobhanns treffend geschrieben hat, den Wähler anzusprechen, dem die AfD zu radikal ist. Das hat mit "nicht über jedes Stöckchen springen" wenig zu tun, sondern ist reine Opportunität.

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                        Zitat von TAM_yo
                        Die FDP versucht die Lücke zwischen CSU und AfD zu besetzten, um, wie noobhanns treffend geschrieben hat, den Wähler anzusprechen, dem die AfD zu radikal ist. Das hat mit "nicht über jedes Stöckchen springen" wenig zu tun, sondern ist reine Opportunität.
                        und das ist schon ne ziemlich kleine lücke, zum glück ist der christian so drahtig gebaut!

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                          Zitat von BoLo
                          Zitat von TAM_yo
                          Die FDP versucht die Lücke zwischen CSU und AfD zu besetzten, um, wie noobhanns treffend geschrieben hat, den Wähler anzusprechen, dem die AfD zu radikal ist. Das hat mit "nicht über jedes Stöckchen springen" wenig zu tun, sondern ist reine Opportunität.
                          und das ist schon ne ziemlich kleine lücke, zum glück ist der christian so drahtig gebaut!
                          Tatsächlich. Aber die Wählerschaft der CSU ist wie die Hochrechnungen in Bayern zeigen sehr fragil und die der AfD sowieso. Also wenn man mit der rechten Keule etwas rumwirbelt fällt bekanntlich überall etwas ab.

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                            Ja, was denn nun? FDP als opportunistische Mehrheitsbeschafferin oder der alleinige Grund für das Jamaika-Aus?

                            Zwischen CSU und AfD findet man die FDP. Heilige Scheiße, wie eindimensional - im wahrsten Sinne des Wortes - kann man eine komplette Partei politisch verorten?

                            Bzgl. "am rechten Rand fischen": Lindner war eine der ersten die Merkels Flüchtlingspolitik aus der Mitte heraus mit Sachargumenten kritisiert hat. Angesichts einer reinen linken Opposition, denen die Willkommenskultur nicht links genug war eine gesellschaftspolitisch absolut nachvollziehbare Handlung. Dass es strategisch gerade im Wahlkampf brillant war potentielle Wähler genau an dieser Stelle abzuholen ist unbestritten. Das Ergebnis der Wahl belegt dies eindrucksvoll. Es war obendrein aber auch moralisch einwandfrei und eben gerade nicht "ekelhaft", sogar die linke taz würdigt dieses Manöver: http://taz.de/!5442712/

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                              Zitat von cena_
                              Ja, was denn nun? FDP als opportunistische Mehrheitsbeschafferin oder der alleinige Grund für das Jamaika-Aus?

                              Zwischen CSU und AfD findet man die FDP. Heilige Scheiße, wie eindimensional - im wahrsten Sinne des Wortes - kann man eine komplette Partei politisch verorten?

                              Bzgl. "am rechten Rand fischen": Lindner war eine der ersten die Merkels Flüchtlingspolitik aus der Mitte heraus mit Sachargumenten kritisiert hat. Angesichts einer reinen linken Opposition, denen die Willkommenskultur nicht links genug war eine gesellschaftspolitisch absolut nachvollziehbare Handlung. Dass es strategisch gerade im Wahlkampf brillant war potentielle Wähler genau an dieser Stelle abzuholen ist unbestritten. Das Ergebnis der Wahl belegt dies eindrucksvoll. Es war obendrein aber auch moralisch einwandfrei und eben gerade nicht "ekelhaft", sogar die linke taz würdigt dieses Manöver: http://taz.de/!5442712/
                              Schön, dass du die Entwicklung bis zu Bundestagswahl beschreibst, den Rechts-Kurs den die Partei aber zur Zeit nimmt völlig außen vor lässt. Maximale Opportunität im Wendehalsmanöver, untermauert mit (rechts-)populistischer Rhetorik. Na, fällt dir was auf? Heilige Scheiße, wie eindimensional - im wahrsten Sinne des Wortes - kann man eine komplette Partei politisch verorten?

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                                Teile diese Beobachtung nicht. Die CSU ist klar rechts der FDP und teilt sehr viel mit der AfD. Sympathisiert mit Orban, feiert Trump. Ist zunehmend europakritisch. Polemisiert gegen jegliche Migration mit einer kulturellen Begründung. Steht für ein klar konservatives Deutschland mit traditionellen Rollenbildern.

                                Inwiefern positioniert sich die FDP nun dazwischen? Bei der ewigen Forderung nach mehr Migration mittels Zuwanderungsgesetz? Welche Forderungen speisen diesen Rechtskurs seit der Wahl?



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