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    Zitat von Marsy
    die afd wird regelmäßig auf der sachebene bloßgestellt, auch heute wieder beim steinmeier-antrag, der nicht nur inhaltlich komplett dämlich ist, sondern auch noch stümperhaft gefertigt wurde

    kann man alles nachlesen, wenn man es denn möchte. oder man sucht sich das raus, was einem aufstößt, wird eines besseren belehrt und kommt dann mit "ja, aber..."
    Diese Mühe muss man sich eben geben, auch wenn es noch so langwierig und anstrengend ist.
    Abkapslung im Bundestag verstärkt die Abkapslung in der Wählerschaft.
    Das ist zumindest meine Interpretation der Entwicklungen.

    Und dieses "ja, aber.." lass ich für mich nicht gelten.
    Stimmt einfach nicht.

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      Zitat von Hanni
      Zitat von sOdaH
      hat nicht sogar mal Amthor die AfD zerlegt? War auch funny..

      /e: die AfD wurde nicht diffamiert. Jemand hat seine Meinung geäußert - auch das muss man ertragen können. Das ist für mich schon ein Unterschied.
      da ist aber vieles hart an der grenze zu Beleidigungen dabei gewesen. natürlich auch auf seiten der AFD.

      und sorry, aber Amthor kann ich einfach nicht ernst nehmen. für mich das Beispiel eines karrieresöhnchens der sich ein bissl aufspielen kann, wundert mich, dass er nicht bei FDP ist ehrlich gesagt.

      da einzige was den bald zerlegt ist die eintretende pupertät
      "von hart an der Grenze zur Beleidigung" reden und dann Amthor sinnfrei angreifen XD

      richtiges Karrieresöhnchen einer alleinerziehenden Mutter, der halt aus seinem Leben was macht. Hat das Jurastudium sicher geschenkt bekommen.

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        amthor bester mann

        @tak`: das ist aber letztlich das was du machst. du forderst sachen, die bereits passieren. und zwischenfragen müssen von jeher vom redner genehmigt werden, usus ist dies nicht zuzulassen. amthor hats bei seiner antiafdbrandrede sogar gemacht und "rasiert". dennoch kein standard, daher ist das einzufordern, damit die arme afd auch ne chance hat mitzuspielen unglaublich naiv/von ahnungslosigkeit geprägt

        solche zwischenfragen verbittet sich übrigens die afd im gleichen maße

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          Zitat von Marsy
          amthor bester mann

          @tak`: das ist aber letztlich das was du machst. du forderst sachen, die bereits passieren. und zwischenfragen müssen von jeher vom redner genehmigt werden, usus ist dies nicht zuzulassen. amthor hats bei seiner antiafdbrandrede sogar gemacht und "rasiert". dennoch kein standard, daher ist das einzufordern, damit die arme afd auch ne chance hat mitzuspielen unglaublich naiv/von unwissen geprägt
          Wir haben einfach vollkommen andere Perspektiven.

          Du sprichst davon, wie es sich gehört und was einem die Moral zuflüstert.
          Da stimme ich ja grundsätzlich vollkommen zu.

          Ich betrachte eher die Wirkung auf die (potenzielle) Wählerschaft, da dies meiner Meinung nach wichtiger ist als moralische Positionen.

          Wie bereits geschrieben war es noch nie sinnvoll, Feuer mit Feuer zu bekämpfen.
          Das ganze noch mit einer gewissen Portion Ignoranz zu würzen macht es dann noch schlimmer.

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            Zitat von Hanni
            Zitat von sOdaH
            Zitat von tak`
            Und was genau gewinnt man jetzt dadurch, auf Rückfragen demokratisch gewählter Parteien nicht mehr zu antworten?
            man gibt ihr nicht mehr aufmerksamkeit als sie durch die farce ihrer auftritte dort schon bekommt. durch zwischenfragen können die werten herren und damen dort ihre abstrusen theorien weiter verbreiten, auch wenn sie gar keine Redezeit haben.

            wie schon gesagt: die AfD hat doch gar kein Interesse an sachlichen Argumenten.. ihre Anhänger interessieren sich auch nicht dafür. Was also bringt es, mit ihnen überhaupt zu diskutieren?
            gebe ich dir in gewisser weise recht, also mit dem nicht noch eine bühne geben. ändert aber nix an der Tatsache, dass ignorieren und diffamieren das Problem AFD nicht beseitigt.

            wenn ich mir das grade aber nochmal so durchlese, könnte das ganze auch auf die grünInnen passen -.-
            Bitte Beispiele für die Grünen nennen. Klar gab es da auch Probleme zur Gründungszeit der Grünen. Trotzdem hat man sich nie in so eine Opferolle ohne politisches Konzept begeben wie die AFD. Es lohnt sich ja schon gar nicht mehr die Leute mit Argumenten auseinander zu nehmen, weil dies schon zig mal gemacht wurde. Sie dann wieder so getan haben , als wären die anderen die Bösen und ihre Wähler der AFF voll zugestimmt haben .

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              Zitat von Cooki
              Zitat von Hanni
              Zitat von sOdaH
              Zitat von tak`
              Und was genau gewinnt man jetzt dadurch, auf Rückfragen demokratisch gewählter Parteien nicht mehr zu antworten?
              man gibt ihr nicht mehr aufmerksamkeit als sie durch die farce ihrer auftritte dort schon bekommt. durch zwischenfragen können die werten herren und damen dort ihre abstrusen theorien weiter verbreiten, auch wenn sie gar keine Redezeit haben.

              wie schon gesagt: die AfD hat doch gar kein Interesse an sachlichen Argumenten.. ihre Anhänger interessieren sich auch nicht dafür. Was also bringt es, mit ihnen überhaupt zu diskutieren?
              gebe ich dir in gewisser weise recht, also mit dem nicht noch eine bühne geben. ändert aber nix an der Tatsache, dass ignorieren und diffamieren das Problem AFD nicht beseitigt.

              wenn ich mir das grade aber nochmal so durchlese, könnte das ganze auch auf die grünInnen passen -.-
              Bitte Beispiele für die Grünen nennen. Klar gab es da auch Probleme zur Gründungszeit der Grünen. Trotzdem hat man sich nie in so eine Opferolle ohne politisches Konzept begeben wie die AFD. Es lohnt sich ja schon gar nicht mehr die Leute mit Argumenten auseinander zu nehmen, weil dies schon zig mal gemacht wurde. Sie dann wieder so getan haben , als wären die anderen die Bösen und ihre Wähler der AFF voll zugestimmt haben .
              ich meinte damit die Farce ihrer auftritte und abstrusen Theorien, nicht begeben in eine opferrolle

              Kommentar


                der großteil der potentiellen wählerschaft schaut keine bundestags debatten. deshalb kann sich die afd ja fehler ohne ende leisten, politisch wird da null angeboten. es reicht halt leider "1 migrant" zu rufen, um 15%+ zu bekommen

                Kommentar


                  Zitat von Hanni
                  Zitat von Cooki
                  Zitat von Hanni
                  Zitat von sOdaH
                  Zitat von tak`
                  Und was genau gewinnt man jetzt dadurch, auf Rückfragen demokratisch gewählter Parteien nicht mehr zu antworten?
                  man gibt ihr nicht mehr aufmerksamkeit als sie durch die farce ihrer auftritte dort schon bekommt. durch zwischenfragen können die werten herren und damen dort ihre abstrusen theorien weiter verbreiten, auch wenn sie gar keine Redezeit haben.

                  wie schon gesagt: die AfD hat doch gar kein Interesse an sachlichen Argumenten.. ihre Anhänger interessieren sich auch nicht dafür. Was also bringt es, mit ihnen überhaupt zu diskutieren?
                  gebe ich dir in gewisser weise recht, also mit dem nicht noch eine bühne geben. ändert aber nix an der Tatsache, dass ignorieren und diffamieren das Problem AFD nicht beseitigt.

                  wenn ich mir das grade aber nochmal so durchlese, könnte das ganze auch auf die grünInnen passen -.-
                  Bitte Beispiele für die Grünen nennen. Klar gab es da auch Probleme zur Gründungszeit der Grünen. Trotzdem hat man sich nie in so eine Opferolle ohne politisches Konzept begeben wie die AFD. Es lohnt sich ja schon gar nicht mehr die Leute mit Argumenten auseinander zu nehmen, weil dies schon zig mal gemacht wurde. Sie dann wieder so getan haben , als wären die anderen die Bösen und ihre Wähler der AFF voll zugestimmt haben .
                  ich meinte damit die Farce ihrer auftritte und abstrusen Theorien, nicht begeben in eine opferrolle
                  Welche absurden Theorien meinst du denn , außer der Pädophilie-Debatte die nie wirklich umgesetzt wurde .

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                    Bei der Verfolgung von Straftaten herrscht das Legalitätsprinzip, welches besagt, dass verfolgt und angeklagt werden müssen (vgl. §§ 152, 160 Absatz 1, 170 Absatz 1 StPO). Es gibt jedoch im Strafprozess einige Ausnahmen von dem Legalitätsprinzip, bei dem ausnahmsweise auch das Opportunitätsprinzip zur Anwendung kommt. Nach den §§ 153 ff. StPO [Strafprozessordnung] kann nämlich von der Strafverfolgung bestimmter, geringer(er) Straftaten entweder mit oder ohne Auflagen abgesehen werden, wenn das öffentliche Interesse dem nicht entgegensteht.


                    wenn also ein rechtsradikaler sagt, etwas sei unappetitlich und strafbar, ist das eine andere dimension, als wenn ein demokrat von einer straftat spricht.

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                      Danke, hat ein bisschen gedauert. Aber ich habs jetzt gecheckt.

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                        Zitat von Marsy
                        der großteil der potentiellen wählerschaft schaut keine bundestags debatten. deshalb kann sich die afd ja fehler ohne ende leisten, politisch wird da null angeboten. es reicht halt leider "1 migrant" zu rufen, um 15%+ zu bekommen
                        Ich habe jetzt den Feierabend genutzt um mich über die "Haushaltsdebatte 2018" zu erkundigen.

                        Vielleicht bin ich nicht besonders effektiv in meiner Recherche, vielleicht bauschen die Medien auch wieder nur das Thema auf, welches die meisten Klicks generiert, aber ich habe bis jetzt in der Haushaltsdebatte ausschließlich über die ganzen Vorkommnisse mit der AfD gelesen. Das interessiert mich ehrlich gesagt gar nicht mehr.

                        Die AfD ist im Bundestag ein Querolant, wissen alle. Viele AfD-Wähler und viele intellektuell weniger betuchte Leute gucken sich Bundestagsdebatten sowieso nicht an, da geh ich mit dir d'accord. Kann man sich da nicht einfach dem Tagesgeschäft widmen und die AfD die AfD sein lassen?

                        Ich habe das Gefühl, dass die Parteien der Mitte sich nicht mehr durch Politik profilieren sondern dadurch, wer am kreativsten und engagiertesten die AfD bashen kann, Wolfgang Kubicki fällt mir da als erstes ein und ich stimme mit tak und Hanni in dem Punkt überein, dass ich es für kontraproduktiv halte mehr Zeit in die AfD als in die eigene Politik zu stecken. In knapp 3 Jahren sind wieder Wahlen und jede Partei muss sich anhand der letzten Legislaturperiode bemessen lassen. Wenn das mit der Regierung so weiter geht wie im letzten Jahr, sehe ich nicht, wie die Parteien der Mitte die verlorenen Wähler der AfD zurückgewinnen.

                        Ich finde es auch bedenklich, dass tak hier mehr oder weniger angegangen wird, quasi nur deswegen, dass er sich im Bundestag eine sachliche Diskussionskultur wünscht.

                        Lindner redet mir in dieser Angelegenheit aus der Seele.

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                          Ist zwar die Bild, aber dennoch wollte ich folgenden Kommentar hier lassen, da er im Grunde das ausdrückt, was ich heute Mittag in der Diskussion mit Mars sagen wollte:

                          https://m.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/kommentar-zum-umgang-mit-der-afd-man-kann-hass-nicht-mit-hass-bekaempfen-57216038.bildMobile.html

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                            sind wir wieder bei dem punkt angekommen? gab es doch letzte woche schon bestimmt 2mal

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                              Zitat von tak`
                              Ist zwar die Bild, aber dennoch wollte ich folgenden Kommentar hier lassen, da er im Grunde das ausdrückt, was ich heute Mittag in der Diskussion mit Mars sagen wollte:

                              https://m.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/kommentar-zum-umgang-mit-der-afd-man-kann-hass-nicht-mit-hass-bekaempfen-57216038.bildMobile.html
                              aus welcher erfahrung nimmst du deine theorie?
                              hört sich eher nach nem hippen wandtattoo an.

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                                Naja, typisch Bild. Man muss mit Rechtsradikalen, wie sie in der AfD zu finden sind, nicht diskutieren. Man kennt ihre Ziele und sie sind ideologisch gefestigten, sprich: verloren. Ziel müssen immer die Menschen sein. Deren durchaus gerechtfertigte Wut muss auf die richtigen Ziele gelenkt werden. Das klappt wahrscheinlich nur durch Aufklärung.

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