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    der thread hier ist ein schönes beispiel, wieso ich das messaging und frameing der "linken" so desaströs und kontraproduktiv finde.

    es ist doch wohl alles vollkommen klar, dass jemand, der farbige sagt, es nicht nur nicht rassistisch meint, sondern regelmäßig davon ausgeht, dass das der korrekte begriff sei. denn bis vor gar nicht so langer zeit wurde noch verbreitet beigebracht, dass man nicht schwarze, sondern farbige sagt. jetzt hat sich irgendwie etabliert, dass man es doch bitte nicht sagt und hat dafür tief in die historische argumenationskiste gegriffen. und es mag sogar überzeugende gründe in der sache dafür geben, wieso nun farbig ein historisch aufgeladener begriff ist, der mit rassistischer intention belegt ist.

    super. damit holt man die leute, auf die es ankommt, aber nicht ab. sondern man vermittelt ihnen, dass man es ja quasi eh nie richtig macht. dass völlig willkürlich und kleinkariert mit irgendwelchen elfenbeinturmargumenten eine gängelung stattfindet. welchen anreiz haben denn dann die leute noch, sich mühe in ihrem sprachgebrauch zu geben, wenn das, was gestern okay war, heute nicht mehr okay ist und man auf diem ütze bekommt? das frustriert und ist nicht gerade die beste eigenwerbung. die leute klinken sich dann aus den diskussionen aus und schotten sich gegen die entsprechenden bewegungen ab. und ich kann das auch völlig verstehen.

    es ist, kurz gesagt, verdammt ungeschickt und belegt leider ein stückchen den vorwurf des intellektuellen elitismus bzw. wokeness. am ende gewinnt man die leute nicht für sich, in dem man wirklich noch im kleinsten detail alles perfekt macht, ja noch die umständlichste formulierung wählt, um ja alle zu inkludieren, und dies mit zig tollen argumenten begründet, sondern in dem man sie emotional abholt. und genau das geschieht nicht.

    wenn ich permanent jemanden maßregele und zig neue worte kreiere, für okay oder nicht okay erkläre, fuckt ich die leute halt auch hart ab.

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      Zitat von simple_ Beitrag anzeigen
      sorry, inhaltlich bin ich grad auch raus
      aber es muss doch andere quellen geben oder?
      insbesodnere wenn die positionen unter ~konservativen so verbreitet sind
      prageru ist wirklich keine gute quelle
      oder findest du die gut?
      Prageru ist ja in diesem Sinne auch keine Quelle, sondern eher ein Medienunternehmen, das seit Jahren ca. fünfminütige Videos von verschiedensten Konservativen (die wären dann die Quelle, Prager u die Plattform) zu allen möglichen Themen hochlädt. Die Qualität der Videos ist unterschiedlich, viele sind sehr gut, manche sind over the top, einige inhaltlich nicht ganz sauber allgemein beurteilen kann man das nicht, hängt von der Person ab, die das Thema des Videos vorstellt. Ist letztendlich ein Sammelbecken für verschiedenste Konservative Positionen, von denen ich sicherlich auch nicht alle inhaltlich teile und die deshalb immer wieder (wie nahezu alle konservativen Medien) von linken verunglimpft, beschimpft und anderweitig angegangen werden (sieht man ja hier im Forum immer wieder in schöner Regelmäßigkeit)
      Ansonsten findet man ähnliche Inhalte natürlich auch bei anderen eher konservativen Medien (wall street journal, daily wire etc.) Falls du mir noch etwas genauer ausführen kannst, was du mit "die Positionen" genau meinst, kann ich dir die Tage auch gerne noch was von anderen Quellen heraussuchen.
      Mir gehts jetzt auch gar nicht so sehr darum, irgendeine bestimmte Quelle zu verteidigen, weil im digitalen Zeitalter von nahezu jeder Person des öffentlichen Lebens im Internet irgendwelchen dummen Aktionen/Aussagen zu finden sind.
      Mir geht eher um diesen eklig, überheblich autoritären Stil, der hier von manchen an den Tag gelegt und jegliche Quellen aus dem "Gegenlager" zu diffamieren sucht.
      Die von Cookie erwähnte Natascha Kelly steht politisch auch am linken Rand und schreibt bisweilen großen Unsinn zusammen, trotzdem würde mir nicht einfallen, Cookie deshalb diffamieren zu wollen.

      edit: oh und große # an den Beitrag über mir.


      Zuletzt geändert von Alex-; 27.07.2021, 20:26.

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        danke crz

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          Zitat von RZRPHNM Beitrag anzeigen
          danke crz
          Amen.

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            Alex trotzdem ist es eine Bankrotterklärung irgendetwas von Candace Owens zu zitieren oder auf sie zu verweisen. Die Dame ist halt kein "honest actor" und dazu extrem ungebildet. Es gibt so unglaublich dumme Aussagen ihrerseits, die zeigen, wie wenig Substanz dahintersteckt (z.b. über Hitlerdeutschland, Klimawandel, Trump usw.). Das war auch schon so bevor sie "konservativ" wurde. Sie sagt das, was ihrer Vermutung nach, für ihre Karriere und ihr Konto am besten ist. Da ist sogar noch Dave "ideas" Rubin substanzieller. Ich meine es muss doch mehr Menschen geben, denen du zustimmst, als dieser Witzfigur. Du bist doch jemand, der sich auf die Fahne schreibt, faktenbasiert zu argumentieren. Dann kannst du doch nicht ernsthaft überhaupt so eine lächerliche, antiwissenschaftliche Grifterin heranziehen, nur weil sie in diesem Punkt etwas sagt, was dir recht ist.

            Da habe ich ja vor Mitch McConnell mehr Respekt.

            Und zu suggerieren, Owens sei eine Intellektuelle... eieiei, da hängt aber deine Latte tief tief unten.

            In einigen Punkten würde ich Sam Harris als "konservativ" einstufen. Sicherlich in vielen Punkten auch Jordan Peterson. Kann mit beiden nicht viel anfangen, aber sie sind wohl eher konservative Intellektuelle als Candace Owens.

            Übrigens bedeutet das nicht, dass ihre Meinung zu einem Thema automatisch falsch ist. Aber man sollte halt keine Witzfiguren als Verweise heranziehen. Das gilt für jede Seite.

            Ansonsten stimme ich crz zu.
            Zuletzt geändert von buffy; 27.07.2021, 22:37.

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              Zitat von faz.net
              Trotz der Schwierigkeiten, mit denen Schüler aufgrund von Corona zu kämpfen hatten, erreichten die hessischen Abiturienten den besten Notendurchschnitt seit der Einführung des Landesabiturs.
              Homeschooling, Einfolgsmodell!

              ...oder werden den armen Schülern da etwa inflationär die Noten sonstwo hingeschoben? 0:)

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                Klasse, dann bleiben die Schulen einfach zu. Dazu noch Homeuniversität und alle sind happy. Yey.

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                  und wenn du ins gras beißt wirst du zuhause neben den zwiebeln eingebuddelt.

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                    Zitat von ramses Beitrag anzeigen

                    Homeschooling, Einfolgsmodell!

                    ...oder werden den armen Schülern da etwa inflationär die Noten sonstwo hingeschoben? 0:)
                    Ich hatte nur Einblick in die Berufsschule und Uni. Dort kann ich deine Frage auf jeden Fall mit "Ja" beantworten. Was sogar überall an den Hochschulen der Fall zu sein scheint. Mitten in den Klausuren, kannst du einfach abbrechen. Ohne Konsequenzen. Zumindest an 4 Hochschulen hatte ich das jetzt gesehen. Falls das nicht überall so ist, dann wäre das schon sehr unfair.

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                      das von crz beschriebene gilt im übrigen nicht nur für rassistischen sprachgebrauch, sondern auch für gendern und political correctness generell (auch in bezug auf die lgbtqia*????-bewegung).

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                        Zitat von Guusje van Geel Beitrag anzeigen

                        Ich hatte nur Einblick in die Berufsschule und Uni. Dort kann ich deine Frage auf jeden Fall mit "Ja" beantworten. Was sogar überall an den Hochschulen der Fall zu sein scheint. Mitten in den Klausuren, kannst du einfach abbrechen. Ohne Konsequenzen. Zumindest an 4 Hochschulen hatte ich das jetzt gesehen. Falls das nicht überall so ist, dann wäre das schon sehr unfair.
                        watt. an welchen Dorfunis wird denn sowas gemacht?

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                          Zitat von Guusje van Geel Beitrag anzeigen

                          Ich hatte nur Einblick in die Berufsschule und Uni. Dort kann ich deine Frage auf jeden Fall mit "Ja" beantworten. Was sogar überall an den Hochschulen der Fall zu sein scheint. Mitten in den Klausuren, kannst du einfach abbrechen. Ohne Konsequenzen. Zumindest an 4 Hochschulen hatte ich das jetzt gesehen. Falls das nicht überall so ist, dann wäre das schon sehr unfair.
                          das klausuren und andere anmeldungen etwas entspannter gehandhabt werden, kann ich mir schon vorstellen, aber da hat sich an meiner uni gar nix verändert. nur die abgabe von hausarbeiten und die art der prüfung ist flexibel geworden.
                          einen großen plan die leute mit guten noten vollzupumpen gibt es in meinem bereich auch nicht.

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                            Zitat von gestalt Beitrag anzeigen

                            watt. an welchen Dorfunis wird denn sowas gemacht?
                            z.B. Fernuni Hagen

                            Freiversuchsregelung: Laut der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung vom 15. April 2020 gelten Prüfungen, die abgelegt und nicht bestanden werden, als nicht unternommen. Diese Freiversuchsregelung wird im Wintersemester 2020/21 und im Sommersemester 2021 von allen Fakultäten der FernUniversität angewandt.
                            Sogar noch krasser, als ich es beschrieben habe. Durchgefallen? Nee. Nicht angetreten.

                            /Und die Fernuni Hagen hat von sich noch einen Anspruch, besonders Anspruchsvoll zu sein. Da kann man sich ausmalen, wie das woanders läuft. Wie gesagt, falls nicht überall gleich verfahren wird, wäre das einfach unfair.
                            Wobei es ja Ländersache ist, in Schleswig-Holstein macht dies Verfahren aber definitiv auch eine staatliche FH so.
                            Zuletzt geändert von Guusje van Geel; 28.07.2021, 09:53.

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                              Gibt keine allgemeingültige Kulanzregel an meiner Uni. Wird vom Studienbüro der Fakultäten gemanged und denke da auch nur in individuellen Sonderfällen.

                              /e: hab Fernunis sowieso nie ernst genommen. Hab da nichtmal ne gute Begründung für, ist nur so ein Gefühl. Gleiches gilt für FHs.
                              Zuletzt geändert von gestalt; 28.07.2021, 10:19.

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                                ob irgendein bwler seine prüfung ablegt oder nicht ist ja auch quasi egal. bei richtigen studienfächern würde mich das schon etwas beunruhigen.

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