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    Zitat von VARMENDRION
    E: Ist mir zu dumm. Wenn du den Unterschied nicht siehst, dann bist du dumm oder an keiner Lösung interessiert. Normalerweise ist Pauschalisieren immer der Feind, nur bei AfD-Wählern ist es toll. W T F. Kannst das gar nicht ernst meinen. Hab die Beleidigungen mal gestrichen. Sowas geht mir nicht in den Kopf...
    Hast mich schon so mit deiner suggestiven Art in deiner bearbeiteten Antwort genug beleidigt, keine Sorge.

    Ich sehe schon einen Unterschied, nur ist das Ergebnis eben gleich. Genausowenig stelle ich mich neben Steinewerfern und erwarte dann von anderen Menschen eine differenzierte Behandlung. Wenn ich der Handlung keinen Widerstand gezeigt habe und meine Stimme gebe, dann bin ich genauso schuldig.

    Eher scheint dir was nicht in den Kopf zu gehen, wenn du ständig auf überanalysierte Differenzierung pochst, wenn es am Ende der jeweiligen Partei egal sein wird, ob sie die Wahl mit kritischen Stimmen oder blindem Gefolge gewinnt.

    Aber wähl ruhig die AfD, weil du deren Einkommenssteuerpolitik so spannend findest. Was da mit dranhängt, kann man ja tolerieren. Immerhin hinterfragt man es. Wenn du kein Rassist bist und Rassisten unterstützt, dann bist du vielleicht kein Rassist, aber definitiv auch nichts besseres. Wenn es dir nur um das Label geht, von mir aus. Ist aber völlig egal im Resultat.

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      Zitat von definitiv nicht keira
      und jetzt stelle man sich vor, dass die afd nicht in teilen so eine übertriebene bande wäre. ich kenne ein paar nasen, die die afd sofort wählen würden, wenn sie sich klar vom rassismus lossagen und nur nationalismus propagierten. die soziale stigmatisierung als nazi angetrieben durch den höcke-kreis halten momentan die partei von noch mehr prozenten ab.

      "Deutschland gehört den Deutschen" ist kein rassismus. deutscher ist keine rasse.
      Aber:
      Du hast schwarze Haut, du kannst kein Deutscher sein. Du jubelst für die Türkische Nationalmannschaft, du kannst kein Deutscher sein. Dir fehlt die Vorhaut, du solltest nach Israel auswandern, weil du kein Deutscher sein kannst.

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        Dann ist es kein Rassismus, sondern Chauvinismus. Und jetzt? Wie kann man sich so an Bezeichnungen aufhängen. Sich wegen irgendeines zufälligen Attributs über andere Menschen zu stellen ist nie erstrebenswert.

        Meistens ist in "Deutschland den Deutschen" das "Deutsch" mit einem * versehen. Den passdeutschen Gemüsehändler türkischer Herkunft meinen sie damit ganz sicher nicht.

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          dann muss ja mandic richtig verhasst in der partei sein

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            Zitat von definitiv nicht keira
            dann muss ja mandic richtig verhasst in der partei sein
            Dass dieser komplette Mist nicht auf Logik fußt wird doch schon durch die Parteispitze Symbolisiert? Ich mein, Weidel ist eine Lesbe mit einer Partnerin die ihre Wurzeln in Sri Lanka hat und die haben 2 Kinder.

            Erklär mir doch ma bitte einer, wie das in das mit dem Punkt 6.1. im Grundsatzprogramm der AFD vereinbar ist? (Bekenntnis zur traditionellen Familie als Leitbild). Ich kann doch nicht Wasser propagieren und Wein saufen.

            Wäre ja wie von die Barley von der Ehe für alle spricht und das alles super findet und dann anfängt Gesetze gegen Homosexualität auf den Weg zu bringen.

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              geht mmn gut zu argumentieren. in jeder triadischen konstellation muss ein elternteil den väterlichen teil einnehmen respektive den mütterlichen. in einer gleichgeschlechtlichen beziehung müssen diese rollen eben auch besetzt werden. hier geht es doch im kern um rollenverständnis und nicht rein-biologischen faktoren. sind wir ehrlich, wir alle kennen väter, die ihre rolle als männlicher bezugsteil des kindes nicht wahrnehmen können/wollen und die mutter diese aufgabe übernimmt oder zusätzlich zu ihrem mütterlichen bezugspunkt übernimmt.

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                Werdet bitte wieder sachlich. Das kann man doch im Weltgeschehen erwarten. Sonst muss ich leider etwas aufräumen.!

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                  Die Alternative für Deutschland bekennt sich zur traditionellen Familie als Leitbild. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. In der Familie sorgen Mutter und Vater in dauerhafter gemeinsamer Verantwortung für ihre Kinder.
                  Quelle: AfD-Grundsatzprogramm

                  Kann man natürlich auslegen wie man will, aber für mich ist es ziemlich eindeutig, was für ein biologisch beschaffenes Familienbild angestrebt wird.

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                    Zitat von highkickharald
                    Die Alternative für Deutschland bekennt sich zur traditionellen Familie als Leitbild. Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. In der Familie sorgen Mutter und Vater in dauerhafter gemeinsamer Verantwortung für ihre Kinder.
                    Quelle: AfD-Grundsatzprogramm

                    Kann man natürlich auslegen wie man will, aber für mich ist es ziemlich eindeutig, was für ein biologisch beschaffenes Familienbild angestrebt wird.
                    Wie Leroyal schon so passend sagte: Diese Geschichte enthält einen saftigen Teil Bigotterie.
                    Keiras Argument mit dem Rollenverständnis ist insoweit nicht wirklich stimmig, als dass das selbe Programm auch gegen "Gendermainstream" und nicht geschlechtsspezifische Rollenverständnisse wettert.

                    @Rassismus-topic
                    Ich bin also kein Rassist, wenn ich sage "die Südeuropäer sind halt faule Hunde, die nur in der Sonne rumliegen, sonst hätten sie auch eine gute Wirtschaft" oder "jeder Moslem ist ein potenzieller Bombenleger" oder "alle Juden ballern gern Palästinenser über den Haufen und ziehen sonst überall in der Politik mit ihrem Geld die Strippen".
                    Scheinbar haben wir dann eine unterschiedliche Definition von Rassismus. Rassismus ist für mich zumindest "Ausgrenzung und Stigmatisierung aufgrund von Abstammung". Du hast in soweit aber Recht, dass Nationalchauvinismus und Rassismus sehr nah beieinander stehen.

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                      Zitat von Rasta

                      @Rassismus-topic
                      Ich bin also kein Rassist, wenn ich sage "die Südeuropäer sind halt faule Hunde, die nur in der Sonne rumliegen, sonst hätten sie auch eine gute Wirtschaft" oder "jeder Moslem ist ein potenzieller Bombenleger" oder "alle Juden ballern gern Palästinenser über den Haufen und ziehen sonst überall in der Politik mit ihrem Geld die Strippen".
                      Scheinbar haben wir dann eine unterschiedliche Definition von Rassismus. Rassismus ist für mich zumindest "Ausgrenzung und Stigmatisierung aufgrund von Abstammung". Du hast in soweit aber Recht, dass Nationalchauvinismus und Rassismus sehr nah beieinander stehen.
                      Der Post mit dem Chauvinismus war auch mehr auf Keira bezogen. Ist beides im gleichen Maße zu verachten. Nur weil ich statt Ethnien eine Nationalität oder Religion abwerte, macht es den Kohl nicht fetter. Der Begriff "Rassismus" wird im Alltag sowieso viel breiter angewendet als die ursprüngliche Definition es gerne hätte.

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                        Zitat von highkickharald
                        Zitat von Rasta

                        @Rassismus-topic
                        Ich bin also kein Rassist, wenn ich sage "die Südeuropäer sind halt faule Hunde, die nur in der Sonne rumliegen, sonst hätten sie auch eine gute Wirtschaft" oder "jeder Moslem ist ein potenzieller Bombenleger" oder "alle Juden ballern gern Palästinenser über den Haufen und ziehen sonst überall in der Politik mit ihrem Geld die Strippen".
                        Scheinbar haben wir dann eine unterschiedliche Definition von Rassismus. Rassismus ist für mich zumindest "Ausgrenzung und Stigmatisierung aufgrund von Abstammung". Du hast in soweit aber Recht, dass Nationalchauvinismus und Rassismus sehr nah beieinander stehen.
                        Der Post mit dem Chauvinismus war auch mehr auf Keira bezogen. Ist beides im gleichen Maße zu verachten. Nur weil ich statt Ethnien eine Nationalität abwerte, macht es den Kohl nicht fetter. Der Begriff "Rassismus" wird im Alltag sowieso viel breiter angewendet als die ursprüngliche Definition es gerne hätte.
                        Ethnien, Nationalitäten, Religionen... Kann man alles unter dem Begriff Rassismus zusammenfassen, denke ich.
                        Und ich finds auch wichtig, das Kind beim Namen zu nennen und sich nicht in der Therminologie zu verrennen.
                        Nein es ist nicht nur Nationalstolz sondern Nationalchauvinismus.
                        Nein es ist nicht nur Nationalkonservativ sondern Nationalistisch mit totalitären Tendenzen.
                        Nein es ist nicht nur "der besorgte Bürger, der eine Islamisierung fürchtet" sondern simpler religiöser Rassismus.
                        Nein es ist nicht nur "Israelkritik" sondern plattester Antisemitismus.

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                          Sprechen über Rassismus: Wie Worte die Realität verfälschen

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                            Muss man nicht lesen, ist ein dummer Post.
                            Spoiler: 
                            Zitat von highkickharald
                            Hast mich schon so mit deiner suggestiven Art in deiner bearbeiteten Antwort genug beleidigt, keine Sorge.
                            Das war nicht meine Absicht. Ich möchte nicht beleidigen, um mich besser zu fühlen, sondern wenn, dann lediglich eine rationale und belegbare Feststellung machen.

                            Zitat von highkickharald
                            Ich sehe schon einen Unterschied, nur ist das Ergebnis eben gleich. Genausowenig stelle ich mich neben Steinewerfern und erwarte dann von anderen Menschen eine differenzierte Behandlung. Wenn ich der Handlung keinen Widerstand gezeigt habe und meine Stimme gebe, dann bin ich genauso schuldig.
                            Ich habe nicht widersprochen, dass sich AfD-Wähler mitschuldig machen. Das habe ich sogar explizit erwähnt. Das Steinewerfer-Beispiel ist dumm. Wieso solltest du mit Leuten diskutieren, die nicht zu überzeugen sind. Es muss natürlich davon ausgegangen werden, dass mit Leuten diskutiert wird, die durchaus noch zu überzeugen sind.

                            Zitat von highkickharald
                            Eher scheint dir was nicht in den Kopf zu gehen, wenn du ständig auf überanalysierte Differenzierung pochst, wenn es am Ende der jeweiligen Partei egal sein wird, ob sie die Wahl mit kritischen Stimmen oder blindem Gefolge gewinnt.
                            Genau für diese Leute macht es in meinen Augen Sinn, zu unterscheiden. Würdest du generell folgendes Statement ablehnen: Die Chance, dass jemand von seinem Standpunkt abrückt, ist höher, wenn man ihm die Möglichkeit gibt, sein Gesicht zu wahren, ihn nicht von Anfang an beleidigt und ihm verdeutlicht, ein besserer Mensch zu sein. Wenn du dieses Statement guten Gewissens ablehnen kannst, dann haben wir verschiedene Standpunkte. Wieso du hier die Partei mit reinbringst? Ich differenziere, um den Leuten eher zu ermöglichen, ihre Meinung zu ändern und nicht zu wählen. Verallgemeinerung und Wertung, selbst wenn zulässig, bringen dich diesem Ziel nicht näher. Ich habe die Absicht, AfD-Wähler von ihrer Wahl abzubringen. Du auch?

                            Zitat von highkickharald
                            Aber wähl ruhig die AfD, weil du deren Einkommenssteuerpolitik so spannend findest. Was da mit dranhängt, kann man ja tolerieren. Immerhin hinterfragt man es. Wenn du kein Rassist bist und Rassisten unterstützt, dann bist du vielleicht kein Rassist, aber definitiv auch nichts besseres. Wenn es dir nur um das Label geht, von mir aus. Ist aber völlig egal im Resultat.
                            Damit beantwortest du die Frage. Ganz offensichtlich hast du daran kein Interesse. Ich spreche mit vielen Leuten über das Thema, wenn Freunde oder Kollegen die AfD wählen, suche ich das Gespräch und versuche sie sachlich zu überzeugen, ohne mich als besseren Menschen zu präsentieren. Die Mehrheit meines Freundeskreises besteht aus Leuten mit Migrationshintergrund, manche sind in der ersten Generation in Deutschland, viele in der zweiten, einige in der dritten. Ich höre mir deren Probleme an und motiviere sie, selbst aktiv zu werden, zu wählen, die AfD klein zu halten. Persönlich würde ich mich nie zu einer Wahl der AfD hinreißen lassen und schäme mich, dass es in Deutschland so weit kommen konnte. Und doch hast du die Dreistigkeit mir zu unterstellen, ich wäre AfD-Wähler, nur weil ich für eine sinnvolle und lösungsorientierte Auseinandersetzung mit dem Thema eintrete? Mir geht es nicht um eine Differenzierung, um mich besser zu fühlen. Nenn mich ruhig einen Rassisten - ich weiß, dass ich keiner bin. Es geht mir lediglich darum, einen sinnvollen Ansatz zu finden, um mit denen zu reden, die zu überzeugen sind.

                            Wenn du das jetzt okay findest und von deinem Statement zurücktreten möchtest - gerne. Andernfalls bleibt für mich der Schluss, und das nicht beleidigend gemeint, sondern, wie angesprochen, rein rational: Du bist nicht in der Lage zu verstehen, dass jemand, der andere aus der AfD rausreden will wohl kein AfD-Wähler ist, womöglich bist du also doch dumm. Du bist nicht an einer Lösung des Problems interessiert, du willst dich lediglich als besseren und moralisch überlegenen Menschen inszenieren.

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                              Zitat von Rasta
                              Ethnien, Nationalitäten, Religionen... Kann man alles unter dem Begriff Rassismus zusammenfassen, denke ich.
                              Um das mal zu ergaenzen:
                              Die rechtliche Definition des Rassismus umfasst nicht nur Ethnie, Nationalitaeten und Religion sondern auch horizontale Stratifikation von Personengruppen und andere Systeme, die an Hand von Arbeit oder Abstammung hierarchisieren. Siehe:ICERD


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                                Zitat von highkickharald
                                Eher scheint dir was nicht in den Kopf zu gehen, wenn du ständig auf überanalysierte Differenzierung pochst, wenn es am Ende der jeweiligen Partei egal sein wird, ob sie die Wahl mit kritischen Stimmen oder blindem Gefolge gewinnt.
                                Genau für diese Leute macht es in meinen Augen Sinn, zu unterscheiden. Würdest du generell folgendes Statement ablehnen: Die Chance, dass jemand von seinem Standpunkt abrückt, ist höher, wenn man ihm die Möglichkeit gibt, sein Gesicht zu wahren, ihn nicht von Anfang an beleidigt und ihm verdeutlicht, ein besserer Mensch zu sein. Wenn du dieses Statement guten Gewissens ablehnen kannst, dann haben wir verschiedene Standpunkte. Wieso du hier die Partei mit reinbringst? Ich differenziere, um den Leuten eher zu ermöglichen, ihre Meinung zu ändern und nicht zu wählen. Verallgemeinerung und Wertung, selbst wenn zulässig, bringen dich diesem Ziel nicht näher. Ich habe die Absicht, AfD-Wähler von ihrer Wahl abzubringen. Du auch?
                                Dann gehen wir von zwei verschiedenen Zeitpunkten im Diskurs aus. Ich gehe vom bereits gesetzten Kreuz aus. Und diese - hoffentlich wohlüberlegte - Wahl der AfD suggeriert mir dann, dass die Person es in Kauf nimmt, dass geflüchtete Menschen ihrer Chance auf ein würdiges Leben beraubt werden. Da geht es auch nicht um moralische Überlegenheit, sondern das ist in meinen Augen nationalistisch und menschenfeindlich, und solche Haltungen lehne ich ab. Ich habe übrigens auch das Gefühl, dass der Anteil der Unwissenden/hoffnungslos Naiven bei der Wählerschaft der AfD maßlos überschätzt wird. Die meisten wissen ganz genau, was für ideologische Grundsätze sie mit ihrem Kreuz unterstützen.


                                Zitat von VARMENDRION
                                Du bist nicht in der Lage zu verstehen, dass jemand, der andere aus der AfD rausreden will wohl kein AfD-Wähler ist, womöglich bist du also doch dumm. Du bist nicht an einer Lösung des Problems interessiert, du willst dich lediglich als besseren und moralisch überlegenen Menschen inszenieren.
                                Zonk. Das habe ich so nie ausgedrückt. Wer jemanden vom Kreuz für die AfD wegreden will, wird selber nicht AfD wählen. Alles andere wäre auch unlogisch. Dumm bin ich nicht, genauso wenig wie du Rassist bist (dessen habe ich dich übrigens auch nicht bezichtigt, das "du" war in dem Falle allgemein gemeint).



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