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  • BoLo
    antwortet
    hatte das hier überlesen, darauf will ich aber noch eingehen:
    Zitat von Monk Beitrag anzeigen
    Edit:poste doch bitte mal die Quelle bolo. Mich würde zum Beispiel interessieren, warum 2005 die cdu und Republikaner gleich weit rechts eingestuft wurden (auch wenn die cdu unter Merkel zur Mitte gerutscht ist und die reps deutlich weiter nach rechts, gibt es ja, wie du selber gesagt hast, etliche Punkte wie die Krankenversicherung)
    tatsächlich wollte die cdu während der ersten merkel amtszeit an der finanzierung der krankenversicherung drehen. ab 2009, dann mit der fdp, hat man das ja auch gemacht.
    man wollte sich wohl irgendwie von der schon relativ arbeitgeberfreundlichen schröder-spd abgrenzen, die z.B. schon die 50/50 finanzierung der krankenversicherung zwischen arbeitgeber und -nehmer aufgehoben oder die praxisgebühr eingeführt hatte.

    erst später während der merkel amtszeit hat man sich politisch auf die spd zubewegt (sieht man ja auch) und z.B. diese reformen auch wieder zurückgerudert.

    auf der anderen seite waren das dagegen auch noch die bush-republikaner. zumindest nach heutigem maßstab...sagen wir mal... ökonomisch "gemäßigt".

    obama's krankenversicherung hat sich zum beispiel an einem system orientiert, das mitt romney als republikaner in massachusetts eingeführt hatte. das wäre bei den heutigen republikanern wohl nicht mehr vorstellbar...

    erst ab 2009 gab es ja dann diese sehr libertäre tea-party bewegung der republikaner (man sieht ja auch, dass die partei noch mal nach rechts rückt).
    Zuletzt geändert von BoLo; 12.10.2021, 15:37.

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  • XepT_
    antwortet
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft...usbau-101.html

    Läuft bei uns.

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  • BoLo
    antwortet
    Zitat von Nichtuntertoetet Beitrag anzeigen
    Würde sagen, das is ein tautologisches Argument.
    ich verstehe nicht, wie es gegen die grafik sprechen soll, dass sich objektiv-reale begebenheiten dort wiederfinden.

    Zitat von Nichtuntertoetet Beitrag anzeigen
    Jo. Da sehe ich eine starke ideologische Nähe. Bzw. haben die Aspekte, wo sie sich nicht nahe sind, keine hohe Priorität.
    nein. es werden einfach zwei dimensionen auf eine runtergebrochen. das sagte ich auch bereits:

    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
    wenn man gesellschaftspolitisch ein bisschen autoritärer aber dafür wirtschaftspolitisch linker ist, kann man eben am gleichen ort landen, wie eine partei, für die das andersrum ist.
    im fall von cdu und fdp ist die fdp zwar gesellschaftlich liberaler aber auch tendenziell ökonomisch stärker marktorientiert. das hebt sich also auf, sodass man in der nähe landet (man koaliert ja auch gern).

    im falle von rot-grün und den us-demokraten, sind diese gesellschaftspolitisch weitgehend auf einer linie, aber liegen ökonomisch auseinander. die us-demokraten sind dort stärker marktorientiert.

    anschaulich kann man das in der realität beispielsweise am fehlen einer allgemeinen, staatlich-vorgeschriebenen krankenversicherung fest machen.
    die ist ja hier bei unseren rot-grün-parteien (und allen anderen auch) unumstritten, während die us-demokraten unter obama trotz sicherer mehrheit "nur" eine marktorientierte lösung durchgesetzt haben, die nicht jedem bürger eine krankenversorgung garantiert.

    deswegen finden sich die us-demokraten meistens "rechts" von rot-grün und ein obama oder biden pre-präsidentschaft aus deutscher sicht eben nicht "links".

    Zitat von Nichtuntertoetet Beitrag anzeigen
    Das ist halt der Punkt, wo ich irgendwann anderer Meinung bin. Wir bekommen US-Parteien nicht einfach in dasselbe 1-dimensionale Schema wie deutsche Parteien.
    doch.

    Zitat von Nichtuntertoetet Beitrag anzeigen
    Die Grafik is vor allem suggestiv.
    nein.

    was hätte eine us-publikation mit wahrscheinlich 99%+ us-lesern von einer suggestiv-grafik zur deutschen bundestagswahl?!
    Zuletzt geändert von BoLo; 12.10.2021, 13:44.

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  • Gorkinho
    antwortet
    Was arbeitet ihr eigentlich, dass ihr über so ein nichtiges Thema den ganzen Vormittag reinchatten könnt?

    Freue mich auf die Ampel

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  • Nichtuntertoetet
    antwortet
    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
    ähh... ja? spricht das nicht für die konsistenz der grafik wenn sich reale koalitionen dort widerspiegeln?
    Würde sagen, das is ein tautologisches Argument.
    macht doch sinn. schwarz und gelb sind sich teilweise sehr nah und koalieren in der realität gern miteinander.
    Jo. Da sehe ich eine starke ideologische Nähe. Bzw. haben die Aspekte, wo sie sich nicht nahe sind, keine hohe Priorität.
    die obama-demokraten liegen relativ nah an der schröder-spd und unserer fdp und seit der finanzkrise gibt es eine linksbewegung der demokraten durch die (sanders-)basis.
    Das ist halt der Punkt, wo ich irgendwann anderer Meinung bin. Wir bekommen US-Parteien nicht einfach in dasselbe 1-dimensionale Schema wie deutsche Parteien. Die Grafik is vor allem suggestiv. Das ist alles, wogegen ich mit wende.

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  • BoLo
    antwortet
    Zitat von Nichtuntertoetet Beitrag anzeigen
    Am Anfang wolltest du mit der Grafik eine Nähe belegen, jetzt willst mit einer Nähe (Koalitionen) die Grafik belegen.
    ähh... ja? spricht das nicht für die konsistenz der grafik wenn sich reale koalitionen dort widerspiegeln?

    macht doch sinn. schwarz und gelb sind sich teilweise sehr nah und koalieren in der realität gern miteinander.

    die obama-demokraten liegen relativ nah an der schröder-spd und unserer fdp und seit der finanzkrise gibt es eine linksbewegung der demokraten durch die (sanders-)basis.

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  • Nichtuntertoetet
    antwortet
    Am Anfang wolltest du mit der Grafik eine Nähe belegen, jetzt willst mit einer Nähe (Koalitionen) die Grafik belegen.
    Ich habe am Anfang nachgefragt, weil ich hoffte, ich würde die Grafik nur nicht verstehen. Mittlerweile drängt sich der Eindruck auf, dass die Grafik einfach Müll ist. Alles klar, verstanden. Mehr will ich nicht von dir, kannst dich wieder hinsetzen.

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  • BoLo
    antwortet
    naja, ich habe beim ersten mal schon gesagt, dass es die us-interpretationen der begriffe sind.

    wenn dir die nicht geläufig sind, hättest du dich ja selbst danach auf die suche machen können und nicht warten müssen, bis ich dir bei der vierten nachfrage die jeweiligen absätze von wikipedia hier reinkopiere.

    wenn die fdp das alles so unterstützen würde, wäre sie auch nicht dort, wo sie ist, sondern rechts bei den us-republikanern.

    so ist man eben in der nähe der cdu (und den obama-demokraten), mal links, mal rechts davon.
    die partei mit der man seit jahrzehnten regelmäßig koaliert und von der der aktuelle fdp-vorsitzende quasi dauerhaft erwähnt, dass man die größten überschneidungen hat und am liebsten wieder mit ihr koalieren würden.

    was willst du denn noch von mir!?!?!?
    Zuletzt geändert von BoLo; 12.10.2021, 13:09.

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  • Nichtuntertoetet
    antwortet
    Nach mehrfachen Nachfragen hast du jetzt zum ersten Mal angefangen, meine Frage nach den Bedeutungsinhalten auch zu beantworten. Nichts 4. Mal. Auch nach diesen Definitionen sehe ich nicht, warum die FDP "conservative" ist. "It typically supports Christian values, moral universalism, American exceptionalism" findest du bei dieser Partei weniger als die "liberalen" Ideen von "civil liberty and equality".
    Ich habe ja sogar eingangs bessere Bezeichnungen als "liberal vs conservative", mit Blick auf IdPol, Umverteilung und Etatismus vorgeschlagen. Aber die funktionieren natürlich nicht, wenn man deutsche Parteien unbedingt in ein amerikanisches Politikspektrum pressen will.
    Die ganze Grafik macht imo keinen Sinn.

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  • BoLo
    antwortet
    Zitat von Monk Beitrag anzeigen
    oder um es mit deinen Worten auszudrücken: Wie soll eine 7% Partei die Ehe für alle gegenüber CDU oder SPD durchsetzen können?
    indem man sie in 16 jahren koalition unter kohl und 4 unter merkel zur bedingung macht?

    /mit der spd hätte man da übrigens wohl wenig probleme gehabt...
    Zuletzt geändert von BoLo; 12.10.2021, 11:34.

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  • woogie
    antwortet
    Ging es nicht mal um die Schuldenbremse und ob diese sinnvoll ist oder nicht?

    kein Plan warum einige bei jedem Punkt ihre links/rechts/konservativ/Faschismus-Agenda draufzwierbeln müssen. Es geht hier doch wieder um Sachen die keinen interessieren oder keiner Spaß hat da so drüber zu „diskutieren“

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  • Monk
    antwortet
    Hätte nicht gedacht, dass du so kindisch bist bolo. Muss dir ja seelische Qualen bereiten, deine Quelle zu posten. Hilfreicher war der Link von gestalt zum RILE score, danke dafür.

    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
    ist einfach eine anekdote von mir, um aufzuzeigen, welche rolle die gesellschaftlichen positionen die letzten jahrzehnte in der fdp gespielt haben.
    Man kann es Anekdote nennen oder auch bewusste Täuschung. Solche "Anekdoten"gab es leider im Wahlkampf schon viel zu häufig, wäre schön, wenn das jetzt weniger würde.
    du suggeriert doch eindeutig, dass die Ehe für alle erst gekommen ist, weil die FDP nicht im Bundestag war (jaja, hast du ja nie gesagt, lol). Das ist einfach nur Schwachsinn.sonst müsste man es doch auch sagen, dass die CDU dafür verantwortlich ist - schließlich war es Merkel, die die Abstimmung zur Ehe für alle ausgelöst hat.

    oder um es mit deinen Worten auszudrücken: Wie soll eine 7% Partei die Ehe für alle gegenüber CDU oder SPD durchsetzen können?
    Zuletzt geändert von kidi; 12.10.2021, 11:23. Grund: Beleidigung gelöscht

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  • BoLo
    antwortet
    und.... nochmal....
    es ist ein einfaches links-rechts spektrum... da muss man keine raketenwissenschaft draus machen.

    die us-demokraten sind (waren) nach unseren maßstäben nicht so ökonomisch "links" wie grüne oder die jetzige spd.
    eher so wie die schröder spd.

    momentan findet dort durchaus eine ökonomische linksbewegung statt, aber eben nicht durch das spitzenpersonal getragen.

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  • BoLo
    antwortet
    Zitat von Nichtuntertoetet Beitrag anzeigen
    kA, du drehst dich halt einfach im Kreis. "Das ist angelehnt an die Sitzverteilung." Okay, was sagt die Sitzverteilung denn aus? "Na, das sind die amerikanischen Lesarten von 'liberal' und 'konservativ'!" Okay, und was meint da "liberal", das macht doch bei der FDP überhaupt keinen Sinn? Na, liberal meint da "links". Okay, und wofür steht links dann? Anscheinend nicht für die Gesellschaftspolitik, und für die Marktwirtschaft noch viel weniger? "Na, für die Sitzverteilung!".

    Was ich rausnehme, ist, dass "links" irgendwie auf "liberal" gemapt wurde und "rechts" irgendwie auf "konservativ". Dass das so nicht funktioniert, wird an der FDP ziemlich gut sichtbar.
    das funktioniert sehr gut, wenn man versteht, dass "liberal" dort eine andere bedeutung hat. das sage ich jetzt glaube ich zum vierten mal.
    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
    und ich habe schon zwei oder drei mal gesagt, dass es eine us-grafik ist, die sich hauptsächlich an die us-leser von 538 richtet und daher auch die us-interpretationen von "liberal" und "conservative" verwendet.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Modern..._United_States
    "Modern liberalism (often simply referred to in the United States as liberalism) is the dominant version of liberalism in the United States. It combines ideas of civil liberty and equality with support for social justice and a mixed economy.
    Economically, modern liberalism opposes cuts to the social safety net and supports a role for government in reducing inequality, providing education, ensuring access to healthcare, regulating economic activity and protecting the natural environment. This form of liberalism took shape in the 20th century United States as the franchise and other civil rights were extended to a larger class of citizens. Major examples include Theodore Roosevelt's Square Deal and New Nationalism, Woodrow Wilson's New Freedom, Franklin D. Roosevelt's New Deal, Harry S. Truman's Fair Deal, John F. Kennedy's New Frontier and Lyndon B. Johnson's Great Society."

    https://en.wikipedia.org/wiki/Conser..._United_States

    "Conservatism in the United States is a political and social philosophy which characteristically prioritizes American traditions, republicanism, and limited federal governmental power in relation to the states, referred to more simply as limited government and states' rights. It typically supports Christian values,moral universalism,American exceptionalism, and individualism. It is generally pro-capitalist and pro-business while opposing trade unions. It often advocates for a strong national defense, gun rights, free trade, and a defense of Western culture from perceived threats posed by communism,socialism, and moral relativism.""

    Zitat von Nichtuntertoetet Beitrag anzeigen
    Was du mit Legislaturperioden meinst, is mir immernoch unklar. Wir hatten mehrfach Rot-Grün, wir hatten mehrfach GroKo. Nirgends war die FDP beteiligt. Dass du nicht verstehst, worauf ich mit der Aussage: "Rot-Grün haben die Homoehe auch nicht durchgesetzt, was sagt das jetzt also über ihre Positionierung aus?" hinaus wollte, is bedauerlich, aber da das ganze zu einem Neben-Nebenkriegsschauplatz wird, würde ich einfach mal sagen, geschenkt.
    ich hab auch nirgends von den regierungen gesprochen, sondern vom bundestag.
    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
    hättest du die fdp vielleicht früher mal dran erinnern können, dass es sowas wie gesellschaftspolitik tatsächlich noch gibt. vielleicht hätte deutschland dann die homoehe nicht in der einzigen legislaturperiode seit dem krieg eingeführt, in der die fdp nicht im bundestag war.
    ist einfach eine anekdote von mir, um aufzuzeigen, welche rolle die gesellschaftlichen positionen die letzten jahrzehnte in der fdp gespielt haben.
    Zuletzt geändert von BoLo; 12.10.2021, 11:03.

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  • gestalt
    antwortet
    Hier wird der RILE erklärt: https://manifesto-project.wzb.eu/dow...left-scale.pdf

    Das original paper von 1992 Budge und Laver kann ich nicht finden.

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