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    Zitat von MyLife4IU Beitrag anzeigen
    jo klar. ich diskutiere wieder unfair und interpretiere sachen.
    Ich habe keine Lust auf derartige Sachen. Du kannst es annehmen oder weiter dein Ding schreiben. Musst du wissen.
    Wenn du wenigstens auf Sachebene diskutieren würdest, deine Sichtweise darlegen würdest, auf die Sichtweise des Gegenüber eingehen würdest, dann wäre doch allen geholfen.
    Stattdessen echauffierst du dich über andere Meinungen, provozierst mit einzeilern rein, reduzierst andere Sichtweise auf die extreme usw.

    Willst ne Übersicht deiner letzten Posts hier? Das du überhaupt über "Diskussion" sprichst, ist schon witzig.



    Zitat von MyLife4IU Beitrag anzeigen
    es ist und bleibt in !meiner! sicht ein scheinargument. der verkehrsbereich ist auf so viele arten geregelt und eingeschränkt. steht doch einfach dazu, dass die 10minuten zeiteinsparung auf der leeren autobahn euer leben bereichern. ich finde das in ordnung, aber werde den sinn dahinter nie verstehen.
    wenn man angst vor der einschränkung persönlicher rechte hat, gibt es bedeutendere themen (z.b. den staatstrojaner oder andere arten der überwachung), aber dazu postet kein schwein etwas. klar sind die nicht so "heiß" diskutiert, aber es ändert nix an der tragweite ihrer folgen.


    ist nicht so als würden neben der neokonservativen cdu und fdp fraktion, aka gurke, mr prageru, hubi und bongkopf, viele andere user deine posts so geil finden. komm mal runter.
    und ja ich bin politisch links und sozialist. wenigstens steh ich dazu anstatt jede fucking kleinigkeit ins nirvana zu relativieren und mich als den mann in der mitte darzustellen, der alles logisch und rational abhandelt. dir ist schon klar, dass du bei keinem einzigen grünen oder linken gesprächspunkt etwas positives geschrieben hast? woran das wohl liegen mag HMMMM
    Spoiler: 

    Hier sieht man gut, dass du nichts verstanden hast. Ich versuche es ein letztes mal nochmal kurz zu erklären. Es geht nicht um deine Ansicht/Meinung. Deine Ansicht sei dir komplett gegönnt und wenn ich in ausschließlich der Großstadt sitzen würde, würde ich eventuell ein Tempolimit auch als das kurzfristige, günstige Nonplusultra befürworten und Teilaspekte anders bewerten als ich es jetzt mache. Wer weiß das schon, dass ist doch alles völlig legitim.
    Das Problem ist, und das hatte ich geschrieben, du bewertest ausschließlich aus deiner Sichtweise, deine Sichtweise sei richtig und alle anderen Sichtweisen werden in Extreme gesteckt, sind "Relativierungen bis ins Nirvana", es wird sich drüber echauffiert und bist hier nur auf ein Gegeneinander aus. Alle die nicht deiner Ansicht sind, sind Idioten die nur "rumdüsen" wollen und "ihr Leben an 10 min bereichern wollen". Reines schwarz-weiß Denken.
    Sieht man auch gut an der Staatstrojaner"diskussion" wie du mit Voruteilen und Provokationen in den Thread gekommen bist, wie du andere User bezeichnest, oder das du fast ausschließlich mit provokanten Übertreibungen arbeitest und Stimmung machst, anstatt sachlich zu bleiben und mal zu verstehen, dass andere Aspekte anders bewerten.

    Und sry, ich habe keine Ahnung wer du bist und kann darüber auch nichts sagen und das steht mir nicht zu, aber das kommt im Forum einfach nur so unreif und needy rüber und eben alles andere als aufrichtig. Als müsste man sich daran hier hochziehen. Es wirkt in fast jedem Post so als sitzt du in deinem Zimmer, hättest als einziger die Welt verstanden und versuchst deine Ansichten zu propagieren und alle anderen Ansichten sind deine Feinde.
    Und sry, dass ist totaler Bullshit. Weder du noch ich noch sonstwer hier die Welt verstanden und kann mit Sicherheit beurteilen was der beste Weg ist - ganz abseits der Frage ob es nur einen richtigen Weg mit einer richtigen Ansicht gibt.

    Und du kannst dir jetzt gerne zum 100 mal was über mich oder andere zusammenreimen (a la ich hätte noch nie was positives über die Grünen gesagt), eine Satz rauspicken und anders darstellen oder du akzeptierst es einfach akzeptieren wie es rüber kommt. Mir ist es sowas von egal. Das letzte was mich hier interessiert bist du, ich selbst, likes oder was persönliches. Ich verstehe einfach nur nicht warum man nicht sachlich schreiben kann und Akzeptanz für andere Ansichten haben kann (ohne das man diesen zustimmen muss) und fast immer so ein Gegeneinander provoziert und gefeiert wird. (Mag ja ab und an mal witzig und angebracht sein)


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      Zitat von reb Beitrag anzeigen
      Also ist das Argument, weil es alle machen, sollen wir es auch machen?

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        Zitat von Gorkinho Beitrag anzeigen

        Also ist das Argument, weil es alle machen, sollen wir es auch machen?
        wäre gut, wenn beim Thema Umwelt und Sicherheit alle an einem Strang ziehen oder?

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          Zitat von Karamasow Beitrag anzeigen
          schaut euch diese ganzen unfreien staaten an :(
          Zeit, dass wir da mal n bisschen Freiheit einführen

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            Zitat von KADOZER Beitrag anzeigen

            ohne alles gelesen zu haben,garantiert nicht, ist ein emotionales thema für beide seiten und damit ist eine rationale diskussion (fast) unmöglich - genau so wie fleischkonsum mit einem veganer diskutieren...

            halte mich selber raus, weil ich gern mal über die bahn fetze wenns möglich ist - wobei ich n tempolimit von 200 problemlos akzeptieren würde .. längere zeit über ~270/280km/h fahren ist eher stress als spaß ... (zmd. für mich).

            der absatz leistungsstarker autos wird eh nicht zurück gehen und eine noch höhere hubraumbesteuerung um den spritverbrauch indirekt höher zu besteuern läuft auch in die falsche richtung, wenn ich mir meinen ~400ps dieselbomber ansehe, der bei richtgeschwindigkeit keine 6L verbraucht - Leistung =/= verbrauch
            naja, der vergleich ist so lala. man würde beim fleischkonsum dann eher sagen "bewusster" zu konsumieren und eben bundesweite maßnahmen einführen, die eben nachhaltige und "faire" tierzucht und somit auch fleisch unterstützt. man will ja das autofahren nicht verbieten sondern nur sinnvoller gestalten.

            Das Argument der Zeitersparnis wurde hier ja schon mehrfach nachgerechnet und finde ich in der Relation gesehen als nicht wirklich gutes argument

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              Zitat von Gorkinho Beitrag anzeigen

              Also ist das Argument, weil es alle machen, sollen wir es auch machen?
              nein gürkchen, wir sollten einfach das gallische dorf bleiben und uns auf unsere autos einen hobeln. freie fahrt für freie bürger.

              und nun geh weiter

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                Zitat von Winterheart1 Beitrag anzeigen
                Eine kurze, nicht getrollte Frage (auch wenn sie so klingt):
                ist jetzt in der ganzen, seitenlangen Diskussion ein nicht-emotionales, sondern sachliches und rationales Argument aufgekommen, welches GEGEN das Tempolimit spricht?
                Was spricht dagegen Spielekonsolen zu verbieten oder auf 2 h pro Woche zu begrenzen oder andere Unterhaltungs-/Konsumgüter zu verbieten?
                Was spricht dagegen die persönliche Kleidungsstücke auf 10 Stück pro Jahr zu reduzieren?
                Was spricht dagegen regional und saisonal Speisen im Supermarkt anzubieten/ zu begrenzen, anstatt vieles um die Welt zu schippern (abseits der Grundnahrungsmittel)?
                Was spricht dagegen Urlaub zu verbieten?
                Warum das Tempolimit nicht noch überall 20 km/h niedriger (Innerorts: 30 km/h, Außerorts: 80 km/h, Autobahn. 100 km/h)?

                Rein sachlich könnten wir das Klimaproblem ganz schnell lösen. Warum passiert es nicht?

                Spoiler: 

                Jeder verzichtet gerne und bereitwillig auf etwas was ihn nicht tangiert. Andersrum aber nicht. Seinen (immateriellen) Wohlstand gibt keiner gerne auf und ich wette 95 % der Leute die hier und woanders am lautesten "Klimasschutz" schreien, konsumieren in ihrer Welt auch noch so viel unnötiges was dem Klima schadet.
                Man muss sich nichts vormachen. Ob wir das Tempolimit haben oder nicht wird das Klima nicht jucken. Es ist ein Schritt um CO2 einzusparen, aber nicht Teil einer Lösung die mittel- und langfristig irgendeine Auswirkung hat. Jetzt kann man natürlich aufschreien und sagen "aber aber aber aber, wir wollen die Welt verbessern und sind so toll und die Maßnahme macht es". Aber es ist nunmal so und dessen sollte sich jeder bewusst sein. Wenn wir etwas erreichen wollen brauchen wir national und global eine Energiegewinnung mit minimalen CO2 Ausstoß, massive Investitionen in der Industrie mit wenig CO2 Ausstoß und eine komplette Mobilitätswende - oder halt eine komplette Einschränkung des Lebens und unseren Konsums was ich global als utopisch erachte und es dann auch national nicht umsetzbar ist.


                Das heißt nicht, dass man nicht auch "kleinere" Maßnahmen und Einschränkungen angehen und Anreize/Kosten für CO2- Verbrauch geben soll die sinnvoll/notwendig sind. Aber genau bei den Punkten oben setzt das Verhältnis/persönliche Fairnessgefühl an. Und das hat ein jeder.
                Zum Beispiel bei mir persönlich: Ich kaufe in möglichst großen Teilen nachhaltig und plastikfrei ein, verbrauchen zu zweit 1/2 gelben Sack alle 2 Wochen, erledigen alles mögliche mit Fahrrad und fahren damit pro Weg 25 min zum lokalen Gemüsebauer, kaufe in 95 % der Fälle kein Aldi-/Billigfleisch und versuche den Konsum allgemein einzuschränken wo man es für sinnvoll erachtet usw und so fort. Das macht man alles gerne und von sich aus. Aber wenn ich auf der Gegenseite nicht nachts im Urlaub losfahren darf und auf freier Strecke mit 170 km/h mit Auto fortbewegen kann, um die Rushhour im Ruhrgebiet zu vermeiden und nachher beim Pass in Reute 1 h im Stau (wegen Überfüllung) zu stehen, dann ist es für mich in meiner (!) persönlichen Bewertung einfach nicht fair. Und da geht es dann nicht um 10 min sondern hat schon gut und gerne über 3 h ausgemacht (was ein sachliches Argument ist).
                Zumindest ist sie nicht fair, wenn zeitgleich die Kohlekraftwerke ihr CO2 in die Luft blasen und 1000 Stück weltweit gebaut/geplant werden, jeder Hans ohne Rücksicht ohne Ende konsumiert, die Kreuzfahrtschiffe über die Meere tuckern und Kreuzfahrtwerften hier in Niedersachsen staatlich subventioniert werden usw. und die Einsparung selbst bei Maßnahme übertrieben gesagt mitelfristig symbolisch ist.


                Jetzt bin ich selbst natürlich nicht der (Bewertungs-) Maßstab bz. kann mich als diese nehmen oder man kann sagen, dass man ja trotzdem irgendwo anfangen kann, aber wir wissen allgemein nicht wie es mit Unfällen aussieht. Wir wissen nicht wieviel CO2 eingespart wird (nein, wir wissen nicht ob es 1,9 Mio Tonnen sind). Wir wissen aber das dieser Punkt mit jedem Jahr kleiner wird. Wir wissen dass dieser Punkt durch die fortschreitende Mobilitätswende minimal werden wird. Und wie 10 mal geschrieben. Das heißt nicht, dass diese Punkte nicht existieren oder man diese sinnvoll finden darf und sich für das Tempolimit einsetzt. Wir haben aber Technologien die all diesen Nutzen optimieren , bzw den Effekt verkleinern lassen und ohne eine generelle Einschränkung auskommen.
                Wenn 60 Prozent oder mehr fest davon überzeugt sind, dass 130 genug ist, dann sollen 60 Prozent halt 130 oder 100 km/h fahren. Die anderen 40 Prozent fahren auch nicht durchgängig 150 km/h. Wo ist das Problem? Lass es durch die Spritverteuerung usw. nochmal mehr werden und dazu die weiteren Maßnahmen die hier 100 mal genannt wurden. Dann reden wir nicht von den max. 1,9 Mio, sondern dann hat sich das Thema zu weiten Prozentzahlen schon selbst reguliert und ist ein Furz verglichen zu vielem anderen was stattfindet.
                Ganz davon abgesehen, dass der Verbrauch (-> Reichweite) durch die E-Autos sowieso bei vielen Fahrern auf der Autobahn in den Vordergrund kommen wird.
                So alternativlos und als das Nonplusultra sehe ich das Thema, aus meiner Sicht, der Sicht in die Zukunft und meinem Fairnessgefühl nicht. Und ich glaube das es vielen ähnlich gehen wird und dass es bei vielen nur wenig mit "rumdüsen" oder "10 min" oder "persönlicher Freiheit" zu tun hat.

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                  Zitat von Winterheart1 Beitrag anzeigen
                  Eine kurze, nicht getrollte Frage (auch wenn sie so klingt):
                  ist jetzt in der ganzen, seitenlangen Diskussion ein nicht-emotionales, sondern sachliches und rationales Argument aufgekommen, welches GEGEN das Tempolimit spricht?
                  Da in Deutschland nunmal der Grundsatz gilt, dass Gesetze/Verbote nur dann dann rechtsmäßig sind, wenn diese geeignet, erforderlich und angemessen sind.
                  Und nicht: Nennt Gründe, es nicht zu verbieten. Oder: Benötige ich/Andere nicht, daher kann es für Andere auch verboten werden.

                  Spoiler: 
                  Gerade die Erforderlichkeit ist mMn überhaup nicht gegeben, da man einzelne Pro-Argumente (Verkehrssicherheit) durch bedarfsgerechte Einschränkungen lösen kann, ohne mit dem Hammer alles verbieten/einschränken zu müssen. Oder man sagt, wir machen 180/200 als Kompromiss, damit die Geschwindigkeitsdifferenzen nicht mehr so groß sind..

                  Und das ist mMn das Kernproblem, dass hier nicht versucht wird, ein milderes Mittel zu finden.

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                    zu unsachlich
                    Zuletzt geändert von MyLife4IU; 14.06.2021, 16:19.

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                      Zitat von MyLife4IU Beitrag anzeigen
                      woogie der erste Teil ist whataboutism und kein Argument. Ausserdem relativierst du im Spoiler das Thema Tempolimit mit x möglichen Entwicklungen in der Zukunft wieder zu einem Punkt, dass die Wirkung möglichst gering erscheint.
                      ​​​​​​Insgesamt ist der Text im Spoiler super. Du findest ein Tempolimit unfair, weil du es nicht schaffst früh genug in den Urlaub loszufahren um den Stau zu umgehen :D
                      Richtige Sandkastenmentalität. "Mama, auf den Weltmeeren schippern Kreuzfahrtschiffe und ich darf nichtmal mit 140kmh in den Urlaub fahren :("
                      Wie du einfach permanent unsachlich wirst. Komm mal von deinem hohen Ross runter, ist ja furchtbar. Andere Poster hier versuchen wenigstens mal halbwegs ordentlich zu diskutieren.

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                        Zitat von MyLife4IU Beitrag anzeigen
                        woogie der erste Teil ist whataboutism und kein Argument. Ausserdem relativierst du im Spoiler das Thema Tempolimit mit x möglichen Entwicklungen in der Zukunft wieder zu einem Punkt, dass die Wirkung möglichst gering erscheint.
                        ​​​​​​Insgesamt ist der Text im Spoiler super. Du findest ein Tempolimit unfair, weil du es nicht schaffst früh genug in den Urlaub loszufahren um den Stau zu umgehen :D
                        Richtige Sandkastenmentalität. "Mama, auf den Weltmeeren schippern Kreuzfahrtschiffe und ich darf nichtmal mit 140kmh in den Urlaub fahren :("
                        Ich liege inhaltlich sicher nicht bei Woogie, ich finde seine Argumente im letzten Teil ehrlich gesgt okay. Der erste Teil ist imo kein whataboutism, sondern eine Illustration dafür, dass man eine Einschränkung nicht über fehlende Gegenargumente begründen sollte, sondern über Argumente dafür.
                        Im zweiten Teil legt er seine persönlichen Beweggründe dar, was ja sogar die Forderung von dir ("steht doch einfach dazu, dass die 10minuten zeiteinsparung auf der leeren autobahn euer leben bereichern. ich finde das in ordnung, aber werde den sinn dahinter nie verstehen.") übererfüllt.

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                          Zitat von woogie Beitrag anzeigen
                          Was spricht dagegen Spielekonsolen zu verbieten oder auf 2 h pro Woche zu begrenzen oder andere Unterhaltungs-/Konsumgüter zu verbieten?
                          Was spricht dagegen die persönliche Kleidungsstücke auf 10 Stück pro Jahr zu reduzieren?
                          Was spricht dagegen regional und saisonal Speisen im Supermarkt anzubieten/ zu begrenzen, anstatt vieles um die Welt zu schippern (abseits der Grundnahrungsmittel)?
                          Was spricht dagegen Urlaub zu verbieten?
                          Warum das Tempolimit nicht noch überall 20 km/h niedriger (Innerorts: 30 km/h, Außerorts: 80 km/h, Autobahn. 100 km/h)?
                          Rein sachlich könnten wir das Klimaproblem ganz schnell lösen. Warum passiert es nicht?
                          Spoiler: 

                          Jeder verzichtet gerne und bereitwillig auf etwas was ihn nicht tangiert. Andersrum aber nicht. Seinen (immateriellen) Wohlstand gibt keiner gerne auf und ich wette 95 % der Leute die hier und woanders am lautesten "Klimasschutz" schreien, konsumieren in ihrer Welt auch noch so viel unnötiges was dem Klima schadet.
                          Man muss sich nichts vormachen. Ob wir das Tempolimit haben oder nicht wird das Klima nicht jucken. Es ist ein Schritt um CO2 einzusparen, aber nicht Teil einer Lösung die mittel- und langfristig irgendeine Auswirkung hat. Jetzt kann man natürlich aufschreien und sagen "aber aber aber aber, wir wollen die Welt verbessern und sind so toll und die Maßnahme macht es". Aber es ist nunmal so und dessen sollte sich jeder bewusst sein. Wenn wir etwas erreichen wollen brauchen wir national und global eine Energiegewinnung mit minimalen CO2 Ausstoß, massive Investitionen in der Industrie mit wenig CO2 Ausstoß und eine komplette Mobilitätswende - oder halt eine komplette Einschränkung des Lebens und unseren Konsums was ich global als utopisch erachte und es dann auch national nicht umsetzbar ist.
                          Das heißt nicht, dass man nicht auch "kleinere" Maßnahmen und Einschränkungen angehen und Anreize/Kosten für CO2- Verbrauch geben soll die sinnvoll/notwendig sind. Aber genau bei den Punkten oben setzt das Verhältnis/persönliche Fairnessgefühl an. Und das hat ein jeder.
                          Zum Beispiel bei mir persönlich: Ich kaufe in möglichst großen Teilen nachhaltig und plastikfrei ein, verbrauchen zu zweit 1/2 gelben Sack alle 2 Wochen, erledigen alles mögliche mit Fahrrad und fahren damit pro Weg 25 min zum lokalen Gemüsebauer, kaufe in 95 % der Fälle kein Aldi-/Billigfleisch und versuche den Konsum allgemein einzuschränken wo man es für sinnvoll erachtet usw und so fort. Das macht man alles gerne und von sich aus. Aber wenn ich auf der Gegenseite nicht nachts im Urlaub losfahren darf und auf freier Strecke mit 170 km/h mit Auto fortbewegen kann, um die Rushhour im Ruhrgebiet zu vermeiden und nachher beim Pass in Reute 1 h im Stau (wegen Überfüllung) zu stehen, dann ist es für mich in meiner (!) persönlichen Bewertung einfach nicht fair. Und da geht es dann nicht um 10 min sondern hat schon gut und gerne über 3 h ausgemacht (was ein sachliches Argument ist).
                          Zumindest ist sie nicht fair, wenn zeitgleich die Kohlekraftwerke ihr CO2 in die Luft blasen und 1000 Stück weltweit gebaut/geplant werden, jeder Hans ohne Rücksicht ohne Ende konsumiert, die Kreuzfahrtschiffe über die Meere tuckern und Kreuzfahrtwerften hier in Niedersachsen staatlich subventioniert werden usw. und die Einsparung selbst bei Maßnahme übertrieben gesagt mitelfristig symbolisch ist.
                          Jetzt bin ich selbst natürlich nicht der (Bewertungs-) Maßstab bz. kann mich als diese nehmen oder man kann sagen, dass man ja trotzdem irgendwo anfangen kann, aber wir wissen allgemein nicht wie es mit Unfällen aussieht. Wir wissen nicht wieviel CO2 eingespart wird (nein, wir wissen nicht ob es 1,9 Mio Tonnen sind). Wir wissen aber das dieser Punkt mit jedem Jahr kleiner wird. Wir wissen dass dieser Punkt durch die fortschreitende Mobilitätswende minimal werden wird. Und wie 10 mal geschrieben. Das heißt nicht, dass diese Punkte nicht existieren oder man diese sinnvoll finden darf und sich für das Tempolimit einsetzt. Wir haben aber Technologien die all diesen Nutzen optimieren , bzw den Effekt verkleinern lassen und ohne eine generelle Einschränkung auskommen.
                          Wenn 60 Prozent oder mehr fest davon überzeugt sind, dass 130 genug ist, dann sollen 60 Prozent halt 130 oder 100 km/h fahren. Die anderen 40 Prozent fahren auch nicht durchgängig 150 km/h. Wo ist das Problem? Lass es durch die Spritverteuerung usw. nochmal mehr werden und dazu die weiteren Maßnahmen die hier 100 mal genannt wurden. Dann reden wir nicht von den max. 1,9 Mio, sondern dann hat sich das Thema zu weiten Prozentzahlen schon selbst reguliert und ist ein Furz verglichen zu vielem anderen was stattfindet.
                          Ganz davon abgesehen, dass der Verbrauch (-> Reichweite) durch die E-Autos sowieso bei vielen Fahrern auf der Autobahn in den Vordergrund kommen wird.
                          So alternativlos und als das Nonplusultra sehe ich das Thema, aus meiner Sicht, der Sicht in die Zukunft und meinem Fairnessgefühl nicht. Und ich glaube das es vielen ähnlich gehen wird und dass es bei vielen nur wenig mit "rumdüsen" oder "10 min" oder "persönlicher Freiheit" zu tun hat.
                          Finde die Vergleiche mit den Spielkonsolen und Kleidungsstücken falsch und passen nicht in das Thema. Das eine ist mein privates Vergnügen das andere ein gesellschaftliches Thema.
                          Das eine wird vom Grundgesetz geschützt spricht also gegen deine Aussagen und das andere von der STVO geregelt.
                          Das mit dem regionalem essen ist zwar eine schöne Idee, dafür muss aber erstmal wieder die nötige Voraussetzung geschaffen werden und das nicht nur in DE. Aktuell könnten weltweit gesehen nur ca. 1/3 der aktuellen Weltbevölkerung mit rein regional erzeugten Lebensmitteln ernährt werden.

                          Kommentar


                            Spoiler: 

                            Zitat von Trollface1337 Beitrag anzeigen
                            Finde die Vergleiche mit den Spielkonsolen und Kleidungsstücken falsch und passen nicht in das Thema. Das eine ist mein privates Vergnügen das andere ein gesellschaftliches Thema.
                            Das eine wird vom Grundgesetz geschützt spricht also gegen deine Aussagen und das andere von der STVO geregelt.
                            Das mit dem regionalem essen ist zwar eine schöne Idee, dafür muss aber erstmal wieder die nötige Voraussetzung geschaffen werden und das nicht nur in DE. Aktuell könnten weltweit gesehen nur ca. 1/3 der aktuellen Weltbevölkerung mit rein regional erzeugten Lebensmitteln ernährt werden.


                            Will ja nicht klugscheißen, aber auch das Recht mit 470 km/h durch die Gegend zu heizen ist vom Grundgesetz geschützt ;)


                            Spoiler: 

                            gez. ein Jurist, der es immer nicht lassen kann, andere zu verbessern, wenn sie Rechtsbegriffe völlig falsch verwenden, sorry ;*
                            Zuletzt geändert von 123bot; 14.06.2021, 15:32.

                            Kommentar


                              Zitat von 123bot Beitrag anzeigen
                              Spoiler: 





                              Will ja nicht klugscheißen, aber auch das Recht mit 470 km/h durch die Gegend zu heizen ist vom Grundgesetz geschützt ;)
                              nein ist es nicht zumindest nicht auf der Autobahn ... da durch weitere Gesetze in die Rechte eingegriffen werden kann. Zudem gefährde ich mit 470 km/h auf einer öffentlichen Straße das Leben anderer.

                              Klar darfst du mit 470 km/h heizen.... aber dann musst du dir eine entsprechende Strecke anmieten bei der du niemand anderen gefährdest.

                              Kommentar


                                Spoiler: 

                                Zitat von Trollface1337 Beitrag anzeigen

                                nein ist es nicht zumindest nicht auf der Autobahn ... da durch weitere Gesetze in die Rechte eingegriffen werden kann. Zudem gefährde ich mit 470 km/h auf einer öffentlichen Straße das Leben anderer.

                                Klar darfst du mit 470 km/h heizen.... aber dann musst du dir eine entsprechende Strecke anmieten bei der du niemand anderen gefährdest.


                                Och Trollface, nimm doch nicht immer alles so ernst. Also ich habe natürlich Recht, aber das hat jetzt mit der Sache hier in der Praxis nichts zu tun ;)

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