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    Zitat von Billy Mays Beitrag anzeigen
    Was willst du denn jetzt plötzlich mit Daniel Düsentrieb. Grad gings noch um zwei existierende Alternativen: E-Auto und Wasserstoff. Deine Aussage, dass sich die Regierung nur auf E-Autos fokussiert und Wasserstoff nicht fördert ist nun mal faktisch falsch.

    Ich gehe davon aus, dass du mit "der Staat betrachtet E-Autos als wenn es 0 Einheiten CO2 emittiert" im Kontext der Flottenverbräuche der Hersteller meinst. Es ist sogar noch schlimmer, eine E-Auto wird als "Supercredit" gerechnet und zählt gleich doppelt mit 0g Emissionen. Rate mal wer diese Extraregelungen haben wollte. (Tipp: der Staat wars nicht)
    Es geht mir nicht um zwei Alternativen. Es geht mir um das gesamte Spektrum an Möglichkeiten der freien Märkte.
    Und wer hat normalerweise das letzte Wort, die Autolobby oder der Staatsapparat? Klar will die Autolobby das. Monsanto hat auch kein Problem damit, dass Krebs ignoriert wird. Aber der Staat hat das Sagen am Ende. Und diese momentane Regelung ist Grütze und marktfeindlich.

    Lobby ungleich freie Märkte, siehe Massentierhaltungssubventionen

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      Also garnichts fördern? Was macht dann dein Daniel Düsentrieb mit seinem 0 Emissionen Auto, welches in Kleinstserien nicht im Preis bestehen kann?

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        Zitat von Billy Mays Beitrag anzeigen
        Also garnichts fördern? Was macht dann dein Daniel Düsentrieb mit seinem 0 Emissionen Auto, welches in Kleinstserien nicht im Preis bestehen kann?
        Nein, aber fair fördern. Du kannst dir ja selbst an meinem Beispiel überlegen, wie man das E-Auto fair betrachten könnte, um nichts zu verzerren. Dazu benötigen wir das CO2-Kontingent, somit gibt es schon eine natürliche Förderung für Substitute, ohne direkt Geld zu zahlen.

        Und wenn die Rahmenbedingungen passen, dann bekommt der Daniel das Geld auf den Aktienmärkten von diversen Kleinanlegern.

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          Zitat von Guusje van Geel Beitrag anzeigen
          Natürlich hat sich der Markt jetzt entschieden. Wasserstoff ist noch zu teuer und erhält deswegen praktisch keinerlei Förderungen, Alternativen gibt es noch gar nicht.
          Warum soll man jetzt auch was anderes machen als E-Autos? Der Staat fördert diese eine Technologie jetzt und verzerrt damit den Markt. Keiner hat einen Anreiz an Alternativen zu arbeiten.
          Das stimmt in keinster Weise?! Das ganze Wasserstoff Thema ist in erster Linie für den Güterverkehr (LKW / Züge) gedacht.
          Wasserstoff ist einfach vergleichsweise kompliziert zu speichern und zu befördern. Vorhandene Tankstellen sind schwierig umzubauen und beim tanken hast du lange Wartezeiten bis sich wieder der Druck aufgebaut hat, mit dem du den Wasserstoff in den Tank deines Autos pressen kannst. "Tankstellen" für E-Autos kannst du hingegen an jeder Ecke aufbauen, sogar in deiner Garage.

          Es hat sich auch als nicht effizient erwiesen den Wasserstoff direkt zum Betrieb des Autos zu nutzen, sondern man setzt auf die von Billy Mays genannten Brennstoffzellen als Zwischenspeicher für einen Elektromotor.
          Das Problem der Brennstoffzellen sind aktuell noch die Herstellungskosten, da gibt es aber etliche Institute wie bspw. Frauenhofer oder Verbände wie der VDMA, die mit vielen Maschinenbauern an automatisierten Lösungen arbeiten - u.a. gefördert vom Staat. Und...naja:


          "DeR StAaT VeRzeHrT DEn mArKT."
          https://www.h2stations.org/stations-....190114&zoom=2


          //Für die Herstellung von Wasserstoff benötigst du im Übrigen ne Menge Strom. Sofern der nicht aus erneuerbaren Energien kommt, ist das ganze Thema Wasserstoff fürn Arsch.
          Zuletzt geändert von affe; 26.04.2021, 14:43.

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            affe
            Betrachte auch die nachfolgenden Posts von mir, dann sollte das klarer werden, dass ich das nicht meinte, was du aufgeführt hast.

            /Aber genau diese Gedankengänge auf Mikroebene sind überflüssig in einem freien Markt. Wenn Wasserstoff nicht funktioniert, dann merkt der Markt das auch. Analysen sind dann überflüssig.
            Zuletzt geändert von Guusje van Geel; 26.04.2021, 14:47.

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              Zitat von affe Beitrag anzeigen
              Das stimmt in keinster Weise?! Das ganze Wasserstoff Thema ist in erster Linie für den Güterverkehr (LKW / Züge) gedacht.
              Wasserstoff ist einfach vergleichsweise kompliziert zu speichern und zu befördern. Vorhandene Tankstellen sind schwierig umzubauen und beim tanken hast du lange Wartezeiten bis sich wieder der Druck aufgebaut hat, mit dem du den Wasserstoff in den Tank deines Autos pressen kannst. "Tankstellen" für E-Autos kannst du hingegen an jeder Ecke aufbauen, sogar in deiner Garage.

              Es hat sich auch als nicht effizient erwiesen den Wasserstoff direkt zum Betrieb des Autos zu nutzen, sondern man setzt auf die von Billy Mays genannten Brennstoffzellen als Zwischenspeicher für einen Elektromotor.
              Das Problem der Brennstoffzellen sind aktuell noch die Herstellungskosten, da gibt es aber etliche Institute wie bspw. Frauenhofer oder Verbände wie der VDMA, die mit vielen Maschinenbauern an automatisierten Lösungen arbeiten - u.a. gefördert vom Staat. Und...naja:


              "DeR StAaT VeRzeHrT DEn mArKT."
              https://www.h2stations.org/stations-....190114&zoom=2


              //Für die Herstellung von Wasserstoff benötigst du im Übrigen ne Menge Strom. Sofern der nicht aus erneuerbaren Energien kommt, ist das ganze Thema Wasserstoff fürn Arsch.
              Also hat die Technik entschieden und nicht der Markt?

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                Zitat von Guusje van Geel Beitrag anzeigen

                Nein, aber fair fördern. Du kannst dir ja selbst an meinem Beispiel überlegen, wie man das E-Auto fair betrachten könnte, um nichts zu verzerren. Dazu benötigen wir das CO2-Kontingent, somit gibt es schon eine natürliche Förderung für Substitute, ohne direkt Geld zu zahlen.

                Und wenn die Rahmenbedingungen passen, dann bekommt der Daniel das Geld auf den Aktienmärkten von diversen Kleinanlegern.
                Da bin ich deiner Meinung, dass eine (stärkere) CO2 Bepreisung solche expliziten Förderungen obsolet machen würde und sich die Bevorteilung näher am tatsächlichen CO2 Ausstoß orientiert. Warum allerdings der Wasserstoff davon dann mehr profitieren würde erschließt sich mir nicht.

                Kommentar


                  Zitat von Billy Mays Beitrag anzeigen

                  Da bin ich deiner Meinung, dass eine (stärkere) CO2 Bepreisung solche expliziten Förderungen obsolet machen würde und sich die Bevorteilung näher am tatsächlichen CO2 Ausstoß orientiert. Warum allerdings der Wasserstoff davon dann mehr profitieren würde erschließt sich mir nicht.
                  Genau das ist das schöne. Es muss sich uns rein gar nichts erschließen. Wir müssen nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Wir sind eben nicht schlauer als der Markt. Darum geht es mir doch. Vielleicht kommt der Wasserstoff oder vielleicht nicht oder vielleicht was ganz anderes.

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                    Find's btw. angehem, wie sachlich es hier größtenteils gerade zugeht. Ihr hedonistischen Umweltschweine.

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                      Zitat von Nichtuntertoetet Beitrag anzeigen
                      Ich würde sagen, er funktioniert wie der Ethikrat jetzt auch schon. Seine Empfehlungen sind nicht bindend. Wir wählen entsprechende Parteien, wenn wir wollen, dass dessen Empfehlungen umgesetzt werden.

                      Deine Einwände verschieben sich gerade von "es ist schwer, Bedürfnisse zu bewerten" hin zu "es ist schwer, das bei den Bürgern durchzusetzen". Tja, das ist es sicherlich richtig und ein Problem vieler sinnvoller Maßnahmen, nicht nur der, die ich skizziere. Imo ist hier jeder Einzelne gefragt, Einfluss auf sein Umfeld auszuüben, wie auch schon geschildert.
                      Nein, es verschiebt sich nicht. Es geht hier immernoch um Politik. Da hätte ich mir einfach auch entsprechend konkrete Äußerungen gewünscht und keine Diskussion über eine Idealvorstellung mit zugleicher Kritik an politischen Forderungen. Das passte für mich einfach nicht zusammen bzw da wollte ich einfach mal hören wie du dir die Umsetzung deiner Worte vorstellst.

                      Für mich sind das einfach unterschiedliche Aspekte. Das vermischt sich hier auch vielleicht. Mir geht es hier schlicht um die Umsetzung und wie praktibal Äußerungen/Forderungen sind.
                      Und nur darum ging es mir und nicht um "bei Bürgern durchsetzen". Bloß wir müssen uns nichts vormachen. Wenn die Werften, Stahlindustrie und co dichtmachen und Arbeitsplätze wegfallen, zugleich (um bei deinen Beispiel zu bleiben) Inlands-/Kurzstreckenflüge gestrichen werden, man das Auto nicht mehr nutzen kann/darf, oder man Fleisch nur noch für den 8-fachen Preis kaufen darf, während 50 km weiter in Holland/Polen alles möglich ist, dann wäre die Folge das nach der nächsten Bundestagswahl der Ethikrat keine Rolle mehr spielen würde.
                      Die Nachteile trägt dann (leider) keine Mehrheit der Bürger mit. Da muss man sich nichts vormachen. So stark ist unsere Gesellschaft nicht. Corona ist das beste Beispiel.

                      edit: ich wiederhole meine Worte in dem Post mehrfach. Keine Lust es zu ändern :D
                      Zuletzt geändert von woogie; 26.04.2021, 15:21.

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                        woogie Ich teile deine Bedenken hier vollkommen. Ich glaube nicht, dass die Politik ohne Rückhalt in der Bevölkerung diese Änderungen gehen kann, aber ich glaube auch nicht, dass es alleine die Aufgabe der Politik ist, für diesen Rückhalt zu sorgen ... das kann sie nicht. Hier ist jeder Einzelne und der Einfluss auf sein Umfeld gefragt. Wie gesagt, ich bin an sich eh pessimistisch, dass wir die Kurve noch kriegen.

                        Aber, und nur deswegen mach ich mir ja die Mühe, hier Walls of Text zu verfassen, ich sehe halt auch nicht, dass es einen anderen Weg gibt. Insofern könnte ich die Frage mit "Wie willst du das denn überhaupt bei der Bevölkerung durchbrngen" immer zurückreichen mit der Gegenfrage "Wie willst du die drohende Umwelt- und Klimakatastrophe denn abwenden, ohne derartige Maßnahmen zu ergreifen?"

                        Ich meine, du skizzierst schon Fleisch für den 8-fachen Preis als nicht-durchsetzbar (was ich auch fürchte) ... wie soll das erst (plakativ gesprochen) werden, wenn Fleisch 12 mal soviel kostet, weil wir via CO2-Zertifikat die Externalitäten so eingepreist haben, dass rechnerisch nur noch ein 1/12 soviel Fleisch konsumiert wird wie jetzt, und 1/12 soviel Internet, und 1/12 soviel Auto usw.? Da ist die Versuchung schon da, zu sagen: okay, Fleisch kostet halt 30 Mal soviel wie jetzt, aber dafür müssen wir unseren Internettraffic nur halbieren. Wie gesagt, alles plakativ gesprochen.

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                          Der Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (60) will Friedrich Merz (65) in sein Wahlkampfteam holen.

                          Das sagte Laschet am Dienstagabend (27. April) bei einer Videoschalte mit der baden-württembergischen CDU. Mit seiner Wirtschafts- und Finanzkompetenz könne Merz entscheidend dabei helfen, die gewaltigen Herausforderungen für Deutschland nach der Corona-Pandemie zu meistern.
                          Wie tief will Laschet noch sinken?

                          Armin Laschet: ja

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                            Einfach nur lol

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                              Merz doch ein richtig sympathischer :mond:

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                                Zitat von Hubschrauber Beitrag anzeigen
                                Merz doch ein richtig sympathischer :mond:
                                Steile These, ich weiß, aber vielleicht zählt in der Politik nicht immer nur Sympathie.

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