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  • Cooki
    antwortet
    Sehr interessantes Thema, welches mMn einen eigenen Thread verdient hat.

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  • kuja_ta
    antwortet
    hoffe ich bin hier im richtigen thread

    hab ne interessante reportage von arte gesehen. geht vor allem über unrechtmäßige polizeigewalt und ihre auswirkungen. besonders interessant fande ich folgene statistik:

    nur 9% aller opfer von polizeigewalt reichen klage ein
    6% davon kommt es tatsächlich zu einer anklage
    und in nur 0,2% der fällen kommt es zu einer verurteilung.

    harter tobak. besonders wenn man bedenkt, dass wir bei den vielen fällen in den usa immer schnell die augen rollen, auch wenn es bei uns nicht besonders besser läuft.

    gibt es ein strukturelles problem in der polizei bezüglich rassismus?

    https://www.arte.tv/de/videos/091151-023-A/vox-pop/

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  • Fabbo
    antwortet
    + lassen sich ständig von Stimmungen von Leuten beeinflussen die sowieso nie im Leben spd wählen würden.

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  • BoLo
    antwortet
    schlechtes messaging (die größte "arbeiter"zeitung ist z.b. kein freund der spd), allgemeines politisches desinteresse, nachwirkungen der agenda2010, angela merkels alles überdeckende beliebtheit.

    viele menschen sind z.b. ziemlich erstaunt, wenn das augenmerk ab und zu mal darauf fällt, was die union eigentlich so in wirklichkeit treibt vgl. rezo-video.

    wären jetzt so meine punkte.

    /oh sorry, frage war, wer die spd wählen soll.

    arbeiter & angestellte, wie immer.
    Zuletzt geändert von BoLo; 22.08.2020, 13:27.

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  • PqqMo
    antwortet
    Das Problem ist doch: Wer genau sollte SPD wählen? Die sind inzwischen so verwässert in ihrem Programm und dem Streben nach der Mitte dass die Leute entweder Linke oder CDU wählen aber nicht SPD

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  • ramses
    antwortet
    "die Leute" sind Stammwähler der SPD oder die Wechselwähler, die in der Vergangenheit schon einmal SPD gewählt haben, bei den letzten Wahlen aber ihr Kreuz wo anders gemacht haben oder gar nicht abgestimmt haben

    ob einer, der sich am linken Rand der SPD sieht, für Scholz/Esken/Walter-Borjans erwärmen kann, keine Ahnung. gleiches gilt für jemanden, der Seeheimer Kreis-Richtung.


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  • BoLo
    antwortet
    frage mich bei dem post, was "eigene leute" sind.

    deutschland hat ~32 millionen arbeiter & angestellte + ein paar millionen im ruhestand.
    das sind eigentlich die "leute" der spd - gut, hat man sich ein paar jahrzehnte wenig drum gekümmert.

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  • ramses
    antwortet
    Zitat von Karamasow Beitrag anzeigen
    wem will die spd eigentlich aktuell wähler abgraben? grünenwähler werden sie nicht bekommen, weil es aktuell NICHTS gibt, was die grünen nicht konsequenter/besser machen oder glaubwürdiger vertreten. für linksaußen sind sie nicht links genug, die fdp ist eh irrelevant und afd-wähler? lol.
    ich glaube, die sollten schon froh sein, wenn sie ihre eigenen Leute mobilisieren können Ich bim mir allerdings unschlüssig, ob die Kombo aus Scholz/Esken/Walter-Borjans dafür besonders gut oder besonders schlecht geeignet ist.

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  • Ehrenmars
    antwortet
    Warum wird ein Nawalny mit nem medizinischen Spezialcharterjet zur Behandlung nach DE eingeflogen?
    Der ukrainisch-stämmige Journalist Nikolai Klimeniouk im Interview über Alexej Nawalny.
    Zuletzt geändert von Ehrenmars; 22.08.2020, 10:30.

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  • pHNM
    antwortet
    Am ehesten wohl noch CDU-Wähler, die unzufrieden mit der Merkelalternative sind:

    "Olaf Scholz will Angela Merkel beerben. Nicht nur im Kanzleramt, der SPD-Kanzlerkandidat strebt genau auf die Wähler der Mitte, die Merkel nun zurücklässt."

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  • Karamasow
    antwortet
    wem will die spd eigentlich aktuell wähler abgraben? grünenwähler werden sie nicht bekommen, weil es aktuell NICHTS gibt, was die grünen nicht konsequenter/besser machen oder glaubwürdiger vertreten. für linksaußen sind sie nicht links genug, die fdp ist eh irrelevant und afd-wähler? lol.

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  • BoLo
    antwortet
    die selbsternannte arbeiterpartei sollte unbedingt noch mehr auf die faz- und welt-leser-fraktion hören.

    läuft ja seit 20 jahren gut, warum was ändern?

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  • MaxGood
    antwortet
    Ein logische und richtige Entscheidung. Mit Sparbuch-Olaf reicht geht es von den aktuellen Umfragewerten vielleicht sogar noch ein oder zwei Prozentpunkte nach oben, weil er auch für die Wähler noch eine Option ist, die bei den beiden Parteivorsitzenden nur noch den Kopf schütteln. Die sollte die SPD übrigens ähnlich wie in HH möglichst gut vor dem Wähler verstecken.

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  • VARensohn
    antwortet
    Auf dem besten Wege unter die 10%

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  • Ehrenmars
    antwortet
    Zitat von Greed Beitrag anzeigen
    Ist halt so ziemlich der einzige Kandidat der eher "bekannt" ist und ernsthafte Gegenkandidaten gibt es auch nicht. Allerdings auch ziemlich egal wer da nominiert wird, die Partei wird keinen Kanzler stellen, sollte nicht noch irgendwas passieren das die SPD mal wieder in Richtung 20% (lul) hebt.
    Nachdem Nowabo die Möglichkeit einer Öffnung hin zur Linken auch auf Bundesebene in Aussicht gestellt hat, ist Scholz ein Statement an den "anderen" Flügel der Partei, so gesehen nicht dumm.

    In den letzten Tagen hat sich das Spitzenpersonal der SPD bereits mehrmals zu möglichen Koalitionen nach der nächsten Bundestagswahl geäußert. Die Partei ist laut ihrem Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans grundsätzlich offen für Bündnisgespräche mit der Linkspartei. Die Sozialdemokraten wollten „die führende Kraft in einem Regierungsbündnis werden, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt“, sagte Walter-Borjans den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die große Koalition mit der Union sei dafür keine Grundlage.

    „Wenn wir eine Bündnisoption mit der Linken ausschlössen, hätten die Verteidiger des ‚Weiter so‘ und damit der weitergehenden Spaltung der Gesellschaft schon gewonnen“, sagte Walter-Borjans. Das sähen SPD-Vizekanzler Olaf Scholz, SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich, die Co-Parteivorsitzende Saskia Esken und er „gleichermaßen so“. Esken selbst hatte am Sontag gesagt, dass sie sich die SPD auch als Juniorpartner in einer rot-rot-grünen Koalition vorstellen könne.
    https://taz.de/Entscheidung-der-SPD-Spitze/!5706089/

    Dass die SPD-Aussichten auf eine Kanzlerschaft dennoch verschwindend gering sind, ist wohl sogar ihnen selbst klar. Man stellt aber ein für viele wählbares, bekanntes Gesicht, ganz nach vorn und sich somit möglichst breit auf.

    Ohne Zukunfts-/Wahlprogramm reichts imho noch nicht für ne Gesamteinschätzung, find den Ansatz aber durchaus interessant. Wichtig auch, dass der Beschluss einstimmig durchging, die Personalie war ja auch intern über Wochen sehr umstritten, Stichwort #nOlaf


    DerEchteVARMENDRION "lol, dann wählt sie halt nicht" ist imho komplett am problem vorbei und mMm die wahre nebelkerze
    Zuletzt geändert von Ehrenmars; 10.08.2020, 13:10.

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