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    was Söder da macht, ist nur billige Kackmachtpoker. Der will mehr für die CSU nach der Wahl raushauen, als ob die CDU den Laschet absägt. Mehr Scheuers für Berlin und so'n Shit.

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      Zitat von nAg Beitrag anzeigen

      Passend dazu erst am Wochenende gesehen: https://www.ndr.de/fernsehen/sendung...ng1076792.html
      War sehr aufschlussreich und für mich nicht bewusst wie viel Geld solche tollen "Unternehmen" daran verdienen.

      woogie - deine "Argumentation" nervt richtig hart. Das ist mir schon beim "Sexuelle Missbrauchsvorwürfe gegen Mockridge" Thread aufgefallen.
      Jedes Mal wenn du jemanden zitiert kommt sowas wie "Das ist nicht der Punkt." "Darum geht es doch gar nicht" "So war das nicht gemeint" um dann nur so zu tun, als ob nur deine Meinung zählt. Ein anderer User hat das super zusammengefasst - du forderst es ein, dass man sich jede Seite ansieht, machst es aber selbst 0 und wirfst eben das anderen vor.
      Spiegel und so hilft vielleicht.
      Ich habe genug Punkte genannt. Und es geht um das Parteiprogramm der Grünen. Dann muss man nicht mit Cum-Ex oder sonst etwas kommen. Dadurch wird der Punkt weder "falscher noch richtiger". Es hat einfach null damit zu tun. Wenn es danach geht, dann kann man auch eine bedingungslose Grundrente von 1000 € zahlen, weil im Großen alles falsch läuft. Macht den Kohl dann auch nicht fett.
      Und du kannst mich sehr gerne nervig finden, dass ist dein gutes Recht, aber ich bin hier ganz sicher nicht der, der unreflektiert losposaunt und den Gegenüber nicht beachtet.
      Dann mal Butter bei den Fischen. Bei welchen Punkten denkst du, dass ich sie nicht beachtet habe. Und dann auch mal bitte die Gegenposition im Vergleich betrachten, wie sie auf Punkte wie Fairness und co eingehen und wie sie reagiert haben.
      Nur mal als Ansatz. Selbst die Mehrheit der Hart 4 Empfänger spricht sich für Sanktionen aus. Deswegen würde ich zum Beispiel den zuletzt angesprochenen Punkt nicht so abwürgen.



      Wie bereits erwähnt wurde, wird es immer wieder Menschen geben, die das System/den Staat/die Gesellschaft/dM bescheißen. Daran werden auch Sanktionen nichts ändern. Dann lieber den Leuten helfen bzw Anreize schaffen, die keine Lust auf H4 haben.
      Wie sehen denn deine wesentlich besseren Lösungen aus? Kannst diese auch in Stichworten schreiben.

      Genau das sage ich doch und widerspricht dem Punkt der Grünen. Lieber Anreize schaffen, als Demotivation zu schaffen, indem man vermittelt, dass andere für das gleiche nichts tun müssen.
      Verschiedene Punkte dazu habe ich angerissen. Aber ein, im Vergleich zur aktuellen Zeit, hohes Grundeinkommen durch die Hintertür ohne bessere Perspektive für die, die sich bemühen, sehe ich dort nicht. Und auch ein "dann haben wir etwas mehr Zeit und Raum für die die sich bemühen" fällt für mich nicht darunter. Dann müssen auch strukturelle Veränderungen folgen und nicht nur ein alternativloses wegstreichen der Sanktionen im Rahmen von Hartz 4 (bzw in dem man es dem Namen "Grundsicherung" gibt). Aber davon lese ich nichts. Wenn das der Fall wäre, würde in meinen Augen nichts grundsätzliches gegen das Streichen der Sanktionen sprechen. Aber das ist nunmal nicht der Fall und eben eine Frage der Perspektive und was man will.

      Und ich schreibe es zum 10 mal: Es geht nicht darum, dass Personen unter ein bestimmtes Existenzminimum fallen oder dass man als Staat eine Milliarde Mehrkosten hat.

      Kannst du denn Ausführen warum der Wegfall der Sanktionen für dich das richtige und einzige Werkzeug ist um die Grundsicherung sicherzustellen und man dabei etwaige Fairness und Co nicht beachten sollte und wie es in das aktuelle System (Sinn und Pflichten) von Hartz 4 passt?
      Wie oben geschrieben. Zum Beispiel sehen die meisten Empfänger von Hartz 4 es selbst kritisch.

      Sanktionen sind in vielen Bereichen notwendig, da hast du absolut Recht, aber diese sollten dann auch gleichermaßen durchgesetzt werden und darum kam Bolo mit dem Cum-Ex Beispiel.
      Es kann nicht sein, dass die "Reichen und Mächtigen" es sich durch Geld und Einfluss immer wieder erlauben können, ungeschoren oder mit lächerlich geringen Strafen davon zukommen.
      Ich finde das Thema viel wichtiger!
      Aber wo ist denn der Zusammenhang? Und wo ist der Zusammenhang zum Ausgangspunkt "Programm der Grünen"?
      Nur weil ein anderer Punkt größer ist, darf man nicht über den kleineren Punkt diskutieren? Ich sehe den Sinn des Vergleiches einfach nicht. Absolut keiner sagt, dass die Cum-Ex und Cum-Cum Geschäfte nicht beendet werden sollen und konsequenter verfolgt werden sollen. Aber dennoch kann man über die Ansätze der Grünen beim Punkt Hartz 4 diskutieren, ohne es als echauffieren zu betiteln oder mein Menschenbild als traurig zu bezeichnen.

      /e: Es hakt an so vielen Stellen was H4, Jobcenter, Arbeitslosen usw. anbelangt. Das Thema Sanktionen ist vielleicht(!) einer von vielen Schritten das in eine Bahn zu lenken, die den Menschen mehr hilft als das es bisher der Fall war.
      Es ist aber kein Schritt wo man wirklich Besserungen erwarten kann - in meinen Augen. Und das zu Lasten der Fairness gegenüber Mitbeziehern und folglich auch einer Demotivation. Der Schritt "nichts" zu machen, wird erleichtert. Eine größere Motivation ohne strukturelle Änderungen sehe ich nicht.
      Zuletzt geändert von woogie; 12.04.2021, 23:18.

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        Zitat von woogie Beitrag anzeigen
        [...]
        Es ist aber kein Schritt wo man wirklich Besserungen erwarten kann - in meinen Augen. Und das zu Lasten der Fairness gegenüber Mitbeziehern und folglich auch einer Demotivation. Der Schritt "nichts" zu machen, wird erleichtert. Eine größere Motivation ohne strukturelle Änderungen sehe ich nicht.
        Besteht die Motivation von bemühten Leistungsempfängern nicht eher in dem Finden eines Jobs und das damit verbundene geregelte Einkommen, statt einer 50€ Prämie? Es ist auch fraglich wieviele Leute sich durch eine Prämie zu den Maßnahmen motivieren lassen, und ob die am Ende überhaupt ein entscheidender Faktor raus aus der Grundsicherung sind.

        Es dürfte ja allgemein bekannt sein, dass intrinsische Motivation deutlich effektiver ist als extrinsische (Prämie).
        Zuletzt geändert von gestalt; 13.04.2021, 07:24.

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          Zitat von gestalt Beitrag anzeigen
          Es dürfte ja allgemein bekannt sein, dass intrinsische Motivation deutlich effektiver ist als extrinsische (Prämie).
          Exakt dieses. Ist doch schon bei Schulkindern so. Wenn man sein Kind dafür belohnt, dass es gute Noten schreibt, werden die guten Noten irgendwann aus bleiben, weil die Belohnung nicht mehr Motivation genug ist.

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            Zitat von gestalt Beitrag anzeigen
            Besteht die Motivation von bemühten Leistungsempfängern nicht eher in dem Finden eines Jobs und das damit verbundene geregelte Einkommen, statt einer 50€ Prämie? Es ist auch fraglich wieviele Leute sich durch eine Prämie zu den Maßnahmen motivieren lassen, welche am Ende ein entscheidender Faktor raus aus der Grundsicherung sind.

            Es dürfte ja allgemein bekannt sein, dass intrinsische Motivation deutlich effektiver ist als extrinsische (Prämie).
            Natürlich ist die intrinsische Motivation bedeutend wichtiger. Es ist halt auch eine grundsätzliche Frage ob man die, die diese Motivation nicht haben, aufgibt und großzügig eine Plattform bietet wo sie nichts machen müssen.

            Es gibt nicht nur bemühte Leistungsempfänger und man kann nicht davon ausgehen, dass diese intrinsische Motivation auf ewig anhält. Man muss ein System schaffen wo intrinsische Morivation und die Strukturen ineinander greifen.
            Es gibt genug denen es schwer fällt, sich weiter zu bemühen. Gerade falls es mal Misserfolge geben sollte bzw schnelle Erfolge ausbleiben. Die sich mit Disziplin daran halten müssen. Die Momente der Perspektivlosigkeit sehen. Die in einer so schwierigen Zeit und Situation den Glauben an sich selbst und die Welt verlieren. Die eben Anreize brauchen. Ob es dann wie aktuell Pflichten sind oder ein Bonus oder wie auch immer, ist sekundär - da wird jeder seine eigene Meinung zu haben was am besten ist und da gibt es auch völlig verschiedene Ansätze die ihre Daseinsberechtigung haben.
            Aber ein Wegfallen dessen, so wie es bei den Grünen durchklingt, ohne die Strukturen groß anzupacken, sehe ich als gefährlich an. Ich glaube in so einer Situation kann man nur schwerlich davon ausgehen, dass die intrinsische Motivation bei den Leuten dauerhaft hoch bleibt und Selbstzweifel/Phasen der Demotivation und co keine Rolle spielen. Ich glaube, da spielt ein bisschen Wunschdenken mit rein und ein Verschließen der Augen wie es Menschen in einer derartigen Situation geht. Hier im Thread war auch ein persönliches Beispiel von einem Vater (?), dass in diese Richtung geht.
            Und wenn man dann in dieser Phase die externe Motivation quasi aushebelt und darüber hinaus noch das Zeichen der Unfairness setzt (was auch direkt Einfluss auf die intrinsische Motivation hat), besteht für mich die Gefahr das wesentlich mehr Leute herunter fallen und nicht mehr geholfen werden, denen geholfen werden könnte.
            Man kann und darf nicht davon ausgehen, dass die intrinsische Motivation in einer derartigen Lebensphase durchrecht aufrecht erhalten werden kann. Man muss auch Anreize/Pflichten schaffen um den Leuten zu helfen und nicht wohlwollend das Handtuch auszubreiten nichts zu machen bzw dieses durch die genannte Unfairness zu unterstützen.

            Und natürlich muss man sich die Frage stellen, ob man Ressourcen besser nutzen kann und ob Ressourcen bei einigen Leuten lieber gekürzt werden sollte um dadurch auf der anderen Seite Leute besser zu unterstützen. Da sehe ich aber a) keine Ansätze im Programm der Grünen oder hier im Thread - und nein, ein „man hat bisschen mehr Zeit, jetzt wird alles besser“ wird nichts ändern und sind erst recht keine fundierten Ansätze die ich von einer Regierungspartei erwarte (und zieht keine grundlegenden Erfolge nach Sich die die intrinsische Motivation steigern oder werden das Fortbildungsproblem ändern) und b) finde ich es eben, in der Form wie angegeben, zweifelhaft ob man eine Plattform schaffen muss, die es vereinfacht, dass Leute fallen gelassen werden.
            Zuletzt geändert von woogie; 13.04.2021, 08:34.

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              Zitat von panda yo Beitrag anzeigen
              Exakt dieses. Ist doch schon bei Schulkindern so. Wenn man sein Kind dafür belohnt, dass es gute Noten schreibt, werden die guten Noten irgendwann aus bleiben, weil die Belohnung nicht mehr Motivation genug ist.
              Aber sieht die Schulwelt besser aus, wenn man quasi alles auf Freiwilligkeit und intrinsische Motivation beruft? Oder muss ein Rahmen geschaffen werden, der sowohl extrinsische Motivation (Pflichten/Noten) beinhaltet als auch die intrinsische Motivation fördert? Wie würdest du es finden, wenn der Sitznachbar, der nie da ist und nichts macht, gleich behandelt wird. Würde man es unfair finden und würde man sich während der ganzen Schullaufbahn mit den Gedanken motivieren können, dsss man später Evtl bessere Chancen hat oder würde es Momente und Phasen geben wo die intrinsische Motivation darunter leidet?

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                Zitat von nAg Beitrag anzeigen

                Passend dazu erst am Wochenende gesehen: https://www.ndr.de/fernsehen/sendung...ng1076792.html
                War sehr aufschlussreich und für mich nicht bewusst wie viel Geld solche tollen "Unternehmen" daran verdienen.

                woogie - deine "Argumentation" nervt richtig hart. Das ist mir schon beim "Sexuelle Missbrauchsvorwürfe gegen Mockridge" Thread aufgefallen.
                Jedes Mal wenn du jemanden zitiert kommt sowas wie "Das ist nicht der Punkt." "Darum geht es doch gar nicht" "So war das nicht gemeint" um dann nur so zu tun, als ob nur deine Meinung zählt. Ein anderer User hat das super zusammengefasst - du forderst es ein, dass man sich jede Seite ansieht, machst es aber selbst 0 und wirfst eben das anderen vor.
                Spiegel und so hilft vielleicht.

                Wie bereits erwähnt wurde, wird es immer wieder Menschen geben, die das System/den Staat/die Gesellschaft/dM bescheißen. Daran werden auch Sanktionen nichts ändern. Dann lieber den Leuten helfen bzw Anreize schaffen, die keine Lust auf H4 haben.
                Wie sehen denn deine wesentlich besseren Lösungen aus? Kannst diese auch in Stichworten schreiben.
                Sanktionen sind in vielen Bereichen notwendig, da hast du absolut Recht, aber diese sollten dann auch gleichermaßen durchgesetzt werden und darum kam Bolo mit dem Cum-Ex Beispiel.

                Es kann nicht sein, dass die "Reichen und Mächtigen" es sich durch Geld und Einfluss immer wieder erlauben können, ungeschoren oder mit lächerlich geringen Strafen davon zukommen.
                Ich finde das Thema viel wichtiger!

                /e: Es hakt an so vielen Stellen was H4, Jobcenter, Arbeitslosen usw. anbelangt. Das Thema Sanktionen ist vielleicht(!) einer von vielen Schritten das in eine Bahn zu lenken, die den Menschen mehr hilft als das es bisher der Fall war.
                Dieser Post ist wirklich super.
                Woogie dafür kritisieren, dass er mit "Das ist nicht der Punkt." "Darum geht es doch gar nicht" "So war das nicht gemeint" kommt und dann wieder mal komplett mit
                "Wie bereits erwähnt wurde, wird es immer wieder Menschen geben, die das System/den Staat/die Gesellschaft/dM bescheißen. Daran werden auch Sanktionen nichts ändern." kommen, was einfach komplett am Thema vorbei ist. Wirklich stark.

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                  Zitat von woogie Beitrag anzeigen
                  Natürlich ist die intrinsische Motivation bedeutend wichtiger. Es ist halt auch eine grundsätzliche Frage ob man die, die diese Motivation nicht haben, aufgibt und großzügig eine Plattform bietet wo sie nichts machen müssen.

                  Es gibt nicht nur bemühte Leistungsempfänger und man kann nicht davon ausgehen, dass diese intrinsische Motivation auf ewig anhält. Man muss ein System schaffen wo intrinsische Morivation und die Strukturen ineinander greifen.
                  Es gibt genug denen es schwer fällt, sich weiter zu bemühen. Gerade falls es mal Misserfolge geben sollte bzw schnelle Erfolge ausbleiben. Die sich mit Disziplin daran halten müssen. Die Momente der Perspektivlosigkeit sehen. Die in einer so schwierigen Zeit und Situation den Glauben an sich selbst und die Welt verlieren. Die eben Anreize brauchen. Ob es dann wie aktuell Pflichten sind oder ein Bonus oder wie auch immer, ist sekundär - da wird jeder seine eigene Meinung zu haben was am besten ist und da gibt es auch völlig verschiedene Ansätze die ihre Daseinsberechtigung haben.
                  Aber ein Wegfallen dessen, so wie es bei den Grünen durchklingt, ohne die Strukturen groß anzupacken, sehe ich als gefährlich an. Ich glaube in so einer Situation kann man nur schwerlich davon ausgehen, dass die intrinsische Motivation bei den Leuten dauerhaft hoch bleibt und Selbstzweifel/Phasen der Demotivation und co keine Rolle spielen. Ich glaube, da spielt ein bisschen Wunschdenken mit rein und ein Verschließen der Augen wie es Menschen in einer derartigen Situation geht. Hier im Thread war auch ein persönliches Beispiel von einem Vater (?), dass in diese Richtung geht.
                  Und wenn man dann in dieser Phase die externe Motivation quasi aushebelt und darüber hinaus noch das Zeichen der Unfairness setzt (was auch direkt Einfluss auf die intrinsische Motivation hat), besteht für mich die Gefahr das wesentlich mehr Leute herunter fallen und nicht mehr geholfen werden, denen geholfen werden könnte.
                  Man kann und darf nicht davon ausgehen, dass die intrinsische Motivation in einer derartigen Lebensphase durchrecht aufrecht erhalten werden kann. Man muss auch Anreize/Pflichten schaffen um den Leuten zu helfen und nicht wohlwollend das Handtuch auszubreiten nichts zu machen bzw dieses durch die genannte Unfairness zu unterstützen.

                  Und natürlich muss man sich die Frage stellen, ob man Ressourcen besser nutzen kann und ob Ressourcen bei einigen Leuten lieber gekürzt werden sollte um dadurch auf der anderen Seite Leute besser zu unterstützen. Da sehe ich aber a) keine Ansätze im Programm der Grünen oder hier im Thread - und nein, ein „man hat bisschen mehr Zeit, jetzt wird alles besser“ wird nichts ändern und sind erst recht keine fundierten Ansätze die ich von einer Regierungspartei erwarte (und zieht keine grundlegenden Erfolge nach Sich die die intrinsische Motivation steigern oder werden das Fortbildungsproblem ändern) und b) finde ich es eben, in der Form wie angegeben, zweifelhaft ob man eine Plattform schaffen muss, die es vereinfacht, dass Leute fallen gelassen werden.
                  Ich denke wir sind an einem Punkt wo wir für unsere Annahmen entweder Belege finden oder es einfach dabei belassen. Ansonsten deuteln wir hier wild durch die Gegend ohne eine handfeste faktische Grundlage.

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                    Zitat von gestalt Beitrag anzeigen

                    Es dürfte ja allgemein bekannt sein, dass intrinsische Motivation deutlich effektiver ist als extrinsische (Prämie).
                    Vllt etwas aus dem Kontext, aber z.b. bei der Erziehung von Tieren(Hunden, Delfinen usw.) und dessen Training wird heutzutage ja auch ausschließlich mit Belohnungen gearbeitet und nicht mit Strafe. Man kann ja beides ein wenig kombinieren. Ein Versuch ist es Wert :D

                    Kommentar


                      Zitat von Trollface1337 Beitrag anzeigen

                      Vllt etwas aus dem Kontext, aber z.b. bei der Erziehung von Tieren(Hunden, Delfinen usw.) und dessen Training wird heutzutage ja auch ausschließlich mit Belohnungen gearbeitet und nicht mit Strafe. Man kann ja beides ein wenig kombinieren. Ein Versuch ist es Wert :D
                      Bald hast den Shitstorm, dass dir vorgeworfen wird du hättest gesagt "Arbeitslose sind wie Tiere". Obacht, Freund der Sonne

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                        Dabei weiß doch jeder dass Tiere Sachen sind, steht doch so im BGB

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                          Zitat von PqqMo Beitrag anzeigen
                          Dabei weiß doch jeder dass Tiere Sachen sind, steht doch so im BGB
                          Nein ....

                          Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
                          § 90a Tiere



                          Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

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                            Zitat von gestalt Beitrag anzeigen

                            Ich denke wir sind an einem Punkt wo wir für unsere Annahmen entweder Belege finden oder es einfach dabei belassen. Ansonsten deuteln wir hier wild durch die Gegend ohne eine handfeste faktische Grundlage.

                            Gerne, fang an. Wenn man sich aktiv für die derartigen Änderungen einsetzt, dann wirst du ja Belege haben warum die genutzten Werkzeuge die richtigen sind um die gewünschten Erfolge zu erreichen und keine negativen Konsequenzen zu befürchten sind - besonders wie in einer von dir vermittelnden Situation wo verschiedene Gruppen gleich gestellt sind und ein "unfair" Gefühl naheliegend ist oder sich sogar bei den Umfragen gezeigt hat, dass Betroffene sich dafür einsetzen.
                            Ich gehe sogar davon aus, dass dies langfristig gar nicht im Sinne der Grünen ist, sondern nur eine Folge ist, dass man hier leider mehr über grundsätzliches redet als richtig sachlich in der Thematik diskutiert und demensprechend gar nicht zu dem Punkt kommt, wo dies geklärt wird. Die Grünen vor Jahren selbst noch von Prämien gesprochen haben. Allerdings sehe ich dazu im aktuellen Programm nichts - auch nicht von eben diesen strukturellen Änderungen die zwingend dafür erforderlich sein müssten - was man sicherlich in einem Entwurf auch nicht alles erwarten kann, aber zumindest angerissen werden sollte, wenn man derart signifikant einen Grundsatz ändern will und stark miteinander zusammenhängt.

                            Als erster Anstoß der in die Richtung geht. Weiteres folgt dann.
                            Die mittlerweile recht umfangreiche arbeitsmarktökonomische Forschung dazu konnte nachweisen, dass sanktionierte Hilfeempfänger schneller in Arbeit kommen. Manche Menschen brauchen einen Anstoß von außen, um wieder in ein ökonomisch selbstverantwortlich gestaltetes Leben zurückzufinden: Sie brauchen auf der einen Seite Unterstützung, auf der anderen Seite aber auch die Erkenntnis, dass etwas von ihnen erwartet wird.
                            Die Studien kannst du selbst raus suchen, sollten einfach zu finden sein. Es sind also nicht nur wilde Annahmen von mir und basieren auf realen Erkenntnissen - was nicht heißt, dass Sanktionen zwanghaft bestehen bleiben müssen. Es muss dann aber ein System geschaffen werden, was fair gegenüber allen bleibt. Das eine Reform notwendig ist, sehe ich selbst. Ebenso das ein gewisses Minimum existenziell ist auch. Aber das heißt nicht, dass das gefordert Werkzeug richtig ist.
                            Ich antworte dann dementsprechend.

                            Und auch wenn man, wie angerissen, in die Erziehung schaut, geht es eher darum zwischen Fordern und Fördern ein gesundes Maß zu finden, anstatt komplett auf Sanktionen/Belohnungen zu setzen oder einen Punkt, übertrieben gesagt, weg zu lassen.


                            Zitat von Gorkinho Beitrag anzeigen

                            Bald hast den Shitstorm, dass dir vorgeworfen wird du hättest gesagt "Arbeitslose sind wie Tiere". Obacht, Freund der Sonne
                            Wenn es nur nicht so zutreffend und nervig wäre.....
                            Zuletzt geändert von woogie; 13.04.2021, 10:12.

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                              wie wärs mit link posten?

                              edit: ich sehe den shitstorm nicht? könnt ihr mir den bitte auch gleich verlinken?
                              Zuletzt geändert von MyLife4IU; 13.04.2021, 10:15.

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                                Zitat von woogie Beitrag anzeigen
                                Aber sieht die Schulwelt besser aus, wenn man quasi alles auf Freiwilligkeit und intrinsische Motivation beruft? Oder muss ein Rahmen geschaffen werden, der sowohl extrinsische Motivation (Pflichten/Noten) beinhaltet als auch die intrinsische Motivation fördert? Wie würdest du es finden, wenn der Sitznachbar, der nie da ist und nichts macht, gleich behandelt wird. Würde man es unfair finden und würde man sich während der ganzen Schullaufbahn mit den Gedanken motivieren können, dsss man später Evtl bessere Chancen hat oder würde es Momente und Phasen geben wo die intrinsische Motivation darunter leidet?
                                Ich sprach von Belohnung durch das Elternteil. Noten sind ebenso wenig Motivation. Kinder haben den Wunsch nach Wissen, wenn man kein beschissener Lehrer ist, wird man ihnen diesen auch nicht nehmen. Wenn der Sitznachbar nie da ist, bleibt er halt dumm, aber er kann genauso lange in der Schule bleiben. Ich habe damit kein Problem.
                                Er sollte damit auch kein Problem haben, denn diese extremen Ausnahmen müssen von unserer Gesellschaft aufgefangen werden. Das ist das Prinzip eines Sozialstaates.

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