Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Deutsches Politikgeschehen

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Monk
    antwortet
    Ah ok bolo, es war als gar nicht rot/rot, die gut gewirtschaftet haben, sondern Berlin war dazu gezwungen worden. Hatte deine Posts dann falsch verstanden gehabt

    Einen Kommentar schreiben:


  • jellybelly
    antwortet
    Spiegel hat heute veröffentlich, dass das Vermögen der reichsten Deutschen trotz Krisen weiter gestiegen ist. Insgesamt 213 Milliardäre halten 722 Mrd. Euro Privatvermögen, einzelne Individuen in den Top-Charts haben mehr als 30 Mrd. pro Kopf. Einfach absurd, verstehe einfach nicht, was diese Menschen mit so viel Vermögen anfangen wollen und wieso der Staat nicht radikal eingreift und zum Wohle der Allgemeinheit umverteilt. Selbst wenn man Frau Klatten 33 ihrer 34 Milliarden wegnimmt, kriegt sie die Kohle doch privat nie ausgegeben. Das ist noch immer so unvorstellbar viel Geld. Pro/Kontra Enteignung, Kapitalismus, freie Marktwirtschaft whatever hin und her, das sind Systemextreme, die allen Schaden zufügen

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/re...4-89f3a6645c48

    /e wäre Berlin direkt schuldenfrei :D
    Zuletzt geändert von jellybelly; 30.09.2021, 17:01.

    Einen Kommentar schreiben:


  • BoLo
    antwortet
    alle antworten sind ca. eine googlesuche entfernt...

    Zitat von Land Berlin
    Was waren die Konsequenzen der hohen Schulden?

    Das Land Berlin war zu einem strikten Konsolidierungskurs gezwungen. Die Nettokreditaufnahme wurde eingeschränkt, das Ausgabenwachstum begrenzt. Diese Maßnahmen wurden seit 2010 auch vom Stabilitätsrat überwacht.

    Dieses Gremium des Bundes und der Länder überwacht die Haushaltslage der Länder. Aufgrund auffälliger Haushaltskennzahlen im Herbst/Winter 2010/2011 wurde eine Sanierungsvereinbarung für den Zeitraum 2012 bis 2016 abgeschlossen.

    Der Stabilitätsrat hat in dieser Zeit die Konsolidierungsbemühungen und -erfolge Berlins wiederholt gewürdigt und das Land mit Beschluss vom 22. Juni 2017 offiziell aus dem Sanierungsverfahren entlassen.
    https://www.berlin.de/sen/finanzen/h...kel.475316.php

    Einen Kommentar schreiben:


  • woogie
    antwortet
    Zitat von Monk Beitrag anzeigen
    Naja bolo, du sagst einmal Berlin hätte in den letzten 20 Jahren kein Geld gehabt, um den Wohnungsbau zu fördern, aber andererseits feierst du, dass die Schulden (minimal) abgebaut wurden. Das passt doch nicht zusammen.
    Ich finde zwar Schuldenabbau auch sehr gut, aber dann darf man das nicht mehr als Ausrede nehmen, warum keine Wohnungen mehr gebaut werden.
    Kann aber sein, dass man mehr oder weniger gezwungen war Schulden abzubauen und sicherlich hat das die Situation nicht einfacher gemacht. Aber ändert nichts an den politischen Entscheidungen die getroffen wurden,

    Einen Kommentar schreiben:


  • woogie
    antwortet
    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
    will mich nicht immer wiederholen, deswegen quote:


    keine ahnung, was du meinst.

    es fällt mir zumindest schwer die ursache bei den parteien zu suchen, die den schuldenberg die letzten 10 (obv. vor corona) jahren, zumindest in teilen, abgebaut haben.
    Zitat von woogie Beitrag anzeigen

    Natürlich ist mir die bekannt. Willst du etwas dadurch weiß machen, dass die Politik in den letzten 20 Jahren schuldlos und gut war?

    Wo siehst du denn die Ursachen für den Schuldenberg?
    Es gab auch 1989/90 Ereignisse die Auswirkungen auf das Land Berlin hatte. Daraus resultierend Thema Zuführung Länderfinanzausgleich (5 Milliarden pro Jahr) und Förderungen. Aufwandssubventionierung usw.

    Also zusammenfassend

    Wohnungsbau:
    Du hast keine Ahnung bei der Politik und kannst oder willst sie nicht bewerten. Wegen den Schulden ist die Politik aber quasi schuldlos und man soll dort nicht suchen und man soll sie nicht bewerten.

    Schuldenberg: Du hast keine Ahnung woher er kommt. Aber dort ist die Politik only Schuld und blendest alle Ereignisse aus. Ach ne, nicht die Politik. Nur die CDU hast du ja gesagt.

    Ok. Bisschen einseitig.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Monk
    antwortet
    Naja bolo, du sagst einmal Berlin hätte in den letzten 20 Jahren kein Geld gehabt, um den Wohnungsbau zu fördern, aber andererseits feierst du, dass die Schulden (minimal) abgebaut wurden. Das passt doch nicht zusammen.
    Ich finde zwar Schuldenabbau auch sehr gut, aber dann darf man das nicht mehr als Ausrede nehmen, warum keine Wohnungen mehr gebaut werden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • BoLo
    antwortet
    Zitat von woogie Beitrag anzeigen
    Wenn man sich die Summen anschaut, dann haben die 2 Mio aus dem Bankenskandal nichtmal eine relevanz - ohne ihn verharmlosen zu wollen.
    will mich nicht immer wiederholen, deswegen quote:
    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
    allerdings sind 2milliarden in 2001 nicht das gleiche wie 2 milliarden in 2021 und viel wichtiger:

    durch die übernommenen risiken von über 20 milliarden in 2001 war berlin quasi über nacht kein vertrauenswürdiger kreditnehmer mehr und zu enormen sparmaßnahmen gezwungen.
    Zitat von woogie Beitrag anzeigen
    edit: und wenn ich nicht komplett falsch liege, blieb der Haushalt/die Ausgaben in den 90ern von Anfang an auch komplett konstant.
    keine ahnung, was du meinst.

    Einen Kommentar schreiben:


  • panda yo
    antwortet
    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
    das wird sich auf die beschriftung der y-achse beziehen
    was für 1 kackgrafik. warum zeigt man da kein komma?

    Einen Kommentar schreiben:


  • BoLo
    antwortet
    es fällt mir zumindest schwer die ursache bei den parteien zu suchen, die den schuldenberg die letzten 10 (obv. vor corona) jahren, zumindest in teilen, abgebaut haben.

    Einen Kommentar schreiben:


  • woogie
    antwortet
    Zitat von BoLo Beitrag anzeigen
    der skandal hat jetzt effektiv knapp 2 milliarden gekostet, ja. unter anderem auch aufgrund des immobilien-booms hat sich da viele investments über die letzten jahre noch in die schwarzen zahlen gedreht.

    allerdings sind 2milliarden in 2001 nicht das gleiche wie 2 milliarden in 2021 und viel wichtiger:

    durch die übernommenen risiken von über 20 milliarden in 2001 war berlin quasi über nacht kein vertrauenswürdiger kreditnehmer mehr und zu enormen sparmaßnahmen gezwungen.

    daraufhin hat man ja den städtischen wohnungsbau eingestampft und die ganzen wohnungen verhökert.



    auch für dich. haushaltslage und grund dafür ist dir bekannt, oder?
    Natürlich ist mir die bekannt. Willst du etwas dadurch weiß machen, dass die Politik in den letzten 20 Jahren schuldlos und gut war?

    Wo siehst du denn die Ursachen für den Schuldenberg?
    Es gab auch 1989/90 Ereignisse die Auswirkungen auf das Land Berlin hatte. Daraus resultierend Thema Zuführung Länderfinanzausgleich (5 Milliarden pro Jahr) und Förderungen. Aufwandssubventionierung usw.

    Wenn man sich die Summen anschaut, dann haben die 2 Mio aus dem Bankenskandal nichtmal eine relevanz - ohne ihn verharmlosen zu wollen.


    edit: und wenn ich nicht komplett falsch liege, blieb der Haushalt/die Ausgaben in den 90ern von Anfang an auch komplett konstant.
    Zuletzt geändert von woogie; 30.09.2021, 15:48.

    Einen Kommentar schreiben:


  • BoLo
    antwortet
    der skandal hat jetzt effektiv knapp 2 milliarden gekostet, ja. unter anderem auch aufgrund des immobilien-booms hat sich da viele investments über die letzten jahre noch in die schwarzen zahlen gedreht.

    allerdings sind 2milliarden in 2001 nicht das gleiche wie 2 milliarden in 2021 und viel wichtiger:

    durch die übernommenen risiken von über 20 milliarden in 2001 war berlin quasi über nacht kein vertrauenswürdiger kreditnehmer mehr und zu enormen sparmaßnahmen gezwungen.

    daraufhin hat man ja den städtischen wohnungsbau eingestampft und die ganzen wohnungen verhökert.

    Zitat von woogie Beitrag anzeigen

    Auch wenn ich von den Regierungsparteien geschrieben habe, ging es mir gar nicht so sehr um die Parteien generell. Es geht einfach darum das man bei Lösungen mal über den eigenen Tellerrand schaut und nicht weiter in die gleiche, falsche Richtung schielt - nachdem man jahrelang gepennt hat.

    Von 2007 - 2019 wurden in Berlin nur mickrige 12880 Sozialwohnungen gebaut. (Hamburg - halb so groß - hat in dem Zeitraum 28500 gebaut). Die Sozialwohnungen sind von 150.000 Stück auf aktuell 97.000 Stück in Berlin zurück gegangen. Erst jetzt gibt/gab es eine Trendwende und die Zahlen sinken nicht weiter. Immer mehr Wohnungen sind -planbar- aus der Sozialbindung heraus gefallen.

    Ja kein Wunder das die Situation so mies in Berlin zu sein scheint. Gerade wenn der von dir angesprochene Bevölkerungszuwachs dazu kommt. Da kommt alles zusammen. Mehr Nachfrage, eine armateurhafte Politik/Missmanagement über 20 Jahre und der schwierige Markt.

    Und wie gesagt: Wenn man dann meint, man brauch die Lösungen noch extremer und keine andere Richtung bei den Lösungen, dann verstehe ich es nicht.
    auch für dich. haushaltslage und grund dafür ist dir bekannt, oder?
    Zuletzt geändert von BoLo; 30.09.2021, 15:23.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Monk
    antwortet
    Ok bolo, das war mir tatsächlich nicht in Erinnerung. Aber nochmal: die SPD ist seit der Wende ununterbrochen an der Regierung beteiligt. Sie war laut deinem Artikel auch an dem Skandal beteiligt, auch wenn die cdu vermutlich führend war. Und der Skandal hat maximal 2 Mrd gekostet, nicht 25.
    Zuletzt geändert von Monk; 30.09.2021, 15:13.

    Einen Kommentar schreiben:


  • woogie
    antwortet
    Zitat von kidi Beitrag anzeigen
    Andere Gedanken = die Unternehemerfreundlichen FDP und CDU?

    Der einzige Weg ist, dass man eine komplett andere Partei wählt, die nicht zu den großen gehört. Und da zeichnet sich ja derzeit eine Trend ab. Bei der nächsten Senatswahl wird die SPD sicherlich abgewählt.

    Und mal bei allem Respekt: Es ist halt auch nicht so leicht einen Bevölkerungszuwachs von 400k in unter 10 Jahren mal eben mit Neubau aufzufangen.

    Im Endeffekt wählen viele halt das kleinste Übel.
    Auch wenn ich von den Regierungsparteien geschrieben habe, ging es mir gar nicht so sehr um die Parteien generell. Es geht einfach darum das man bei Lösungen mal über den eigenen Tellerrand schaut und nicht weiter in die gleiche, falsche Richtung schielt - nachdem man jahrelang gepennt hat.

    Von 2007 - 2019 wurden in Berlin nur mickrige 12880 Sozialwohnungen gebaut. (Hamburg - halb so groß - hat in dem Zeitraum 28500 gebaut). Die Sozialwohnungen sind von 150.000 Stück auf aktuell 97.000 Stück in Berlin zurück gegangen. Erst jetzt gibt/gab es eine Trendwende und die Zahlen sinken nicht weiter. Immer mehr Wohnungen sind -planbar- aus der Sozialbindung heraus gefallen.

    Ja kein Wunder das die Situation so mies in Berlin zu sein scheint. Gerade wenn der von dir angesprochene Bevölkerungszuwachs dazu kommt. Da kommt alles zusammen. Mehr Nachfrage, eine armateurhafte Politik/Missmanagement über 20 Jahre und der schwierige Markt.

    Und wie gesagt: Wenn man dann meint, man brauch die Lösungen noch extremer und keine andere Richtung bei den Lösungen, dann verstehe ich es nicht.



    Einen Kommentar schreiben:


  • BoLo
    antwortet
    Zitat von Monk Beitrag anzeigen
    Haha bolo, nice try. Die SPD ist seit der Wende ununterbrochen (!) an der Regierung beteiligt. Seit 2001 ist die cdu nicht mehr an der Regierung gewesen (das ist in deiner Grafik die Stelle, wo die Schulden sprunghaft nach oben schnellen).

    dass alle Regierungen in Berlin Schulden aufgebaut haben, auch CDU geführte, ist klar. Aber die Schuld einseitig auf die cdu abzuwälzen ist sehr schäbig. Rot rot haben in Sachen Schulden sicherlich nicht besser gewirtschaftet.

    außerdem ging es ja hier um den Wohnungsbau, nicht um Schulden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Bankenskandal

    /edit:
    sorry, für den anfangs sehr rauen ton. hatte den skandal schon mehrfach angesprochen und das ist hintergrundwissen, ohne dass man aus meiner sicht kaum eine sinnvolle diskussion über die lage führen kann.
    Zuletzt geändert von BoLo; 30.09.2021, 15:04.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Nichtuntertoetet
    antwortet
    Zitat von Monk Beitrag anzeigen
    @kidi: Wohnungen bauen hört sich sehr vernünftig an. Als leider sehr unwissender externer möchte ich dir wissenden Berliner einen Rat geben: starte doch eine initiative, die genau DAS fordert. Ich bin mir sicher, das würde in Berlin sehr gut ankommen und auch Politiker könnten damit mehr anfangen. Und man bräuchte sein kreuzchen nicht mehr bei unsinnigen Projekten verschwenden. So viele Gewinner...
    Wie gesagt, so eine Initiative zu gründen kostet viel Zeit und Nerven, und meistens machen das dann eher etwas übersteuerte Studenten, die Zeit und Muße dafür haben. Und dann muss man nehmen, was man hat.

    Edit: Ein hartes Löschregime, das hier einzieht ...

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X