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  • Monk
    antwortet
    Der Pauschbetrag ist doch ewig nicht mehr angepasst worden, das ist doch im Wesentlichen ein Inflationsausgleich.

    Hab ja bisher noch nicht viele Sondierungsergebnisse gelesen, aber lustig wie man so viele Seiten mit so wenig Konkretem füllen kann :D
    Mein Highlight war der Ausstieg aus der Kohle "idealerweise" bis 2030.
    bin mal gespannt was am Ende der Koalitionsverhandlungen rauskommt, vor allem auch im Hinblick auf die Finanzierung (Scheibenbremse einhalten und keine Steuererhöhungen)

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  • GeoSCH
    antwortet
    Den Sparerpauschbetrag wollen wir auf 1.000 Euro erhöhen.

    Sollen ihn lieber mal stackbar machen, dass man ab der Geburt ihn addieren kann, so könnte man beim Rentenbeginn 50.463 € Steuerfrei rausholen..

    Die 1000 € sind halt lächerlich..

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  • noUndeadsLeft
    antwortet
    https://www.welt.de/bin/Ergebnis%20d...-234442324.pdf

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  • STHLM
    antwortet
    Parteispitzen von SPD, Grünen und FDP für Koalitionsverhandlungen

    Früher als erwartet haben die Ampelparteien ihre Sondierungsgespräche abgeschlossen und streben nun Koalitionsverhandlungen an.

    Die Beteiligten der Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und FDP haben sich für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen ausgesprochen. "Wir sind davon überzeugt, dass wir einen ambitionierten und tragfähigen Koalitionsvertrag schließen können", teilten sie mit.

    SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz, Grünenchefin Annalena Baerbock und FDP-Chef Christian Lindner lobten am Freitag die vertrauensvolle Atmosphäre bei den Gesprächen. Es sei "erstaunlich" und "sehr, sehr wohltuend", dass von den Verhandlungen nichts nach außen gedrungen sei, sagte Scholz. "Hier ist ein Aufbruch möglich".

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  • Snake41_
    antwortet
    jetzt machen micht die vier mich aber heiss auf das "Papier"


    - keine Steuererhöhung aber finanzierbarkeit der Dinge die da anstehen - ok
    - Tempolimit kommt nicht
    - SParerpauschbetrag wird angehoben
    - Mindestlohn 12€ save

    Das Ergebnis der Sondierungen:
    https://www.handelsblatt.com/politik.../27709442.html
    Zuletzt geändert von Snake41_; 15.10.2021, 14:22.

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  • reanimation-_-
    antwortet
    Die hat in meiner Hood die Erststimme bekommen. Ich hoffe die Dame bleibt so bodenständig. Gab bei uns leider keinen von der Linken der angetreten ist, weil der Dude der antreten sollte zurückgetreten ist wegen Wagenknechts-Buch xDDD. Danke für's posten.

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  • STHLM
    antwortet
    "Als Abgeordnete werde ich keine gute Mitbewohnerin sein"

    Kathrin Henneberger ist Anti-Kohle-Aktivistin und neu im Bundestag. Was denkt die Grüne über Fraktionsdisziplin, das plötzliche Gehaltsplus und Kritik an ihrer Kleidung?

    735 Abgeordnete sitzen jetzt im Bundestag, 282 sind neu dabei. Was wollen die Neuen im Parlament bewirken, welche Prägung und Lebenserfahrung bringen sie mit und was hat sie in ihren ersten Tagen überrascht? ZEIT ONLINE stellt ausgewählte Abgeordnete vor. Heute: Kathrin Henneberger, 34 Jahre, aus Mönchengladbach, die für die Grünen dabei ist. Henneberger kämpft seit Jahren gegen den Braunkohletagebau Garzweiler und war Sprecherin des Klimaschutzbündnisses Ende Gelände.
    Spoiler: 
    ZEIT ONLINE: Frau Henneberger, der Bundestag hat nun 735 Abgeordnete. Warum braucht es dort unbedingt Sie?

    Kathrin Henneberger: Weil der Kohlebagger 200 Meter vor Lützerath steht.

    ZEIT ONLINE: Lützerath ist ein kleiner Ort in Nordrhein-Westfalen, der dem Braunkohleabbau weichen soll. Wie kann man das vom Bundestag aus so schnell verhindern?

    Henneberger: Wir müssen den Kohleausstieg vorziehen und die erneuerbaren Energien ausbauen. Wir müssen das Bergrecht reformieren, damit zukünftig keine Menschen mehr für den Abbau von Fossilen enteignet werden. Wir müssen Paragraf 48 aus dem Kohleausstiegsgesetz streichen, der die Grundlage dafür ist, dass weitere Dörfer zerstört werden sollen. Es gibt unglaublich viel, was wir auf Bundesebene tun müssen, um für unsere Region Planungssicherheit herzustellen und eine Politik zu etablieren, die sich an dem Wohlergehen der Menschen ausrichtet und nicht an den Profitinteressen großer Konzerne.

    ZEIT ONLINE: Lützerath hatte nie mehr als rund 100 Einwohner. Heute gibt es dort nur noch einen einzigen Bauern, alle anderen sind schon weggezogen. Warum ist es so wichtig, diesen Ort zu erhalten?

    Henneberger: Bauer Eckardt Heukamp hat ein Recht, seinen wunderschönen alten Hof zu behalten. Außerdem sind schon wieder Menschen dahingezogen. Auch Menschen aus den anderen Dörfern sagen, es gab hier noch nie so viel Leben – so viele kulturelle Angebote, so viel Gemeinschaft – wie gerade jetzt. Entscheidend ist aber: Wenn wir die Pariser Klimaziele akzeptieren, dürfte diese Kohle nicht mehr abgebaggert und verfeuert werden. Vor Lützerath verläuft die 1,5-Grad-Grenze.

    ZEIT ONLINE: Sie haben schon als Jugendliche angefangen, Politik zu machen. Wie kam es dazu?

    Henneberger: Ich habe mit 13 Jahren von der Klimakrise erfahren. In der Schule wurde das nicht thematisiert, ich habe mich da selber weitergebildet, indem ich wissenschaftliche Bücher gelesen habe. Es hat mich erschreckt, dass niemand von den Erwachsenen diese riesige Katastrophe, die auf uns zu donnert, wahrnahm. Das war 15 Jahre vor Fridays for Future. 2003 bin ich zur Grünen Jugend gekommen.

    ZEIT ONLINE: War es immer klar, dass Sie zu den Grünen zu gehen oder gab es Alternativen?

    Henneberger: Da wo ich aufgewachsen bin, war die Grüne Jugend eine sehr, sehr coole Gruppe. Ich bin auch queer und bisexuell, das gerät jetzt in den Hintergrund, weil ich nur über die Klimakrise spreche. Bei der Grünen Jugend konnte ich sein, wie ich bin, ohne mich rechtfertigen zu müssen.

    ZEIT ONLINE: Sie werden immer als Klimaaktivistin bezeichnet, aber ein Beruf ist das eigentlich nicht oder?

    Henneberger: Ich habe immer Öffentlichkeitsarbeit für den Klimaschutz gemacht, ich war ja zum Beispiel Pressesprecherin von Ende Gelände, der Bewegung die gegen den Braunkohleabbau kämpft. Das war aber ehrenamtlich. 2017 haben wir einen Verein gegründet, der unter anderem Bildungsarbeit für internationale Klimagerechtigkeit macht. Dort war ich als Projektkoordinatorin angestellt.

    ZEIT ONLINE: Was würden Sie tun, wenn im Koalitionsvertrag einer Ampel-Regierung die Forderung nach einem früheren Kohleausstieg nicht enthalten sein sollte?

    Henneberger: Ich bin da etwas optimistischer. Die Verhandlungen laufen ja noch. Dieses "hätte, wäre, wenn" – darüber will ich jetzt nicht sprechen. Ich bin eine sehr praktische Frau. Was ich in den zwei Wochen in Berlin gelernt habe, ist, dass bisher viele Menschen noch gar nichts von den Problemen in meiner Region, speziell in Lützerath, wissen. Ich versuche, in vielen Gesprächen eine Awareness dafür zu schaffen, und merke, dass es eine liebevolle Solidarität gibt, die sich gerade bildet.

    ZEIT ONLINE: Klimaaktivisten haben ja schon vor der Wahl kritisiert, dass das grüne Wahlprogramm nicht ausreiche, um den notwendigen deutschen Beitrag zu einer Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad zu leisten. Sehen Sie das auch so?

    Henneberger: Nichts, was gerade getan wird, reicht aus. Wir müssen alle viel mehr machen. Alle Parteien sehe ich in der klaren Verantwortung, nicht nur schöne Worte für die Übereinkunft von Paris zu finden, sondern konkrete Maßnahmen vorzulegen, mit denen wir die 1,5-Grad-Grenze nicht überschreiten.

    ZEIT ONLINE: Fürchten Sie nicht, dass Sie sich als einfache Abgeordnete am Ende der Fraktions- und Regierungsdisziplin unterwerfen müssen, auch wenn Ihnen die Beschlüsse nicht weit genug gehen?

    Henneberger: Mit Druck bin ich vertraut. Wenn man hier immer gegen RWE kämpft, dann weiß man, was Druck ist. Das ist auch in der Fraktion bekannt, weshalb ich mich sehr frei bewegen kann. Bisher will mich niemand unter Druck setzen, ich werde eher bestärkt darin, ja nicht aufzuhören, mehr Klimagerechtigkeit einzufordern.

    ZEIT ONLINE: Sollten die Ampel-Gespräche scheitern, wäre Jamaika für Sie überhaupt eine Option?

    Henneberger: Mit mir wird kein Jamaika kommen.

    ZEIT ONLINE: Wie liefen Ihre ersten Tage als Abgeordnete?

    Henneberger: Verwirrend. Mit einem alten Weggefährten, der jetzt auch im Bundestag ist, bin ich gerade auf Wohnungssuche. Ich werde in einem Monat künftig so viel verdienen, wie ich sonst in einem Jahr zur Verfügung hatte. Aber wir wollen nicht prassen. Jeden Euro, den wir nicht verprassen, können wir in Projekte geben. Trotzdem merke ich, dass es sehr viel angenehmer ist, eine Bahncard 100 zu haben, als immer überlegen zu müssen, wie ich jetzt das Geld für das nächste Ticket herbekomme. Einen Raum zu haben im Bundestag, wo man arbeiten kann, für alle Mitarbeiter ein Laptop zu bekommen, das ist schon ein krasses Privileg, ein krasser Luxus.

    ZEIT ONLINE: Sie wollen eine Abgeordneten-WG gründen?

    Henneberger: Als Abgeordnete werde ich definitiv keine gute Mitbewohnerin sein: Ich tauche immer nur zu den Sitzungswochen auf, bin von frühmorgens bis nachts im Bundestag, verballere es bestimmt, mich um Putzpläne zu kümmern oder einzukaufen. Deswegen ist es, glaube ich, ganz gut, wenn sich Abgeordnete zusammentun und WGs gründen, dann nerven wir nicht andere Menschen mit unserem absurden Leben.

    ZEIT ONLINE: Was hat Sie in Ihren ersten Tagen im Bundestag am meisten überrascht?

    Henneberger: Ich wurde ein paar Mal von Journalisten auf meine Kleidung angesprochen. Das war irritierend. Ich trage halt weiter Jeans, Turnschuhe oder meinen olivgrünen Baumwollparka. Ich habe gemerkt, dass man jetzt mit anderen Augen betrachtet wird und plötzlich andere Dinge für wichtig erachtet werden. Meine Jacke wurde bisher noch nie kommentiert.

    ZEIT ONLINE: Haben Sie vor, sich anzupassen?

    Henneberger: Bei solchen Dingen bin ich definitiv überfordert und mein Kopf ist ganz woanders. Ich bleibe einfach mal bei dem, was ich zum Anziehen habe, bis das abgewetzt ist, und dann kommt was Neues.

    ZEIT ONLINE: Gibt es etwas, was Sie besonders erschreckt oder geärgert hat?

    Henneberger: Es ärgert mich unglaublich, dass die Angestellten des Fahrdiensts des Deutschen Bundestages so richtig mies bezahlt werden. Ich selbst habe den Fahrdienst zwar noch nie benutzt. In Berlin kann man auch mit U-Bahn und Fahrrad von A nach B kommen. Aber natürlich gibt es Politikerinnen, die so bekannt sind und so viele Drohungen erhalten, dass es für sie wichtig ist, geschützt zu fahren. Deswegen muss sich auch die Bezahlung ändern.

    ZEIT ONLINE: Woran sollen wir Sie in vier Jahren messen?

    Henneberger: Dass wir einen Kohleausstiegspfad haben, der 1,5-Grad-kompatibel ist.


    Mal ein Interview (auch im Spoiler, sofern es zu einem ZEIT+-Artikel wird) zur Auflockerung :)

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  • Buddha_d_Oppelmoralhico
    antwortet
    Zitat von reanimation-_- Beitrag anzeigen
    Mal so für einen Cannabis-Noob, wie groß wäre denn der preisliche Unterschied zwischen Cannabis vom Staat und dem Dealer um die Ecke? Kann man das ungefähr einschätzen? Alleine der Vertrauensunterschied wäre für mich schon ein Grund das mal auszuprobieren, da hätte ich dann auch kein Problem damit etwas mehr zu bezahlen und wenn's dafür eine vernünftige Beratung gäbe wär das ja auch schon etwas wert. Ich schätze mal es gibt schon auch unterschiedliche Gründe das zu konsumieren. Zumindest kenne ich das von irgendwelchen Reportagen zu Coffee-Shops, dass es da sowas wie eine Beratung gibt xD.
    Spielen imo viel zu viele Faktoren eine Rolle, als dass man da pauschal nen Preisunterschied nennen könnte.
    Will heißen: Gibt sicher User hier die sich ab und zu n Gramm fürn 10-12er Kurs beim Dealer holen, gibt aber auch sicher User hier die ihren Ticker seit Jahren kennen/ ein Freund ist/ whatever, nicht grammweiße kaufen und der Preis dadurch irgendwo bei 4-10€/g für gute Qualität liegt.

    Kann dir aus Erfahrung sagen dass es bei ärztlich verordneten Cannabis aktuell so ist, dass der Staat hier soweit ich weiß keinen Preis vorgibt, sondern du mit der Apotheke von der du das Gras beziehst den Preis ''verhandelst''.

    Die Apotheken hier konnten eben gewisse Margen holen, je mehr desto billiger logischerweise. Gab immer 3-4 Sorten zur Auswahl die irgendwo zwischen 10-16€/g variiert haben. Wenn man allerdings ne gewissen Menge genommen hat und der Apotheke klargemacht hat dass sich X Leute mit Rezept zusammenschließen, hat man z.T. auch echt gute Preise bekommen.

    Ist aber n Ding aus der Vergangenheit, hier bekommt keiner mehr n Rezept ausgestellt

    /e: alle Konsumenten die ich kannte, haben lieber 1-2€ mehr fürs Gramm bezahlt um die Geschichte aus der Apotheke zu beziehen.

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  • Buddha_d_Oppelmoralhico
    antwortet
    Zitat von Monk Beitrag anzeigen

    Das wird sicher genauso gut funktionieren wie das Verbot von hartem Alkohol für u18 bei uns oder das Alkoholverbot für u21 in den USA
    Ich bin mir sicher dass es besser funktionieren würde ja, Alkohol kann man hier kaufen ab dem Tag an dem du 16. bzw. 18 Jahre wirst.

    aktuell gibt es keinerlei Kontrollmechanismen. Ein komplett wasserdichtes System wirst du nie haben, aber besser ein System was Hürden schafft anstatt die Verantwortung auf den Schwarzmarkt abzugeben wie aktuell.

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  • reanimation-_-
    antwortet
    Mal so für einen Cannabis-Noob, wie groß wäre denn der preisliche Unterschied zwischen Cannabis vom Staat und dem Dealer um die Ecke? Kann man das ungefähr einschätzen? Alleine der Vertrauensunterschied wäre für mich schon ein Grund das mal auszuprobieren, da hätte ich dann auch kein Problem damit etwas mehr zu bezahlen und wenn's dafür eine vernünftige Beratung gäbe wär das ja auch schon etwas wert. Ich schätze mal es gibt schon auch unterschiedliche Gründe das zu konsumieren. Zumindest kenne ich das von irgendwelchen Reportagen zu Coffee-Shops, dass es da sowas wie eine Beratung gibt xD.

    Meine Erfahrungen damit beschränken sich bisher nur auf passiv-highs durch Freunde, was bisher aber sehr positive Erfahrungen waren. Für jemanden wie mich der viel gestresst ist und dadurch auch häufig Appetit-Probleme hat ist das eigentlich fast schon ideal, zumindest die Erfahrungen die ich damit bisher sammeln konnte brachten diese Erkenntnis. Ist natürlich klar, dass das keine Dauerlösung ist, aber für eine Entspannungsphase am Wochenende oder so würde ich da aufjedenfall mal drüber nachdenken. Bin da aber jetzt generell nicht der Typ, der sich gerne "wegballert", auch nicht bei Alkohol.


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  • Monk
    antwortet
    Zitat von Buddha_d_Oppelmoralhico Beitrag anzeigen

    Genau deswegen sollte man schauen dass es nicht für Heranwachsende zugänglich ist.
    Verkauf nur in zert. Shops/Apotheken ab 18. bzw. 21. Jahren nach vorheriger Beratung, Risikoeinschätzung etc etc.
    Das wird sicher genauso gut funktionieren wie das Verbot von hartem Alkohol für u18 bei uns oder das Alkoholverbot für u21 in den USA

    Die Legalisierung ist sicher sinnvoll, aber keiner sollte sich etwas vormachen, dass Jugendliche nicht auch an legales Cannabis kommen werden

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  • Trollface1337
    antwortet
    Wenn du den Erwerb durch zu viele Voraussetzungen erschwerst, werden viele auch weiterhin zum nächstbesten Dealer rennen. Theoretisch musst du erstmal 5-10 Jahre den Erwerb stark vereinfachen, damit du den Schwarzmarkt komplett zerstörst und danach kannst du nach und nach regulieren.
    Zuletzt geändert von Trollface1337; 14.10.2021, 14:00.

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  • PqqMo
    antwortet
    Zitat von Cooki Beitrag anzeigen

    Heranwachsende sollen durch die Legalisierung ja auch gar nicht an Cannabis kommen sondern nur Erwachsene. Und der erhöhte THC-Gehalt kommt halt auch nur durch den Schwarzmarkt, der immer mehr strecken oder heftigere Wirkungen erzeugen will. Bei einer viel früheren Legalisierung hätte man diese ganzen Probleme gar nicht.

    Es gibt halt keine wirklichen Argumente gegen die Legalisierung.
    Ich bin auch ganz klar dafür, man muss ja nur mal nach Portugal schauen wie gut es dort läuft

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  • Buddha_d_Oppelmoralhico
    antwortet
    Zitat von PqqMo Beitrag anzeigen
    Das Hauptproblem an Cannabis ist der Einfluss aufs Gehirn bei heranwachsenden. Da können die schönsten Psychosen rauskommen. Und natürlich dass der thc Gehalt heute viel höher ist als zB in den 60igern
    Genau deswegen sollte man schauen dass es nicht für Heranwachsende zugänglich ist.
    Verkauf nur in zert. Shops/Apotheken ab 18. bzw. 21. Jahren nach vorheriger Beratung, Risikoeinschätzung etc etc.
    Vma muss man sich auch für die Erlaubnis zum Kauf beantragen und erstmal nen Präventionsunterricht besuchen und/oder ne Tauglichkeitsprüfung machen oder whatever.

    Beim Thema Autofahren anständige Grenzwerte für AKTIVES THC einführen und nicht nach irgendwelchen inaktiven Abbauproduten fischen, die ganze Geschichte anständig besteuern und trotzdem in einem Rahmen halten damit Konsument xy nicht doch zum Dealer um die Ecke geht weil das Zeug vom Staat das 4fache kostet.
    Dazu drakonische Strafen auf abgaben von Cannabis an Minderjährige/nicht Berechtigte etc etc.

    Jegliche staatliche Kontrolle über die Substanz ist besser als die aktuell nicht vorhandene Kontrolle im Hinblick auf Prävention, Jugendschutz und und und


    /e: Strukturen hierfür müssten auch nicht komplett ausm Boden gestampft werden, für Leute die ein ärztliches Attest für Cannabis haben gibt es ja bereits ein System. In die Apotheke laufen und das Zeug abholen, bei dem man weiß wie viel psychoaktive Bestandteile enthalten sind, schlägt einfach jeden Dealer ums Eck. Solange die Sache halt bezahlbar ist
    Zuletzt geändert von Buddha_d_Oppelmoralhico; 14.10.2021, 13:51.

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  • Cooki
    antwortet
    Zitat von PqqMo Beitrag anzeigen
    Das Hauptproblem an Cannabis ist der Einfluss aufs Gehirn bei heranwachsenden. Da können die schönsten Psychosen rauskommen. Und natürlich dass der thc Gehalt heute viel höher ist als zB in den 60igern
    Heranwachsende sollen durch die Legalisierung ja auch gar nicht an Cannabis kommen sondern nur Erwachsene. Und der erhöhte THC-Gehalt kommt halt auch nur durch den Schwarzmarkt, der immer mehr strecken oder heftigere Wirkungen erzeugen will. Bei einer viel früheren Legalisierung hätte man diese ganzen Probleme gar nicht.

    Es gibt halt keine wirklichen Argumente gegen die Legalisierung.

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