Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Deutsches Politikgeschehen

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Zitat von Torro Beitrag anzeigen
    Finde den Rückkauf richtig. Neue Wohnungen müssen erst gebaut werden, oft ist dafür auch nicht der Platz vorhanden. Bin ein großer Fan von diesem Schritt. Unbequem, teuer und absolut notwendig.

    Die ganzen Immobilienkonzerne können von mir aus morgen pleite gehen oder enteignet werden, falls das möglich ist. Wäre besser für das Land.
    In Berlin gibts genug Platz um zu bauen, vor allem muss Berlin in der Breite wachsen. Das bekommt Lompscher jedoch nicht hin. Allgemein Politiker der Linkspartei für die Wohnungspolitik zu beauftragen gleicht Suizid, dafür muss man nur mal Lesen was Holm so von sich gibt ... und Lompscher in ihrem ersten Entwurf gerne durchgesetzt hätte.

    Kommentar


      Zitat von BVLGARI_- Beitrag anzeigen

      Wer denkt das die Mieten direkt sinken, glaubt auch an Jesus
      Du magst es als Mitarbeiter in diesem Heuschrecken-Business natürlich anders sehen, dennoch sprechen die Fakten eine deutliche Sprache: die Privatisierung des Wohnungsmarktes war ein großer Haufen Scheiße, der die Mieten hat explodieren lassen. Ein Rückkauf (wenn auch teuer und nur teilweise) ist ein erster Schritt, um dem entgegen zu wirken.
      Und der Artikel von Hank Moody macht mich wütend. Man rettet für irgendwelche Fantasiebeträge kriminelle Banken, die Lücken im Haushalt werden durch Privatisierungen gestopft. Und dann hat man ehemalige Politiker, die diese Scheiße angezettelt haben und in Aufsichtsräten dick abkassieren. Dieses System ist einfach verseucht mit korrupten Arschlöchern.

      Fuck it, enteignet diese Bastarde einfach. Sie haben sich damals mit krummen Deals für Spottpreise Wohnungen gekrallt und kassieren lächerlich ab. Sie wollen für einen moderaten Preis nicht verkaufen? Okay, erklärt Wohnungsnotstand und vergesellschaftet diese Pimmel. Ist doch lächerlich, dass die Strippenzieher dick abkassieren.

      Kommentar


        Zitat von Torro Beitrag anzeigen

        Du magst es als Mitarbeiter in diesem Heuschrecken-Business natürlich anders sehen, dennoch sprechen die Fakten eine deutliche Sprache: die Privatisierung des Wohnungsmarktes war ein großer Haufen Scheiße, der die Mieten hat explodieren lassen. Ein Rückkauf (wenn auch teuer und nur teilweise) ist ein erster Schritt, um dem entgegen zu wirken.
        Und der Artikel von Hank Moody macht mich wütend. Man rettet für irgendwelche Fantasiebeträge kriminelle Banken, die Lücken im Haushalt werden durch Privatisierungen gestopft. Und dann hat man ehemalige Politiker, die diese Scheiße angezettelt haben und in Aufsichtsräten dick abkassieren. Dieses System ist einfach verseucht mit korrupten Arschlöchern.

        Fuck it, enteignet diese Bastarde einfach. Sie haben sich damals mit krummen Deals für Spottpreise Wohnungen gekrallt und kassieren lächerlich ab. Sie wollen für einen moderaten Preis nicht verkaufen? Okay, erklärt Wohnungsnotstand und vergesellschaftet diese Pimmel. Ist doch lächerlich, dass die Strippenzieher dick abkassieren.
        Krumme Deals? Wie Mett bist du eigentlich?

        Kommentar


          Zitat von BVLGARI_- Beitrag anzeigen

          Krumme Deals? Wie Mett bist du eigentlich?
          Aus dem Artikel von Hank Moody:

          "In den Firmenzentralen des Whitehall Investmentfonds (Goldman Sachs) und von Cerberus (Höllenhund) werden dagegen die Sektkorken knallen. Die beiden weltweit agierenden Finanzunternehmen haben die GSW 2004 vom Berliner Senat gekauft und ihren Einsatz in sechs Jahren mehr als verdreifacht. Zu den Beratern von Ceberus gehört übrigens auch der ehemalige SPD-Vorsitzende Rudolf Scharping, der für seine Beratertätigkeit – eine Telefonkonferenz alle zwei und ein Treffen in Frankfurt alle sechs Wochen – 125.000 Euro im Jahr kassiert, Erfolgsprämien nicht eingerechnet. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

          Der rot-rote Senat hatte das größte landeseigene Wohnungsbauunternehmen 2004 an die beiden Finanzinvestoren verkauft, um Löcher im Berliner Landeshaushalt zu stopfen, die insbesondere durch den Berliner Bankenskandal entstanden waren. Der Senat hatte die Berliner Bankgesellschaft 2001 mit einer Finanzspritze in Höhe von 1,7 Mrd. Euro und der Übernahme finanzieller Risiken in Höhe von 21,6 Mrd. Euro vor dem Zusammenbruch bewahrt. Als Folge war die Pro-Kopf-Verschuldung in Berlin rund dreimal so hoch wie in anderen Bundesländern. Zwölf Prozent des Berliner Landeshaushaltes dienen ausschließlich der Bezahlung von Zinsen.

          Cerberus und Goldman Sachs zahlten dem Senat 405 Millionen Euro für die GSW und erhielten dafür 65.000 Mietwohnungen. Eine Wohnung kostete sie etwas mehr als 6.000 Euro, etwa ein Zehntel des üblichen Marktpreises. Selbst wenn man berücksichtigt, dass auf jeder Wohnung durchschnittlich 24.000 Euro Schulden lasteten, war dies immer noch ein glänzendes Geschäft. Und die Investoren wussten es zu nutzen."

          Ich weiß ja nicht, was für dich krumme Deals sind. Für mich ist es so ein Scheiß wie der hier.

          Kommentar


            Dass es unmoralische Immobilienfirmen bestreitet keiner. Das Problem ist, dass die Linke jeden einzelnen Vermieter in diese Schublade steckt. Dabei besteht der Wohnungsmarkt zum Großteil aus Kleinvermietern die einfach nur ihre Rente sichern wollen, da es keine Zinsen mehr gibt und der gute Olaf Scholz nun auch zukünftig auf Aktien Steuern erheben will. Letztendlich wäre es der Linkspartei am liebsten jede Wohnung and Anlage zu enteignen, asozialer kann man fast nicht sein.

            Kommentar


              Zitat von dcv_ Beitrag anzeigen
              Dass es unmoralische Immobilienfirmen bestreitet keiner. Das Problem ist, dass die Linke jeden einzelnen Vermieter in diese Schublade steckt. Dabei besteht der Wohnungsmarkt zum Großteil aus Kleinvermietern die einfach nur ihre Rente sichern wollen, da es keine Zinsen mehr gibt und der gute Olaf Scholz nun auch zukünftig auf Aktien Steuern erheben will. Letztendlich wäre es der Linkspartei am liebsten jede Wohnung and Anlage zu enteignen, asozialer kann man fast nicht sein.
              bei immobilienfirmen unterscheidest du also, aber die linken wollen jeden hanswurst enteignen. okeeee

              Kommentar


                Zitat von dcv_ Beitrag anzeigen
                Dass es unmoralische Immobilienfirmen bestreitet keiner. Das Problem ist, dass die Linke jeden einzelnen Vermieter in diese Schublade steckt. Dabei besteht der Wohnungsmarkt zum Großteil aus Kleinvermietern die einfach nur ihre Rente sichern wollen, da es keine Zinsen mehr gibt und der gute Olaf Scholz nun auch zukünftig auf Aktien Steuern erheben will. Letztendlich wäre es der Linkspartei am liebsten jede Wohnung and Anlage zu enteignen, asozialer kann man fast nicht sein.
                Solange du deine Aussagen nicht mit Quellen belegst, call ich "Bullshit". Hier werden höchstens die armen, lieben Kleinvermieter als Strohmann vorgeschickt, damit man die Konzerne in Ruhe lässt.

                Eine ähnliche Strategie verfolgt die Bundesregierung bei ihrem Klammern an der Braunkohle.

                Kommentar


                  Zitat von Torro Beitrag anzeigen
                  Solange du deine Aussagen nicht mit Quellen belegst, call ich "Bullshit". Hier werden höchstens die armen, lieben Kleinvermieter als Strohmann vorgeschickt, damit man die Konzerne in Ruhe lässt.

                  Eine ähnliche Strategie verfolgt die Bundesregierung bei ihrem Klammern an der Braunkohle.
                  Für was willst du eine Quelle? Dass der Wohnungsmarkt zum Großteil in der Hand von Privatleuten ist?
                  https://www.iwd.de/artikel/die-unbek...mieter-361339/
                  https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-...rne-mietpreise

                  Zur Quelle bzgl geplanter Enteignung: z.B. verschiedene Publikationen von Andrej Holm, oder der erste Entwurf Lompschers der bei einer Höchstmiete von 3,42-7,79€ eine faktische Enteignung ist, da sich so keine Immobilie mehr wirtschaftlich betreiben lässt.
                  Und diesen Entwurf hat so ziemlich jeder in der Partei gefeiert, selbst die Parteispitze.
                  Ich befürchte viele verstehen nicht, dass eine Enteignung nicht nur stattfindet wenn man das Objekt entzieht. Eine Wertanlage durch staatlichen Eingriff so sinnlos zu machen ist ebenfalls eine Enteignung.
                  Zuletzt geändert von dcv_; 27.09.2019, 12:11.

                  Kommentar


                    Wenn wir endlich die neoliberalen- establishmentversessenen Heuschreckenkapitalisten von den privaten Wohnungsunternehmen enteignen, wird alles gut.

                    Wenn Berlin nicht in die Breite wächst, wird sich am Mitspiegel rein gar nichts ändern. Es muss schlicht und ergreifend mehr und günstiger (im Hinblick auf die Bauvorschriften, Auflagen usw.) gebaut werden.


                    ps: ja ich weiß, das Beispiel zeigt Köln. Aufteilung auf Deutschland gesehen aber ähnlich.

                    Kommentar


                      Zitat von Torro Beitrag anzeigen
                      Finde den Rückkauf richtig. Neue Wohnungen müssen erst gebaut werden, oft ist dafür auch nicht der Platz vorhanden. Bin ein großer Fan von diesem Schritt. Unbequem, teuer und absolut notwendig.

                      Die ganzen Immobilienkonzerne können von mir aus morgen pleite gehen oder enteignet werden, falls das möglich ist. Wäre besser für das Land.
                      Stimmt, wenn Berlin eins nicht hat, dann Platz.

                      E: Kenne die Lage vor Ort nicht. Finde es cool, dass Berlin nicht so viele hohe Häuser hat und es viele Parks und Grünanlagen gibt. Allerdings wirkt es schon so, als wäre noch Platz. Natürlich sind Wohnungen nicht von heute auf morgen gebaut, wenn man den Bau nicht von den BER-Experten leiten lässt, kann es aber nicht ewig dauern. Und dann hätte man mit der Kohle viel mehr Wohnraum schaffen können.

                      Das Problem sehe ich darin: Es gibt ja trotzdem nicht mehr Wohnungen in Berlin. Jetzt werden da vielleicht Geringverdiener entlastet, wenn jedoch mehr Leute in die Stadt wollen als ausziehen gibt es immer noch eine Knappheit die die Preise für alle anderen nach oben Treiben wird.
                      Zuletzt geändert von VARMENDRION; 27.09.2019, 15:35.

                      Kommentar


                        Am einfachsten gewinnt man Platz in Städten übrigens durch eine Parkplatzreduktion - wenn man da nur was machen könnte.

                        Kommentar


                          Zitat von LaMa Beitrag anzeigen
                          Am einfachsten gewinnt man Platz in Städten übrigens durch eine Parkplatzreduktion - wenn man da nur was machen könnte.
                          war klar das Fans von Linke und Co direkt auf die Autos abzielen :D unter Lompscher bewegt sich eh nix weil Links und zublöd für den Posten

                          Kommentar


                            Spoiler: 
                            Zitat von Torro Beitrag anzeigen

                            Aus dem Artikel von Hank Moody:

                            "In den Firmenzentralen des Whitehall Investmentfonds (Goldman Sachs) und von Cerberus (Höllenhund) werden dagegen die Sektkorken knallen. Die beiden weltweit agierenden Finanzunternehmen haben die GSW 2004 vom Berliner Senat gekauft und ihren Einsatz in sechs Jahren mehr als verdreifacht. Zu den Beratern von Ceberus gehört übrigens auch der ehemalige SPD-Vorsitzende Rudolf Scharping, der für seine Beratertätigkeit – eine Telefonkonferenz alle zwei und ein Treffen in Frankfurt alle sechs Wochen – 125.000 Euro im Jahr kassiert, Erfolgsprämien nicht eingerechnet. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

                            Der rot-rote Senat hatte das größte landeseigene Wohnungsbauunternehmen 2004 an die beiden Finanzinvestoren verkauft, um Löcher im Berliner Landeshaushalt zu stopfen, die insbesondere durch den Berliner Bankenskandal entstanden waren. Der Senat hatte die Berliner Bankgesellschaft 2001 mit einer Finanzspritze in Höhe von 1,7 Mrd. Euro und der Übernahme finanzieller Risiken in Höhe von 21,6 Mrd. Euro vor dem Zusammenbruch bewahrt. Als Folge war die Pro-Kopf-Verschuldung in Berlin rund dreimal so hoch wie in anderen Bundesländern. Zwölf Prozent des Berliner Landeshaushaltes dienen ausschließlich der Bezahlung von Zinsen.

                            Cerberus und Goldman Sachs zahlten dem Senat 405 Millionen Euro für die GSW und erhielten dafür 65.000 Mietwohnungen. Eine Wohnung kostete sie etwas mehr als 6.000 Euro, etwa ein Zehntel des üblichen Marktpreises. Selbst wenn man berücksichtigt, dass auf jeder Wohnung durchschnittlich 24.000 Euro Schulden lasteten, war dies immer noch ein glänzendes Geschäft. Und die Investoren wussten es zu nutzen."

                            Ich weiß ja nicht, was für dich krumme Deals sind. Für mich ist es so ein Scheiß wie der hier.


                            du siehst das einfach zu eng, 200% in 6 jahren ist einfach eine marktübliche rendite am immobilienmarkt und rudolf scharping war ein arbeitstier.

                            übrigens gern mal im hinterkopf haben, wenn es mal wieder um den berliner schuldenstand und die rot-rot-grüne regierung, die in saus und braus lebt, geht:

                            die schulden hat schwarz-rot dem land eingebrockt.

                            //edit: schwarz-rot nicht schwarz-gelb
                            Zuletzt geändert von BoLo; 27.09.2019, 17:03.

                            Kommentar


                              Zitat von BVLGARI_- Beitrag anzeigen

                              war klar das Fans von Linke und Co direkt auf die Autos abzielen :D unter Lompscher bewegt sich eh nix weil Links und zublöd für den Posten
                              Ist dieser Post Satire?

                              Kommentar


                                Zitat von VARMENDRION Beitrag anzeigen
                                Das Problem sehe ich darin: Es gibt ja trotzdem nicht mehr Wohnungen in Berlin. Jetzt werden da vielleicht Geringverdiener entlastet, wenn jedoch mehr Leute in die Stadt wollen als ausziehen gibt es immer noch eine Knappheit die die Preise für alle anderen nach oben Treiben wird.
                                Berlin hat jedes Jahr ca. 40.000 mehr Leute die kommen als gehen, also jedes Jahr eine Kleinstadt. Lompscher von der SED, äh Linke bekommt es jedoch seit Jahren nicht hin mehr Wohnungen zu schaffen. In Hamburg sieht man, dass es auch anders geht.

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X